Kommentar
Die nächste Stufe der Eurokrise
Wir befinden uns wieder einmal in einer Phase, in der die Regierungen bei der Eurokrise über die falschen Dinge streiten. Bei den Verhandlungen Griechenlands mit den Banken wird gepokert, wie weit man den Finanzsektor zur Kasse bitten kann. In Brüssel und mit dem Internationalen Währungsfonds wird gerungen, wie man Deutschland zu einem größeren Beitrag zum Rettungsschirm bewegen kann. Frau Merkel hat das grandiose Forum von Davos nur dazu...
Finanzmarktstabilisierung
Neuer SoFFin spannt Sicherheitsnetz für deutsche Wackelbanken
Der Bankenrettungsfonds SoFFin ist in Kürze wieder da. Der Deutsche Bundestag beschloss das "Zweite Finanzmarktstabilisierungsgesetz", das nun noch vom Bundesrat gebilligt werden muss. Mit der Wiederbelebung des SoFFin spannt der Staat ein Sicherheitsnetz für potenzielle Wackelkandidaten wie die Commerzbank. Und schafft zudem die längst benötigten rechtlichen Grundlagen, um die Forderungen nach einer harten Kernkapitalquote von neun...
Analyse des Internationalen Währungsfonds
Weltfinanzsystem tief in der Gefahrenzone
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat davor gewarnt, dass sich das Weltfinanzsystem tief in der Gefahrenzone befindet. In seinem Bericht zur Stabilität des Finanzsystems machte der IWF deutlich, dass sich das Risiko eines Zusammenbruchs durch Eurokrise und angeschlagene Banken erhöht habe. "Trotz der intensiven Bemühungen europäischer Politiker hat sich die Situation noch nicht entspannt", sagte der Direktor der...
Kommentar
Griechenlandkrise: Der Countdown läuft
Die Griechenlandkrise nimmt langsam präsidiale Ausmaße an – alles ist bereits gesagt, aber nichts entschieden. Das sendet ein fatales Signal an die Märkte, da seit zwei Jahren versucht wird, einen Zahlungsausfall Griechenlands zu vermeiden und man es versäumt hat, glaubwürdige Mechanismen zu etablieren, um den Druck von der Eurozone zu nehmen. Letztlich steht Griechenland trotz der bereits empfangenen Gelder aus dem ersten Rettungspaket...
Aktuelle Studie
Verhindert Compliance ein effektives Risk Management?
Unruhige Zeiten, hektische Zeiten. Im Zuge der Finanzkrise mit schwächelnden Banken und taumelnden Staaten suchen Politik und Wirtschaft verzweifelt nach Wegen aus der Krise. Beschlüsse werden getroffen und wieder verworfen, Abstimmungen angekündigt und wieder abgesagt. Professionelles Krisenmanagement oder gar präventives Risikomanagement sieht anders aus. Wenig erträglich das Bild der großen Akteure im Kampf gegen Schulden und drohende...
EBA Stresstests
Deutsche Banken bei Kapitallücken ganz entspannt
Nachdem die Commerzbank heute das Geheimnis gelüftet hat, wie sie ihren Kapitalbedarf decken will, scheint die letzte der deutschen Banken bei der Europäischen Bankenaufsicht EBA erst mal aus dem Schneider zu sein. Beim letzten Blitztest hatte die EBA bei sechs deutschen Instituten eine Kapitallücke von 13,1 Milliarden Euro ermittelt. Diesen Kapitalbedarf müssen die Banken decken, um die EBA-Vorgaben für die harte Kernkapitalquote von 9...
Kommentar
Die neue EZB
Man soll mit vorzeitigen Urteilen vorsichtig sein. Aber wenn mich nicht alles täuscht, dann ist die Europäische Zentralbank seit einigen Wochen drauf und dran, sich neu zu erfinden. Sie könnte schneller als gedacht aus dem Reputationstief herauskommen, in das sie im Mai 2010 durch die Eurokrise gefallen war.
Wie ist das geschehen? In den letzten 2,5 Monaten sind drei der insgesamt sechs Mitglieder des Executive Board ausgewechselt worden:...
Offshore-Windpark kostet HypoVereinsbank Millionen
Offshore-Windpark-Risiken nicht kalkulierbar
Offshore-Windparks sind in der Bauphase sehr kostenintensiv und bergen unvorhersehbare Risiken. Das musste auch die HypoVereinsbank erkennen und hat ihre Risikovorsorge für den Nordsee-Windpark "Bard 1" der Bard-Gruppe auf 710 Millionen Euro aufgestockt. Diese Informationen stammen aus dem Wertpapierprospekt der Muttergesellschaft UniCredit, in dem die Kosten und Risiken für die Finanzierung des Windparks aufgelistet...
Aktuelle Studie
Die bedrohlichsten Risiken aus Unternehmenssicht
Die aus Unternehmenssicht aktuell bedrohlichsten Risiken sind wirtschaftliche Risiken, das Risiko von Betriebsunterbrechungen und Naturkatastrophen, so das Ergebnis einer Allianz-Studie. Diese drei großen Risiken machten den Unternehmen in geballter Form bereits 2011 zu schaffen – und sind für 2012 nicht weniger bedrohlich. Kritisch sehen Unternehmen auch Rechts- und Reputationsrisiken. Häufig unterschätzt werden IT- und Cyber-Risiken.
AGCS als...
RiskNET besser nutzen
RiskNET Intensiv-Seminare
-
09. Mai 2012 - 10. Mai 2012
Grundlagen des Risikomanagements (RN-S01)
-
11. Mai 2012
Praxis-Workshop: Aufbau eines Frühwarnsystems in Industrie und Handel (RN-W02)
-
23. Mai 2012 - 24. Mai 2012
Quantitative Methoden im Risk Management (RN-S03)
-
23. Mai 2012 - 24. Mai 2012
Cash Flow at Risk und Ebit at Risk in Unternehmen (RN-S05)
Zitat des Tages
Umfrage
Glossar-Suche
Bücher des Monats
Rating von Insurance-linked Securities (ILS) vor dem Hintergrund der Globalen Finanzkrise
Buch füllt Forschungslücke im Segment Rating und Risikomanagement
RiskNET eLibrary: Neue Dokumente
| Was sind eigentlich Prognosemärkte? |
| Datum: 23.01.12 |
| Risiko im Kontext von Offshore-Windkraft und systemischem Risikodiskurs |
| Datum: 23.01.12 |
| Im Fokus: Unternehmensrisiken 2012 |
| Datum: 23.01.12 |
| Benchmarkstudie 2011: Risikomanagement im Mittelstand |
| Datum: 04.10.11 |
| Solvency II Calibrations: Where Curiosity Meets Spuriosity |
| Datum: 21.09.11 |























