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Wie hoch sollte ein Damm gebaut werden, um höchstens einmal in hundert Jahren überschwemmt zu werden? Welche Auswirkungen könnte ein Börsencrash morgen haben? Viele Fragen aus dem echten Leben erfordern Schätzungen, aber wenn es keine Daten oder nur sehr wenige Beobachtungen gibt und per Denition sind extreme Ereignisse selten, werden wichtige Schätzungen öfter nach Gefühl als auf Grund von Tatsachen gemacht. Die Extremwerttheorie (EVT) ist ein Spezialgebiet der Statistik, das sich mit solch seltenen Situationen beschäftigt und eine Alternative zum reinen Raten bietet. In diesem Artikel zeigen wir, wie Extremwerttheorie einem in der Tat Kopf und Kragen retten kann. [Valérie Chavez-Demoulin, Armin Roehrl]
Roehrl 15830 Downloads 10.07.2006
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How tall should one design an embankment so that the sea reaches this level only once in 100 years? How large might a possible stock market crash be tomorrow? Many real life questions require estimation, but since no data or only few has been observed - as by definition extreme events are rare - essential estimations are more often based on feeling than on fact. Extreme Value Theory (EVT) is a branch of statistics that deals with such rare situations and that gives a scientific alternative to pure guesswork. [Chavez-Demoulin, V., Roehrl, A.]
Roehrl 7004 Downloads 10.07.2006
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Die vorliegende Arbeit stellt einen Beitrag zur Bewertung von Mitarbeiterrisiken in Unternehmen dar. Es werden Ursachen determiniert, die einen Mitarbeiterausfall zur Folge haben. Diese werden auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit sowie möglicher Schäden hin untersucht. Darauf aufbauend wird ein Simulationsverfahren entwickelt, welches die Aggregation der individuellen Risiken zum Unternehmensrisiko ermöglicht.
Henry.Dannenberg 9982 Downloads 10.07.2006
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Managing risks does not necessarily mean reducing risks but weighing up these risks against the profits and considering the impacts on the equity capital needed to cover the risk (and on the cost of capital). Risk analysis and risk aggregation are necessary tasks of a value-based management as they help to assess the well-funded goodwill of a company. An important widening can be made in taking into account the systematic as well as the idiosyncratic risks. In doing so, the management can quantify the effects of a risk reduction (e.g. by transferring it) on the value of a company. Alternatively to the Capital-Asset-Pricing-Model the capital costs in imperfect markets can be determined in dependence to the own capital funds needed, which is analyzed by the aggregation of all risks in the context of planning. [Mit freundlicher Genehmigung der Springer Verlags, Berlin]
Gleissner 7863 Downloads 10.07.2006
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Die Bewertung von Unternehmen, Geschäftsbereichen oder Investitionen, eine notwendige Voraussetzung für eine wertorientierte Unternehmensführung, basiert im Wesentlichen auf Theorien, die von vollkommenen Kapitalmärkten ausgehen. Zu nenen ist vor allem das Capital-Asset-Pricing-Modell (CAPM), das auch im neuen Entwurf des Instituts der deutschen Wirtschaftsprüfer (IDW) zur Unternehmensbewertung vom Dezember 2004 als Methode für die Ableitung von Kapitalkostensätzen empfohlen wird. Dieser Artikel fasst Probleme der üblichen Methoden zur Berücksichtigung von "Risiko" in der Unternehmensbewertung zusammen, wobei insbesondere auf die Ableitung der Kapitalkostensätze eingegangen wird. Darauf aufbauend erläutert der Beitrag neue Methdoden für Unternehmensbewertung und wertorientierte Unternehmensführung, die nicht auf der üblichen Annahme vollkommener Kapitalmärkte basieren. [Mit freundlicher Genehmigung der FINANZ BETRIEB-Redaktion, Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf]
Gleissner 6735 Downloads 10.07.2006
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Der Fokus des Beitrags liegt auf der Beschreibung eines Modells zur Quantifizierung des Forderungsausfallrisikos von Unternehmen. Es werden verschiedene Wege aufgezeigt, wie die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD), die Ausfallquote (LGD) und die Forderungshöhe (EAD) zum Ausfallzeitpunkt einer Forderung durch Wahrscheinlichkeitsverteilungen beschrieben werden können. Abgerundet wird der Beitrag durch eine empirische Erhebung zur Ausfallquote und Ausfallwahrscheinlichkeit in gewerblichen Unternehmen.
Henry.Dannenberg 6844 Downloads 10.07.2006
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Vor allem mit dem Buch „Shareholder Value“ von Rappaport (1986) und dem EVA-Ansatz (Economic Value Added) hat sich das Paradigma der Wertorientierung als Leitlinie des Managements – zumindest bei den börsennotierten Aktiengesellschaften – durchgesetzt. Damit wurde die Kapitalmarkttheorie zum maßgeblichen theoretischen Fundament. Der Unternehmenswert ist seitdem der Erfolgsmaßstab des Unternehmens, der zukunftsorientiert Ertrag und Risiko in einer Kennzahl verbindet. Der Kapitalkostensatz ist neben Wachstum und Rendite einer der Werttreiber und zeigt die risikoabhängige Anforderung an die erwartete Mindestrentabilität von Projekten. Er beeinflusst damit, welche Investitionen durchgeführt und welche Geschäftsfelder aufgegeben werden, was die Wertentwicklung des Unternehmens maßgeblich prägt. [Mit freundlicher Genehmigung der FINANCE-Redaktion / F.A.Z.-Institut, Frankfurt am Main]
Gleissner 6964 Downloads 10.07.2006
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Mit Hilfe von „unternehmerischer Intuition“ und „Bauchgefühl“ sowie reaktiven Steuerungssystemen dürfte es immer schwieriger werden, die Komplexität der heutigen Unternehmenssituationen zu erfassen und zu analysieren. Die Fähigkeit Risiken zu beherrschen und in der unternehmerischen Entscheidung adäquat zu berücksichtigen, ist zu den wesentlichen Kompetenzen nachhaltig erfolgreicher Unternehmen zu zählen. Nur diejenigen Unternehmen, die ihre Risiken effizient steuern und kontrollieren sowie dabei auch ihre Chancen erkennen und nutzen, werden langfristig erfolgreich sein und ihren Unternehmenswert steigern. Eine zentrale Rolle bei der Erreichung dieses Ziels spielt dabei die moderne Informationstechnologie, mit deren Hilfe sich der Prozess und Datengrundlagen des Risikomanagements auf vielfältige Weise optimieren lassen. Traditionelle Planungs- und Steuerungssysteme sind deterministisch, d. h. sie können nicht mit Wahrscheinlichkeiten und Risikoverteilungen rechnen. Risikomanagementsysteme können dagegen mit „Unsicherheit rechnen“ und so mit Frühwarnindikatoren proaktiv auf potenzielle Störgrößen bzw. deren Veränderungen hinweisen. [Autoren: Werner Gleißner, Frank Romeike / erschienen in: ZfCM – Zeitschrift für Controlling & Management / Mit freundlicher Genehmigung der ZfCM-Redaktion, Gabler Verlag / GWV Fachverlage, Wiesbaden)
Romeike 6559 Downloads 10.07.2006
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Kurze und praxisbezogene Einführung in die Methodik des Risikomanagements.
Gleissner 6640 Downloads 10.07.2006
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Ausgangspunkt der Überlegungen für das nachfolgend beschriebene Risiko-Aggregationsmodell mittels Simulationstechnik sind die zu erwartenden Veränderungen der Eigenmittelausstattung der Versicherungswirtschaft basierend auf den durch Solvency II bewirkten regulatorischen Veränderungen. Neben aufsichtsrechtlich akzeptierten Standardansätzen (beispielsweise die Modelle des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, GDV) wird den Versicherungsunternehmen in der Zukunft die Option gewährt, eigene Methoden und Ansätze sowie individuelle Risikomanagementsysteme in ihre Solvabilitätsberechnung in Absprache mit dem Aufsichtsamt einbringen zu können. Im Sinne eines eigenständigen Risikomanagements wird den Unternehmen gegenüber den bestehenden Regelungen in Bezug auf die Mindestkapitalanforderungen somit eine größere Freiheit in der Auswahl der Risiken gewährt, indem sich die Verfahren zur Berechnung der Güte der unternehmensindividuellen Risikopolitik anpassen und tendenziell schärfen werden. Um die Wettbewerbsfähigkeit durch vergleichsweise höhere Eigenkapitalkosten nicht zu verlieren, müssen sich die Versicherungsunternehmen bereits jetzt auf die künftigen Anforderungen einstellen und sich intensiv um interne Risikomanagementmodelle und -systeme bemühen. [Autoren: Werner Gleißner, Matthias Müller-Reichart, Frank Romeike]
Romeike 4498 Downloads 10.07.2006
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