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FM Global Resilience Index

Resilienz von Lieferketten in 130 Ländern

Redaktion RiskNET06.10.2014, 23:29

Wo ist die Aufrechterhaltung Ihres Geschäftsbetriebs potenziell gefährdet? Der FM Global Resilience Index ist das erste datenbasierte interaktive Online-Tool, das die Resilienz von Lieferketten in 130 Ländern weltweit in einem Ranking vergleicht.

Der Index fasst neun Treiber, die sich auf die Resilienz von Lieferketten auswirken, zu drei Faktoren zusammen: Wirtschaft, Risikoqualität und die Lieferkette selbst. Das Tool liefert Führungskräften Erkenntnisse über Risiken und Wege zur Stärkung ihrer Lieferkette und dient so als Diskussionsgrundlage für Geschäftsstrategien.

Dabei listet der Resilience Index Norwegen, die Schweiz und Kanada an der Spitze der Länder mit den widerstandsfähigsten Lieferketten. Kirgistan, Venezuela und die Dominikanische Republik bilden hingegen die Schlusslichter des Staatenvergleichs. Sie zeichnen sich durch besonders anfällige Lieferketten aus, deren Unterbrechung schnell zu einer Bedrohung für Geschäftsabläufe werden kann.

"Naturkatastrophen, politische Unruhen sowie die Nichteinhaltung globaler Sicherheitscodes und -standards können sich störend auf den Geschäftsbetrieb, die Wettbewerbsfähigkeit und den Ruf eines Unternehmens auswirken", erläutert Jonathan Hall, Executive Vice President von FM Global. "Mit der zunehmenden Globalität, Komplexität und Verflechtung von Lieferketten ist es wichtig, dass Entscheidungsträger auf Daten und Fakten über ihre eigenen Standorte und die ihrer Zulieferer zugreifen können."

Mit einem Wert von 90 der 100 möglichen Punkte belegt Deutschland Platz 6 im FM Global Resilience Index. Die beste Platzierung erhält Deutschland in der Kategorie Lieferkette und erlangt hier sogar den 3. Platz hinter der Schweiz und Finnland. Deutschland hat die hohe Punktzahl von 97 hier vor allem der herausragenden Qualität seiner lokalen Zulieferer zu verdanken. Die gute Wertung setzt sich über alle Faktoren fort, wobei die Bundesrepublik in der Kategorie Wirtschaft nur Rang 16 einnimmt. Der Grund dafür liegt in der in Teilen der Eurozone vorherrschenden ökonomischen Instabilität, die nicht ohne Einfluss auf die deutsche Wirtschaft bleibt.

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[ Bildquelle: Shutterstock ]


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