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Auf Basis von Excel können Risiken in einem Risikodiagramm übersichtlich dargestellt werden. Dabei wird die Definition von eigenen Kategorien für das Schadensausmaß und die Auftretenswahrscheinlichkeit untersützt. Mehr zur Defintion von Risikodiagrammen im Bereich des produktorientierten Risikomanagements auf www.risikomanager.org.
Frank-Drews 15509 Downloads 20.07.2010
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Um nachhaltig eine risikoadjustierte Outperformance im Private Wealth Management zu erzielen, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Portfoliomanagements erforderlich. Notwendig sind spezielle Instrumente, die moderne Bewertungsmethoden und Ergebnisse der empirischen Kapitalmarktforschung nutzen und insbesondere nicht auf den Standardannahmen der Theorie vollkommener Kapitalmärkte basieren.
[Quelle: die bank, Nr. 4/2010, S. 28-31]
Gleissner 2508 Downloads 05.07.2010
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Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben 2009 das "Gesetz zur Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes" (BDSG-Novelle I) betreffend Scoring und Auskunfteien beschlossen, das zum 1. April 2010 in Kraft getreten ist. Ziel der neuen Regelungen ist es unter anderem die Transparenz beim Einsatz von Scoring-Verfahren zu erhöhen. Unternehmen und Auskunfteien sind somit seit Anfang April 2010 dazu verpflichtet, ihren Kunden auf Anfrage deren Scoring schriftlich und verständlich offen zu legen. Wir stellen in diesem Beitrag den rechtlichen Rahmen dieser Gesetzesnovelle vor und entwickeln daraufhin ein Modell, welches eine Offenlegung für Scoringsysteme aller Art ermöglicht. Das entwickelte Konzept garantiert, dass der Kunde ausreichend in die Stärken und Schwächen seiner Bonität Einsicht nehmen kann, ohne gleichzeitig methodisch die Grundlagen multivariater Merkmalsanalysen oder Regressionsmodelle verstehen zu müssen. In einem Beispiel aus dem Bereich des Konsumentenkredit-Scoring wird das Konzept ausgeführt und zeigt eine technische Lösung, so wie sie von Banken jeder Größe implementiert werden kann.
[Quelle: Markus J. Rieder/Olaf Schulze: Ein Modell zur Scoring-Beauskunftung, in: RIsiko MANAGER 11/2010, S. 10-17.]
3331 Downloads 22.06.2010
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Recently, a body of academic literature has focused on the area of stable distributions and their application potential for improving our understanding of the risk of hedge funds. At the same time, research has sprung up that applies standard Bayesian methods to hedge fund evaluation. Little or no academic attention has been paid to the combination of these two topics. In this paper, we consider Bayesian inference for alpha-stable distributions with particular regard to hedge fund performance and risk assessment. After constructing Bayesian estimators for alpha-stable distributions in the context of an ARMA-GARCH time series model with stable innovations, we compare our risk evaluation and prediction results to the predictions of several competing conditional and unconditional models that are estimated in both the frequentist and Bayesian setting. We find that the conditional Bayesian model with stable innovations has superior risk prediction capabilities compared with other approaches and, in particular, produced better risk forecasts of the abnormally large losses that some hedge funds sustained in the months of September and October 2008.
[Authors: Biliana Güner, Svetlozar T. Rachev, Daniel Edelman, Frank J. Fabozzi]
SvetlozarT.Rachev 2828 Downloads 22.06.2010
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A crucial problem for institutional money managers that are focussed on one sector or sub-sector of financial markets is to know to what degree they depend on the broad markets they aim at diversifying away from. This is a special problem for fund of fund (FoF) managers because with an increasing number of target funds, the marginal contribution from diversification decreases and active bets of target funds may be cancelled out. Furthermore, when appropriate tools to hedge or reduce risks are unavailable for the respective sectors, investments in derivatives on a more general universe or index may become necessary. Both problems make an appropriate method for estimating sector FoF risk exposure to the general markets necessary. We provide a solution for sector portfolios that is especially comforting when being applied to small datasets. Our parsimonious approach of using only short time spans for estimating broad market dependence of the sector portfolio is particularly interesting for practical applications, as it is in line with requirements in the industry where very recent and frequently updated risk measures are used and demanded for by regulators.
[Authors: Michael Stein, Svetlozar T. Rachev, Stoyan V. Stoyanov]
SvetlozarT.Rachev 1713 Downloads 22.06.2010
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Portfolio risk estimation requires appropriate modeling of fat-tails and asymmetries in dependence in combination with a true downside risk measure. In this survey, we discuss computational aspects of a Monte-Carlo based framework for risk estimation and risk capital allocation. We review different probabilistic approaches focusing on practical aspects of statistical estimation and scenario generation. We discuss value-at-risk and conditional value-at-risk and comment on the implications of using a fat-tailed framework for the reliability of risk estimates.
[Authors: Stoyan V. Stoyanov ,Svetlozar T. Rachev, Frank J. Fabozzi]
SvetlozarT.Rachev 1598 Downloads 22.06.2010
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Mit dem Verbot ungedeckter Leerverkäufe von Wertpapieren hat die deutsche Regierung einen Schritt getan, der eine einmalige Qualität hat: Sie hat einen Alleingang riskiert und ist damit über den langen Schatten des aus der Spieltheorie bekannten Gefangenen-Dilemmas gesprungen. Diesen Schritt hat die Finanzindustrie immer gefürchtet. Er ist für die Finanzkreise eine Katastrophe. Die hysterischen Reaktionen zeigen, dass die Regierung den richtigen Nerv getroffen hat. Es geht bei der neuen Regulierung gar nicht in erster Linie um den Inhalt; es geht vielmehr um die einmalige Methode des Vorgehens, den Alleingang. Vermutlich ist sich die Regierung der Tragweite ihres Tuns noch nicht bewusst. Wenn sie in einigen Tagen verstanden haben wird, was sie getan hat, dann besteht Hoffnung auf ähnliche Maßnahmen auf anderen Feldern der Finanzmarktregulierung. Vielleicht schließen sich andere Regierungen dem deutschen Alleingang an. In diesem Fall ist der Weg frei für eine fundamentale Neuordnung der Finanzindustrie. Ein Weitermachen nach den alten Spielregeln ist dann nicht mehr möglich.
[Autoren: Volker Bieta/Hellmuth Milde, Quelle: RISIKO MANAGER 12/2010, S. 16-17]
Bieta 2837 Downloads 06.06.2010
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In der gegenwärtigen Griechenland-Krise können sich die Finanzinstitute auf das schlechte Krisenmanagement der EU-Regierungen verlassen. Die Regierungen stecken in einem Dilemma. Ohne Änderungen der Spielregeln für das Verhalten der Regierungen können die Banken ihr unverantwortliches Spiel fortsetzen.
[Autoren: Volker Bieta/Hellmuth Milde, Quelle: RISIKO MANAGER 11/2010, S. 20-23]
Bieta 3891 Downloads 06.06.2010
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Basel II bezeichnet die Gesamtheit der Eigenkapitalvorschriften, die vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht in den vergangenen Jahren zur Sicherung einer angemessenen Eigenkapitalausstattung von Instituten und die Schaffung einheitlicher Wettbewerbsbedingungen sowohl für die Kreditvergabe als auch für den Kredithandel vorgeschlagen wurden. Die Regeln müssen gemäß den EU-Richtlinien 2006/48/EG und 2006/49/EG seit dem 1. Januar 2007 in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für alle Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute angewendet werden.
Ein Forscherteam des Internationale Währungsfonds (IWF bzw. IMF, International Monetary Fund, auch bekannt als Weltwährungsfonds) und der Weltbank sind im Rahmen der Studie "Basel Core Principles and Bank Risk: Does Compliance Matter?" der Frage nachgegangen, ob die Baseler Grundsätze auch tatsächlich ihren Zweck erfüllen und zur Stabilisierung des Finanzsystems beitragen?
Ihr Fazit ist ernüchternd: Der Kodex ist offenbar wirkungslos und führt nicht zu einer Erhöhung der Finanzstabilität. Seit dem Jahr 1999 evaluieren Weltbank und IWF regelmäßig die Finanzsysteme ihrer Mitgliedstaaten. Sie bewerten auf einer vierstufigen Skala - von eins ("non-compliant") bis vier ("compliant") -, wie gut die Staaten jeden einzelnen der 25 Baseler Grundsätze einhalten. Um die Solidität der Banken zu messen, haben die Forscher die Bilanzen der Geldinstitute ausgewertet. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass es zwischen der Beachtung der Baseler Grundsätze und der Solidität eines Geldhauses keinen Zusammenhang gibt. Noch mehr: Einige Komponenten von Basel II sind möglicherweise sogar kontraproduktiv und führen eher zur Instabilität eines Bankensystems.
[Quelle: Asli Demirgüç-Kunt/Enrica Detragiache: Basel Core Principles and Bank Risk: Does Compliance Matter?, IMF Working Paper, IMF Institute, März 2010]
Detragiache 2476 Downloads 09.05.2010
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Mit Basel II wurden neben Vorschriften für Markt- und Kreditrisiko zum ersten Mal auch Richtlinien für das Management des Operationellen Risikos in den Banken festgesetzt. Zur Berechnung des entsprechenden Eigenkapitals schlug Basel drei Methoden vor: den Basisindikatoransatz (BIA), den Standardansatz (STA) und die fortgeschrittenen Messansätze (AMA). Je komplexer eine Methode ist, desto risiko-sensitiver ist sie und dadurch sollte sie die Kapitalanforderung einer Bank ihrem Risiko-Gehalt entsprechend abdecken. Im weiteren Sinne würden die fortgeschrittenen Messansätzen das Risiko-Kapital einer Bank am meisten reduzieren. Im vorliegenden Artikel besprechen wir den Loss Distribution Approach (LDA). Dieser Ansatz wird seit geraumer Zeit in der Versicherungswirtschaft angewendet und ist auch in der Bankenindustrie weit verbreitet.
Dabei geht es hauptsächlich um die Modellierung der Verlustverteilung, die Grundlage für den "Verlustverteilungsansatz". Durch die Monte-Carlo-Simulation der Verlustverteilung ermitteln wir dann den Value-at-Risk (VaR), der das Eigenkapital für das Operationelle Risiko bestimmt.
[Quelle: RISKNEWS 04/2004, S. 42-46]
Nguyen1 1693 Downloads 21.04.2010
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