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Methoden


ABS-CDOs mit Subprime Exposure sind besonders von der US-Kreditkrise betroffen. In den Collateral Pools dieser strukturierten Produkte sind keine herkömmlichen Finanzinstrumente wie Anleihen oder Kredite enthalten, sondern zu einem großen Anteil Mezzanine-Tranchen von Residental Mortgage Backed Securities (RMBS), d. h. Finanztitel, die ihrerseits bereits Verbriefungen von Portfolios mit Krediten bonitätsschwacher Schuldner darstellen. Seit Ausbruch der Finanzkrise haben mehrere Wellen von Multi Notch Downgrades die Investoren überrascht. Von den Herabstufungen sind auch AAA-Tranchen betroffen. Als Folge davon kam es zu einem dramatischen Preisverfall und innerhalb kurzer Zeit wurden diese Papiere praktisch unverkäuflich. Offensichtlich wurden einige Risiken dieser Papiere nicht zutreffend eingeschätzt.
[Quelle: Hamerle, Alfred und Plank, Kilian (2008): ABS-CDOs mit Subprime Exposure: "Hochgiftig" trotz AAA-Rating? Risiko-Manager, 25-26/2008, S. 1, 8-10.]
Hamerle 10170 Downloads 26.04.2009
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Market volatility reflects traders’ actions, while their actions depend on perceptions of risk. Equilibrium volatility is the fixed point of the mapping that takes perceived risk to actual risk. We solve for equilibrium stochastic volatility in a dynamic setting where riskneutral traders operate under Value-at-Risk constraints. We derive a closed form solution for the stochastic volatility function in the benchmark model with a single risky asset. Even though the underlying fundamental risks remain constant, the resulting dynamics generate stochastic volatility through traders’ reactions in equilibrium. Volatilities, expected returns and Sharpe ratios are shown to be countercyclical. If the purpose of financial regulation is to shield the financial system from collapse, then basing regulation on individually optimal risk management may not be enough.
[Authors: Danielsson, Jon/Shin, Hyun Song/Zigrand, Jean-Pierre]
Danielsson 7978 Downloads 07.04.2009
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Wenn man die einzelnen Krisen, historische wie aktuelle, betrachtet, stellt sich die Frage, ob sie alle die gleichen Ursachen hatten und sich auch ihr jeweiliger Verlauf glich, oder ob es zwar gewisse Schemata gab, jedoch die einzelnen Krisen alle auf ihre Weise einzigartig waren. Wie historische Finanzkrisen zeigen, ist eine bedeutende Kategorie der Krisenmechanismen sicher das sogenannte Herdenverhalten. Hier kommt es zu starken Preisschwankungen, weil die Investoren, gleich einer Herde, einander folgen und dann alle in eine Anlagem¨oglichkeit hinein oder aus ihr heraus gehen.
Hott 10638 Downloads 04.03.2009
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Vor dem Hintergrund der aktuellen SubPrime-Krise diskutiert dieser Artikel sowohl die Bewertung von Unfunded- als auch Cash CDOs. Während die Literatur die Bewertung der ersten Produktgruppe ausgiebig behandelt, findet sich zum Thema Cash CDOs relativ wenig, obwohl insbesondere diese Produkte, bedingt durch ihre komplexen Waterfall-Strukturen, ein erhöhtes KnowHow erfordern. Verstärkt wird dies durch die Tatsache, dass Cash CDOs in deren Collateral Pool sich Anleihen mit SubPrime-Exposure befinden, durch die Kreditkrise vermehrt in das Bewusstsein der Anleger und Aufsichtsbehörden gerückt wurden.
Quelle: Gerhard Schweimayer: Bewertung von synthetischen und Cash CDO in der Praxis, in: RISIKO MANAGER 07/2008, S. 1, 8-18.
GerhardSchweimayer 17915 Downloads 20.02.2009
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Die Gefahr, dass ein Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann und die Bank das verliehene Geld abschreiben muss, besteht bei jedem einzelnen Engagement. Die Kunst besteht darin, diese Gefahr rechtzeitig zu erkennen.
mbuttler 5456 Downloads 12.02.2009
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Bei der Kreditrisikobewertung müssen die Parameter Ausfallwahrscheinlichkeit und –korrelation geschätzt werden. Diese Schätzung erfolgt unter Unsicherheit. In der Literatur werden asymptotische Konfidenzregionen diskutiert, um diese Unsicherheit bei der simultanen Schätzung beider Parameter zu bewerten. Diese Regionen setzen allerdings eine sehr lange Datenhistorie für eine genaue Bewertung voraus. Als Alternative bietet sich bei kurzen Datenhistorien Bootstrapping an. Diese Methode ist allerdings deutlich rechenintensiver. Im vorliegenden Beitrag wird untersucht, ab welcher Anzahl historisch verfügbarer Perioden Bootstrapping und eine Wald-Konfidenzregion zu einer vergleichbaren Bewertung des Kreditrisikos gelangen. Die hier genutzten Methoden führen zu ähnlichen Ergebnissen, wenn über 100 historische Perioden zur Verfügung stehen.
Henry.Dannenberg 7145 Downloads 12.02.2009
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Financial risk managers are facing the most challenging times in at least a generation. This article addresses the origins of the current crisis and suggests improvements to the mechanics and processes of risk management that have the potential to enhance its effectiveness.
Horovitz 8513 Downloads 06.02.2009
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Teil 1: Warum Risikocontrolling wichtig ist!
Teil 2: Identifikation und Bewältigung strategischer Risiken in Workshops

Risiken sind mögliche Planabweichungen, was Chancen und Gefahren einschließt. Das Controlling als Instrument der Entscheidungsvorbereitung benötigt Transparenz über die Qualität der den Entscheidungen zugrunde liegenden Prognosen und den Umfang möglicher Planabweichungen. Daher ist es naheliegend, dass im Controlling zunehmend Anstrengungen unternommen werden, unsichere Planannahmen und Risiken zu bewerten und zu aggregieren. Ein Blick in die Controlling-Praxis verdeutlicht die Relevanz derartiger Anstrengungen. Das Controlling wird zunehmend mit Fragen konfrontiert, wie beispielsweise die Folgenden: Welcher Umfang von Planabweichungen ist im nächsten Jahr realistisch? Durch welche Maßnahmen kann die Planungssicherheit erhöht werden? Ist die Eigenkapitalausstattung für eine neue Tochtergesellschaft ausreichend, um mögliche risikobedingte Verluste zu tragen? Welche der vorliegenden strategischen Handlungsmöglichkeiten ist wirtschaftlich am sinnvollsten – unter Abwägung von Chancen und Gefahren? Welchen Bedrohungen ist die Unternehmensstrategie ausgesetzt und wie können diese abgewehrt werden?
[Quelle: Controller Magazin, Ausgaben Juli/August 2008 und September/Oktober 2008]
Gleissner 7668 Downloads 29.01.2009
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Mit Stresstests können Banken prüfen, wie sich Risiken im Extremfall auf ihr Kreditportfolio auswirken. Um dabei auch konjunkturelle Entwicklungen zu berücksichtigen, sind makroökonomische Stresstests erforderlich. Sie zeigen, wie sich große Abweichungen, beispielsweise bei BIP-Wachstum, Inflationsrate oder Zinsniveau, auf die Ausfallwahrscheinlichkeit von Firmenkunden-Portfolios auswirken.
[Quelle: RISIKO MANAGER 23/2007]
ifb 7977 Downloads 13.01.2009
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The rapid transmission of the U. S. subprime mortgage crisis to other financial markets in the United States and abroad during the second half of 2007 raises some important questions. In particular, through which mechanisms were the liquidity shocks transmitted across U.S. financial markets during this period? What was the relative strength of these potential linkages? Did the episode of funding illiquidity in structured investment vehicles (SIVs) and conduits turn into an issue of bank insolvency? Conceptually, a number of transmission mechanisms are likely to have been established during the recent period of turbulence, either through increased market illiquidity, funding illiquidity, or even default risks. The relative strength of the interaction among these factors during the subprime crisis of 2007 is an empirical question, which is analyzed in the IMF Whitepaper.
[Authors: Nathaniel Frank, Brenda González-Hermosillo, Heiko Hesse / IMF Working Paper 08/200]
Frank 8036 Downloads 19.12.2008
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