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Inwieweit können Versicherungen bei der anstehenden Umsetzung von Solvency II von den Erfahrungen der Banken aus den Basel-II-Umsetzungsprojekten profitieren? Die Ausgangssituationen und die Anforderungen von Solvency II und Basel II sind vergleichbar. Da liegt ein Blick auf das Vorgehen der Banken bei Basel II nah. Die Frage, die hier beantwortet werden soll, lautet, welche Anforderungen in Umsetzungsprojekten zu berücksichtigen sind. Im Vordergrund stehen dabei nicht die fachlich-methodischen Anforderungen, die sich aus dem neuen Regelwerk ergeben bzw. noch ergeben werden. Entscheidend sind die Anforderungen an ein Vorgehensmodell, an das Projektmanagement, an die IT-Lösungen und die IT-Infrastruktur.
[Quelle: RISIKO MANAGER 25-26/2006]
Louis 10739 Downloads05.02.2008
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Die jüngsten Turbulenzen auf den Geld- und Kapitalmärkten haben die Bedeutung eines effizienten Liquiditätsrisikomanagements für die Stabilität einzelner Banken sowie des gesamten Finanzsystems in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerufen. Doch bereits vor der so genannten Subprime-Krise war die Thematik des Liquiditätsrisikomanagements in Banken verstärkt in den Fokus von Aufsichtsbehörden und internationalen Gremien gerückt.
Herausgeber: Bundesbank/BaFin
BaFin-Bundesbank 8455 Downloads30.01.2008
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Interne Risikomodelle bei Sach- und Unfallversicherern stehen – vor allem im Zusammenhang mit den Diskussionen im Rahmen von Solvency II – im Fokus des Interesses, doch erst wenige Unternehmen verfügen in der Praxis über ausgereifte Modelle, die bereits Anwendung bei der Risikosteuerung des Unternehmens finden. In diesem Beitrag sollen konkrete Impulse zur erfolgreichen Konzeption und Erstellung eines internen Risikomodells gegeben werden. Dabei werden die relevanten Schritte bei der Implementierung, mögliche Anwendungen im Unternehmen und Erfolgsfaktoren eines solchen Projekts aufgezeigt.
[Quelle: Dorothea Diers, Gero Nießen: Solvency II: Interne Risikomodelle in der Praxis, in: RISIKO MANAGER 01/2008, S. 1, 8-17]
Diers 9262 Downloads23.01.2008
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Bei der nachfolgenden Einführung in die Value-at-Risk-Methodik wird zunächst herausgestellt, dass der Value at Risk unter der üblichen Normalverteilungshypothese einfach als ein bestimmtes Vielfaches der Portfolio-Standardabweichung gegeben ist. In diesem Fall ergeben sich außer in der Terminologie keine Neuerungen gegenüber den klassischen Portfoliomodellen in der Tradition von Markowitz. Tatsächlich ist es aber ein inzwischen nicht mehr umstrittenes Ergebnis der empirischen Finanzmarktforschung, dass sich die Normalverteilungshypothese nicht bestätigen lässt.
[Quelle: Hans Rau-Bredow: Value at Risk, Normalverteilungshypothese und Extremwertverhalten, in: Finanz Betrieb, 3. Jahrgang, Oktober 2002, S.603-607.]
Bredow0 10148 Downloads23.01.2008
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Die Immobilienkrise der letzten Jahre in Deutschland verdeutlichte, dass die bis dahin ausgewiesene Risikoarmut bei Immobilienfonds vermutlich kein dauerhaftes Phänomen ist. Die Aussage "Immobilienanlagen sind sicher" bekam erste Risse. Schnell wurde klar, dass diese Assetklasse so professionell wie Renten oder Aktien gesteuert werden muss. Allerdings weist die Klasse der Immobilienanlagen deutliche Unterschiede zu den beiden anderen Assets auf, die eine Anwendung der klassischen Kapitalmarkttheorie (Betafaktoren, Volatilitäten als Risikomaß etc.) verbieten. Die Annahme sehr liquider Märkte bei geringen Transaktionskosten ist beileibe nicht gegeben, wie insbesondere die offenen Immobilienfonds während der Krise erfahren durften.
Gleissner 12187 Downloads07.01.2008
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Das Management von Immobilienportfolien erfordert bei vielen Entscheidungen aussagekräftige Informationen über die erwarteten Auswirkungen auf die Rendite des Portfolios sowie die damit verbundenen Risiken. Eine tatsächliche Risiko-Rendite-Steuerung erfordert insbesondere die Beantwortung von Fragestellungen der taktischen und strategischen Asset Allokation. Hier liegt der Einsatzbereich eines in sich geschlossenen Modells zur Risikomessung auf Portfolioebene. Aufbauend auf Teil I des Artikels zur Rendite-Risiko-orientierten Steuerung von Immobilienportfolien geht es daher im zweiten Teil um die Modellierung eines Quantifizierungsmodells sowie die Integration der Ergebnisse in den fortlaufenden Prozess der Portfoliosteuerung. Die Überlegungen hierzu werden mit Beispielen aus dem Bereich der offenen Immobilienfonds erläutert.
MQuick 11724 Downloads07.01.2008
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Selten sah sich die Immobilienbranche so vielen Veränderungen ausgesetzt wie in den letzten fünf Jahren. Nachdem die Anlageklasse Immobilien lange Zeit wie selbstverständlich stabile Renditen erwirtschaftete, hat insbesondere der mehrjährige Abwärtstrend der Verkehrswerte deutscher Objekte erheblich zu einem Umdenken beigetragen. Die Bewirtschaftung einzelner Immobilienobjekte sowie das Portfoliomanagement werden zunehmend intensiviert. Dabei ist, analog zu den anderen Assetklassen, neben der erzielbaren Rendite auch das Anlagerisiko angemessen zu berücksichtigen. Insbesondere für die Risikomessung in Immobilienportfolien haben sich allerdings bisher noch keine Verfahren allgemein etabliert. Der vorliegende, zweigeteilte Artikel befasst sich daher im ersten Teil zunächst mit den grundlegenden Voraussetzungen, die zur Schaffung geeigneter Informationen für eine Rendite-Risiko-orientierte Portfoliosteuerung zu erfüllen sind. Anschließend wird ein pragmatisches Vorgehen zur ersten Risikomessung auf Portfolioebene abgeleitet. Schließlich werden zentrale Fragen diskutiert, die vor der Konzeption eines Quantifizierungsmodells zu klären sind.
MQuick 13395 Downloads07.01.2008
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Risikomanagement und Controlling lassen sich kaum mehr scharf voneinander abgrenzen. Auf dem 30. Congress der Controller des Internationalen Controllervereins (ICV) sprach dei RISKNEWS-Redaktion mit Prof. Dr. Jürgen Weber über die Zukunft des Controllings und Controllers sowie über aktuelle Entwicklungen an den Schnittstellen dieser beiden Funktionen.
Romeike 9936 Downloads29.12.2007
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Unternehmerisches Handeln erfolgt stets auf unsicherem Boden. Damit er nicht unter den Füssen wegbricht, ist ein proaktives Risk Management vonnöten. Das steigert nicht nur den Wert eines Unternehmens, sondern erweist sich in Krisenzeiten als Rettungsboot. Unternehmer müssen für den Erfolg etwas riskieren, ohne gleich als Hasardeure aufzutreten. Denn nur ein kalkuliertes Risiko führt zu einem nachhaltigen Erfolg. Sie müssen sich deshalb mit kalkuliertem Risiko im Markt bewegen. Was früher häufig aus dem Bauch heraus erfolgte, wird heute in verschiedener Ausprägung von Hard- und Software erledigt - das Abschätzen von Risiken und das Abstützen IT-getriebener Business-Prozesse. Für Unternehmen werden die optimale Informationsverteilung sowie die Integration der Unternehmensprozesse und der IT zunehmend zum strategischen Erfolgsfaktor.
Romeike 9008 Downloads22.12.2007
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Modelle zur Quantifizierung der Marktrisiken bei Finanzdienstleistern (Kreditinstitute, Asset Manager) müssen alle wesentlichen Risiken angemessen erfassen. Der vorliegende Beitrag beschreibt ein Verfahren, anhand dessen entschieden werden kann, ob ein Portfolio in signifikanten Umfang Finanzinstrumente enthält, deren Wert sich nichtlinear mit den unterliegenden Marktrisikofaktoren ändert. Die Identifikation derartiger Portfolios mit signifikant nichtlinearen Risiken ist die Voraussetzung für die Wahl eines geeigneten Risikomodells. Es wird die Situation untersucht, in der grundsätzlich ein parametrisches Modell zur Anwendung kommt und gegebenenfalls flankierend eine Monte-Carlo-Simulation zur Abdeckung nicht-linearer Risiken durchgeführt werden muss.
[Autoren: Philipp Heger, Boris Neubert / Quelle: RISIKO MANAGER 23/2007]
Heger 9707 Downloads18.12.2007
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Dialog zwischen Harald Philipp, Mountainbike Abenteurer und Frank Romeike, Gründer des Kompetenzportals RiskNET

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