Kultbuch der Risk-Management-Community

Allein auf stürmischer See – Risikomanagement für Einsteiger


Rezension

Rezension von Dr. Markus Ziegler, PricewaterhouseCoopers PwC Deutsche Revision, September 2004:

Eigentlich sollte man meinen, dass inzwischen mehr als genügend Bücher zum Thema "Risikomanagement" erschienen sind … bei amazon.de liefert eine Suchanfrage mit diesem Stichwort zumindest satte 263 Treffer.

Der Markt für Risikomanagementliteratur zeichnet sich jedoch nicht nur durch die schiere Masse des Angebots aus, sondern auch durch dessen Heterogenität und Komplexität. Es scheint, als ob für jede noch so exotische Teildisziplin (von Spezialfragen im Kreditrisikomanagement über KonTraG-Exegese und Risikomanagement im Energiehandel bis zu ausgefallenen Methoden des Alternativen Risikotransfers) eine Fülle von speziellen und speziellsten Angeboten existiert. In Anbetracht der Vielschichtigkeit und Komplexität des Themas Risikomanagement mögen die meisten dieser Bücher sogar ihre Berechtigung haben. Wie so oft besteht allerdings auch hier die akute Gefahr, dass man den viel zitierten Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Im Endeffekt entsteht dann eine Art Zwei-Klassen-Gesellschaft. Auf der einen Seite steht der hoch spezialisierte Risikomanager, dem seitenlange Formeln zur Behandlung von Long-Tail-Verteilungen bei Bayesianischen Kreditscoringmodellen den ultimativen Kick verleihen, auf der anderen Seite der generalistisch geprägte, "normale" Manager, der zwar entscheiden muss und daher auch die Verantwortung trägt, aber irgendwie keinen richtigen Zugang zum Thema "Risikomanagement" findet.

Wie die Autoren bereits auf dem Klappentext richtig diagnostizieren, besteht ein wesentliches Problem in der betrieblichen Praxis darin, dass Risikomanager und "normale" Manager nicht die gleiche Sprache sprechen. Letztlich können dabei beide nur verlieren: Einerseits lässt der Manager bei seinen Entscheidungen wichtige Informationen außer Acht, andererseits stößt der Risk Manager mit seinen (in der Regel ja durchaus berechtigten) Anliegen allzu häufig auf taube Ohren.

Wenn ein komplexer Sachverhalt möglichst verständlich dargestellt werden soll, gelingt dies oft am besten anhand von Parabeln, Fabeln oder Metaphern. Diese (schon von den alten Griechen begründete) Tradition erlebt in der aktuellen Managementliteratur eine beeindruckende Renaissance. Problematisch an diesem Trend ist allerdings, dass die netten Geschichtchen über Käse-jagende Mäuse und Fish-Verkäufer zwar amüsant zu lesen sind, sich die eigentlichen Aussagen derartiger Bücher jedoch schnell in übersimplifizierten (und damit wenig nutzbringenden) Slogans erschöpfen.

Auch das vorliegende Werk bettet seine Botschaften in die unterhaltsame (und mit zahlreichen wirklich guten Illustrationen versehene) Geschichte zweier Kapitäne, die auf ihrer Fahrt über die stürmischen Weltmeere auf allerlei Risiken stoßen. Im Gegensatz zur amerikanischen Fast-Food-Managementliteratur werden dabei jedoch auch die fachlichen Aspekte nicht vernachlässigt: Von Themen wie Risikokultur über das Management von IT-Risiken und der Risk Mitigation hin zu Fragen des Markenrisikomanagements erhält der Leser aufschlussreiche und interessante Einblicke in unterschiedlichste Teilbereiche des Risikomanagements. Dass dabei nicht auf das allerletzte Detail jedes Spezialproblems eingegangen werden kann, ist offensichtlich. Dies ist allerdings auch gar nicht die Zielsetzung des Buches. Vielmehr will es einen Überblick schaffen und die grundlegenden Zusammenhänge sowie die Denkhaltung und "Philosophie" eines guten und wirkungsvollen Risikomanagements vermitteln. Und dieses Ziel wird zweifellos erreicht.

Insofern verspricht der Untertitel "Risikomanagment für Einsteiger" dann auch viel weniger, als der Inhalt tatsächlich hält. Denn nicht nur dem Einsteiger in die komplexe Materie des Risikomanagement sei das vorliegende Werk wärmstens empfohlen. Auch der professionelle Risk Manager wird zweifellos einen erheblichen Nutzen aus dem Buch ziehen können: Sei es, um nach dem üblichen Klein-Klein des operativen Tagesgeschäftes seinen Blick wieder einmal auf das "große Ganze" zu lenken und sich bewusst zu machen, worum es beim Thema Risikomanagement letztendlich geht. Sei es, um (eigentlich bekannte) Sachverhalte und Zusammenhänge einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel neu zu entdecken (an dieser Stelle sei nur auf das Kapitel zur Risk Mitigation verwiesen, in dem die unterschiedlichen Bereiche einer Riskmap anhand von Figuren der griechischen Mythologie erklärt werden). Oder sei es auch nur, um die ewige Frage der Eltern/der Ehefrau/des Chefs "Was machst Du/machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Büro?" ein für allemal  (und auf äußerst vergnügliche Weise) zu beantworten.

Alles in allem ist das vorliegende Werk eines der wenigen Bücher, die Wissen und Verständnis vermitteln, ohne schwer verdaulich zu sein und gleichzeitig unterhaltsam sind, ohne ins Banale abzugleiten. „Allein auf stürmischer See“ dürfte sich schon bald zum Kultbuch der Risk-Management-Community entwickeln.

 

Rezension von Dr. Gerrit Jan van den Brink, Dresdner Bank, Februar 2004:

Bücher über Risikomanagement sind meistens nicht leicht verdaulich und disqualifizieren sich für die Spätabendlektüre. Sie sind meistens eine trockene aber gediegene Abhandlung der wesentlichen Sachverhalte, die jeden Risikomanager beherrschen muss. Dieses Bild trifft aber gar nicht auf das Buch "Allein auf stürmischer See" zu. Es ist den Autoren gelungen, romanähnliche Bestandteile mit den sachlichen Elementen des Risikomanagements zu verbinden. Als Niederländer weiß ich die Gefahr des Wassers durchaus einzuschätzen. Sie ist in diesem Buch immer wieder Beispiel für die Risiken, die beiden Kapitäne begegnen.

Die Autoren machen an der Hand von praktischen Beispielen die Bedeutung der unterschiedlichen Themen rundum das Risiko klar. Das Buch liest sich so gut, dass man ab und zu vergisst, über das eine oder andere etwas länger nachzudenken. In einer kompakten Art und Weise wird viel Wissen vermittelt. Das Buch ist für Einsteiger gedacht, dennoch sollten nicht nur sie gelegentlich das Buch zuschlagen und das gelesene Kapitel reflektieren. Auch wenn die Verführung gleich weiter zu lesen oft groß ist. Ich bin mir sicher, dass nicht nur der Einsteiger, sondern auch der Risikomanagementprofi an diesem Buch viel Freude erleben wird.

Auch wenn in diesem Buch die Buchhalter, Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer nicht zu gut wegkommen, ist es – so glaube ich- auch für sie ein lesenswertes Buch. Die eine oder andere kritische Note ist zwar etwas disproportional dargestellt, aber auch hier gilt, dass etwas wahres schon dran ist. Ein guter Rat muss mir noch vom Herzen: Warten Sie mit der Beschaffung eines Exemplars nicht zu lange, denn wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

 

Rezension von Mirja Braeuer, Universität Köln, Juni 2004

Fachliteratur zum Themengebiet Risikomanagement gibt es bereits mehr als genug. Derartige Lektüre kann von Einsteigern nur unter zu Hilfenahme von Wörterbüchern und Lexika "bewältigt" werden. Und sollte ein Buch tatsächlich für Laien geeignet sein, so hat es dem Fachmann nichts mehr zu bieten.

Diese gängigen Vorurteile werden von Roland Erben und Frank Romeike vollständig widerlegt. Es ist ihnen mit ihrem Buch "Allein auf stürmischer See - Risikomanagement für Einsteiger" gelungen, das komplexe Themengebiet des Risikomanagements differenziert und dabei stets anschaulich und höchst unterhaltsam darzustellen.

Bereits die inhaltliche Konzeption des Buches zeigt, dass dem Leser hier mehr geboten wird als die übliche, oft gerade für Einsteiger schwer verdauliche Fachlektüre: In sieben Kapiteln begleiten wir zwei Seemänner - Kapitän Sugar und Kapitän Salt - auf ihren spannenden und lebendig geschilderten Reisen über die Weltmeere. Dabei erleben die Leser, wie die Kapitäne den verschiedensten Herausforderungen und Risiken jeweils auf ihre eigene, höchst unterschiedliche Art begegnen. Ein zusätzliches Plus sind die zahlreichen, von Alexander Holzach ansprechend gezeichneten Illustrationen, welche dem Leser die beiden "Seebären" auch bildlich lebhaft vor Augen führen.

Passend zu ihren Erlebnissen wird im zweiten Teil jeden Kapitels jeweils ein Aspekt des Themenkomplexes Risikomanagements (z. B. Risikokommunikation, Risk Mitigation, IT-Risiken) ausführlich erläutert. Auch in diesen Passagen verzichten die Autoren auf schwer verständliche Fachtermini und Formeln, die einzelnen Themen werden jedoch präzise und anhand vieler gelungener Beispiele und Metaphern nachvollziehbar erklärt. Da die Themen nicht isoliert behandelt, sondern stets in einen umfassenden Kontext eingebettet werden, empfiehlt sich dieses Buch nicht nur für Einsteiger. Auch Leser, die bereits Kenntnisse in den einzelnen Bereichen des Risikomanagements besitzen, können zu einer umfassenden Sicht auf die "Gesamtmaterie" gelangen.

Die hervorragende didaktische Aufbereitung sowie der ansprechend lockere, teils ironische und oft witzige Schreibstil machen die Lektüre zu einem fesselnden Vergnügen, bei dem man "en passant" fundierte Kenntnisse und einen ganzheitlichen Blick auf das umfangreiche Themengebiet Risikomanagement vermittelt bekommt. Insgesamt also ein Buch, welches trotz hohem Informationsgehalt nicht das angestrengte „Durcharbeiten“ am Schreibtisch verlangt, sondern auch in der Freizeit (am besten wohl auf einem Segeltörn) großes Lese- und Bildungsvergnügen bereitet.

 

Rezension von Claudia Benkert, Carpe Linguam, November 2003

Erinnern Sie sich noch an den guten alten Käpt'n Kirk und seine spektakulären Raumschiffabenteuer? Millionen von Frauen (und natürlich auch Männer) hätten viel dafür gegeben, einmal an seiner Seite durch den Weltraum zu segeln. Oder an den berüchtigten Freibeuter Käpt'n Drake, der in uns die unstillbare Sehnsucht geweckt hat, irgendwann in einem späteren Leben auch einmal ein abenteuerliches Piratenleben zu führen? Oder an den finsteren Käpt'n Ahab, der erst ein Bein und dann sein Leben verlor im tödlichen Kampf gegen Moby Dick? Bestimmt haben Sie als Tierfreund immer auf Mobys Seite gestanden. Ganz sicher spukt auch der in seinem Verhalten manchmal befremdlich wirkende Käpt'n Nemo und seine phantastische Nautilus noch irgendwo in Ihrem Kopf herum und an Käpt'n Hook und seine fast schon peinlichen Versuche, uns Angst und Schrecken einzujagen, denken Sie höchstwahrscheinlich mit einem Schmunzeln zurück, denn wir wussten doch immer, dass er gegen Peter Pan und seine gewitzten Elfen nicht wirklich etwas ausrichten kann. Beim Verzehr von Fischstäbchen fällt Ihnen todsicher Käpt'n Iglo ein, der unsere Kinder stets zu begeistern wusste und bei Käpt'n Chaos läuft Ihnen als Kenner erst recht das Wasser im Munde zusammen, bringt doch diese mit Früchten garnierte Karibikmischung meistens recht gute Laune mit sich. Bleibt natürlich noch Käpt'n Bligh, der in Ihnen vermutlich die Erinnerung an Bounty wachruft, nein, nicht die süße Kokos-Schokoladen-Rezeptur, sondern natürlich das durch seine Meuterei berühmt gewordene Schiff.

Und selbst wenn Ihre Erinnerung an all diese in die Geschichte, die Literatur oder den "Livestyle" eingegangen Kapitäne tatsächlich nur noch dürftig wäre – was geradezu unvorstellbar ist – dann wird vielleicht noch dieser Name eine lebhaftere Vorstellung in Ihnen auslösen: Käpt'n Blaubär. Über die Geschichte(n) dieser besonderen und äußerst sympathischen Figur, beheimatet im Reich Zamonien, wird uns Lesern ganz viel Richtiges und Wichtiges und (Viel)schichtiges erzählt, was wir ohne große Schwierigkeiten und mit etwas Phantasie auf unser Erdendasein und unsere Art, die Klippen des Lebens heil zu umschiffen, übertragen können. Ein Kinder- und Jugendbuch (eigentlich), doch für Erwachsene doppelt wertvoll. Diesen Käpt´n Blaubär verbinden ganz wesentliche Elemente mit zwei seiner Berufskollegen, die bisher noch keine Erwähnung fanden und die hiermit bekannt gemacht werden sollen: Käpt'n Sugar und Käpt'n Salt. Sie haben tatsächlich noch nie von den beiden gehört oder gelesen? Dann wird es höchste Zeit, denn beide gehören unbedingt in die Reihe der erinnerungswürdigen Schiffskommandeure.

Sehr ähnlich dem liebenswerten Käpt'n Blaubär, der uns Lesern mittels seiner Geschichte(n) im Prinzip von uns selber erzählt, können wir die gegensätzlich verlaufenden Erfahrungen (bei gleichen Abenteuer-Rahmenbedingungen) von Käpt'n Sugar und Käpt'n Salt genauso zu unserem Vorteil verwenden. Und ähnlich wie Käpt'n Blaubär ein Kinder- und Jugendbuch mindestens ebenso für Erwachsene ist, liest sich "Allein auf stürmischer See" entgegen dem Untertitel nicht nur für Themen-Einsteiger wunderbar einfach, sondern mindestens so spannend und nicht weniger informativ für thematisch versiertere Leser. Sie wollen jetzt endlich wissen, worum es hier überhaupt geht? Nun ja, dazu müssten Sie einfach nur das Buch lesen und zusammen mit Käpt'n Sugar und Käpt'n Salt auf stürmischer See überleben. Nachher entscheiden Sie dann für sich, mit welchem von beiden sie besser überlebt haben und schon haben Sie ganz viel neues Wissen erfolgreich angewendet. Doch soviel sei Ihnen zusätzlich verraten: Wenn Sie als Erwachsener Käpt'n Blaubär kennen (und seine Geschichten verstehen können), werden Ihnen die Kapitäne Sugar und Salt ganz sicher eine große Hilfe sein, und nicht nur im beruflichen – sagen wir besser im professionellen Themenbereich "Risikomanagement" – nein, auch auf private Bereiche lassen sich die unterschiedlichen Erkenntnisse der beiden mit der entsprechenden Phantasie problemlos übertragen: versprochen ! Oder kennen Sie den Begriff "Risikomanagement", der ja auch ganz viel mit den Themen "Chancen" und "Kommunikation" zu tun hat, wirklich nur aus dem wirtschaftlichen Umfeld Ihres Unternehmens oder Ihres Arbeitsplatzes?

 

Rezension von Katrin Giefer, Medienreferentin bei der ASTRUM GmbH, November 2003

Risikomanagement – ein Buch mit sieben Siegeln? Weit gefehlt! Um der Sache auf den Grund zu gehen, bedarf es keines langjährigen Studiums der unterschiedlichen Hintergründe und gesetzlichen Richtlinien zu diesem Thema. Dies beweist das Buch "Allein auf stürmischer See". Auf einfache und unterhaltsame Weise gelingt es den Autoren, die trockene Materie Risikomanagement für jeden verständlich zu machen.

Mit Hilfe der beiden Seebären Henry Salt und Charly Sugar taucht der Leser ein in den geschäftlichen Alltag zweier Schiffskapitäne, die mit den Gefahren, die Ihren Unternehmungen auflauern, ganz unterschiedlich umgehen. Während sich der gewissenhafte Sugar stets mit der neuesten Technik, professionell ausgebildeten Crewmitgliedern und fundierten Kennzahlenberichten umgibt, verlässt sich Salt auf sein Gefühl als alte Wasserratte und segelt aufs Geratewohl in die Untiefen der rauen See. Dass sich dabei die eine oder andere Havarie nicht vermeiden lässt, ist absehbar.

Auf amüsante Weise beschreiben die Autoren anhand spannender Abenteuer der Protagonisten die entsprechenden Zusammenhänge eines ganzheitlichen Risikomanagementprozesses. So hat beispielsweise Sugar beim Umschiffen plötzlich auftauchender Eisberge aufgrund klarer Anweisungen und eindeutig aufgeteilter Tätigkeitsfelder seiner Crew keine Probleme. Salt hingegen muss erkennen, dass seine Mannschaft weder weiß, was sie zu tun hat, noch seine Befehle zur Rettung des Schiffes richtig umsetzen kann, da sie diese nicht versteht.

Mit zahlreichen weiteren mehr oder weniger brisanten Situationen gehen die Autoren den Fragen auf den Grund, was ein Risiko eigentlich ist, wie mittels Kommunikation Vertrauen und Transparenz geschaffen werden können, warum eine ausgeprägte Risikokultur so wichtig für ein Unternehmen ist und wie Risiken effizient gesteuert und reduziert werden können. Von der Risikowahrnehmung und der Risikokommunikation über die Risikokultur bis hin zur Risikosteuerung bringen die einzelnen Kapitel den Leser mit jeder Seite dem weiten Risikomanagement-Horizont ein Stück näher. Markenrisiken und IT-Risiken werden exemplarisch hervorgehoben, ehe zu guter Letzt das Risikomanagement als Wertetreiber vorgestellt wird.

Um den Bezug zum Risikomanagement auf dem "Trockenen", sprich in der deutschen Wirtschaft, nicht zu verlieren, bringen die Autoren immer wieder Beispiele aus der Flut geschäftlicher Schieflagen und Insolvenzen der vergangenen Jahre. Ob Ex-Energieriese Enron, Film-Tycon Kirch oder der ehemalige Überflieger Swissair - die Autoren beschreiben die einzelnen Fälle und beleuchten den Umgang mit den jeweiligen Gefahrenquellen.

Dabei können sie es nicht lassen, mir dem Zeigefinger in Richtung der Wirtschaftsprüfer zu deuten und diese für ihre scheinbare Mentalität des bloßen Abhakens der Risikopotentiale innerhalb der Prüfungsberichte zu rügen. Ein Risikomanagement auf Basis einer reinen Bilanzsichtung erscheint den Autoren denn auch wie ein Blick in den Rückspiegel, der nichts über die Gefährdungsereignisse der Zukunft aussagt und folgerichtig auch kein ausreichendes Risikomanagement ermöglicht. Vor diesem Hintergrund erwartet den Leser mit dem Auftreten der beiden "Designeranzüge" Roland B. Ärger, von der Unternehmensberatung B. Osten Consulting Group und Dipl.-Kaufmann Dr. Piet Preiswasserhausböttcher von der Preiswasserhausböttcher Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, ein äußerst amüsanter Ausflug in das satirische Fach.

Auch die Verdeutlichung der unterschiedlichen Risikotypen mit einem Abstecher in die griechische Mythologie, vertreten durch Damokles, Pandora, Kassandra und andere, dürfte sowohl den Laien als auch den Profi unter den Risikomanagement-Interessierten ansprechen.

Und so ist das Buch denn auch mehr als nur eine geeignete Lektüre für Einsteiger. Nicht nur, dass es Risikomanagementanfängern einen ersten Einblick in das umfassende Thema gewährt. Es liefert dem erfahrenen Risikomanager gleichzeitig hervorragende Beispiele, sein Aufgabengebiet kurzweilig und ohne Umwege seinem Chef, seinen Mitarbeitern oder seiner Familie näher zu bringen. Auf diesem Wege erfüllt das Buch eine wichtige Mittlerfunktion zwischen Risikomanagern, Einsteigern und allen anderen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen damit auseinandersetzen.

 

Chinesische Übersetzung erschienen bei China Times Publishing Company (China Times Daily).

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