Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen "trotz erfreulicher Fortschritte bei der Stabilisierung des Finanzsystems auch im vierten Jahr nach Ausbruch der Finanzkrise die globale Finanzstabilität noch nicht gesichert". Im Mittelpunkt der Besorgnisse des Währungsfonds stünden weiterhin Zweifel an der Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte sowie eine teilweise auch damit verbundene anhaltende Anfälligkeit der Bankensysteme der größten entwickelten Volkswirtschaften, sagte ein hochrangiger Beamter des Bundesfinanzministeriums am Montag in Berlin.
Die Gefahr negativer Rückkopplungseffekte zwischen dem Real- und dem Finanzsektor bestehe fort. Dies gelte "insbesondere für die Euro-Peripheriestaaten". Der IWF weise in seinem "Global Financial Stability Report" aber auch auf Stabilitätsrisiken hin, die mit dem haushaltspolitischen Kurs in den USA und in Japan verbunden seien.
[Bildquelle: iStockPhoto]





Kommentare zu diesem Beitrag
Vielleicht geht uns ja endlich ein Licht auf und es ändert sich am Ende alles zum Besseren.
Vielleicht versteht man ja am Ende, daß Profitgier schlußendlich allen schadet... Wobei, viele, die die Kriese ausgelöst haben profitieren ja durch die Rettungspake wieder ... ;-(