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Riskanter Job

Risikogruppe Risikomanager

Redaktion RiskNET01.04.2012, 13:27

Ein Risikomanager wurde während der Erstellung des Risikoberichts mit heftigen Beschwerden in die Klinik eingeliefert: Niesen, Husten, Kopfschmerzen, Atemnot.

Die Ärzte stellten eine akute Risikoallergie fest und bescheinigten ihm deswegen Berufsunfähigkeit. Seine Versicherung wollte die BU-Rente jedoch zunächst nicht zahlen, weil sie der Auffassung war, dass ihm das Risiko derartiger Berufskrankheiten hätte bewusst sein müssen.

Seine dagegen gerichtete Klage hatte jedoch Erfolg, da das Gericht befand, der Versicherung hätte das Risiko, einen Risikomanager zu versichern, eben in ihrer Risikoprüfung besser prüfen müssen. Als Konsequenz wird die Deutsche Aktuarvereinigung ihre BU-Tafel (BU = Berufsunfähigkeit) dahingehend ändern, dass Risikomanager jetzt mit Testpiloten, Stuntman und Astronauten in die höchste Risikogruppe eingeordnet werden ...

 

 

[Bildquelle: iStockPhoto]



Kommentare zu diesem Beitrag

sven/01.04.2012 19:51
Da hat die Redaktion uns Leser aber nett "in den April geschickt". Wobei da auch ein Funken Wahrheit drin steckt ;-)
Corporate RM/01.04.2012 19:55
Vielleicht ganz interessant: Die Sitte, jemanden "in den April zu schicken", stammt wahrscheinlich aus Frankreich, wo Karl der Neunte im Jahre 1564 den damaligen Neujahrstag vom 1. April auf den 1. Januar verlegte. Dadurch fielen am 1. April die Neujahrsgeschenke weg. Solcherart um die Geschenke gefoppt, foppt man seither andere, indem man sie zum Narren hält: "Am ersten April schickt man die Narren hin, wo man man will", sagt der Volksmund.
Thomas/01.04.2012 20:28
Nur gut, daß ich schon eine BU-Versicherung habe! Bei dem Job würde ich sonst wohl keine mehr bekommen... ;-)
Peter/01.04.2012 21:44
Nun ja, als Risikomanager muss man nicht nur Rückgrat haben, sondern auch ansonsten schmerzfrei sein und auch mal gegen den Mainstream schwimmen ... so wird man nicht immer nur Freunde haben ;-)

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