Glossar & Definitionen

Six Sigma

Six Sigma ist eine umfassende Methode, die zu einem nahezu fehlerfreien Prozessablauf führen soll. Die Ursprünge vieler Six Sigma-Prinzipien stammen aus den Lehren einflussreicher Qualitätsdenker wie W. Edwards Deming und Joseph Juran.

Der Name Six Sigma leitet sich aus der Statistik ab. Der griechische Buchstabe Sigma (σ’) ist dort ein Kürzel für die Standardabweichung, und 6σ steht für den gewünschten Abstand des Prozessmittelwerts (arithmetisches Mittel) von den Toleranzgrenzen.

Sigma steht als Symbol für die Standardabweichung, DPMO steht für "Defects per million opportunities" (Fehler pro eine Million Fehlermöglichkeiten) und die Prozentzahl gibt die prozentuale Fehlerfreiheit an. In der Produktion bedeuten 6σ’, dass fast keine Fehler mehr vorliegen (3,4 Fehler auf eine Million Messungen). Die Standardabweichung der Prozessergebnisse passt dabei langfristig auf jeder Seite des Mittelwertes 6 mal in die Anforderungsgrenzwerte. Dabei wärden dann 3,4 Fehler auf eine Million Fehlermöglichkeiten erwartet.

Six Sigma folgt einem systematischen 5-Phasenmodell:

  • Define: Was ist das Problem?
  • Measure: Wie lassen sich die Auswirkungen messen?
  • Analyze: Was sind die Kernursachen für das Problem?
  • Improve: Wie lässt sich das Problem beseitigen?
  • Control: Wie wird die Lösung langfristig in der Organisation verankert?

Die Methode ist abgeleitet vom klassichen PDCA-Zyklus (Plan/Do/Check/Act) von W. Deming.


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