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Sonstige


Börsen und Entscheidungsmärkte haben sich als effiziente Einrichtungen erwiesen, wenn es darum geht Preise und Wahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Der Iowa Electronic Market gilt als der Ursprung der elektronischen Entscheidungsmärkte. Sein Erfolg bei der Vorhersage von Wahlergebnissen hat andere Anwendungen inspiriert, von der Vorhersage von Grippe-Epidemien bis hin zur Prognose von Oscar-Gewinnern. Für Unternehmen könnten solche Einrichtungen eine sinnvolle Ergänzung zu den internen Planungswerkzeugen liefern.
Kloy 7175 Downloads 06.09.2007
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Eine fundamentale Aufgabe der Finanzmathematik besteht in der Bereitstellung geeigneter Instrumente, um Finanzderivate "sinnvoll“ bewerten zu können; das naheliegendste Konzept besteht bei Finanzderivaten mit regelmäßigen Auszahlungen in der Bildung eines Portfolio¨aquivalentes, welches als Hedge bezeichnet wird. Dabei wird eine Kombination aus Aktien und Bonds zusammengestellt, die zu jedem Handelszeitpunkt so umgeschichtet wird, daß die Entnahmen genau den zu leistenden Auszahlungen entsprechen. Existieren in diesem Markt keine risikolosen Profitm¨oglichkeiten, so entspricht der Anfangswert dieses absichernden Portfolios der fairen Bewertung des Finanzderivates. Die Dissertation von Marcus Wrede befaßt sich mit der Bewertung von Derivaten in der zeitdiskreten Finanzmathematik.
Wrede 13018 Downloads 24.08.2007
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In Folge der Veränderungen bei der Finanzierung von Krankenhausleistungen verschärft sich der Wettbewerb zwischen den Krankenhäusern. Der Übergang vom Budgetsystem zu einem Einheitspreissystem stellt für alle Bereiche eines Krankenhauses eine hohe Herausforderung dar. Medizinische Leistungen sind spezifisch hinsichtlich Art und Menge zu planen und zu überwachen, Veränderungen im Leistungsmix können erhebliche Auswirkungen auf die aus der Leistungserbringung resultierenden medizinischen und ökonomischen Risiken haben. Bei einheitlichen Preisen ist die Qualität der erbrachten Leistungen ein wesentliches Kriterium für den Vergleich verschiedener Leistungserbringer. Risiken aus den patientennahen und -fernen Aktivitäten des Krankenhauses müssen frühzeitig erkannt und bei Planungen und Aktivitäten berücksichtigt werden. Ein umfassendes Qualitäts- und Risikomanagement unterstützt die Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz sowie der Prozess- und Ergebnisqualität und sichert sie ab. Nachfolgend wird die Einführung eines integrierten, das Gesamtunternehmen umfassenden Risikomanagementsystems im Universitätsklinikum Münster (UKM) als Teil des umfassenden Qualitäts- und Risikomanagements dargestellt.
[Autoren: Norbert Roeder/Christoph Hoppenheit/Beate Wolter/Birgit Strauch/Beate Rudloff/Matthias Hennke/Simone Rebig/Ulrich Palmer]
Palmer 8043 Downloads 22.08.2007
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Systemic risk is commonly used to describe the possibility of a series of correlated defaults among financial institutions - typically banks - that occur over a short period of time, often caused by a single major event. However, since the collapse of Long Term Capital Management in 1998, it has become clear that hedge funds are also involved in systemic risk exposures. The hedge-fund industry has a symbiotic relationship with the banking sector, and many banks now operate proprietary trading units that are organized much like hedge funds. As a result, the risk exposures of the hedge-fund industry may have a material impact on the banking sector, resulting in new sources of systemic risks. In this article, we attempt to quantify the potential impact of hedge funds on systemic risk by developing a number of new risk measures for hedge funds and applying them to individual and aggregate hedge-fund returns data. These measures include: illiquidity risk exposure, nonlinear factor models for hedge-fund and banking-sector indexes, logistic regression analysis of hedge-fund liquidation probabilities, and aggregate measures of volatility and distress based on regime-switching models. Our preliminary findings suggest that the hedge-fund industry may be heading into a challenging period of lower expected returns, and that systemic risk is currently on the rise.
[Authors: Andrew W. Lo, Nicholas Chan, Mila Getmansky, Shane M. Haas / Source: Federal Reserve Bank of Atlanta Economic Review 2006:Q4, 49-80.]
Lo 11034 Downloads 11.08.2007
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We document the empirical properties of a sample of 1,765 funds in the TASS Hedge Fund database from 1994 to 2004 that are no longer active. The TASS sample shows that attrition rates differ significantly across investment styles, from a low of 5.2% per year on average for convertible arbitrage funds to a high of 14.4% per year on average for managed futures funds. We relate a number of factors to these attrition rates, including past performance, volatility, and investment style, and also document differences in illiquidity risk between active and liquidated funds. We conclude with a proposal for the U.S. Securities and Exchange Commission to play a new role in promoting greater transparency and stability in the hedge-fund industry.
[Authors: Mila Getmansky, Andrew W. Lo, and Shauna X. Mei / Source: Journal of Investment Management 2(2004), 6-38.]
Lo 7514 Downloads 11.08.2007
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Eine zentrale Erkenntnis der Risikowahrnehmungsforschung ist: Die Risiken, die Menschen ängstigen und empören, sind nicht unbedingt die Risiken, an denen sie (statistisch gesehen) am häufigsten sterben. Wissenschaftliche Risikoforschung, Massenmedien und sog. Laien zeichnen höchst unterschiedliche Bilder der "Risikowirklichkeit". Die öffentliche Aufregung über Risiken entspricht in vielen Fällen nicht der wissenschaftlichen Risikoeinschätzung. Meist wird die Diskrepanz als Irrationalität oder Täuschung gewertet und die wissenschaftliche Risikobeschreibung als Kriterium zur Bewertung der Angemessenheit der Medienberichterstattung und der Risikowahrnehmung durch Laien herangezogen.
[Quelle: Holger Schütz; Hans Peter Peters: Risiken aus der Perspektive von Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 10-11/2002]
Schuetz 8751 Downloads 25.07.2007
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Institutionelle Investoren sind bemüht, attraktive risikoadjustierte Renditen zu erzielen, so dass sie per definitionem als Risikomanager betrachtet werden können. Dieses Papier analysiert ihr Risikomanagementverhalten von einer Makroperspektive und fokussiert dabei die vorliegenden Anreize für rationales Herdenverhalten. In einer schriftlichen Befragung professioneller Fondsmanager in Deutschland finden wir klare Hinweise für Herdenverhalten. Während alle unterschiedenen Gruppen der Fondsmanager institutionelles Herdenverhalten wahrnehmen, nehmen es Fondsmanager in Leitungspositionen deutlich stärker wahr als andere Fondsmanager. Betrachtet man Herdenverhalten als rationale Strategie, auf gegebene Leistungsanreize zu reagieren, so kann dieses Ergebnis dem höheren Erfolgsdruck der leitenden Fondsmanager zugeschrieben werden.
[Autoren: Lütje, Torben and Menkhoff, Lukas]
Luetje 6882 Downloads 24.07.2007
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Liquidität ist eine der wichtigsten Unternehmensressourcen, um neue Produkte oder den Eintritt in neue Märkte zu finanzieren. Wird Liquidität knapp, helfen oft nur teure Kredite oder Einsparungen. Einsparpotenziale sind bei vielen Unternehmen jedoch schon ausgeschöpft. Kaum genutzt werden dagegen bislang die Möglichkeiten des Working-Capital-Managements (WCM), d.h. der unternehmensweiten Straffung der Innenfinanzierung.
Angerer 13335 Downloads 19.06.2007
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In den vergangenen Jahren haben die meisten Unternehmen auf die Risikoprävention ausge-richtete Management-Systeme etabliert. Als „fuzzy risks“ werden dabei Reputationsrisiken re-gelmäßig ausgeblendet. Als Folge wird die Unternehmensreputation als eines der wichtigsten immateriellen Assets im Risikomanagement praktisch ignoriert. Allenfalls findet eine Ad hoc-Schadensbegrenzung im Zuge eines Krisenmanagements statt. Im vorliegenden Beitrag werden Ansätze eines präventiv ausgerichteten Reputationsrisikomanagements skizziert.
[Quelle: Carina Sieler: Reputationsrisiken als Handlungsfeld im Enterprise Risk Management: Präventives Reputationsrisikomanagement, in: RISIKO MANAGER 11/2007. / Bildquelle: Photocase]
Sieler 10582 Downloads 13.06.2007
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Vor über 160 Fachexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutierten Ende März im Rahmen der Fachkonferenz „Audit Challenge 2007“ hochkarätige Podiumsgäste aus Vorstand, Aufsichtsrat, Interner Revision und Wirtschaftsprüfung in der Frankfurt School of Finance & Management (Bankakademie|HfB) über aktuelle und zukünftige Entwicklungen der Internen Revision. Eine Drei-Länder-Studie der Frankfurt School of Finance & Management mit 421 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt, dass die Unternehmen sich weg von einem ursprünglichen rein ordnungs- und vergangenheitsorientierten Rollenverständnis der Internen Revision bewegen. Die Interne Revision von heute richtet ihren Fokus vielmehr auf zukünftig entstehende Risiken und auf Entscheidungsprozesse bei Führungskräften, damit Risiken frühzeitig entdeckt werden und wirtschaftskriminelle Handlungen erst gar nicht entstehen. Es bedarf besonderer Prüfungstechniken und Revisionsvorgehensweisen, um die Interne Revision als effektives Steuerungs- und Managementinstrument für Vorstände und Aufsichtsräte einsetzen zu können.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren: Dr. Robert Heinrich, WP/StB, CIA, CISA, Partner Advisory Services Deutschland, Ernst & Young AG, Michael Peters, WP/StB, Partner, Leiter des Bereiches Assurance Financial Services Region West, PricewaterhouseCoopers AG WPG, Karsten Rösch, Business Partner PBC & PWM, Internal Audit Regional Head Continental Europe, Deutsche Bank Gruppe, Volker Wagner, Revisionsleiter, T-COM.
Romeike 14252 Downloads 11.05.2007
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