Glossar-Eintrag

Cash Flow CDO

Definition:

Cash Flow Transaktionen sind Strukturen, bei denen der Überschußanteil, der sich aus der Differenz der Zinsen der Aktivseite und der zu leistenden Zinsen auf der Passivseite ergibt, in einer festgelegten Reihenfolge den einzelnen Tranchen der Passivseite zugeordnet wird.

Die Reihenfolge bzw. die Zuteilung des Überschußanteils wird als Cash Flow Waterfall bezeichnet. Der Wasserfall regelt, wann und welchen Anteil die einzelnen Tranchen (AAA, AA, A, BBB, BB, First Loss) vom Überschußanteil erhalten. In der Regel bekommen die obersten Tranchen (Senior Notes) mit höchster Bonität zunächst Zinsen und Kapital und erst, wenn diese bedient sind, fließt der verbleibende Cash-Flow an die nächste, darunterliegende (subordinierte) Tranche usw. bis zum First Loss Piece. Mit diesem Prinzip wird für die einzelnen Tranchen eine Überdeckung (Overcollateralisation) geschaffen, welche die Tranche vor einem Vielfachen der historischen Ausfallwahrscheinlichkeiten schätzt.

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