Inkassoaufträge bleiben in vielen Ländern chancenlos


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Die Wahrscheinlichkeit für deutsche Gläubiger, im Ausland an ihr Geld zu kommen, ist von Land zu Land höchst unterschiedlich ausgeprägt. Dies ergab eine Untersuchung der TCM-Group International Ltd., ein internationales Netzwerk unabhängiger Inkasso-Unternehmen. In der Studie wurde ein Ranking aufgestellt, in dem die Länder in drei Gruppen eingeteilt wurden – Länder mit hohen Beitreibungserfolgen, Länder mit unterschiedlichen Erfahrungen und Länder, in denen eine Beitreibung nach den Erfahrungen aus dem Jahr 2005 quasi zwecklos war.

Demnach waren im vergangenen Jahr Inkassoaufträge in 14 Staaten beziehungsweise Gebieten praktisch chancenlos. Zu dieser Gruppe gehören Afghanistan, Myanmar, Bosnien und Herzegowina, Irak, Kambodscha, Kuba, Laos, Mongolei, Nordkorea, Nordzypern, Nepal, Palästina, Sudan und Weißrussland.

Ein erfreuliches Ergebnis des Rankings besteht darin, dass innerhalb Europas mittlerweile auch einige der neuen EU-Mitglieder zu den Ländern mit höheren Erfolgschancen gehören. Auf den anderen Kontinenten ist die Liste dieser Länder meist relativ kurz. In Afrika werden in der positiven Liste lediglich Ägypten und Südafrika aufgeführt, in Amerika sind es Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kanada, Kolumbien und die USA. In Asien umfasst sie China, Indien, Malaysia, Südkorea und die Vereinigten Arabischen Emirate. Australien und Neuseeland finden sich ebenfalls auf der Liste der Länder mit guten Erfolgsaussichten.

 

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