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Der Hobbit: Smaugs Einöde

Zwergenrisiko ganz groß

Redaktion RiskNET16.02.2015, 09:00

Im neuen Film "Der Hobbit – Smaugs Einöde" versucht Bilbo Beutlin (geboren 22. September 2890 D. Z.; 1290 nach Auenland-Zeitrechnung), zusammen mit Zauberer Gandalf und 13 Zwergen und unter der Führung von Thorin Eichenschild (Sohn des Thráin) das verlorene Zwergenreich Erebor zu befreien. Die Gefährten erreichen nach einer langen und risikoreichen Reise den Einsamen Berg, wo sie sich der größten Gefahr stellen müssen. Ein Monster, das alle bisherigen an Grässlichkeit übertrifft, wartet auf die Abenteurer und führt zu neuen und unerwarteten Risikoereignissen. Der Drache Smaug fordert nicht nur den ganzen Mut der Gefährten heraus, sondern stellt auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe. Am Ende stellen sie sich schließlich die Frage, ob ihre Reise überhaupt noch einen Sinn ergibt.

Der Film spielt 60 Jahre vor Tolkiens "Der Herr der Ringe". Und analog zur mit 17 Oscars prämierten Filmtrilogie ist auch "Smaugs Einöde" reich an Risiken und Schäden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wären alle Akteure im Gasthaus "Zum Tänzelnden Pony" oder im friedlichen Auenland geblieben, hätten sie zuvor eine Risikoanalyse ihrer Reise durchgeführt oder den einen oder anderen Frühwarnindikator – auch aus früheren Reisen – Ernst genommen. Doch wie im wahren Leben, werden Frühwarnsignale nicht selten ausgeblendet. Gemäß dem Rheinischen Grundgesetz: "Et kütt wie et kütt" (Artikel 2) und "Et hätt noch emmer joot jejange" (Artikel 3).

Die Allianz-Versicherung hat eine Analyse durchgeführt, wie hoch die Schäden der abenteuerlichen Reise wohl gewesen wären, wenn die Reisegruppe um Thorin Eichenschild bei der Allianz haftpflichtversichert gewesen wäre. Wie hoch wäre der Schaden, der auf den Versicherer zukommen würde?

Verletzungs- und Tötungshandlungen aus Notwehr

Die Risikoexperten der Allianz haben für das Kundenmagazin "1890" eine detaillierte Risiko- und Schadensanalyse durchgeführt. So wurde in einem ersten Schritt die Frage beantwortet, ob die Schäden, die im Rahmen der Reise von Thorin Eichenschild und Gandalf dem Grauen an Personen und anderen Lebewesen in Mittelerde entstanden sind, von einer Haftpflicht-Versicherung gedeckt wären und wie hoch die Schäden zu bewerten wären.

Die Allianz-Experten sind bei ihrer Bewertung davon ausgegangen, dass die Verletzungen und Tötungen offensichtlich vorsätzlich (also mit Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung) durchgeführt wurden und bei Vorsatztaten bedingungsgemäß kein Versicherungsschutz besteht. Nach eingehender Aufklärung der Sachverhalte konnten die Risiko- und Haftpflichtprofis  aber feststellen, dass sämtliche Verletzungs- und Tötungshandlungen der Reisegruppe ausschließlich aus Notwehr geschahen und daher nicht rechtswidrig waren. Somit bestünde Versicherungsschutz für die Vorfälle. Für den Fall, dass vonseiten der Geschädigten oder ihrer Angehörigen Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden, ist es die Aufgabe eines Versicherers, berechtigte Ansprüche zu regulieren, aber auch, die Versicherungsnehmer bei der Abwehr unberechtigter Ansprüche zu unterstützen.

Tötung von zehn Riesenspinnen

Thranduil, der König der Waldelben, der das Jagdrecht im Düsterwald innehat, schickt extra seine Mitarbeiter aus, um den Bestand der Riesenspinnen einzudämmen, die zu einer bedrohlichen Plage im Düsterwald geworden sind. Bilbo, Thorin und die anderen Zwerge töten insgesamt zehn Riesenspinnen und arbeiten ohne Auftrag, aber im Interesse von Thranduil. Da auch nicht bekannt ist, dass es für Wildbret von Riesenspinnen einen Markt gibt, ist hier kein bezifferbarer Schaden entstanden, so die Versicherungsexperten der Allianz.

Verletzung des Zwergs Kili durch einen Orkpfeil

Dadurch, dass der Zwerg Kili im Rahmen seiner Tätigkeit für Thorin durch einen Orkpfeil am rechten Oberschenkel verletzt wurde, hat er einen Arbeitsunfall erlitten. Die Allianz-Experten weiter: "Ein solcher ist dann gegeben, wenn ein abhängig Beschäftigter im Rahmen seiner Tätigkeit einen Unfall erleidet. Unfälle sind zeitlich begrenzte, von außen auf den Körper einwirkende Ereignisse, die zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führen (§ 8 SGB VII)." Folglich könnte sich Kili an die zuständige Auenland-Berufsgenossenschaft wenden, um Ersatz der Behandlungskosten und Verletztengeld zu beantragen. Eine Haftung Thorins als Arbeitgeber – etwa wegen schuldhaften Verstoßes gegen Unfallverhütungsvorschriften – ist jedoch nicht ersichtlich, so die Risikoexperten in ihrer Analyse.

Tötung von 70 Orks

Insgesamt kommen 70 Orks ums Leben. Über die Bestattungsriten von Orks ist nur wenig bekannt. Meist werden die im Kampf gefallenen Orks einfach liegen gelassen oder es kommt zu Massenverbrennungen. Daher ist es unwahrscheinlich, dass erhöhte Beerdigungskosten angemeldet werden. Pro Ork kalkuliert die Allianz mit pauschal 100 Euro, also insgesamt 7.000 Euro. Von Ork-Witwen oder Ork-Waisen ist nichts bekannt, sodass die Schadenregulierer der Allianz nicht mit Unterhaltsansprüchen rechnen.

Tötung von drei Wargen

Bei seinem Kampf in Dol Gundur lässt Gandalf drei Warge (Riesenwölfe) mitsamt ihren Orkreitern in den Abgrund stürzen. Im Rahmen der letzten Schadenanalyse (zu "Der Hobbit – eine unerwartete Reise") wurde ein Warg seitens der Schadenregulierer der Allianz mit 100.000 Euro taxiert, vor dem Hintergrund, dass es sich um eine vom Aussterben bedrohte Tierart handeln würde. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass in Dol Gundur ein umfangreiches Nachzuchtverfahren gestartet wurde, sodass Warge nicht mehr unter Artenschutz fallen und auch auf dem Reittiermarkt wesentlich preiswerter gehandelt werden, so die Ergebnisse der Risikoexperten. Ein junger, als Reittier ausgebildeter Warg kommt jetzt auf einen Wiederbeschaffungswert von 6.000 Euro. Die drei abgestürzten Warge werden seitens der Schadenregulierer zusammen mit 18.000 Euro bewertet.

Verlust einer Drachenschuppe

Durch eine Rückblende erfahren die Allianz-Schadenregulierer, dass dem Drachen Smaug bei seinem Überfall auf die Stadt Thal eine Drachenschuppe herausgeschossen wird. Der Vorfall ist jedoch bereits 171 Jahre her. Ein möglicher Schadenersatzanspruch von Smaug ist zweifelsfrei verjährt, daher ist eine weitere Prüfung entbehrlich. Insgesamt haben die Schadenregulierer mögliche Schadenersatzansprüche für "Personen"-Schäden in Höhe von 25.000 Euro errechnet.

Hohe Sachschäden durch 13 Zwerge um Thorin Eichenschild, Gandalf und Bilbo Beutlin

Aus Sicht eines Allianz-Schadenregulierers hätte die Reisegruppe bereits nach dem letzten Kinoerfolg aufgelöst werden müssen. Die Verwüstungen und Beschädigungen auf Mittelerde kommen keiner bekannten Naturkatastrophe gleich und sind wohl eher mit einem "Black Swan"-Ereignis vergleichbar. Eine Fortführung des Versicherungsschutzes wäre sicherlich nur unter erschwerten Bedingungen – falls überhaupt – möglich gewesen. Die Allianz weist darauf hin, dass die eingereichten Schadenmeldungen der letzten beiden Unternehmungen (Teil 1 und 2) den Versicherer stärker belastet hat, als bei den letzten bekannten Unwetterschäden auf den sieben Kontinenten dieser Erde.

Thorin Eichenschild hat die Versicherungspolice von seinem im Kampf verstorbenen Großvater Thrain Eichenschild geerbt, eigentlich ging der Vertragsschutz an seinen Vater über, dieser ist jedoch seit der Übernahme der Festung durch den Drachen Smaug verschollen, so die Versicherungsexperten in ihrer Analyse. Die versicherten Gebäude und der betriebliche Inhalt sowie die technische und kaufmännische Betriebseinrichtung der Zwergen-AG sind gegen folgende Gefahren versichert: Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und Elementarschutz.

Eine Deckungserweiterung mit den möglichen Bausteinen "Innere Unruhen" und "Sonstige Gefahren" wurde aufgrund des vorliegenden Risikos nicht in den Vertrag eingeschlossen, was die Sachlage bei der Bewertung des Gesamtschadens ungemein erleichtert. Herr Bard (Zwergenschmuggler) aus der Seestadt ist ein direkter Nachfolger vom Fürsten der Stadt Thal, daher gilt für sein Wohnhaus sowie den dazugehörigen Hausrat eine beitragsfreie Deckungserweiterung.

Zerstörtes Weinfass

Schadenmeldung durch Thorin Eichenschild: Weinfass auf der Flucht vor einer Orkmeute zerbrochen. Die Wildwassertour, auf der ein Weinfass mit 1200 Liter Fassungsvermögen zerstört wurde, liegt außerhalb des Versicherungsortes, so die Schadenregulierer. "Auch ein Verweis auf die bestehende Außenversicherung durch Herrn Eichenschild kann nicht anerkannt werden, da die Wildwassertour ein nicht ersatzpflichtiges Schadenereignis darstellt. Wir haben Herrn Eichenschild darauf hingewiesen, dass das Fass nicht durch eine der versicherten Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel oder durch ein Elementarschadenereignis zerstört wurde. Nach langen und schwierigen Grundsatzdiskussionen über den bestehenden Versicherungsvertrag hat Herr Eichenschild die Ablehnung der Kostenübernahme akzeptiert", so die Schadenexperten in ihrer Begründung gegenüber Thorin Eichenschild. Die Allianz hat jedoch für ihren Versicherungsnehmer eine sehr gute Küferei empfohlen, die eine exakte Nachbildung des zerstörten Holzfasses herstellen kann (Preis: 2.699 Euro).

20 Kilo frischer Fisch geht bei einer Kontrolle über Bord

Eine Transportversicherung (für Lebensmittel sowie Zwerge und einen Hobbit) besteht in der Vertragspolice der Allianz nicht, daher hat Thorin Eichenschild seine Anfrage zur Kostenübernahme des Frischfisches auch gleich wieder zurückgezogen. Zudem haben die Schadenregulierer Herrn Eichenschild darauf hingewiesen, dass ein Anspruch für sogenannte Hehlerware auch nicht den ethischen Grundsätzen der Allianz Versicherungs-AG entspricht und daher auch bei einem möglichen versicherten Ereignis keine Zahlung geleistet hätten. Der Schaden am frischen Fisch wird wie folgt beziffert: 340 Euro (Kg-Preis 17 Euro).

Drei Geschäftsauslagen in der Stadt werden bei Raufereien zerstört

Die betroffenen Geschäftsleute aus der Seestadt haben ihre Kostennote für die zerstörten Waren und Verkaufsstände bei der Allianz eingereicht. Aufgrund der uns ersichtlichen Sachlage haben die Schadenregulierer den Zahlungsausgleich über den bestehenden Vertrag verneint und haben auf die Haftpflichtversicherung von Herrn Bard sowie dem Bürgermeister der Seestadt verwiesen. Die Zerstörung der Waren und der Verkaufsstände während der Rauferei ist wiederum auf keine versicherte Gefahr zurückzuführen. Herr Eichenschild zeigte sich einsichtig, war jedoch aufgrund der bisherigen Ablehnungen auch etwas aufbrausend. Er konnte jedoch mit dem Hinweis, dass unter Umständen die Stadt für den Schaden haftet und seine eigene Haftpflichtversicherung unberechtigte Forderungen anfechten wird, sehr gut leben. Die erneute Ablehnung aus dem Sachvertrag war nunmehr für den König nachvollziehbar. Der Schaden an der Handelsware und den drei Marktständen beläuft sich auf rund 5.000 Euro inkl. MwSt.

Inneneinrichtung und Teile des Gebäudes von Herrn Bard

Der Überfall der Orks auf das Haus von Herrn Bard in Seestadt kann als ersatzpflichtiger Vandalismusschaden nach bedingungsgemäßem Einbruch in das Gebäude aufgenommen werden, so das Ergebnis der Schadenanalysten. Den Zutritt zum versicherten Einfamilienhaus verschafften sich die Täter über das geschlossene Dach, indem sie eine Öffnung an der Dachhaut herstellten. Das ganze Szenario wurde auch durch die Kriminalpolizei Seestadt aufgenommen und an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Der Schaden wurde wie folgt beziffert: Holztisch: 450 Euro, 2 Sitzbänke: 240 Euro, 4 Holzstühle (einfach): 160 Euro, diverses Tongeschirr: 150 Euro, Teile der Kücheneinrichtung (Unterschränke): 1.500 Euro, Wohnzimmermöbel, Schrank und Sitzgelegenheiten: 1.200 Euro, Entsorgungskosten: 300 Euro. Hausrat gesamt: 4.000 Euro.

Die Schäden am Gebäude gelten aufgrund des vorliegenden Vandalismusschadens als mitversichert und stellen sich wie folgt dar: Eingangstüre zum Gebäude aus Holz (einfache Ausstattung): 750 Euro, eine Zimmertür aus Holz (einfache Ausstattung): 250 Euro, Reparatur der Holzbalkendecke nach Durchbruch mehrerer Orks (auf rund 20 qm mal 140 Euro) plus neuer Dielenboden (20 m2 mal 60 Euro): 4.000 Euro, Reparatur Dachziegel: 1.500 Euro, Aufräum- und Entsorgungskosten von Gebäudebestandteilen: 1.500 Euro. Gesamt: 8.000 Euro. Versicherter Gesamtschaden am Hausrat und am Gebäude beläuft sich auf 12.0000 Euro.

Zwei Wachtürme und mehrere Gebäude werden beim Feuerangriff des Drachen zerstört

Zwei Wachtürme aus massivem Stein (Höhe etwa 12 m) mit Ziegeleindeckung: Abriss ist nicht erforderlich, da durch die massive Feuereinwirkung die Türme bereits zerstört wurden, die verstrichene Zeit von 171 Jahren setzte dem Mauerwerk ebenfalls zu, sodass nur noch eine Restentsorgung von reinem Steinmauerwerk ausgeführt werden muss: Kosten etwa 44.054 Euro für beide Türme. Das Ergebnis der Schadenregulierer: "Wiederaufbau bei Erneuerung des Fundaments: Ein Steinturm in einfacher Ausführung wird auf rund 270.000 Euro geschätzt zzgl. Baunebenkosten in Höhe von 10 Prozent je Turm. Zusammen 594.000 Euro. Abbruch und Abtransport der Steinmassen und Holzreste von 20 Wohnhäusern aus der Stadt Thal werden auf rund 240.000 Euro geschätzt. Der Wiederaufbau der einfachen Steinhäuser – ohne Komfortausstattung – wird je Gebäude auf 85.000 Euro zzgl. 7,5 Prozent Baunebenkosten geschätzt. Zusammen 1.827.500 Euro." Hausratgegenstände je Wohnhaus bei einfacher Ausstattung etwa 20.000 Euro, was einen fiktiven Hausratschaden in Höhe von 400.000 Euro darstellt. Der Gesamtschaden, der sich vor 171 Jahren in der Stadt Thal ereignete, kann nach überschlägiger Berechnung mit 3.105.554 Euro angesetzt werden.

Inneneinrichtung der Festung unter dem Berg Erebor wurde demoliert

Eine erneute oder sogar eine erweiterte Schadenzahlung für die Festung kann nicht erfolgen, so die Schadenregulierer: "Wir haben Thorin Eichenschild auf unsere letzte Zahlung in Höhe von 263.020.000 Euro erinnert und verdeutlicht, dass eine Doppelabrechnung nicht möglich ist. Bei unserer letzten Berechnung haben wir den gesamten Abriss und den Wiederaufbau der Bergfestung errechnet. Herr Eichenschild muss uns nachweisen, dass er die gesamte erhaltene Versicherungsleistung aufgebraucht hat und er das erhaltene Geld in den Wiederaufbau investiert hat (Wiederherstellungsklausel). Eine erneute Prüfung und die Wiederaufnahme des Altschadens sind nicht angedacht."

Riesiger Flaschenzug und zwei Förderbänder mit etwa 40 Metallkisten

Zu Recht hat Thorin Eichenschild auf die noch intakte (vor dem Drachenangriff) und noch nicht entschädigte Betriebseinrichtung der Bergfestung hingewiesen, so die Allianz-Experten. Durch den Drachen Smaug sind drei hochmoderne Anlagen zerstört worden. Brandfolgeschäden konnten an allen drei Anlagen nachgewiesen werden, daher wird die Allianz-Versicherung hierzu einen Entschädigungsbetrag leisten. Die Schadenregulierer kommen zu folgendem Ergebnis: "Auch wenn sich der Versicherer auf den Ausschluss einer Kriegshandlung berufen könnte, möchten wir unseren Versicherungsnehmer nicht zu sehr verprellen und werden den Schaden an der technischen Betriebseinrichtung erstatten." Flaschenzug mit einer Gesamtlänge von etwa 1500 Metern zur Förderung von Gesteinsmaterial und Zwergen aus den Tiefen des Berges Erebor. Dieser kann mit einem heutigen Förderaufzug aus dem Bergbau verglichen werden. Angesetzt wurde ein Aufzug mit Transportkorb in einfacher Ausführung mit einer Anschaffungssumme von 6.500.000 Euro inkl. Montage und Abnahme durch den TÜV-Süd. Zwei Förderbänder mit 40 Metallkisten auf Drahtseilen zum vertikalen Transport von Berggestein. Zur Entschädigungsberechnung wurde Herrn Eichenschild ein auf dem Boden angebrachtes Förderband mit Gummitransportband vorgeschlagen, so die Schadenregulierer. Ein Angebot vom Hersteller beläuft sich inkl. Montage und zertifizierter Abnahme durch den Hersteller auf 2.500.000 Euro. Der Schaden für Flaschenzug und zwei Förderbänder beläuft sich zusammen auf 9.000.000 Euro.

Der Gesamtschaden beläuft sich damit auf 12.117.554 Euro. Für die Gefährten sicher eine Überlegung bei einer kommenden Reise auf eine Haftpflichtversicherung zu setzen.

[Der Artikel basiert auf einer Veröffentlichung der Allianz Deutschland AG in deren Kundenmagazin 1890]

[ Bildquelle: alle Bilder: © 2013 Warner Bros. ]


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