RiskNET eLibrary


Corporate Governance


Eine "make or buy"-Analyse führt häufig zu einer Entscheidung für Auslagerung / Delegation von Aufgaben auf Externe. In der arbeitsteiligen, globalen und vernetzten Welt werden sehr viele Leistungen, wie Lieferung von Material, Erstellung von Komponenten, aber auch Erbringung von sonstigen Leistungen, ausgelagert.
Bei der Betrachtung des Verhältnisses von Auftraggebern zu (externen) Auftragnehmern unter Compliance-Gesichtspunkten besteht insbesondere bezüglich des Themas "Scheinselbstständigkeit" das Problem, dass diverse Rechtsgebiete (Arbeitsrecht/Organisationsrecht, Deliktsrecht und dergleichen mehr), aber auch Wissenschaftsdisziplinen (Recht, Betriebswirtschaftslehre, et cetera) sich scheinbar widersprechen oder beim Rechtsanwender inkorrekte Ansichten auslösen. So wird im Arbeits-, Steuer-, und Sozialversicherungsrecht sehr schnell von einer Arbeitnehmereigenschaft respektive von "Scheinselbstständigkeit" ausgegangen, wenn von "Aufsicht", "Weisungen" sowie von "Kontrolle" die Rede ist.
[Quelle: Sonderdruck aus Scherer / Fruth (Hrsg.): Integriertes Personal-Managementsystem mit Governance, Risk & Compliance, 2017]
scherer 596 Downloads 24.07.2017
Datei downloaden
Auch in der sechsten Ausgabe des FIRM Jahrbuchs berichtet die "Association for Risk Management and Regulation" auf rund 260 Seiten über aktuelle Themen aus der Welt des Risikomanagements und der Regulierung.
Romeike 5126 Downloads 13.04.2017
Datei downloaden
Operating a business requires taking risks. Organizations that identify and manage these risks well are positioned to grow and remain successful. That is the result of this year's global governance, risk and compliance survey, published by EY. They asked 1,196 participants, around the globe and across sectors, how well they are managing risk and what they need to do to better manage the risks that drive performance.
christoph_schwager 1686 Downloads 10.07.2015
Datei downloaden
Das Jahrbuch 2015 der Gesellschaft für Risikomanagement und Regulierung erscheint nun zum vierten Mal und berichtet zum einen über die FIRM-Arbeit, zum anderen gibt es mit einer Auswahl von 26 Fachbeiträgen renommierter Autoren einen Überblick zu aktuellen Risikomanagement- und Regulierungsfragen.
Romeike 13610 Downloads 02.04.2015
Datei downloaden
Anfang des Jahres legte die parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Dorothee Bär, die "Sicherheitsstrategie für die Güterverkehrs- und Logistikwirtschaft – Schutz kritischer Infrastrukturen und verkehrsträgerübergreifende Gefahrenabwehr" vor (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 2015). Die Strategie, die auch als Download verfügbar ist, ist Teil des Aktionsplans Güterverkehr und Logistik und wurde gemeinsam mit Verbänden und Unternehmen der Transportwirtschaft erarbeitet. Mit diesem Beitrag nehmen wir eine Bewertung der Sicherheitsstrategie vor. Wir analysieren dazu die Aussagen des Dokuments und bewerten sie. Gleichzeitig werden wir diejenigen Fragestellungen identifizieren, die durch das Papier bisher nicht beantwortet werden. Unser Artikel ist damit auch ein Beitrag zu einer Strategiediskussion im Kontext Sicherheit.
[Autoren: Michael Huth/Frank Romeike; Quelle: RISIKO MANAGER 04/2015, S. 10-13]
Romeike 2453 Downloads 04.03.2015
Datei downloaden
Mehr als 130 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem öffentlichen Sektor besuchten den RiskNET Summit 2014 vom 5. bis 6. November 2014 in Ismaning bei München. Die Macher setzten auf eine enge Verzahnung von Praxis und Wissenschaft. Der Vorteil für die Teilnehmer: Der RiskNET Summit bot eine optimale Plattform zum Netzwerken und für einen tief gehenden Fachaustausch. Hierzu standen neben Vortragsreihen auch sogenannte Knowledge-Cafés mit Kurzvorträgen im Mittelpunkt, bei denen sich die Teilnehmer zu den Themen Risikobewertung, Risikoaggregation, Bandbreitenplanung, Risikokommunikation und Risikokultur austauschen konnten. Abgerundet wurden die beiden Konferenztage mit Impuls-Workshops – vom Supply-Chain-Risikomanagement bis zur Verzahnung von Internem Kontrollsystem und Compliance.
Romeike 2294 Downloads 16.12.2014
Datei downloaden
Die nachfolgenden Ausführungen gehen der Frage nach, ob in den USA und Europa gleichermaßen Handlungsbedarf hinsichtlich Risikotransparenz besteht und ob es inzwischen objektivierbare Kriterien (quasi eine "best practice")für die Beurteilung der Risikoberichterstattung gibt. [Quelle: FIRM Jahrbuch 2014]
wolfgang_hartmann 3117 Downloads 24.07.2014
Datei downloaden
Die Studie „Risikomanagement im österreichischen Mittelstand“ wurde im Jahr 2014 zum zweiten Mal durchgeführt haben. Befragt wurde eine Stichprobe aus allen österreichischen Handels- und Gewerbebetrieben mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 25 und 500 Personen (3000 aus einer Grundgesamtheit von 4.083 in Frage kommenden Unternehmen). 270 Geschäftsführer, leitende Mitarbeiter aus dem Rechnungswesen/Controlling und Risikomanager (also 9 Prozent) haben zwischen November 2013 und Januar 2014 geantwortet.
Das Fazit: Das Thema Risikomanagement befindet sich in Österreich auf dem Weg nach oben, der Nutzen wird für die Anwender aus den verschiedensten Gründen rasch sicht- und spürbar.
Theuermann 4280 Downloads 18.06.2014
Datei downloaden
Der Erfolg eines Unternehmens hängt wesentlich von der Qualität unternehmerischer Entscheidungen ab, die der Vorstand im Zusammenspiel mit dem Aufsichtsrat trifft. Daher sind die betriebswirtschaftlichen Instrumente der Entscheidungsvorbereitung und die Qualität der Entscheidungsvorlagen bei Vorstand und Aufsichtsrat kritische Erfolgsfaktoren.
Gleißner, Werner: Risiko, Rating, Krisenprävention und wertorientiertes Management: Die Zusammenhänge, in: Der Aufsichtsrat 07-08/2013, S. 114 - 116.
Gleissner 4824 Downloads 18.06.2014
Datei downloaden
Wie immer seit der Finanzmarktkrise war auch 2013 ein bewegtes Jahr. Mit der Beschlussfassung zur Einführung von Basel III in den USA und in der Europäischen Union (Single Rule Book: CRR und CRD IV) ist zukünftig weltweit der risikosensitive Ansatz mit erhöhtem Kernkapital-, Liquiditäts- und Leverage-Ratio von dem Bankensektor zu erfüllen. Zudem wurde der erste Schritt zur Einführung einer Bankenunion für die Länder der Eurozone mit Schaffung einer einheitlichen Bankenaufsicht unter dem Dach der EZB getan (Single Supervisory Mechanism, SSM); nach Bilanzprüfung und Stresstest übernimmt die EZB am 4. November 2014 die unmittelbare Aufsicht über die rund 130 größten Banken der Eurozone, auf die rund 85 Prozent aller Bank-Assets entfallen. Sie beaufsichtigt und steuert durch 18 nationale Aufseher und somit auch die Aufsicht der 6.000 kleineren Banken. Für eventuell notwendige Restrukturierungen und die Abwicklung von Banken wurden mit dem "Single Resolution Mechanism(SRM)" ebenso die Weichen gestellt. Fast unbemerkt hat sich in diesem Zuge die "Solvabilitätsverordnung", mit der Anfang 2007 in Deutschland Basel II eingeführt wurde, mit Ablauf des Jahres 2013 verabschiedet. In diesem Kontext wurde das Kreditwesengesetz (KWG) mit Wirkung vom 1. Januar 2014 komplett überarbeitet und stellt nun die deutsche Fassung des "Single Rule Book" dar. Die Rahmenbedingungen für die Finanzindustrie ändern sich weltweit derzeit so schnell, dass Forschung und Lehre kaum noch hinterherkommen. Dabei ist doch die Forschung zu den Wirkungszusammenhängen so wichtig, damit politisch und regulatorisch nicht die falschen Impulse gesetzt und Folgeeffekte angemessen berücksichtigt werden.
Romeike 15492 Downloads 01.01.2014
Datei downloaden