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Der Beitrag verknüpft die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes ("Heizungsgesetz") und die kommunale Wärmeplanung mit Controlling und Risikomanagement und fordert dafür eine integrierte, 30-jährige Unternehmensplanung angesichts der EU-Klimaziele und hoher Investitionsbedarfe. Statt isolierter Risikokataloge und erwartungswertbasierter Additionen nach IDW PS 340 plädiert der Autor für die integrierte Finanzplanung als Frühaufklärungssystem – rechtlich unterfüttert durch KonTraG/TransPuG/UMAG sowie die Berichtspflichten des § 90 AktG inklusive Soll-Ist-Follow-up. Methodisch stehen ein vollintegrierter Finanzplan und ein Darlehensrechner im Zentrum; Zins- und Standort-Stresstests (u. a. deutlich höhere Prolongationszinsen und Nachfrageeinbrüche) machen sichtbar, dass Liquidität und Covenant-Risiken die eigentlichen Bestandsgefährdungen sind. Die Szenarien zeigen zudem, dass ein anhaltender Mietausfall von 20 % ein Wohnungsunternehmen ruinieren kann und leiten daraus ein Risikotragfähigkeitskonzept nach IDW PS 981 ab, bei dem Risiken direkt im Finanzplan aggregiert werden. Zwei Praxisfälle (Wärmepumpenlösung ohne Fernwärme vs. gestufter Fernwärmeanschluss) illustrieren Kostenkalkulation, Integration in Investitions- und Wirtschaftsplanung sowie temporäre Finanzierungslücken (ca. 500 T€ in 2030/31) und münden in die Empfehlung, die kommunale Wärmeplanung aktiv mitzugestalten statt abzuwarten.
peter_dietrich 1276 Downloads20.08.2025
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Die Zinspolitik der europäischen Zentralbank (EZB) hat erhebliche Auswirkungen auf den Bankensektor. Höhere Zinsen können die Zinserträge der Banken steigern, erhöhen jedoch auch die Refinanzierungskosten. Banken müssen daher ihre Zinsrisikopositionen aktiv steuern, um auf Änderungen der Geldpolitik reagieren zu können. Dies umfasst die Messung des Zinsrisikos sowie Stresstests und Szenarioanalysen. Die regulatorischen Vorgaben zur Zinsrisikosteuerung im Anlagebuch (IRRBB) wurden seit 2000 kontinuierlich verschärft, was die Bedeutung eines robusten Zinsänderungsrisiko-Managements unterstreicht. Ein zentraler Aspekt zur Beurteilung der Zinsrisiken des Anlagebuchs ist die parallele Betrachtung und Analyse der barwertigen und ertragsorientierten Perspektive.
[Autoren: Ying Wang-Bernigau | Alexander Kreutz-Peil]
wang-bernigau 1540 Downloads02.07.2025
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Ein anwendungsbezogener Methodenvergleich zwischen Aggregation und quantitativen Risiko-Erwartungswerten zur Umstellung des IDW PS 340:2020 n.F. [Stefan Koppold (2022): Disruptive Veränderungen im Risikomanagement durch eine Risikobewertung mit Monte-Carlo-basierter Aggregation? Ein anwendungsbezogener Methodenvergleich zwischen Aggregation und quantitativen Risiko-Erwartungswerten zur Umstellung des IDW PS 340:2020 n.F., in: Bavarian Journal of Applied Sciences]
koppold 2908 Downloads30.03.2022
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Eine zentrale Aufgabe des Controllings ist die Vorbereitung von Managemententscheidungen mit unsicheren Auswirkungen. Themen wie Unsicherheit, Risikoanalyse, Risikosimulation, Planungssicherheit oder risikoadäquate Bewertung finden in der Controlling-Praxis und -Lehre aber zu wenig Beachtung. Der Beitrag "Risikoblindheit im Controlling und wie man sie überwindet", erschienen in der Zeitschrift Controlling, Ausgabe 5/2021, erläutert Ursachen für die verbreitete Risikoblindheit im Controlling und skizziert Handlungsempfehlungen.
[Quelle: Werner Gleißner | Robert Rieg | Ute Vanini (2021): Risikoblindheit im Controlling und wie man sie überwindet, in: Controlling, 33. Jahrgang 2021, Ausgabe 5/2021, S. 66.-71]
gleissner 2776 Downloads16.12.2021
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Bedeutet das Ereignis einer Pandemie auch gleichzeitig das Ende des qualitativen Risikomanagements – oder kann sich ein Unternehmer heute noch leisten, seine unternehmerische Vorausschau mit einer einfachen qualitativen Risikomatrix zu versuchen? Der Eintrag eines Punktes in einer simplen 3-färbigen "Auswirkungs- und Eintrittswahrscheinlichkeits-Risikomatrix" war bislang ein Feigenblatt, das den Prüfern und Auditoren als Risikomanagement verkauft wurde.
Stallinger 5508 Downloads20.07.2020
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Durch Präzisierungen im regulatorischen Umfeld sehen wir nun das neue Paradigma eines "entscheidungsorientierten Risikomanagements", das über seinen Beitrag zur besseren Fundierung unternehmerischer Entscheidungen Mehrwert schafft. Die veränderten Rahmenbedingungen und die Implikationen für die Weiterentwicklung des Risikomanagements werden nachfolgend skizziert in Bezug auf den neuen Risikomanagement-Standard DIIR RS Nr. 2.
[Quelle: Gleißner, W. (2019): DIIR RS Nr. 2: Das neue Paradigma des "entscheidungsorientierten Risikomanagements", in: RISIKO MANAGER 09/2019, S. 42-47.
Gleissner 3145 Downloads20.01.2020
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Die Quantifizierung wesentlicher Risiken ist von grundlegender Bedeutung für eine wertorientierte Unternehmensführung. Doch häufig sind die Erhebung der verfügbaren Risikoinformationen und Zusammenführung zu einer bestmöglichen Datengrundlage problematisch. Ursachen sind beispielsweise unzureichende Datenqualität, fehlende Daten oder geringer Informationsgehalt einer kurzen Datenhistorie genauso wie die möglicherweise unüberwindbare Komplexität einer fehler- und überschneidungsfreien Aggregation von Informationen aus unterschiedlichen Datenbanken und Dateien. Aus diesem Grund wird häufig auf „subjektives“ Expertenwissen zurückgegriffen. Die methodischen Herausforderungen, die sich zu Beginn der Risikoquantifizierung ergeben, liegen in einer adäquaten und transparenten Zusammenführung von Daten und Expertenwissen. Mit den Methoden der Bayesschen Statistik kann die Kombination unterschiedlicher Informationsquellen in der Risikomodellierung berücksichtigt und Schätzunsicherheiten im Zusammenhang mit der Parametrisierung eines Risikomodells reduziert werden.
[Autoren: Gabriele Wieczorek / Oliver Disch / Quelle: RISIKO MANAGER 10/2019, S. 42-57]
5482 Downloads09.01.2020
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Bereits zum achten Mal präsentiert die Gesellschaft für Risikomanagement und Regulierung e.V. das FIRM Jahrbuch. In bewährter Manier präsentiert auch das Jahrbuch 2019 ein buntes Spektrum von Fachbeiträgen aus aktuellen Themenfeldern im Risikomanagement und der Regulierung. Im zweiten Teil finden Sie Beiträge über die Arbeit im Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung.
Romeike 16016 Downloads07.03.2019
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Wahrheit oder Lüge? Wer kann das in unseren digitalen Zeiten noch beantworten? Umso wichtiger sind klare Parameter und ein methodisch sauberes Vorgehen, um Fake News zu enttarnen. Dafür plädiert Risikomanagementexperte Frank Romeike im Interview mit PROTECTOR & WIK.
Romeike 5238 Downloads06.06.2018
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Companies have always concerned themselves with avoiding risks to the company as a going concern. The need to systematically identify, evaluate and manage risks has increased in recent years. One reason for this is that the level of risk in many areas has vastly increased. This is reflected in the speed of change of technological processes, the dependency on few customers, or the emergence of entirely new risk categories (for example, potential new competitors from abroad as a result of an increasingly globalised world). Further to this, as a result of the Control and Transparency Act (Kontroll- und Transparenzgesetz - KonTraG) enacted in 1998 and its “radiating effect” on small and medium-sized companies, it may be assumed that the failure to implement a risk management system – also in corporations – can result in managing directors being held personally liable. Finally, as a result of Basel II and Basel III, both regular and savings banks are required to be more cautious when it comes to risk. The impact of risks that have occurred (for example, the loss of a major client or an unexpected increase in material costs) have become apparent in the annual accounts and the key financial figures derived from them (for example, equity capital quota or overall return). As these figures define the conditions for loans and interest in the typical company rating process, risks can have a considerable impact on company financing. For instance, a coincidental combination of several risks can quickly give rise to a situation in which the financing of a company is no longer secured because of an unsatisfactory rating. This can also happen despite a company demonstrating strong performance over the long-term. This issue is particularly likely to be present where companies have reduced risk capacity (especially capital), regardless of the existence of other factors that indicate excellent potential for success. On the whole, these recent developments call for thorough engagement with the issue of risk management. Guidelines must be put in place to appropriately tackle potential risks to the company as a going concern and, when it comes to major company decisions (for example, investments), expected profits must be weighed against related risks.
Gleissner 4534 Downloads23.04.2018
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__ Shakuntala Devi

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  • Trade barriers and tariffs:
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  • Strategic risks:
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  • Compliance risks:
    3,5%
  • Risks resulting from cyberattacks / IT infrastructure:
    16,9%
  • Energy prices:
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  • Commodity prices:
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