Glossar-Eintrag

Kommunale Schadenausgleiche

Definition:

Hierbei handelt sich um nicht rechtsfähige Vereine, die Schadenaufwendungen ihrer Mitglieder nach dem Umlageverfahren ausgleichen (begrenzt auf Risiken der Allgemeinen Haftpflichtversicherung, Unfallversicherung und Kraftfahrtversicherung). Mitglieder sind ausschließlich kommunale Gebietskörperschaften (Gemeinde, Landkreise, Bezirke), Zusammenschlüsse von Kommunen (Zweckverbände etc.) und kommunale Unternehmen (Versorgungsunternehmen etc.). Die kommunalen Schadenausgleiche sind von der Versicherungsaufsicht im Sinne des VAG ausgenommen (§ 1 Absatz 3 Nr. 3 VAG).

Nachfolgend sind einige Beispiele für Kommunale Schadenausgleiche aufgeführt:

  • Kommunaler Schadenausgleich westdeutscher Städte (ksa) in Bochum (gegr. 1910)
  • Haftpflichtschadenausgleich der Deutschen Großstädte (HADG) (gegr. 1924)
  • Kommunaler Schadenausgleich Schleswig-Holstein in Kiel
  • Kommunaler Schadenausgleich Hannover
  • Kommunaler Schadenausgleich der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Berlin (gegr. 1990)
  • Haftpflichtverband öffentlicher Verkehrsbetriebe (HÖV)
  • Haftpflichtgemeinschaft Deutscher Nahverkehrs- und Versorgungsunternehmen (HDN) in Bochum (gegr. 1903)

Risk Academy

Die Intensiv-Seminare der RiskAcademy® konzentrieren sich auf Methoden und Instrumente für evolutionäre und revolutionäre Wege im Risikomanagement.

Seminare ansehen
Newsletter

Der Newsletter RiskNEWS informiert über Entwicklungen im Risikomanagement, aktuelle Buchveröffentlichungen sowie Kongresse und Veranstaltungen.

jetzt anmelden
Lösungsanbieter

Sie suchen eine Softwarelösung oder einen Dienstleister rund um die Themen Risikomanagement, GRC, IKS oder ISMS?

Partner finden
Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.