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Sonstige


Auch im Risikomanagement muss zur Kenntnis genommen werden, dass Menschen nicht gemäß des Idealbilds eines vollkommen rationalen, Nutzen maximierenden Homo Oeconomicus agieren. Insbesondere bei der Beurteilung von Wahrscheinlichkeiten, der Einschätzung von Risiken und damit auch der Bedeutung von Risikosteuerungsmaßnahmen zeigen sich viele Anomalien, die die Praxis des Risikomanagements bestimmen. Für den Risikomanager im Unternehmen hat die Kenntnis solcher Bewertungsanomalien eine große Bedeutung. Im Artikel werden die wesentlichen Erkenntnissen der Entscheidungspsychologie (als Teil der kognitiven Psychologie) für das Risikomanagement zusammenfassend dargestellt.

[Quelle: Werner Gleißner/Frank Romeike: Psychologische Aspekte im Risikomanagement - Bauchmenschen, Herzmenschen und Kopfmenschen, in: Risk, Compliance & Audit, 06/2012, S. 43-46.]
Romeike 5610 Downloads18.12.2012
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Betriebswirtschaftliche Simulationen werden häufig genannt, wenn es um geeignete Methoden zur Vorbereitung von Managemententscheidungen gerade in turbulenten Zeiten geht. Der breite Einsetzbarkeit dieser Methoden und der mit Ihnen verbundene Nutzen scheinen daher dem Management transparent. Jedoch ist die Wahrnehmung, dass Simulationen, verglichen mit anderen Methoden, weiterhin eine Art Schattendasein führen. Die empirische Evidenz zur Nutzung von Simulationen durch Unternehmen im deutschsprachigen Raum ist aber bisher sehr begrenzt. Daher kann man über mögliche Gründe für diese Vermutung nur spekulieren. Dies zum Anlass nehmend hat sich die Studie „Simulationen in der Unternehmenssteuerung“, die in Kooperation der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der RiskNET GmbH und der C21 Consulting GmbH durchgeführt wurde, folgenden Fragen gewidmet:
> In welcher Relation steht der Einsatz von Simulationsmethoden im Vergleich zu anderen Steuerungsinstrumenten?
> Welche Unternehmen und betrieblichen Funktionen setzen Simulationsmethoden ein und seit wann?
> Welche Gründe sprechen für bzw. gegen einen Einsatz von Simulationen?
> Welche (operativen) Schwierigkeiten werden beim Einsatz wahrgenommen?
> Wie werden die Simulationsergebnisse genutzt?
> Welche Bedeutung messen Unternehmen dem Einsatz von Simulationen bei?

Ziel der Studie war es, ein differenziertes Bild zum Einsatz von Simulationen in der Unternehmenspraxis zu gewinnen. Im Mittelpunkt stand die Identifikation von möglichst allgemeingültigen Zusammenhängen und Faktoren, die diese wahrgenommene Diskrepanz zwischen Nutzen und Anwendung dieser Methoden erklären (oder widerlegen). Aus diesem Grund konzentriert sich die Studie nicht auf eine bestimmte Simulationsmethode.

[Autoren: Matthias Meyer/Frank Romeike, Jan Spitzner]
Romeike 19986 Downloads12.06.2012
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Einerseits: Prognosen, Planung und Budgetierung sind wichtig. Als Steuerungsinstrumente und Elemente des Risikomanagements sind sie nicht mehr weg zu denken. Mehr noch: an der kurz- und mittelfristigen Absatzprognose hängt letztlich die gesamte betriebswirtschaftliche Ausrichtung des Unternehmens, von der Produktionsplanung, über die Ressourcenplanung (Einkauf, Investition, Personal) bis hin zu Finanzen. Andererseits: "Die Abwesenheit von Stabilität – das ist die neue Normalität". Diese Quintessenz aus den Erfahrungen der letzten Jahre in Finanz- und Realwirtschaft zeigt, dass die klassische Prognosetechnik und Geschäftsplanung an ihre Grenzen stößt. Mehr noch: auch und gerade dort, wo Märkte vergleichsweise stabil erscheinen, offenbaren Planung und Budgetierung Schwächen. Als bürokratische Instrumente gehen sie den Weg allen Bürokratischen: sie breiten sich aus und drohen zum Selbstzweck zu werden, ohne die eigentliche Steuerungswirkung noch zu entfalten. Klassische Prognoseverfahren, Planung und Risikomanagement stecken also in einem Dilemma. Dies betrifft nicht nur Konzerne, sondern reicht weit in den Mittelstand hinein. Die Aufgabe lautet, komplexe Situationen plan- und steuerbar zu halten, mindestens aber, die bisherige Prognose und Planung zu beleben. Hier nun kommen Prognosemärkte ins Spiel (synonym: elektronischer Prognosemarkt (EPM), Zukunftsbörse, Zukunftsmarkt, Informationsmarkt).
RainerVinkemeier 5014 Downloads23.01.2012
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Emerging systemic risks are currently widely discussed as a new type of risk in the modern world. Developed to take account of the ’increasing complexity’ (Renn & Keil 2008) and the connectedness of social, ecological and economic systems, the concept is used here as a context for discussing selected results obtained in the research project Zukunft Küste – Coastal Futures. Based on different conceptional approaches (such as the Ecosystem Services approach) and a range of tools the project has assessed various ecological and socio-economic impacts of offshore wind power generation in the North Sea. Since only one complete windpark has installed so far these results are based on assumptions using Germany’s offshore wind energy targets for 2030 as a basis. The characteristics of systemic risks, namely complexity of causes and effects, uncertainty and ambiguity, are used as a framework for placing specific results into a wider systems context. This is helpful for assessing the cumulative impacts that can arise from large-scale offshore wind farm installation and the interaction of offshore wind farming with other marine uses. Whilst it is possible to establish a range of cause and effect relationships within the case study system, the concept of systemic risk offers a useful vantage point for understanding that these do not imply linear pathways of change or predictable outcomes. [Autoren: Marcus Lange (Institut für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht, Deutschland), Benjamin Burkhard (Christian-Albrechts-Universität Kiel, Deutschland), Kira Gee1 & Andreas Kannen (Institut für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht, Deutschland)]
MarcusLange 4301 Downloads23.01.2012
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Risk management is an increasingly important business driver and stakeholders have become much more concerned about risk. Risk may be a driver of strategic decisions, it may be a cause of uncertainty in the organisation or it may simply be embedded in the activities of the organisation. An enterprise-wide approach to risk management enables an organisation to consider the potential impact of all types of risks on all processes, activities, stakeholders, products and services. Implementing a comprehensive approach will result in an organisation benefiting from what is often referred to as the ‘upside of risk’. The global financial crisis in 2008 demonstrated the importance of adequate risk management. Since that time, new risk management standards have been published, including the international standard, ISO 31000 ‘Risk management – Principles and guidelines’. This guide draws together these developments to provide a structured approach to implementing enterprise risk management (ERM).
[Source: Airmic/Alarm/IRM (2010): A structured approach to Enterprise Risk Management (ERM) and the requirements of ISO 31000]
Airmic 3895 Downloads30.07.2010
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SEI Mission-Oriented Success Analysis and Improvement Criteria (MOSAIC) is a management approach for establishing and maintaining confidence that objectives will be achieved successfully. It comprises a suite of risk-based methods for assessing and managing complex projects and processes. The Mission Diagnostic Protocol (MDP) is one of the assessments included in MOSAIC. MDP provides a time-efficient means of analyzing the potential for success in complex and uncertain environments and can be applied across the life cycle and throughout the supply chain. It produces a broad overview of the current state of risk and opportunity for a project or process. With MDP, a set of key drivers is evaluated to establish current conditions and circumstances that can affect performance. Then, a simple algorithm is used to estimate the likelihood of achieving the objectives being pursued. An MDP assessment is straightforward to conduct, and it can be self-applied by people who are responsible for overseeing projects and processes. The purpose of this document is to describe the core set of activities and outputs that defines MDP.
[Source: Alberts, Christopher/Audrey Dorofee/Lisa Marino (2008): Mission Diagnostic Protocol, Version 1.0: A Risk-Based Approach for Assessing the Potential for Success. Software Engineering Institute, March 2008]
Alberts 2873 Downloads29.07.2010
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Die Anfänge des modernen Reputationsrisiko-Managements wurzeln in drei Ansätzen: zum einen liegen sie in der Analyse der erfolgreichsten US-Unternehmen, so wie sie das Forbes-Magazine in Form von Rankings publizierte. Das Reputation Institute in New York führt diesen Ansatz heute weiter. Zum anderen leiten sich aus der Praxis des Issues Managements gute Gründe ab, die Unternehmensreputation systematisch zu behandeln. Schließlich kommen auch die Überlegungen zum Thema "Excellence" zu dem Punkt, an dem sich die R-Frage stellt. Diese drei Traditionen gilt es zu synchronisieren, um ein erfolgreiches Reputationsrisiko-Management aufbauen zu können.
[Quelle: RISKNEWS 06/2005, S. 60-68]
Kinter0 3116 Downloads21.04.2010
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In diesem Beitrag soll im Detail der Frage nachgegangen werden, welche Instrumente der entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftslehre und des strategischen Managements besonders geeignet erscheinen, ein Unternehmen unter dem Aspekt der Risikoorientierung zu führen. Außerdem wollen wir diskutieren, wie vorliegende Standardkonzepte der strategischen und wertorientierten Unternehmensführung zu adaptieren sind, wenn sie im Risikomanagement eingesetzt werden sollen. Dazu gehen wir auf Weiterentwicklungen der Balanced Scorecard ein, stellen neuere Ansätze der entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftslehre – wie zum Beispiel den Realoptions-Ansatz und die Bilanzsimulation – vor und geben eine Übersicht über Kennzahlen des wertorientierten Managements und deren Risikoadjustierung.
[Autoren: Thomas Dangl und Michael Kopel]
Dangl 4330 Downloads12.03.2010
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Several generalisations of the Black–Scholes (BS) Model have been made in the literature to overcome the well–known empirical inadequacies of the BS–Model. In this work I perform an empirical comparison of stochastic volatility models established by Du?e et al. (2000) with jumps in the volatility and four deductive special cases. In addition I include the model of Schoebel/Zhu (1999) with volatility driven by an Ornstein–Uhlenbeck process instead of a Cox–Ingersoll–Ross process. As Zhu (2000) suggested the model can be easily combined with a jump component in the underlying. I examine the resulting model empirically and stress its good properties. This comparison embeds out–of–sample pricing performance as an important element in a model performance study based on model risk. The main result in terms of ?t performance is that the most complex models are not always the best ones. It is important to quantify model risk like e.g. Cont (2004) and to examine the sensitivity of exotic options in terms of moneyness, maturity and market condition. To achieve this comparison the model risk measure of Cont (2004) is extended and applied to various exotic options.
manuelaender 6244 Downloads15.11.2009
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Crises have been a feature of the financial landscape for hundreds of years. They often appear without warning as the sub-prime mortgage crisis of August 2007 illustrates. A good example of a crisis is provided by the Asian crisis of 1997-98. The 'Dragons' (Hong Kong, Singapore, South Korea, and Taiwan,) and the 'Tigers' (Indonesia, Malaysia, the Philippines, and Thailand) were models of successful economic development. From the early 1950's until the eve of the crisis in 1997, their economies grew at high rates. In 1997 the Thai baht came under sustained pressure and, on July 2, the government stopped defending it. The value of the currency immediately fell 14 percent in the onshore market and 19 percent in the offshore market (Fourçans and Franck, 2003, Chapter 10). This marked the beginning of the Asian financial crises.
[Authors: Franklin Allen/University of Pennsylvania and Douglas Gale/New York University]
Allen 3068 Downloads04.11.2009
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Die Intensiv-Seminare der RiskAcademy® konzentrieren sich auf Methoden und Instrumente für evolutionäre und revolutionäre Wege im Risikomanagement. Die Seminare sind modular aufgebaut und bauen inhaltlich aufeinander auf (Basis, Fortgeschrittene, Vertiefung).

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Interview mit Dr. Jochen Felsenheimer zur volkswirtschaftlichen Risikolandkarte und zu Risiken von Zombieunternehmen

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