IFD will Solvency II konstruktiv begleiten


Die Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD) will die Umsetzung von Solvency II konstruktiv-kritisch begleiten. Mit dieser grundlegenden Reform der Versicherungsaufsicht hin zu einer stärkeren Risikoorientierung verbindet sich die Hoffnung auf noch effizientere und gleichzeitig stabile Finanzmärkte in Europa. Die IFD-Volkswirte betonen die Notwendigkeit, dass die Ausgestaltung von Solvency II ökonomischen Prinzipien folgt. "Viele Banken und Versicherungen haben im vergangenen Jahr Rekordergebnisse erzielt. Die Kapitalmärkte entwickelten sich weiter dynamisch. Der Finanzstandort Deutschland holt im internationalen Vergleich weiter auf", sagt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz und Dresdner Bank, der dem Arbeitskreis der IFD-Volkswirte vorsitzt. Er ist überzeugt, dass der Finanzstandort Deutschland im vergangenen Jahr erneut deutlich an Stärke gewonnen hat. Die IFD stellt in ihrem dritten Report zum hiesigen Finanzstandort fest, dass Akteure wie auch einzelne Segmente des Finanzmarktes in der Mehrzahl große Fortschritte gemacht haben.

Finanzstandort wächst dynamischer und legt an Stärke zu

Ein neues Kapitel des Berichts beschäftigt sich mit dem Finanzstandort Deutschland im europäischen Vergleich. "Wir wollen durch unsere Arbeit langfristige Trends der Märkte unterstützen und diese Trends in konkrete Projekte und Instrumente umsetzen. Hierzu gehört auch der Vergleich des Standorts mit anderen europäischen Finanzplätzen", so Ulrich Kater, Chefvolkswirt bei der DekaBank. Eine Spitzenposition habe der Finanzstandort Deutschland im Bereich der Marktinfrastruktur. In anderen Marktsegmenten bestehen dagegen noch Entwicklungsreserven, vor allem in Finanzierungs- und Anlagemärkten jenseits der klassischen Bankinstrumente. Um solche Handlungsnotwendigkeiten zu verdeutlichen, hat die IFD ein neues Messinstrument entwickelt - den Finanzstandort-Stern -, mit dem der relative Status einer Vielzahl von Marktsegmenten in einem Netzdiagramm zusammengefasst wird. Der IFD-Stern ist ein Analyseinstrument, um das Ziel der IFD, höhere Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit der Kapital-, Kredit- und Versicherungsmärkte in Deutschland, zu erreichen.


 

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