Glossar & Definitionen

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Hedge Funds

Investmentfonds (Hedge Funds bzw. Hedgefonds, auch als SAIV, sophisticated alternative investment vehicle), die bezüglich ihrer Anlagepolitik grundsätzlich keinen bzw. nur geringen gesetzlichen oder sonstigen Beschränkungen unterliegen.

Sie unterhalten ihre Domizile mit Vorliebe in Offshore-Regionen.

Hedge-Fonds bieten die Chance auf eine sehr hohe Rendite, bergen aber auch ein entsprechend hohes Risiko des Kapitalverlusts in sich. In erster Linie versuchen Hedge-Fonds Marktineffizienten aufzudecken, sich entsprechend zu positionieren und bei Korrektur der "falschen Marktpreise" dann die Gewinne einzustreichen.

Die Kapitalgeber sind eine eng begrenzte Zahl institutioneller Anleger (Banken, Firmen, andere Fonds) oder vermögende Privatpersonen. Die Einlagen der Kapitalgeber sind in der Regel lange (bis zu 3 Jahren) gebunden, was dem Fondsmanagement erlaubt, seine Strategie auf längere Zeiträume auszurichten. Hedge-Fonds reagieren äußerst flexibel, da das Fonds-Management Anlagemärkte, Instrumente und Strategien frei wählen kann.

Die Vergütung der Manager ist weitgehend erfolgsabhängig, wobei die Manager selbst eine relativ hohe Kapitalbeteiligung halten müssen und ihr Gewinnanspruch in der Regel an den Ausgleich ggf. zuvor eingefahrener Verluste gekoppelt ist. Zur Steigerung der erwarteten Rendite werden oft zusätzlich auch durch Kredit finanzierte Mittel eingesetzt.


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