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Offshore-Windpark kostet HypoVereinsbank Millionen

Offshore-Windpark-Risiken nicht kalkulierbar

Redaktion RiskNET18.01.2012, 16:05

Offshore-Windparks sind in der Bauphase sehr kostenintensiv und bergen unvorhersehbare Risiken. Das musste auch die HypoVereinsbank erkennen und hat ihre Risikovorsorge für den Nordsee-Windpark "Bard 1" der Bard-Gruppe auf 710 Millionen Euro aufgestockt. Diese Informationen stammen aus dem Wertpapierprospekt der Muttergesellschaft UniCredit, in dem die Kosten und Risiken für die Finanzierung des Windparks aufgelistet werden. 

Insgesamt dürften die Kosten für den Windpark 2,9 Milliarden Euro erreichen. Ein Brancheninsider sagte gegenüber Dow Jones Newswires am Mittwoch, dass der Verkauf des Offshore-Windparks aber nur rund zwei Milliarden Euro in die Kassen spülen könnte. 

In dem Windpark sollen bei Fertigstellung rund 80 Windräder mit einer Gesamtleistung von 400 Megawatt betrieben werden. 

 

[Bildquelle: iStockPhoto]



Kommentare zu diesem Beitrag

Piet/20.01.2012 07:49
Vor allem sind die technischen Risiken nur unzureichend einschätzbar.
bodo/20.01.2012 12:11
wer kennt risikoanalyse zu dem thema ... sind die öffentlich zugänglich. wer kennt studien?

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