Laut dem jüngsten "Bankenbarometer" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young blicken Deutschlands Bankmanager pessimistisch in die Zukunft. Demnach erwartet eine Mehrheit keine Besserung der Lage an den Finanzmärkten und nur rund ein Viertel prognostiziert eine Aufhellung des Geschäftsklimas in Deutschland. Angesichts der ungewissen Konjunkturaussichten richten sich die Geldinstitute europaweit auf steigende Kreditausfälle ein und wollen auch die Kreditvergabe tendenziell drosseln.
Besonders bei Krediten an die Automobilbranche und die Bauwirtschaft mahnen die Institute zur Vorsicht. Sollte es zudem noch zu einem Ausfall staatlicher Schuldner in Europa kommen, rechnen die Institute mit erheblichen negativen Folgen für den Bankensektor – so erwartet jedes dritte deutsche Institut, in einem solchen Fall auf Staatshilfe angewiesen zu sein (europaweit äußerten nur 20 Prozent der Befragten diese Einschätzung). Rund sieben Prozent rechnen sogar damit, dass die Auszahlung von Kundengeldern zumindest vorübergehend eingestellt werden müsste. Im Vergleich zu ihren Kollegen im europäischen Ausland erweisen sich die deutschen Bankmanager damit als überdurchschnittlich skeptisch und pessimistisch. Entsprechend zurückhaltend fallen auch die Prognosen für die weitere Entwicklung der Beschäftigung aus: In den kommenden Monaten dürfte es zu einem Stellenabbau im deutschen Bankgewerbe kommen, während im europäischen Ausland eher mit einer leicht positiven Entwicklung gerechnet wird.
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Kommentare zu diesem Beitrag
Vielleicht geht uns ja endlich ein Licht auf und es ändert sich am Ende alles zum Besseren.
Vielleicht versteht man ja am Ende, daß Profitgier schlußendlich allen schadet... Wobei, viele, die die Kriese ausgelöst haben profitieren ja durch die Rettungspake wieder ... ;-(