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Die Studie zeigt, u. a. dass die effektive Einbettung des Risikomanagements in die täglichen Arbeitsabläufe auf allen Unternehmensebenen eine einheitliche Infrastruktur im Bereich der Informationstechnologie für quantitative Analysen voraussetzt. Neben der Datenproblematik erkannten die Risikomanager die zunehmende Bedeutung von Szenarioanalysen als notwendigen Zusatz zu quantitativen Simulationen.
Romeike 23781 Downloads 30.08.2011
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In der jüngsten Finanzkrise ist die Verwendung mathematischer Modelle wiederholt für die eingetretenen Fehlentwicklungen und Schäden mit verantwortlich gemacht worden. Die dahinter liegende Argumentationskette lautete ungefähr wie folgt: Die Modelle waren offensichtlich falsch, speziell das benötigte Risikokapitel wurde unterschätzt, und deshalb haben Banken mehr Risiko übernommen, als sie in Wirklichkeit tragen konnten. Implizit wurde dann oft vorgeschlagen, statt auf Modelle besser auf die allgemeine Intuition zu vertrauen, also den gesunden ökonomischen Menschenverstand als Entscheidungsgrundlage zu nehmen. Im vorliegenden Aufsatz wird diese Kritik hinterfragt.
Pfingsten 7941 Downloads 03.08.2011
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This article seeks to make an assessment of estimation uncertainty in a multi rating class loan portfolio. Relationships are established between estimation uncertainty and parameters such as probability of default, intra and inter rating class correlation, degree of inhomogeneity, number of rating classes used, number of debtors and number of historical periods used for parameter estimations. In addition, by using an exemplary portfolio based on Moody’s ratings, it becomes clear that estimation uncertainty does indeed have an effect on interest rates.
Henry.Dannenberg 1502 Downloads 01.08.2011
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Ein integriertes und intelligentes Risikomanagement wird in Unternehmen immer wichtiger. Marktsimulationen, die Wirkungszusammenhänge von Markttreibern berücksichtigen, zeigen dem Management die Konsequenzen bestimmter Marktszenarien auf. Unternehmensweite Stresstests in Verbindung mit der Abbildung von Wirkungszusammenhängen unternehmensrelevanter Risikofaktoren liefern durch das Generieren von hypothetischen, jedoch real plausiblen Szenarien ökonomisch interpretierbare Ergebnisse. So können die Folgen auf die finanzielle Leistungsfähigkeit und vor allem Tragfähigkeit des Unternehmens aufgezeigt werden. Der Ansatz im Kontext dieses Artikels befasst sich insbesondere mit dem Risikomanagement industrieller Unternehmen. Für diese Unternehmen ist es von zentraler Bedeutung, treibende Risikofaktoren zu kennen und Marktsituationen zu identifizieren, die das Unternehmen in Schieflage bringen können. Börsennotierte Unternehmen sind durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) zu kontinuierlichem Risikomanagement verpflichtet. Insbesondere Unternehmen, die vom globalen Marktgeschehen abhängen, profitieren von der Durchführung sogenannter Stresstests. Aus den Ergebnissen lassen sich Handlungsmaßnahmen identifizieren und strategische Pläne entwickeln, um für bestimmte Marktszenarien präpariert zu sein und flexibel reagieren zu können.
Vogel 5018 Downloads 05.07.2011
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Social Media verändern nicht nur das individuelle Kommunikationsverhalten, sondern lassen für Unternehmen auch völlig neue Risiken entstehen, die innerhalb des jeweiligen Risikomanagements bislang nur unzureichend oder gar nicht berücksichtigt werden. Das Kompetenzportal RiskNET, die Executive Partners Group und PRGS, Unternehmensberatung für Politik- und Krisenmanagement, haben in Zusammenarbeit mit der Quadriga Hochschule Berlin dazu eine explorative Befragung durchgeführt. Mehr als 2.400 Risikomanager und Kommunikationsverantwortliche aus dem deutschsprachigen Raum wurden insbesondere nach ihrer Einschätzung zur Nutzung von Social-Media-Plattformen und den daraus entstehenden Reputationsrisiken für Unternehmen und Top-Manager befragt.
Romeike 11576 Downloads 23.04.2011
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Dem Risikomanagement kommt in der Bankensteuerung heute mehr den je eine zentrale Rolle zu – denn relevante ­Risiken finden sich nicht mehr nur im traditionellen Kreditgeschäft, sondern in allen Unternehmensbereichen. Diese für die Stabilität der Banken grundlegende Bedeutung wird bei der Steuerung der Institute allerdings bislang zu wenig berücksichtigt.
Erfolgreiches Bankmanagement ist – wie die Finanzmarktkrise weltweit gezeigt hat – vor allem anderen eins: das Ergeb­nis eines leistungsfähigen Risikomanagements. Selbst starke ­Global Player können binnen weniger Jahre an einem schwachen Risiko­management zugrunde gehen. Weltweit agieren­de Top-Banken, die in der Finanzkrise nur mit massiven Rettungs­aktionen ­ihrer Heimatländer vor der Insolvenz geschützt werden ­konnten, sind der Beleg dafür. Das Geschäftsmodell einer Bank besteht im Grunde darin, Risiken zu übernehmen, zu transformieren und professionell zu managen. So verbirgt sich hinter der Kredit­marge das Entgelt für die Übernahme des Adressenausfall­risikos, des Liquiditätsrisikos und der Fristentransformation. ­Das Adressenausfallrisiko wird wiederum bestimmt von der Bonität der Einzeladresse, der Branche, dem Länderrisiko und dem Stand im Konjunkturzyklus. Hinzu kommen Korrelationen, die zu so genannten Klumpenrisiken führen können. Hinter den Sicher­heiten, die zu einer Absenkung der Marge führen können, stecken Bewertungsrisiken. Ohne ein leistungsfähiges Risikomanagement ist also heute eine markt- und umfeldgerechte Preisbestimmung für Kredite gar nicht mehr möglich. Eine Bank, die noch glaubt, mit einer Einheitsmarge operieren zu können, verliert das gute Geschäft und muss sich um die Akquisition des schlechten nicht kümmern – es kommt von selbst.
[Quelle: Jahrbuch 2010 von Frankfurt Main Finance]
Hartmann 4597 Downloads 02.02.2011
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Aon hat das politische Risiko von 211 Ländern und Territorien bewertet und erfasste dafür das Risiko der Nichtkonvertierbarkeit und des Transfers von Währungen, Streiks, Aufstände und Bürgerunruhen, Krieg, Einstellung staatlicher Zahlungen, politische Interferenzen, Unterbrechungen der Lieferkette sowie gesetzliche und ordnungspolitische Risiken. Das Risiko wurde länderweise als "Gering", "Mittelgering", "Mittel", "Mittelhoch", "Hoch" oder "Sehr hoch" eingestuft. Ein Land mit "erhöhtem" Risiko wird als Land mit einem mittelgeringen, mittleren, mittelhohen, hohen oder sehr hohen Risiko eingestuft. Die Ergebnisse der Analyse werden auf der von Aon in Zusammenarbeit mit Oxford Analytica erstellten Weltkarte für politische Risiken 2011 dargestellt. Oxford Analytica schöpft seine Untersuchungsergebnisse aus einem weltweiten Netzwerk aus mehr als 1.000 Fachleuten – einschließlich führender Dozenten der Oxford University und bedeutender Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt – um das geopolitische Risiko unabhängig bewerten zu können.
AON 5802 Downloads 20.01.2011
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In den letzten Jahren erfreuen sich die Ansätze zur dynamischen Szenario-Analyse in Form von Cash Flow at Risk, EBIT at Risk, Earnings at Risk oder Budget at Risk großer Beliebtheit in der Planung der Unternehmen und deren Risikomanagement. Bei dem vorliegenden E-Book handelt es sich um die im Jahr 2001 erstellte Dissertation zum finanziellen Risikomanagement in Unternehmen von Peter Hager. [Hinweis: Das Werk ist urheberrechtlich geschützt.]
Hager 37059 Downloads 08.10.2010
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Der Umgang mit Risiken im Unternehmen der Realwirtschaft und die nachhaltige Steuerung dieser Risiken haben aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklungen seit 2008 stark an Bedeutung gewonnen, so die Experten des Wirtschaftsprüfers PricewaterhouseCoopers (PWC) in der Studie "Risk-Management-Benchmarking 2010". Unternehmen müssen auch in wirtschaftlich volatilen Situationen in der Lage sein, Risiken frühzeitig zu erkennen, die Gesamtrisikosituation zu bewerten und durch Einleiten adäquater Gegenmaßnahmen auf sie zu reagieren. Die Benchmark-Studie zeigt auf, wie sich deutsche Großunternehmen der Realwirtschaft aktuell dieser Herausforderung stellen und wie ihr Risikomanagementsystem (RMS) ausgestaltet ist.
PWC 6257 Downloads 02.10.2010
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Um im zunehmend dynamischeren Umfeld flexibler auf Chancen und Risiken reagieren zu können, sind Delegation und Dezentralisierung wichtige Maßnahmen. Es ist jedoch nur ein Teil des Weges: Nur wer dieses kombiniert mit der gedanklichen Auseinandersetzung und Integration von Chancen und Risiken über Organisationseinheiten hinweg, wird auch langfristig erfolgreich sein. Szenarien und betriebswirtschaftliche Simulationen sind geeignete Methoden mit unbestrittenem Nutzen für das Management von Chancen und Risiken, aber bisher eher sporadischer Anwendung. Dabei ist ihre Nutzung bei Berücksichtigung einiger Kriterien zur Auswahl des passenden Ansatzes überraschend unkompliziert.
[Quelle: Risk, Compliance & Audit, Ausgabe 05/2010, Seite 12-18]
Spitzner 7316 Downloads 01.10.2010
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