Inhouse-Seminare der RiskAcademy

Für Unternehmen ist ein professioneller Umgang mit Risiken (und damit auch Chancen) aus existenziellen Gründen unumgänglich. Ohne das Eingehen von Risiken gäbe es auch keinerlei Chancen. Chancen ("upside risk") und Gefahren ("downside risk") sind die zwei Seiten ein und derselben Medaille. Um Werte für ein Unternehmen zu schaffen, müssen Risiken eingegangen werden. Der Erfolg eines Unternehmens ist jedoch maßgeblich dadurch bestimmt, dass die "richtigen" Risiken eingegangen werden. Seit mehr als 25 Jahren führt die Risk Academy Inhouse-Seminare weltweit durch. Zu unseren Kunden zählen erfolgreiche Konzerne im In- und Ausland sowie diverse "Hidden Champions" im Bereich des Mittelstands. Wir organisieren für Sie eine Inhouse-Schulung, bei der Sie die Themenschwerpunkte setzen!

Kosteneffizient: Die Weiterbildung kann direkt am Standort Ihrer Wahl durchgeführt werden. Sie sparen damit Reise- und Übernachtungskosten! Optional organisieren wir einen Ort für die Durchführung des Inhouse-Trainings".

Renommierte Experten der Risk Academy: Unsere Trainer verfügen über fundierte und langjährige methodische und didaktische Erfahrungen. In den Seminaren erarbeiten sie mit den Teilnehmern konkrete und praxistaugliche Lösungsansätze. Alle Seminare der Risk Academy arbeiten mit praxiserprobten "Case Studies".

Maßgeschneidert und flexibel: Das Training bzw. Seminar wird individuell auf die Anforderungen in Ihrem Unternehmen zugeschnitten. Sie vereinbaren Inhalte, Ort, Termin und Dauer mit uns.

Seminarunterlagen und Zertifizierung:  Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Seminarunterlagen sowie ein Zertifikat der Risk Academy®. Optional ist eine Personen- und Hochschulzertifizierung durch das "International Institute for Governance, Management, Risk & Compliance" (GMRC) möglich.

Interesse? Sprechen Sie uns an und fordern Sie Ihr individuelles und unverbindliches Angebot an: Schreiben Sie uns ein E-Mail an seminar@risknet.de oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 8034-7056-206



Modulares Qualifizierungsprogramm für wirksames und entscheidungsorientiertes Risikomanagement

Grundlagen des Risikomanagements

RN-S01-3

Unternehmerischer Erfolg setzt voraus, Chancen und Gefahren systematisch in Entscheidungen einzubeziehen. Das Seminar vermittelt die zentralen fachlichen, methodischen und organisatorischen Grundlagen eines wirksamen Risiko- und Chancenmanagements – von der Identifikation über Bewertung und Aggregation bis zur Steuerung und Überwachung. Im Mittelpunkt steht ein pragmatischer Ansatz, der belastbare Entscheidungsinformationen erzeugt, ohne unnötige Bürokratie aufzubauen. Fallstudien, Übungen und praxiserprobte Werkzeuge zeigen, wie Risikomanagement mit Strategie, Planung, Controlling, IKS, Compliance und Frühwarnung verbunden wird.

Schwerpunkte des Seminars

  • Grundverständnis von Risiko, Chance, Unsicherheit und Planabweichung
  • Rechtliche und regulatorische Grundlagen sowie Anforderungen an die Unternehmensleitung
  • Risiko- und wertorientierte Unternehmensführung
  • Aufbau einer unternehmensspezifischen Risikotaxonomie und Risikolandkarte
  • Der Risikomanagementprozess: Identifikation, Bewertung, Aggregation, Steuerung und Überwachung
  • Entwicklung von Risikostrategie, Risikoappetit, Risikotoleranzen und Limits
  • Rollen, Verantwortlichkeiten und organisatorische Verankerung des Risikomanagements
  • Methoden der Risikoidentifikation: Kollektions-, Analyse- und Kreativitätsmethoden
  • Qualitative und quantitative Risikobewertung sowie Grenzen klassischer Risikomatrizen
  • Beschreibung von Risiken durch Szenarien, Bandbreiten und Verteilungsfunktionen
  • Grundlagen der Risikoaggregation und Berücksichtigung von Abhängigkeiten
  • Risikomaße wie Erwartungswert, Value at Risk und Expected Shortfall
  • Auswahl, Bewertung und Überwachung von Maßnahmen zur Risikosteuerung
  • Verknüpfung von Risikomanagement mit Planung, Budgetierung und Controlling
  • Integration von Risikomanagement, IKS, Compliance und Qualitätsmanagement
  • Frühwarnsysteme, schwache Signale und Key Risk Indicators
  • Empfängerorientiertes Risikoreporting für Management und Aufsichtsgremien
  • Relevante Standards und Rahmenwerke, unter anderem ISO 31000, ISO 31010 und COSO ERM sowie IDW PS 340 und IDW S16 sowie DIIR RS Nr. 2

Ihre Vorteile

  • Sie erhalten einen vollständigen und praxisnahen Überblick über die wesentlichen Elemente eines wirksamen (!) Risikomanagementsystems.
  • Sie können Risiken konsistenter identifizieren, bewerten und in entscheidungsrelevante Informationen übersetzen.
  • Sie lernen, Risikomanagement wirksam mit Strategie, Planung und Controlling zu verbinden.
  • Sie vermeiden typische Fehlentwicklungen wie Bürokratisierung, Scheingenauigkeit und isolierte Risikolisten.
  • Sie erhalten unmittelbar einsetzbare Methoden, konkrete Fallbeispiele (die wir gerne individuell für das Unternehmen anpassen) und Transferimpulse für die eigene Organisation.

Zielgruppe

Einsteigerinnen und Einsteiger im Risikomanagement, Risikomanager, Controller, Mitarbeiter aus Interner Revision, Compliance, IKS und Qualitätsmanagement sowie Mitglieder der Geschäftsleitung und von Aufsichtsgremien. Das Seminar eignet sich außerdem für Personen, die ein bestehendes Risikomanagementsystem systematisch überprüfen oder weiterentwickeln möchten.

Zertifikat und Unterlagen

Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Seminarunterlagen in elektronischer Form, Methodenübersichten und Fallstudien sowie ein persönliches Zertifikat der Risk Academy®. Je nach Durchführungsformat können ergänzende Fachliteratur und zusätzliche Transfermaterialien Bestandteil des Seminars sein. Eine GMRC-Personenzertifizierung kann separat über das Zertifizierungsformat RN-S01-3Z erworben werden. Beim "International Institute for Governance, Management, Risk & Compliance" (GMRC) handelt es sich um ein Institut der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).

Individuelle Anpassung

Alle Inhalte, Übungen und Fallstudien können auf die Zielgruppe, die Branche, den Reifegrad des Risikomanagements sowie die konkreten Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten werden. Auch unternehmensspezifische Prozesse, Risikokategorien, Berichtsformate und regulatorische Rahmenbedingungen können in das Training integriert werden.

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RiskAcademy

RiskAcademy Inhouse-Seminare

IT-Risikomanagement in der Praxis

RN-S40

Geschäftsmodelle und Kernprozesse sind heute in hohem Maß von stabilen, sicheren und resilienten IT-Services abhängig. Das Intensiv-Seminar zeigt, wie IT- und Cyberrisiken systematisch identifiziert, betriebswirtschaftlich bewertet, aggregiert und durch wirksame Maßnahmen gesteuert werden. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das formale Abarbeiten von Checklisten, sondern die frühzeitige Identifikation neuer kritischer Bedrohungen, Abhängigkeiten und zukünftiger Cyber-Szenarien, die Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten oder die Unternehmensfortführung gefährden können.

Hierzu werden IT-Risikomanagement, Informationssicherheitsmanagement (ISMS), Business Continuity Management (BCM) und unternehmensweites Risikomanagement zu einem konsistenten, risikobasierten Steuerungsansatz verbunden. Praxisfälle, Szenarioanalysen und quantitative Bewertungen verdeutlichen, wie technische Erkenntnisse in nachvollziehbare finanzielle Auswirkungen, belastbare Risikoinformationen und konkrete Handlungsoptionen für Geschäftsleitung und Aufsichtsgremien übersetzt werden. Ziel ist ein wirksames und entscheidungsorientiertes Risikomanagement, das Prioritäten für Investitionen, Schutzmaßnahmen, Resilienz und Risikotransfer setzt und damit unmittelbar zur Sicherung der strategischen und operativen Unternehmensziele beiträgt.

Schwerpunkte des Seminars

  • Entwicklung einer IT-Risikostrategie im Einklang mit Geschäfts- und Risikostrategie
  • Governance, Rollen und Verantwortlichkeiten von Geschäftsleitung, CIO, CISO und Risk Management
  • Verknüpfung von IT-Risikomanagement, ISMS und Enterprise Risk Management
  • Relevante Standards und Rahmenwerke, unter anderem ISO/IEC 27001, ISO/IEC 27005 und ISO 31000
  • Regulatorische Anforderungen aus NIS 2, DORA, BSIG und KRITIS-Kontext
  • Identifikation kritischer Geschäftsprozesse, IT-Services, Assets und Abhängigkeiten
  • Entwicklung belastbarer Bedrohungs-, Schwachstellen- und Wirkungsszenarien
  • Methoden zur Identifikation von IT- und Cyberrisiken sowie Angriffspfaden
  • Business Impact Analyse und Priorisierung geschäftskritischer Ressourcen
  • Qualitative und quantitative Bewertung von IT-Risiken
  • FAIR und Open FAIR als Taxonomie und Messansatz für Cyberrisiken
  • Aggregation von IT-Risiken und Berücksichtigung gemeinsamer Ursachen
  • Bewertung präventiver, detektiver, reaktiver und korrektiver Maßnahmen
  • Wirtschaftlichkeitsanalyse von Sicherheitsmaßnahmen und Investitionsalternativen
  • Key Risk Indicators, Kontrollkennzahlen und Messung der Maßnahmenwirksamkeit
  • Managementgerechtes Reporting und Visualisierung von Cyberrisiken
  • Drittparteien-, Cloud-, Lieferketten- und Konzentrationsrisiken
  • Einsatz von Data Analytics, Bayes-Netzen, Machine Learning und LLMs im IT-Risikomanagement

Ihre Vorteile

  • Sie entwickeln ein integriertes Verständnis von IT-Risiko, Informationssicherheit und betrieblicher Resilienz.
  • Sie können technische Schwachstellen in nachvollziehbare Geschäfts- und Verlustszenarien übersetzen.
  • Sie können aus der IT heraus resultierende Risikoszenarien in die "Sprache der Entscheider" übersetzen.
  • Sie lernen praxiserprobte Methoden zur Bewertung und Priorisierung von Cyberrisiken und Maßnahmen kennen.
  • Sie verbessern die Anschlussfähigkeit des IT-Risikomanagements an Geschäftsleitung, Controlling und Enterprise Risk Management (ERM).
  • Sie erhalten konkrete Vorlagen und Fallbeispiele für Risikoanalysen, BIA, BCM, Reporting und Maßnahmenbewertung.

Zielgruppe

IT-Risikomanager, CISO, CIO, Informationssicherheitsbeauftragte, BCM-Verantwortliche, IT-Controller, Interne Revision, Enterprise-Risk-Manager sowie Mitglieder der Geschäftsleitung mit Verantwortung für Informationssicherheit und digitale Resilienz.

Zertifikat und Unterlagen

Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Seminarunterlagen, Methodenübersichten, Fallstudien und praxistaugliche Arbeitshilfen sowie ein persönliches Zertifikat der Risk Academy®. Je nach Format kann ergänzende Fachliteratur enthalten sein.

Individuelle Anpassung

Die Inhalte können an die IT-Landschaft, das Geschäftsmodell, die regulatorische Betroffenheit und den Reifegrad von ISMS, BCM und IT-Risikomanagement angepasst werden. Unternehmensspezifische Cyber-Szenarien, Kritikalitäten, Kontrollkataloge und Reportinganforderungen können als Grundlage der Übungen verwendet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit konkrete Data-Analytics-Methoden auf unternehmensspezifische Daten anzuwenden.

Grundlagen des Projekt-Risikomanagements

RN-S06-3

Projekte scheitern selten an einem einzelnen Ereignis, sondern häufig an unterschätzten Abhängigkeiten, unrealistischen Annahmen und verspäteten Entscheidungen. Das Seminar vermittelt einen pragmatischen Methodenbaukasten, mit dem Chancen und Risiken über den gesamten Projektlebenszyklus systematisch erkannt, bewertet und gesteuert werden. Besonderes Gewicht liegt auf den Auswirkungen von Unsicherheit auf Termine, Kosten, Ressourcen, Qualität und Zielerreichung. Anhand konkreter Projektfälle lernen die Teilnehmer, Risikoinformationen in belastbare Projektentscheidungen, Reserven und Steuerungsmaßnahmen zu übersetzen.

Schwerpunkte des Seminars

  • Typische Ursachen für das Scheitern oder die Verzögerung von Projekten
  • Grundlagen und Besonderheiten des Projekt-Risikomanagements
  • Projektziele und Zielkonflikte zwischen Leistung, Termin, Kosten, Ressourcen und Qualität
  • Relevante Standards und Vorgehensmodelle, unter anderem PMI, PRINCE2 und ISO 31000
  • Risikostrategie, Risikokriterien und Eskalationsregeln im Projekt
  • Rollen und Verantwortlichkeiten von Auftraggeber, Projektleitung, PMO und Risk Ownern
  • Risikoidentifikation entlang von Projektphasen, Arbeitspaketen und Schnittstellen
  • Risk Breakdown Structure, Checklisten, Interviews, Workshops und Pre-Mortem-Analysen
  • Kollektionsmethoden, Analytische Methoden (u.a. Bow-Tie-Analyse), und Kreativitätsmethoden im Praxiseinsatz
  • Herausforderungen bei einer qualitativen Bewertung und Priorisierung von Projektrisiken
  • Werkzeugkasten für eine szenarioorientierte, quantitative Bewertung von Termin-, Kosten- und Ressourcenrisiken
  • Stochastische Simulation von Projektlaufzeit und Projektbudget
  • Stochastische Simulation von Investitionsprojekten (NPV-Simulation über die Zeit)
  • Aggregation von Projektrisiken und Modellierung von Abhängigkeiten
  • Systematische Identifikation und Nutzung von Projektchancen
  • Priorisierung von Maßnahmen und Bewertung von Maßnahmen
  • Dimensionierung von Managementreserven und Contingency Budgets
  • Risikoüberwachung, Trendanalyse, Frühindikatoren und Projekt-Reporting
  • Risikokultur und kontinuierliche Verbesserung im Projektportfolio

Ihre Vorteile

  • Sie erkennen kritische Projektrisiken früher und können gezielter gegensteuern.
  • Sie verbessern die Qualität von Termin-, Kosten- und Ressourcenentscheidungen.
  • Sie lernen, quantitative Analysen ohne unnötige Komplexität in die Projektsteuerung einzubinden.
  • Sie schaffen klare Verantwortlichkeiten und transparente Eskalationswege.
  • Sie erhalten einen unmittelbar nutzbaren Methodenbaukasten für Einzelprojekte und Projektportfolios bzw- Programme.

Zielgruppe

Projektleiter, Programm- und Portfoliomanager, PMO-Mitarbeiter, Controller, Risikomanager, Auftraggeber und Steering-Committee-Mitglieder sowie Fach- und Führungskräfte, die komplexe Investitions-, Transformations-, IT- oder Entwicklungsprojekte verantworten.

Zertifikat und Unterlagen

Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Seminarunterlagen, Bewertungs- und Reportingvorlagen, Fallstudien sowie ein persönliches Zertifikat der Risk Academy®. Die Unterlagen sind so aufgebaut, dass zentrale Methoden unmittelbar in eigenen Projekten eingesetzt werden können.

Individuelle Anpassung

Das Seminar kann auf die im Unternehmen verwendete Projektmethodik, typische Projektarten und konkrete Steuerungsprobleme angepasst werden. Auf Wunsch werden reale oder anonymisierte Projekte des Unternehmens in Übungen, Risiko-Workshops und quantitative Analysen einbezogen.

Risikotragfähigkeit und Risikoaggregation in der Praxis

RN-S15

Bestandsgefährdende Entwicklungen entstehen in der Regel durch das Zusammenwirken mehrerer Risiken (kumuliernende Effekte) und nicht durch ein einzelnes isoliertes Ereignis. Das Seminar vermittelt fundierte Methoden zur quantitativen Beschreibung, Aggregation und Simulation von Risiken sowie zur Entwicklung eines belastbaren Risikotragfähigkeitskonzepts.

Die Teilnehmer lernen, aggregierten Gesamtrisikoumfang, Risikodeckungspotenzial, Risikoappetit und Limits systematisch miteinander zu verknüpfen. Praxisorientierte Fallstudien zeigen, wie Risikoaggregation zur Unternehmenssteuerung, Krisenfrüherkennung und Erfüllung relevanter Prüfungsanforderungen eingesetzt wird.

Schwerpunkte des Seminars

  • Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen der Risikoaggregation
  • Anforderungen aus IDW PS 340, IDW S 16 und relevanten Revisionsstandards (u.a. DIIR RS Nr. 2)
  • Quantitative Beschreibung von Risiken durch geeignete (stochastische) Verteilungsfunktionen
  • Schätzung von Eintrittshäufigkeiten, Schadenshöhen und Bandbreiten
  • Umgang mit Datenlücken, Expertenschätzungen und Modellunsicherheit
  • Berücksichtigung von Abhängigkeiten, Korrelationen und gemeinsamen Ursachen
  • Analytische Verfahren im Vergleich zur stochastischen Simulation
  • Aufbau und Durchführung einer simulationsbasierten Risikoaggregation
  • Interpretation von Simulationsergebnissen und Sensitivitätsanalysen
  • Risikomaße wie Value at Risk, Expected Shortfall und Überschreitungswahrscheinlichkeiten
  • Ermittlung des Risikodeckungspotenzials basierend auf Liquidität- und Eigenkapitalgrößen
  • Entwicklung eines mehrstufigen Risikotragfähigkeitskonzepts
  • Verknüpfung von Risikoappetit, Risikotoleranz und Limitsystem
  • Beurteilung möglicher bestandsgefährdender Entwicklungen
  • Einbindung von Rating-, Finanzierungs- und Liquiditätswirkungen
  • Sensitivitätsanalyse zur Identifikation wesentlicher Risikotreiber
  • Simulation der Wirkung von Maßnahmen und Handlungsalternativen
  • Praxisfälle, Modellprototypen und Anforderungen an Softwareunterstützung

Ihre Vorteile

  • Sie lernen, ein nachvollziehbares Risikotragfähigkeitskonzept aufzubauen und zu dokumentieren.
  • Sie lernen, wie der aggregierte Gesamtrisikoumfang fundiert ermittelt wird und die Risikotragfähigkeit und der "Gesundheitszustand" des Unternehmens beurteilt werden kann.
  • Sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit Verteilungen, Abhängigkeiten, Risikomaßen und Simulationsergebnissen.
  • Sie können Maßnahmen anhand ihrer Wirkung auf Gesamtrisiko, Liquidität und Ergebnis vergleichen.
  • Sie erhalten praxiserprobte Vorgehensweisen für die Enscheiderebene (und gewinnen dort "Fans"), Interne Revision und Abschlussprüfung.

Zielgruppe

Risikomanager, Controller, Geschäftsführer und Vorstände, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Interne Revision sowie Mitarbeitende aus Finance, Treasury, Informationssicherheit, Qualitätsmanagement und Unternehmensplanung, die den Gesamtrisikoumfang oder die Risikotragfähigkeit fundiert beurteilen müssen.

Zertifikat und Unterlagen

Alle Teilnehmer erhalten eine umfangreiche Dokumentation, diverse Fallstudien, Modellierungsbeispiele und ein persönliches Zertifikat der Risk Academy®. Je nach Format kann ergänzende Fachliteratur zur Risikoaggregation und Risikotragfähigkeit enthalten sein.

Individuelle Anpassung

Modellierungsansatz, Fallstudien und Risikotragfähigkeitslogik können an die Branche, das Geschäftsmodell, die Finanzstruktur, vorhandene Risikodaten und regulatorische Anforderungen des Unternehmens angepasst werden. Auf Wunsch wird ein unternehmensspezifischer Prototyp oder eine bestehende Aggregationslogik im Training reflektiert.

Methoden zur Analyse und Steuerung strategischer Risiken

RN-S13

Strategische Risiken können Geschäftsmodelle, Marktpositionen und Unternehmenswerte wesentlich stärker verändern als viele operative Einzelrisiken. Eine Mehrzahl von Unternehmensschieflagen und Insolvenzen lässt sich letztlich auf strategische Fehlentscheidungen, nicht rechtzeitig erkannte Marktveränderungen oder nicht ausreichend anpassungsfähige Geschäftsmodelle zurückführen. Das Seminar vermittelt einen strukturierten Methodenbaukasten, um strategische Unsicherheiten frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren und in robuste Handlungsoptionen zu überführen.

Die Teilnehmer lernen qualitative und quantitative Ansätze kennen, darunter Szenarioanalyse, Business Wargaming, System Dynamics und stochastische Simulationsmethoden. Denn ein wirksames und entscheidungsorientiertes Risikomanagement setzt voraus, dass die Risikoanalyse konsequent mit der Strategieentwicklung und den strategischen Entscheidungen des Unternehmens verknüpft wird.

Schwerpunkte des Seminars

  • Strategische Risiken als Treiber von Wertschaffung und Wertvernichtung
  • Strategische Risiken im Kontext COSO Enterprise Risk Management (Integrating with Strategy and Performance)
  • Verbindung von Unternehmensstrategie, Risikostrategie und Risikoappetit
  • Analyse von Geschäftsmodell, Werttreibern und kritischen Erfolgsfaktoren
  • PESTEL-Analyse bzw. STEP-Analyse und strukturierte Beobachtung des Unternehmensumfelds
  • Aufbau einer strategischen Risikolandkarte
  • Korrekte Anwendung der SWOT-Analyse und Ableitung strategischer Handlungsfelder
  • Horizon Scanning, schwache Signale und strategische Frühindikatoren
  • Qualitative und quantitative Bewertung strategischer Risiken
  • Deterministische Szenarioanalyse bzw. Szenario-Management und Entwicklung alternativer Zukunftsbilder
  • Weitere Kreativitätsmethoden in der Praxis, u.a. Delphi-Methode
  • System Dynamics zur Analyse komplexer Ursache-Wirkungs-Beziehungen
  • Business Wargaming zur Simulation von Wettbewerbsdynamiken (inkl. Case Study)
  • Stochastische Simulation strategischer Handlungsoptionen (am Beispiel strategischer Innovationsprojekte)
  • Strategische Stresstests für Geschäftsmodelle und Investitionsentscheidungen
  • Bewertung strategischer Optionen und robuster Handlungsalternativen
  • Steuerung strategischer Risiken durch Frühindikatoren, Optionen und Maßnahmenportfolios
  • Entscheiderorientiertes Reporting strategischer Risiken

Ihre Vorteile

  • Sie erweitern das Risikomanagement von einer operativen Sicht zu einer strategischen Entscheidungsfunktion.
  • Sie erkennen relevante Veränderungen, Abhängigkeiten und mögliche Disruptionen früher.
  • Sie lernen unterschiedliche Methoden der Risk-Management-Toolbox zielgerichtet zu kombinieren, statt sich auf eine isolierte Methode verlassen.
  • Sie können Strategien und Geschäftsmodelle systematisch auf Robustheit und Anpassungsfähigkeit prüfen.
  • Sie entwickeln konkrete Handlungsoptionen für unterschiedliche Zukunfts- und Wettbewerbsszenarien.

Zielgruppe

Vorstände und Geschäftsführer, Mitglieder von Aufsichts- und Beratungsgremien, Strategie- und Unternehmensentwickler, Risikomanager, Controller, M&A- und Transformationsverantwortliche sowie Unternehmensberater mit Schwerpunkt Strategie, Restrukturierung oder Risikomanagement.

Zertifikat und Unterlagen

Alle Teilnehmenden erhalten umfangreiche Seminarunterlagen, Szenario- und Analysevorlagen sowie ein persönliches Zertifikat der Risk Academy®. Je nach Format können ergänzende Literatur und weitere Arbeitsmaterialien zu einzelnen Methoden bereitgestellt werden.

Individuelle Anpassung

Fallstudien und Wettbewerbsdynamiken können auf Branche, Geschäftsmodell, Strategieprozess und konkrete strategische Fragestellungen des Unternehmens ausgerichtet werden. Auch ein unternehmensspezifischer Strategie- oder Risikoworkshop kann in das Seminar integriert werden!

Data Analytics und Quantitative Methoden

RN-S04

Datenbasierte Entscheidungen erfordern mehr als Kennzahlen und Dashboards: Entscheidend ist die Fähigkeit, Muster, Ursachen, Unsicherheiten und mögliche Zukunftspfade methodisch fundiert zu analysieren. Das Seminar verbindet Descriptive, Diagnostic und Predictive Analytics mit quantitativen Methoden des Risikomanagements. 

Die Teilnehmer lernen, Datenqualität zu beurteilen, geeignete Modelle auszuwählen, deren Aussagekraft durch Modellvalidierung und Backtesting kritisch zu überprüfen und die Ergebnisse verständlich für Entscheidungsträger aufzubereiten. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden unter anderem statistische Analyseverfahren, Regressions- und Klassifikationsmodelle, Data Mining, Machine Learning, Szenario- und Sensitivitätsanalysen, Stresstests sowie Stochastische Simulationen behandelt. Damit lernen die Teilnehmer konkrete Methoden kennen, um Risiken und Unsicherheiten transparent zu quantifizieren, Handlungsalternativen vergleichbar zu machen und ein entscheidungsorientiertes Risikomanagement wirksam zu unterstützen.

Schwerpunkte des Seminars

  • Datenquellen, Datenmodell, Datenqualität und Plausibilitätsprüfungen
  • Descriptive Analytics: Häufigkeiten, Lage-, Streuungs- und Konzentrationsmaße
  • Visualisierung von Verteilungen, Ausreißern, Zusammenhängen und zeitlichen Mustern
  • Diagnostic Analytics: Ursachenanalyse, Korrelation und Segmentierung
  • Pareto- und Konzentrationsanalysen zur Identifikation wesentlicher Treiber
  • Regressionsmodelle zur Erklärung quantitativer Zusammenhänge
  • Klassifikationsverfahren zur Prognose kategorialer Ereignisse
  • Clusteranalysen zur Erkennung homogener Risikogruppen
  • Zeitreihenanalyse, Trends, Saisonalitäten und Strukturbrüche
  • Predictive Analytics und Grundlagen maschinellen Lernens
  • Bayes-Methoden und Bayes-Netze zur Verarbeitung neuer Informationen
  • Quantifizierung von Unsicherheit durch Bandbreiten und Verteilungen
  • Stochastische Simulation (MCS) im Praxiseinsatz
  • Risikomaße (vom Value at Risk bis zum Expected Shortfall)
  • Cash Flow at Risk, EBIT at Risk und Liquidity at Risk
  • Modellvalidierung, Backtesting, Sensitivität und Grenzen analytischer Modelle
  • Praktische Umsetzung mit Tabellenkalkulation, R, Python und mit LLMs (AI)

Ihre Vorteile

  • Sie kennen relevante Data-Analytics-Methoden und können diese bei konkreten Fragstellungen anwenden.
  • Sie erkennen typische Daten- und Modellfehler früher und vermeiden Scheingenauigkeit.
  • Sie verbinden statistische Ergebnisse mit betriebswirtschaftlicher Interpretation und Entscheidungskontext.
  • Sie gewinnen einen praxisnahen Überblick über Simulation, Data Mining und Machine Learning sowie weitere Methoden aus der AI-Welt.
  • Sie erhalten nachvollziehbare Beispiele und wiederverwendbare Analysebausteine für eigene Datenanalysen.

Zielgruppe

Risikomanager, Controller, Data Analysts, Mitarbeiter aus Finance, Planung, Revision und Unternehmensentwicklung sowie Fach- und Führungskräfte, die datenbasierte Risiko- und Entscheidungsanalysen aufbauen, beurteilen oder nutzen möchten. Grundkenntnisse in Tabellenkalkulation sind hilfreich; Programmierkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.

Zertifikat und Unterlagen

Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Seminarunterlagen, Beispiel-Datensätze, Analysebeispiele und ein persönliches Zertifikat der Risk Academy®. Bestandteil des aktuellen Seminarformats ist in der Regel außerdem das Buch "Data Analytics im Risikomanagement – Descriptive Analytics – Diagnostic Analytics – Predictive Analytics" von Romeike/Wieczorek (Springer Verlag 2026, 598 Seiten).

Individuelle Anpassung

Datensätze, Fallstudien, Methoden und eingesetzte Werkzeuge können an die Zielgruppe und die analytischen Fragestellungen des Unternehmens angepasst werden. Auf Wunsch werden unternehmenseigene, anonymisierte Daten oder konkrete Reporting- und Modellierungsaufgaben in das Training eingebunden.

RiskNET Planspiel MetaMarsExpress

RN-W10

Das Planspiel MetaMarsExpress macht Risikomanagement, Strategie und Entscheidungsverhalten im Sinne des Serious Gaming unmittelbar erlebbar. Die Teilnehmer befinden sich im Jahr 2108 und übernehmen als Pilotenteam die Verantwortung für einen Flug von der Erde zum Mars. In zwei Spielrunden bearbeiten sie unter erheblichem Zeitdruck jeweils vier aufeinanderfolgende Herausforderungen aus den Bereichen Technik, Projektmanagement, Informationstechnologie und Cyberrisiken sowie dem Risikofaktor Mensch. Sämtliche Situationen basieren auf realen, für das Planspiel anonymisierten Fällen aus der Praxis (unterschiedlicher Unternehmen und Organisationen). Die Teams müssen sich selbst organisieren, Informationen bewerten, Handlungsoptionen entwickeln, Ressourcen priorisieren und trotz Unsicherheit gemeinsam tragfähige Entscheidungen treffen.

Neben spieltheoretischen Ansätzen kommen insbesondere Business Wargaming, Szenarioanalysen und weitere Simulationsmethoden zum Einsatz. Unerwartete Ereignisse, Wechselwirkungen, Informationsdefizite und das Verhalten anderer Akteure verdeutlichen, warum vermeintlich gute Einzelentscheidungen nicht automatisch zu einem robusten Gesamtergebnis führen.

In strukturierten Reflexionsphasen werden die Erfahrungen auf reale Unternehmens-, Projekt- und Krisensituationen übertragen. So verbindet MetaMarsExpress den spielerischen Kompetenzerwerb mit einem wirksamen und entscheidungsorientierten Risikomanagement.

Schwerpunkte des Seminars

  • Einführung in Serious Gaming als Methode des erfahrungsbasierten Lernens
  • Einordnung neurowissenschaftlicher und verhaltensökonomischer Erkenntnisse für Entscheidungen unter Unsicherheit
  • Unterscheidung zwischen intuitivem und reflektiertem Denken im Sinne der von Daniel Kahneman beschriebenen Denksysteme
  • Erkennen psychologischer Entscheidungsfallen und kognitiver Verzerrungen, etwa Bestätigungsfehler, Verfügbarkeitsheuristik, Ankereffekt, Overconfidence und Verlustaversion
  • Grundlagen spieltheoretischer Ansätze für Risiko- und Entscheidungssituationen
  • Anwendung von Business Wargaming zur Analyse dynamischer Entwicklungen
  • Einsatz von Szenarioanalysen und weiteren Simulationsmethoden
  • Durchführung des Planspiels MetaMarsExpress in zwei aufeinander aufbauenden Spielrunden (Dauer ca. 4 bis 6 Stunden)
  • Organisation eines Pilotenteams für eine simulierte Mission von der Erde zum Mars im Jahr 2108
  • Bearbeitung sukzessiv eintretender Herausforderungen unter erheblichem Zeit- und Entscheidungsdruck
  • Entscheidungen unter Unsicherheit, Zeitdruck und unvollständiger Informationslage
  • Aufdecken strategischer Lücken, ungeprüfter Annahmen und unklarer Verantwortlichkeiten
  • Entwicklung robuster Handlungsoptionen für unerwartete Ereignisse und Krisensituationen
  • Strukturierte Auswertung der Spielerfahrungen und Übertragung auf reale Entscheidungssituationen im Unternehmens- oder Projektalltag

Ihre Vorteile

  • Sie erleben, wie menschliche Verhaltensweisen, Wahrnehmungsverzerrungen, Gruppendynamiken und nicht immer rationale Entscheidungen den Umgang mit Risiken beeinflussen.
  • Sie erkennen strategische Lücken, unklare Verantwortlichkeiten, fehlende Informationen und ungeprüfte Annahmen in Entscheidungs- und Risikoprozessen.
  • Sie gewinnen Transparenz über unterschiedliche Risikowahrnehmungen, Kommunikationsstile sowie Entscheidungs-, Compliance- und Unternehmenskulturen.
  • Sie verlassen bewusst die Perspektive des Alltagsgeschäfts und entdecken dadurch neue, überraschende oder bislang übersehene Risiken und Handlungsoptionen.
  • Sie lernen, spieltheoretische Ansätze, Business Wargaming, Szenarioanalysen und weitere Simulationsmethoden praxisnah anzuwenden und auf reale Unternehmenssituationen zu übertragen.
  • Sie trainieren den Umgang mit Krisen, Zielkonflikten und überraschenden Entwicklungen in einem geschützten Umfeld.
  • Sie entwickeln ein gemeinsames Verständnis für wirksames, entscheidungsorientiertes Risikomanagement.

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte aus Risikomanagement, Controlling, Finanzen, Strategie, Projektmanagement, Compliance, Revision und operativen Bereichen sowie Managementteams (aus unterschiedlichen Branchen), die Zusammenarbeit, Entscheidungsverhalten und Risikokultur praxisnah trainieren möchten.

Zertifikat und Unterlagen

Alle Teilnehmer erhalten Spiel-, Arbeits- und Auswertungsunterlagen sowie ein persönliches Zertifikat der Risk Academy®. Die im Planspiel erarbeiteten Ergebnisse und Lessons Learned werden strukturiert dokumentiert und können für die weitere Teamentwicklung genutzt werden.

Individuelle Anpassung

Rollen, Ereignisse, Branchenlogik, Zielsysteme und Entscheidungssituationen können an die Zielgruppe und das Unternehmen angepasst werden. Dadurch lässt sich das Planspiel beispielsweise auf Industrie, Finanzdienstleistung, Energie, Handel, öffentliche Organisationen oder projektorientierte Unternehmen ausrichten.

Strategic Foresight und Szenarioanalyse in der Praxis

RN-S30

Strategic Foresight hilft Unternehmen, nicht nur wahrscheinliche Entwicklungen und lineare Trends zu betrachten, sondern mehrere plausible und in sich konsistente Zukunftsszenarien systematisch zu durchdenken. Denn je weiter der Blick in die Zukunft reicht, desto größer wird die Bandbreite möglicher Entwicklungen. Gerade im Risikomanagement sind deshalb neben erwartbaren Zukunftspfaden auch abweichende Szenarien, Stressszenarien, Emerging Risks und seltene Long-Tail-Risiken zu berücksichtigen. Ziel ist es, gewohnte Denkpfade bewusst zu verlassen und auch bislang unvorstellbare oder übersehene Entwicklungen im Sinne eines "Think the unthinkable" zu analysieren.

Das Seminar vermittelt einen praxiserprobten Prozess der deterministischen Szenarioanalyse (Strategic Foresight) – von der präzisen Formulierung der strategischen Fragestellung über die Umfeldbeobachtung und Identifikation relevanter Einflussfaktoren bis zur Entwicklung, Konsistenzprüfung und Bewertung alternativer Zukunftsbilder. Die Szenarioanalyse wird dabei nicht nur als Instrument der Zukunftsforschung, sondern als Kreativitäts- und Simulationsmethode zur Entscheidungsvorbereitung und -unterstützung verstanden. Sie hilft, aus potenziellen zukünftigen Zuständen konkrete Konsequenzen, Handlungsoptionen und Empfehlungen für gegenwärtige Entscheidungen abzuleiten.

Die Teilnehmer analysieren interne und externe Treiber, bewerten deren Relevanz und Wechselwirkungen und entwickeln unterschiedliche Projektionen – etwa Best-Case-, Realistic-Case-, Worst-Case- oder Trendbruch-Szenarien. Aus den Ausprägungen der wesentlichen Einflussfaktoren werden alternative Szenarien gebildet und mithilfe einer Konsistenzanalyse auf ihre innere Widerspruchsfreiheit geprüft. Ergänzend werden externe Schocks, disruptive Veränderungen und Frühindikatoren einbezogen, um die Robustheit strategischer Optionen zu beurteilen.

Werkstattorientierte Übungen sorgen dafür, dass aus abstrakten Zukunftsbildern konkrete Handlungsimpulse für Strategie, Innovation, Resilienz und Risikomanagement entstehen. Qualitative Einschätzungen, Expertenwissen und kreative Methoden werden dabei mit quantitativen Daten, Prognosen und weiteren Simulationsverfahren verbunden. So lernen die Teilnehmer, robuste Entscheidungen unter Unsicherheit vorzubereiten, strategische Handlungsoptionen zu testen und ein Frühwarnsystem für relevante Entwicklungen aufzubauen.

Schwerpunkte des Seminars

  • Grundlagen von Strategic Foresight, Szenariotechnik und deterministischer Szenarioanalyse
  • Abgrenzung von Prognosen, Trendszenarien, alternativen Zukunftsbildern und Stressszenarien
  • Präzisierung der Fragestellung, des Betrachtungszeitraums und der relevanten Akteure
  • Aufbau eines interdisziplinären Szenarioteams und Entwicklung eines gemeinsamen Problemverständnisses
  • Strukturierte Umfeldanalyse mithilfe von STEP-, PEST- oder PESTLE-Ansätzen
  • Identifikation interner und externer Einflussfaktoren, u.a. auch Chancen und Risiken
  • Priorisierung der Einflussfaktoren nach Relevanz, Unsicherheit und Vernetzung
  • Anwendung von Einflussfaktorenanalyse, Vernetzungsmatrix und Einfluss-Ungewissheitsanalyse
  • Entwicklung alternativer Projektionen für wesentliche Einflussfaktoren
  • Kombination der Projektionen zu alternativen Zukunftsszenarien
  • Durchführung einer Konsistenzanalyse und Anwendung einer Konsistenzmatrix
  • Sensitivitätsprüfung und Bewertung der Stabilität entwickelter Szenarien
  • Ableitung robuster Maßnahmen, konkreter Handlungsempfehlungen und Frühindikatoren
  • Dokumentation der Ergebnisse in strukturierten Szenario-Steckbriefen
  • Transfer der Szenarien in Strategie, Innovation und entscheidungsorientiertes Risikomanagement

Ihre Vorteile

  • Sie lernen, wahrscheinliche Entwicklungen, alternative Zukunftspfade und potenzielle Stressszenarien systematisch voneinander abzugrenzen.
  • Sie lernen, eine diffuse Zukunftsfrage zu präzisieren und ein gemeinsames Verständnis innerhalb eines interdisziplinären Szenarioteams herzustellen.
  • Sie wenden STEP-, PEST- bzw. PESTLE-Analysen zur strukturierten Identifikation externer Einflussfaktoren an.
  • Sie analysieren die Relevanz, Unsicherheit und Vernetzung interner und externer Einflussfaktoren.
  • Sie entwickeln alternative Projektionen und kombinieren diese zu plausiblen und konsistenten Zukunftsszenarien.
  • Sie lernen, Konsistenzmatrizen, Vernetzungsanalysen und weitere strukturierte Methoden zur Reduzierung von Komplexität einzusetzen.
  • Sie erleben, wie qualitative Einschätzungen, Expertenwissen und Kreativität mit quantitativen Daten und Prognosen verbunden werden.
  • Sie testen strategische Optionen gegenüber unterschiedlichen Szenarien, externen Schocks und Trendbrüchen.
  • Sie leiten konkrete Handlungsoptionen, robuste Maßnahmen und Frühindikatoren für relevante Entwicklungen ab.
  • Sie erweitern Ihren Blick über lineare Prognosen und etablierte Denkmuster hinaus und erkennen Zusammenhänge, die im operativen Alltag häufig verborgen bleiben.
  • Sie stärken die Entscheidungsfähigkeit Ihres Unternehmens unter Unsicherheit und schaffen eine belastbare Grundlage für Strategie, Innovation und Risikomanagement.

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte aus Strategie, Unternehmensentwicklung, Innovation, Risikomanagement, Controlling, Nachhaltigkeit, Markt- und Technologieforschung sowie Mitglieder von Geschäftsleitungen, die langfristige Entscheidungen unter hoher Unsicherheit vorbereiten.

Zertifikat und Unterlagen

Alle Teilnehmenr erhalten umfangreiche Seminarunterlagen und ein persönliches Zertifikat der Risk Academy®. Die im Seminar entwickelten Szenarien und Transferergebnisse werden strukturiert aufbereitet.

Individuelle Anpassung

Die der Szenarioanalyse zugrunde liegende Fragestellung und strategische Implikationen können vollständig auf Branche, Geschäftsmodell und aktuelle Entscheidungen zugeschnitten werden. Das Seminar kann damit zugleich als moderierter Auftakt für einen unternehmensinternen Foresight- oder Szenarioprozess dienen.

Data Analytics und AI im Kontext Cyberrisiken

RN-S45

Cyberrisiken erzeugen große Mengen heterogener Daten, deren Nutzen erst durch eine strukturierte analytische und risikoorientierte Auswertung entsteht. Das Intensiv-Seminar der RiskAcademy zeigt, wie Descriptive, Diagnostic und Predictive Analytics sowie ausgewählte AI- bzw. Machine-Learning-Methoden eingesetzt werden, um Cyberrisiken frühzeitig zu erkennen, Ursachen und Abhängigkeiten zu analysieren, zukünftige Entwicklungen abzuschätzen und geeignete Steuerungsmaßnahmen abzuleiten. Ein besonderer Fokus liegt auf der intelligenten Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen, beispielsweise SIEM- und SOC-Daten, Log- und Telemetriedaten, Incident- und Schwachstellendaten, IAM-Informationen, Threat Intelligence sowie externen Bedrohungs- und Umfeldinformationen. Diese technischen Daten werden mit Geschäftsprozessen, kritischen Assets, Schadensszenarien und Managementkennzahlen verbunden, sodass aus einzelnen Sicherheitssignalen ein betriebswirtschaftlich interpretierbares Risikobild entsteht.

Die Teilnehmer lernen, wie sich aus großen Datenmengen Muster, Anomalien, Risikokonzentrationen und Veränderungen von Angriffsmustern erkennen und daraus geeignete Frühwarnindikatoren ableiten lassen. Damit wird Data Analytics nicht nur zur rückblickenden Analyse von Cybervorfällen eingesetzt, sondern gezielt zur vorausschauenden Identifikation sich aufbauender Risiken und neuer Bedrohungsszenarien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Modellen, der Quantifizierung von Unsicherheiten sowie Modellvalidierung und Backtesting, damit analytische Ergebnisse belastbar interpretiert werden können. Ziel ist es, technische und analytische Erkenntnisse in priorisierte, entscheidungsrelevante Sicherheits- und Risikomanagementmaßnahmen zu übersetzen. Das Seminar zeigt damit, wie Unternehmen vorhandene Cyber- und Security-Daten systematisch nutzen können, um Frühwarnfähigkeit, Resilienz und die Qualität von Managemententscheidungen nachhaltig zu verbessern.

Schwerpunkte des Seminars

  • Datenquellen für Cyber Analytics: SIEM, EDR, IAM, Vulnerability Management, Ticketing, Incident-Daten, SOC-Daten und Threat Intelligence
  • Datenqualität, Taxonomien, Normalisierung und Verknüpfung unterschiedlicher technischer und betriebswirtschaftlicher Datenquellen
  • Descriptive Analytics zur Analyse von Angriffen, Schwachstellen, Incidents, Kontrollleistung und Risikokonzentrationen
  • Entwicklung von Cyber-KPIs, Key Risk Indicators und Key Early Warning Indicators für Management und Security Operations
  • Identifikation von schwachen Signalen, Trends, Anomalien und sich aufbauenden Risikodynamiken
  • Diagnostic Analytics zur Identifikation von Ursachen, Risikotreibern und Abhängigkeiten
  • Pareto-, Konzentrations- und Segmentierungsanalysen zur Identifikation besonders relevanter Risikotreiber und Risikokonzentrationen
  • Clusterverfahren zur Erkennung typischer Incident-, Angriffs- und Risikoprofile
  • Predictive Analytics und Klassifikationsmodelle zur Priorisierung von Ereignissen und Abschätzung zukünftiger Entwicklungen
  • Anomalieerkennung und Outlier Detection zur Identifikation ungewöhnlicher Aktivitäten und bislang unbekannter Angriffsmuster
  • Zeitreihenanalysen zur Erkennung von Trends, Strukturbrüchen und Veränderungen bei Angriffsmustern, Kontrollleistung und Resilienzkennzahlen
  • Graphanalysen und Modellierung von Attack Paths zur Analyse komplexer Abhängigkeiten und potenzieller Angriffspfade
  • Bayes-Netze zur Modellierung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen sowie zur Aktualisierung von Risikoeinschätzungen auf Basis neuer Evidenz
  • Einsatz von NLP und Large Language Models für die Analyse von Tickets, Incident-Berichten, Threat Intelligence und weiteren unstrukturierten Daten
  • Modellvalidierung und Backtesting, um Prognosegüte, Stabilität und praktische Aussagekraft analytischer Modelle zu überprüfen
  • Praxisorientierte Umsetzung mit R, Python und geeigneten Analyseplattformen anhand realistischer Cyber- und Security-Datensätze

Ihre Vorteile

  • Sie verbinden technische Sicherheitsdaten aus SIEM, EDR, IAM, Vulnerability Management, Ticketing und Threat Intelligence mit betriebswirtschaftlichen Risiko-, Schadens- und Entscheidungsfragen.
  • Sie lernen, wie aus heterogenen Cyber- und Security-Daten belastbare Risikoindikatoren und entscheidungsrelevante Managementinformationen entstehen.
  • Sie lernen, schwache Signale, Anomalien, Trends und Strukturbrüche zu identifizieren und daraus konkrete Frühwarninformationen und Eskalationsimpulse abzuleiten.
  • Sie lernen geeignete Analytics-, Machine-Learning- und AI-Verfahren für unterschiedliche Cyber-Use-Cases kennen und können deren Einsatzmöglichkeiten realistisch einschätzen.
  • Sie lernen, Modelle durch Validierung und Backtesting auf Aussagekraft, Stabilität und praktische Entscheidungsrelevanz zu überprüfen.
  • Sie übersetzen technische Analyseergebnisse in betriebswirtschaftliche Cyber-Risikoszenarien, priorisierte Handlungsoptionen und nachvollziehbare Entscheidungen für Management und Security Operations.
  • Sie erkennen Risikotreiber, Abhängigkeiten, Attack Paths und potenzielle Risikokonzentrationen früher und können Maßnahmen zielgerichteter priorisieren.
  • Sie stärken insgesamt die Fähigkeit Ihrer Organisation, Cyberrisiken nicht nur rückblickend zu analysieren, sondern vorausschauend, datenbasiert und entscheidungsorientiert zu steuern.

Zielgruppe

Cyber- und IT-Risikomanager, CISO-Organisationen, Security Analysts, SIEM- und SOC-Verantwortliche, Data Scientists, Informationssicherheitsbeauftragte, Interne Revision und Enterprise-Risk-Manager, die Sicherheitsdaten methodisch fundiert für Risikoentscheidungen nutzen möchten.

Zertifikat und Unterlagen

Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Seminarunterlagen, Übungsdatensätze, Analysebeispiele, Code- und Modellbausteine sowie ein persönliches Zertifikat der Risk Academy®. Die Beispiele werden so dokumentiert, dass sie als Ausgangspunkt für eigene Cyber-Analytics-Anwendungen dienen können. Bestandteil des aktuellen Seminarformats ist in der Regel außerdem das Buch "Data Analytics im Risikomanagement – Descriptive Analytics – Diagnostic Analytics – Predictive Analytics" von Romeike/Wieczorek (Springer Verlag 2026, 598 Seiten).

Individuelle Anpassung

Use Cases, Datensätze, Tool-Landschaft und Reifegrad können an die Zielgruppe und das Unternehmen angepasst werden. Auf Wunsch werden anonymisierte Incident-, SIEM-, Vulnerability- oder Kontroll-Daten des Unternehmens für Fallstudien und Prototypen verwendet.

Workshop: Risk-Assessment-Methoden in der Praxis

RN-W80

Ein belastbares Risk Assessment entsteht nicht durch die mechanische Anwendung einer einzelnen Standardmethode. Unterschiedliche Risiken, Fragestellungen und Datenlagen erfordern unterschiedliche Werkzeuge. Gerade die Qualität der Risikoidentifikation und -bewertung ist entscheidend, da methodische Schwächen unmittelbar zu einer falschen Priorisierung von Risiken und damit auch zu ungeeigneten Steuerungsmaßnahmen führen können.

Der Workshop vermittelt deshalb einen systematisch aufgebauten Methodenbaukasten für die Identifikation, Analyse und Bewertung von Risiken. Ausgangspunkt ist die im zugrunde liegenden Methodenmodell vorgenommene Unterscheidung zwischen Kollektionsmethoden sowie Suchmethoden, die wiederum in analytische Methoden und Kreativitätsmethoden gegliedert werden. Kollektionsmethoden eignen sich insbesondere zur strukturierten Erfassung bereits bekannter oder offensichtlicher Risiken. Suchmethoden gehen darüber hinaus und unterstützen dabei, neue, bislang unbekannte oder schwer erkennbare Risikopotenziale zu identifizieren.

Die Teilnehmer lernen unter anderem Self-Assessments, Interviews sowie die Bow-Tie-Analyse, empirische Datenanalyse, Fehlerbaumanalyse (FTA), FMEA, HAZOP, Business Impact Analysis, Root Cause Analysis, Ereignisbaumanalyse sowie Bayes-Netze kennen. Ergänzt wird dieser Werkzeugkasten durch Kreativitätsmethoden wie Morphologische Analyse, Brainwriting, Flip-Flop-Technik, World Café, Delphi-Methode, Business Wargaming, deterministische und stochastische Szenarioanalyse sowie System Dynamics.

Die Teilnehmer lernen, Methoden abhängig von Risikotyp, Zielsetzung, Datenverfügbarkeit, erforderlichem Output und Reifegrad des Risikomanagements auszuwählen. Im Workshop werden die Methoden anhand konkreter Fallstudien angewendet, miteinander kombiniert und hinsichtlich Einsatzzweck, Datenbedarf, Ergebnis, zeitlichem Aufwand sowie Stärken und Grenzen bewertet. Ziel ist kein möglichst umfangreicher Werkzeugkasten um seiner selbst willen, sondern die Fähigkeit, für eine konkrete Entscheidungssituation die geeignete Methodenkombination auszuwählen. So wird aus einem formal durchgeführten Risk Assessment ein wirksames, vorausschauendes und entscheidungsorientiertes Instrument des Risikomanagements.

Schwerpunkte des Seminars

  • Planung und Moderation wirksamer Risk-Assessment-Workshops
  • Methodenkompetenz als Grundlage eines wirksamen Risk Assessments: Auswahl der geeigneten Methode nach Fragestellung, Risikoart, Datenlage und Reifegrad
  • Unterschiede und Zusammenspiel von Kollektionsmethoden, analytischen Suchmethoden und Kreativitätsmethoden
  • Kollektionsmethoden: Checklisten, Schadensfall-Datenbanken, SWOT-Analyse, Self-Assessment, Risikoidentifikationsmatrix und Interviews etc.
  • Empirische Datenanalyse zur datenbasierten Risikoidentifikation und -bewertung
  • Bow-Tie-Analyse zur strukturierten Verbindung von Ursachen, Risikoereignis, Barrieren und Auswirkungen
  • Fehlerbaumanalyse (Fault Tree Analysis) zur Analyse möglicher Ursachen eines kritischen Ereignisses
  • Ereignisbaumanalyse (Event Tree Analysis) zur Untersuchung möglicher Folgen und Entwicklungspfade
  • FMEA zur strukturierten Analyse möglicher Fehlerarten, Ursachen und Auswirkungen
  • Root Cause Analysis und Cause-and-Effect-Analyse zur systematischen Ursachenanalyse
  • Markov-Analyse, Bayesian Statistics und Bayes-Netze zur Abbildung von Zuständen, Abhängigkeiten und Ursache-Wirkungs-Beziehungen
  • Kreativitätstechniken wie Brainstorming, Brainwriting und Flip-Flop-Technik zur Erweiterung etablierter Denk- und Bewertungsmuster
  • World Café und Delphi-Methode zur strukturierten Nutzung von Expertenwissen und unterschiedlichen Perspektiven
  • Deterministische Szenarioanalyse zur Entwicklung plausibler und konsistenter Zukunftsszenarien
  • Stochastische Szenarioanalyse und Simulation zur quantitativen Abbildung von Unsicherheit
  • Business Wargaming für dynamische, strategische und wettbewerbsorientierte Risikosituationen
  • Beurteilung jeder Methode anhand von Einsatzzweck, Input bzw. Datenbedarf, Output, Zeitaufwand, erforderlichem Reifegrad sowie Stärken und Grenzen

Ihre Vorteile

  • Sie lernen, für unterschiedliche Risikoarten und Fragestellungen gezielt die geeignete Methode auszuwählen, statt überall dasselbe Standardverfahren einzusetzen.
  • Sie lernen, bekannte Risiken mit Kollektionsmethoden effizient zu erfassen und gleichzeitig mit Such- und Kreativitätsmethoden neue und bislang unbekannte Risiken aufzudecken.
  • Sie wenden analytische Verfahren wie Bow-Tie, FTA, FMEA, BIA, Ereignisbaumanalyse praxisnah an.
  • Sie erleben, wie Kreativitäts- und Zukunftsmethoden wie Brainwriting, Delphi, Szenarioanalyse, Business Wargaming oder System Dynamics neue Perspektiven auf Risiken eröffnen.
  • Sie lernen, Methoden anhand von Einsatzzweck, Datenbedarf, Output, Aufwand, Reifegrad sowie ihren jeweiligen Stärken und Grenzen zu beurteilen.
  • Sie verbessern die Qualität der Risikoidentifikation und reduzieren damit die Gefahr, wesentliche Risiken zu übersehen oder falsch zu priorisieren.
  • Sie entwickeln einen zur eigenen Organisation passenden Methodenbaukasten und konkrete Ansätze für dessen praktische Implementierung.
  • Sie stärken die Weiterentwicklung des Risikomanagements zu einem analytischen und strategischen Instrument der Unternehmenssteuerung. Der Reifegrad im Risikomamagement wird auch maßgeblich über den Einsatz analytischer und kreativer Methoden definiert.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Risikomanager und Risk Owner, Verantwortliche im Enterprise Risk Management, Controller, Strategieverantwortliche, Interne Revision, Compliance- und Governance-Verantwortliche, Qualitätsmanager, Informationssicherheits- und BCM-Verantwortliche, Projekt- und Prozessverantwortliche sowie Moderatoren, die Risk Assessments planen, durchführen oder methodisch weiterentwickeln.

Besonders geeignet ist der Workshop für Unternehmen, die bestehende Risk Assessments über klassische Checklisten und Risikomatrizen hinaus weiterentwickeln und einen fundierten, risikoadäquaten Methodenbaukasten etablieren möchten.

Zertifikat und Unterlagen

Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Workshop-Unterlagen sowie ein persönliches Zertifikat der Risk Academy®. Die Unterlagen umfassen insbesondere strukturierte Methodensteckbriefe für Kollektions-, analytische und Kreativitätsmethoden, Entscheidungshilfen zur Auswahl geeigneter Methoden nach Risikoart und Fragestellung, Übersichten zu Einsatzzweck, Datenbedarf, Output, Zeitaufwand, Reifegrad, Stärken und Grenzen der Methoden, Moderationsleitfäden und Checklisten für die Vorbereitung und Durchführung von Risk Assessments, Vorlagen für Risikoidentifikation, Ursachenanalyse, Szenarien und Bewertung, Arbeitsvorlagen für ausgewählte analytische und kreative Methoden, Dokumentations- und Reportingvorlagen für nachvollziehbare und entscheidungsorientierte Risk Assessments.

Individuelle Anpassung

Methodenauswahl, Fallstudien und Übungen können gezielt auf die Risikofelder, den Reifegrad und die bestehenden Risk-Assessment-Prozesse des jeweiligen Unternehmens abgestimmt werden. Dabei kann berücksichtigt werden, ob der Schwerpunkt beispielsweise auf strategischen, finanziellen, operativen, Projekt-, Cyber-, Compliance-, Reputations- oder anderen Risiken liegt.


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Die Intensiv-Seminare der RiskAcademy® konzentrieren sich auf Methoden und Instrumente für evolutionäre und revolutionäre Wege im Risikomanagement.

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