Die neuen Kapital- und Liquiditätsvorschriften für Banken sind nach Aussage von Nout Wellink, Mitglied des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB), für alle Staaten und Banken weltweit relevant und sollten ohne Verzögerungen umgesetzt werden. "Bemühungen, die Vereinbarung zu verzögern oder abzuschwächen, wird die Finanzstabilität und die Robustheit der Erholung gefährden", sagte Wellink am Donnerstag laut Redetext beim Financial Stability Institute in Kapstadt. Das als Basel III bekannte Reformwerk soll das Finanzsystem stabiler und widerstandsfähiger machen.
"Jedes Land muss feststellen, ob es Banken mit einer Größe und Komplexität im Verhältnis zur Wirtschaft besitzt, die 'too big to fail' sind, und muss entsprechende Maßnahmen einleiten", erklärte Wellink, der Vorsitzender des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht ist, weiter. Die Vorsitzenden der Notenbanken und Aufsichtsbehörden der im Basler Ausschuss vertretenen Länder hatten sich im September 2010 auf eine deutliche Verschärfung der Kapital- und Liquiditätsanforderungen an Kreditinstitute verständigt. Mit den neuen Regeln soll eine Wiederholung der Finanzkrise verhindert werden.
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Kommentare zu diesem Beitrag
Vielleicht geht uns ja endlich ein Licht auf und es ändert sich am Ende alles zum Besseren.
Vielleicht versteht man ja am Ende, daß Profitgier schlußendlich allen schadet... Wobei, viele, die die Kriese ausgelöst haben profitieren ja durch die Rettungspake wieder ... ;-(