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Methoden


Kreditratings sind eines von mehreren Instrumenten, die Investoren bei ihrer Kaufentscheidung von Anleihen und anderen festverzinslichen Anlagen benutzen können. Dieser Leitfaden erläutert, was Ratings sind und was nicht, wer sie verwendet und warum sie für die Kapitalmärkte von Nutzen sein können. Der vorliegende Leitfaden bietet überdies einen Überblick über die verschiedenen Geschäftsmodelle und Methoden von Ratingagenturen. Er beschreibt außerdem ganz allgemein, wie Standard & Poor’s zu ihren Ratingmeinungen über Emittenten und Emissionen gelangt, wie die daraus resultierenden Ratings überwacht und angepasst werden, und wie sie Ratingänderungen im Zeitverlauf untersucht.
S&P 5008 Downloads 06.08.2009
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Die adäquate und systematische Kommunikation über Risiken und die vorhandenen Fähigkeiten im Risikomanagement sind für Unternehmen entscheidend. Dies betonen verschiedene Analysen der jüngeren Vergangenheit. In diesem Beitrag werden mögliche Problemfelder beim Austausch relevanter Risikoinformationen innerhalb einer Organisation aufgezeigt und mögliche Ansatzpunkte zur Optimierung der Kommunikation zur Diskussion gestellt.
markus.aeschimann 6691 Downloads 14.07.2009
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Rationale ökonomische Entscheidungen sind abhängig von erwarteten Erträgen (Renditen) und Risiken. Für diese Entscheidungen maßgeblich ist dabei grundsätzlich der aggregierte Gesamtumfang an Risiken, der sich aus den Einzelrisiken und ihren Wechselwirkungen (stochastischen Abhängigkeiten) ergibt. Die Berechnung des Gesamtumfangs der Unternehmensrisiken und des daraus resultierenden Bedarfs an Risikodeckungspotenzial (speziell Eigenkapital) erfordert den Einsatz von Simulationsverfahren (Monte Carlo Simulation), da analytische Lösungen nur für in der Praxis meist wenig realistische Spezialfälle (Normalverteilung) existieren bzw. berechenbar sind.
[Gleißner, W., Schrei, Th., Wolfrum, M.: Neue Ansätze im Risikomanagement der OMV, in: Controller Magazin, Mai/Juni 2009, S. 93-99]
Gleissner 2274 Downloads 08.07.2009
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Mit dem Ziel, es Industrie- und speziell Pharmaunternehmen zu ermöglichen, ihre Risikolage besser zu verstehen und sowohl risikobasiert als auch wertorientiert steuern zu können, wird ein Konzept für einen integrierten unternehmensweiten Risikomanagementansatz vorgestellt. Er basiert auf der Erstellung eines stochastischen Unternehmensmodells und der Verwendung von Simulationstechniken zur Ergebnisanalyse und -darstellung.
C_Schiel 5969 Downloads 30.06.2009
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Die vorliegende Analyse zeigt am Beispiel "Telenor", warum es einem individuellen Telekommunikationsanbieter trotz rezessiver Branchenkonjunktur gelingen kann, ein überdurchschnittlich gutes Konzernergebnis zu erzielen. Der Erfolg eines Unternehmens wird im Börsenkurs reflektiert und dieser von heutigen und zukünftigen Firmenergebnissen beeinflusst. Eine überdurchschnittlich gute Börsenkursentwicklung darf nicht nur ein oder zwei herausragende Perioden repräsentieren. Sie muss eine lange Zeitreihe aussergewöhnlich guter Börsenkurse vorweisen. Bei solch einer Beobachtungsreihe könnte man folgendermaßen argumentieren: Das Produkt oder der Service dieses Anbieters muss eine überdurchschnittlich gute Qualität haben; alle Nachfrager haben zu diesem Anbieter gewechselt. Dann ist das Börsenkursergebnis keine Überraschung. So einfach ist es in der Telekommunikationsbranche aber nicht, denn die Produkte/Services haben aus technischen Gründen eine sehr homogene Durchschnittsqualität bei allen Mitbewerbern. Ferner haben sie durch ihre Netzwerke eine regionale Bindung. Grosse positive oder negative "Qualitätsausreisser" sollte es daher nicht geben. Die zentrale Frage lautet also: Was ist das Erfolgsgeheimnis des Anbieters "Telenor"? Der vorliegende Beitrag wird die Antwort geben.
[Quelle: Stella I. A. Dombrowsky: Risikoorientierte Übernahmepolitik in der Telekommunikationsindustrie, in: RISIKO MANAGER 09/2009, S. 14-19.]
Dombrowsky 1553 Downloads 03.06.2009
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This paper explores empirically the link between French equities returns Value-at-Risk (VaR) and the state of financial markets cycle. The econometric analysis is based on a simple vector autoregression setup. Using quarterly data from 1970Q4 to 2008Q3, it turns out that the kyear VaR of French equities is strongly dependent on the cycle phase: the expected losses as measured by the VaR are twice smaller in recession times than expansion periods. These results strongly suggest that the European rules regarding the solvency capital requirements for insurance companies should adapt to the state of the financial market’s cycle. To this end, we propose a cycle-dependent measure of the Solvency Capital Requirement.
[Authors: Bec, Frédérique/Gollier, Christian]
Bec 1517 Downloads 13.05.2009
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In this paper we examine three basic widely used approaches used to calculate VaR. The approaches examined are the non Historical Simulation approach, the GARCH approach and the Moving Average approach. This paper has two main purposes, the first is to test the different approaches and compare them to each other in term of accuracy. The second is to analyze the results and see if any conclutions can be drawn from the accuracy of the approach with respect to the return charactericsitcs of the underlying assets.
[Authors: Gustafsson, Martin/Lundberg, Caroline, University of Gothenberg]
Gustafsson 5009 Downloads 13.05.2009
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Nicht nur aktuelle Entwicklungen auf dem Kreditmarkt, beispielsweise die Subprime-Krise in den Vereinigten Staaten und deren Auswirkungen auf den deutschen Bankenmarkt, verdeutlichen die Relevanz der Einschätzung, wie das Portfolio einer Bank unter Stressszenarien reagiert. Auch in der Solvabilitätsverordnung (SolvV) und den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) wird eine Etablierung von soliden Prozessen für Stresstests gefordert [Vgl. Solvabilitätsverordnung 2006, § 123 SolvV und MaRisk 2007, AT 4.3.2 Absatz 3]. Die aufsichtsrechtlichen Vorgaben sind dabei jedoch als eher gering zu interpretieren. Grundsätzlich können die jeweiligen Kreditinstitute die Stresstests selbst auswählen, wobei sich die Aufsicht eine Überprüfung und Genehmigung der Tests vorbehält. In diesem Beitrag wird ein ökonometrisches Modell zur Durchführung von mehrjährigen makroökonomischen Stresstests vorgestellt.
[Quelle: Hamerle, Alfred, Jobst, Rainer und Lerner, Matthias (2008): Mehrjährige makroökonomische Stresstests: Ein ökonometrischer Ansatz. Risiko-Manager, 9/2008, S. 1, 8-15.]
Lerner 6195 Downloads 26.04.2009
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Mit der neuen Eigenkapitalunterlegungsvorschrift nach Basel II werden viele Unzulänglichkeiten des bisherigen Aufsichtsrechts, wie beispielsweise die mangelnde Differenzierung nach der Bonität der Schuldner oder die unzureichende Berücksichtigung von Kreditsicherheiten, aufgehoben. Weiterhin unberücksichtigt bleiben jedoch insbesondere Diversifikationseffekte bzw. branchenbezogene, geografische sowie viele andere Formen der Kreditrisikokonzentration. Kreditportfoliomodelle ermöglichen im Gegensatz dazu eine statistisch und ökonomisch fundierte Messung des Kreditrisikos.
[Quelle: Haas, Rainer, Knapp, Michael und Lerner, Matthias (2008): Entwicklung eines Kreditportfoliomodells für ein mittelständisches Kreditinstitut. Risiko-Manager, 13/2008, S. 16-25.]
Lerner 6952 Downloads 26.04.2009
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Vor dem Hintergrund der aktuellen Subprime-Krise werden wichtige Risikocharakteristika von CDO-Tranchen diskutiert und denjenigen von Industrieanleihen (Bonds) mit vergleichbaren Ratings gegenüber gestellt. Es zeigt sich, dass in Bezug auf das Ausfallrisiko wesentliche Unterschiede bestehen, vor allem was die Sensitivität gegenüber den systematischen Risiken betrifft. Diese Risiken wurden von den Marktteilnehmern nicht immer zutreffend eingeschätzt. Es resultieren dadurch schwerwiegende Konsequenzen für das Risikomanagement, die Bepreisung und die regulatorischen Eigenkapitalanforderungen. Das unterschiedliche Risikoprofil sollte auch im Rating von CDO-Tranchen Berücksichtigung finden.
[Quelle: Hamerle, Alfred, Jobst, Rainer und Schropp, Hans-Jochen (2008): CDOs versus Anleihen: Risikoprofile im Vergleich. Risiko-Manager, 22/2008, S. 1, 8-14.]
Hamerle 7592 Downloads 26.04.2009
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