Offshore-Windpark kostet HypoVereinsbank Millionen

Offshore-Windpark-Risiken nicht kalkulierbar


Offshore-Windpark kostet HypoVereinsbank Millionen News

Offshore-Windparks sind in der Bauphase sehr kostenintensiv und bergen unvorhersehbare Risiken. Das musste auch die HypoVereinsbank erkennen und hat ihre Risikovorsorge für den Nordsee-Windpark "Bard 1" der Bard-Gruppe auf 710 Millionen Euro aufgestockt. Diese Informationen stammen aus dem Wertpapierprospekt der Muttergesellschaft UniCredit, in dem die Kosten und Risiken für die Finanzierung des Windparks aufgelistet werden. 

Insgesamt dürften die Kosten für den Windpark 2,9 Milliarden Euro erreichen. Ein Brancheninsider sagte gegenüber Dow Jones Newswires am Mittwoch, dass der Verkauf des Offshore-Windparks aber nur rund zwei Milliarden Euro in die Kassen spülen könnte. 

In dem Windpark sollen bei Fertigstellung rund 80 Windräder mit einer Gesamtleistung von 400 Megawatt betrieben werden. 

 

[Bildquelle: iStockPhoto]

Kommentare zu diesem Beitrag

Hans /08.10.2008 01:14
Der IWF hat sicherlich Recht, dass nur international abgestimmte und entschiedene Maßnahmen sinnvoll sind, um das Vertrauen in das globale Finanzsystem wieder herzustellen. Aber genau das passiert zur Zeit nicht ;-(( siehe auch Äußerungen Steinbrück zum Hilfsprogramm der USA sowie die Einzelaktionen in Island, Frankreich etc.
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