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Methoden


Die Entwicklung einer Ratingstrategie zur Absicherung des Unternehmens ist methodisch eng verbunden mit anderen Herausforderungen der Unternehmensführung – was jedoch oft übersehen wird. In diesem Beitrag wird erläutert, welche Zusammenhänge zwischen Ratingstrategien und Ratingprognosen auf der einen Seite sowie der Ausschüttungspolitik und der Optimierung des Risikotransfers (speziell der Versicherungslösung) andererseits bestehen. Es wird dabei verdeutlicht, dass sowohl die fundierte Planung der Ausschüttungspolitik eines Unternehmens als auch die Bestimmung eines angemessenen Versicherungsschutzes (speziell von angemessenen Selbstbehalten) nicht möglich ist, wenn nicht jeweils die Implikationen für das zukünftige Rating betrachtet werden. Zudem wird die Bedeutung der Instrumente für die Krisenprävention von Unternehmen aufgezeigt, z. B. mittels Stresstests.
[Quelle: Ratingprognose, Solvenztest und Rating-Impact-Analyse: Neue Instrumente für Krisenprävention und Ratingstrategie, in: KRP Kredit & Rating Praxis, Ausgabe 03/2009, S. 38-40]
Gleissner 1674 Downloads 22.10.2009
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Die aktuelle Finanzkrise zeigt, dass Krisendiagnose und präventives Krisenmanagement grundsätzlich bei der Unternehmenssteuerung berücksichtigt werden sollten. Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie mit Hilfe von Simulationsverfahren Ratingprognosen erstellt sowie der Eigenkapitalbedarf eines Unternehmens zur Risikodeckung und damit zur Krisenprävention ermittelt werden können. Weiterhin werden strategische Maßnahmen aufgezeigt sowie Anleitungen für das Kostenmanagement und die Liquiditätssicherung gegeben.
[Quelle: Werner Gleißner/Armin Schaller: Krisendiagnose und Krisenmanagement - Maßnahmenpalette: Von der Ratingprognose bis zur Liquiditätssicherung, in: KSI 04/2009, S. 153-161]
Gleissner 2814 Downloads 22.10.2009
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Betrachtet man das Verhalten von Geschäfts- und Investmentbanken in der US-Immobilien- und Verbriefungsblase bis zum Sommer 2007, dann lautet die entscheidende Frage: Warum sind die Banken auf den Herdentrieb hereingefallen? Das individuelle Managerverhalten war dabei sehr rational, obwohl es sich um ein kollektives Fehlverhalten handelte – ein Widerspruch, der sich mit Hilfe der Spieltheorie erklären lässt. Die herkömmliche Portfoliotheorie von Markowitz taugt dafür hingegen nicht, denn sie hat einen gravierenden Konstruktionsfehler: Auf Aktionen eines individuellen Entscheidungsträgers folgen laut Markowitz definitionsgemäss nie Reaktionen anderer Marktteilnehmer. So wird Herdenverhalten einfach wegdefiniert. Im Gegensatz dazu ist die Spieltheorie eine Analysemethode, die Aktionen und Reaktionen vieler Entscheidungsträger systematisch miteinander verknüpft.
[Quelle: Bieta, V./Milde, H.: Herdenverhalten – Konsequenzen für Märkte, Banken und Aufseher, in: SCHWEIZER BANK , November 2008, S- 42-43]
Bieta 5426 Downloads 29.09.2009
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Das bisherige Risikomanagement im Finanzsektor beruht auf stochastischen Methoden, welche die Reaktionen der Beteiligten ausblenden. Dabei würde der Einbezug verhaltensbasierter Methoden viel bringen.
[Quelle: Milde, H.: Was falsch gelaufen ist, in: SCHWEIZER BANK, Oktober 2009, S. 40-41]
Milde0 2169 Downloads 22.09.2009
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Die klassischen Methoden zum Kredit-Scoring sind großteils ausgereizt und deren Vor- und Nachteile den Anwendern in der Praxis sattsam bekannt. Neben derTatsache, dass die Punkte in den Scorekartenaum zu interpretieren sind, wird die klassische Statistik nicht damit fertig, dass die Scorepunkte bei kleinen Datenmengen große Schwankungen aufweisen und durch unterbestimmte Gleichungen die ganze Scorekarte instabil wird. Ausserdem ist es bei den klassischen Verfahren nur schwer möglich, das Wissen um die durchschnittliche Ausfallhäufigkeit einzubringen, und ein Re-Scoring von sich im Zeitablauf verändernden Beständen ist mit größerem Aufwand verbunden, als es nötig erscheint. Von den Methoden der Bayesianischen Statistik hingegen ist bekannt, dass sie abzubilden imstande sind, was intuitiv klar erscheint, und dabei auch für kleine Datenmengen stabile Schätzer liefern. Das wird durch Einbeziehen von Information erreicht, die bereits vor Analyse der Daten vorhanden ist (sogenannte a priori Information) – die Daten dienen dann zur „Anreicherung“ dieser Vorinformation. Dieses Setup hat zum einen den Vorteil, dass auch qualitative Informationen zwanglos eingebracht werden können und erleichtert zum anderen das Neu-Analysieren von Daten, weil die Bayesianischen Verfahren sich aufgrund ihrer Updating-Relation für einen (zeit-)dynamischen Betrieb anbieten.
[Quelle: Rieder, Markus J.: Bayesianisches Kredit-Scoring: Eine innovative Idee zur Messung des Ausfallrisikos, in: RISKNEWS 09/2003, S. 22-33.]
3186 Downloads 15.09.2009
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In dem Beitrag "6 Ways Companies Mismanage Risk" (Harvard Business Review, March 2009] wird erklärt, was die Risikomanager in jüngerer Zeit falsch gemacht haben. Insgesamt werden sechs typische Fehler diskutiert. Dem Autor geht es aber eindeutig "nur" um praktische Umsetzungsfehler. Die implizite Annahme bei seiner Diskussion lautet: Im "Prinzip" ist die Grundstruktur der heutigen Risikomodelle richtig; es geht also lediglich um fehlerhafte Anwendungen. Im vorliegenden Beitrag wird diese Sichtweise bestritten. Wir behaupten: Das Grundmodell hat eine falsche Struktur. Wenn das Grundmodell falsch ist, warum ging es bis zum Sommer 2007 dann gut? Warum funktionierte das Grundmodell danach nicht mehr? Die Antwort ist einfach: Selbst eine Fehlkonstruktion kann funktionieren, wenn sie nicht extremen Belastungen ausgesetzt ist. Die extreme Belastung setzte im Jahr 2007 mit dem Zusammenbruch des Subprime-Marktes ein. Erst zu diesem Zeitpunkt wurden die konzeptionellen Fehler im Risikomanagement offensichtlich.
[Quelle: Bieta/Milde: Denkfehler im Risikomanagement, in: RISIKO MANAGER 16/2009]
Bieta 4454 Downloads 03.09.2009
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In dem Beitrag "6 Ways Companies Mismanage Risk" (Harvard Business Review, March 2009] wird erklärt, was die Risikomanager in jüngerer Zeit falsch gemacht haben. Insgesamt werden sechs typische Fehler diskutiert. Dem Autor geht es aber eindeutig "nur" um praktische Umsetzungsfehler. Die implizite Annahme bei seiner Diskussion lautet: Im "Prinzip" ist die Grundstruktur der heutigen Risikomodelle richtig; es geht also lediglich um fehlerhafte Anwendungen. Im vorliegenden Beitrag wird diese Sichtweise bestritten. Wir behaupten: Das Grundmodell hat eine falsche Struktur. Wenn das Grundmodell falsch ist, warum ging es bis zum Sommer 2007 dann gut? Warum funktionierte das Grundmodell danach nicht mehr? Die Antwort ist einfach: Selbst eine Fehlkonstruktion kann funktionieren, wenn sie nicht extremen Belastungen ausgesetzt ist. Die extreme Belastung setzte im Jahr 2007 mit dem Zusammenbruch des Subprime-Marktes ein. Erst zu diesem Zeitpunkt wurden die konzeptionellen Fehler im Risikomanagement offensichtlich.
Bieta 524 Downloads 17.08.2009
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In this thesis we investigate two market risk factors only, the FX rates USD vs. DEM and GBP vs. DEM, and use the Gumbel-Hougaard copula [4] to describe their dependence structure. We present algorithms to estimate the parameter of this copula and to generate pseudo random numbers due to a copula dependence. Based on about 2000 items of historical data, we compute the VaR using a copula-modified MC algorithm. To see the advantage of this method, we compare these results with VaR results obtained from traditional" MC simulations and from the variance-covariance method. On the basis of our backtesting results, we find that the copula method" is more reliable than the other two methods.
[Source: Rank, Jorn: Oxford University, 2000]
Rank 5813 Downloads 12.08.2009
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Modern risk management calls for an understanding of stochastic dependence going beyond simple linear correlation. This paper deals with the static (non-time-dependent) case and emphasizes the copula representation of dependence for a random vector. Linear correlation is a natural dependence measure for multivariate normally and, more generally, elliptically distributed risks but other dependence concepts like comonotonicity and rank correlation should also be understood by the risk management practitioner. Using counterexamples the falsity of some commonly held views on correlation is demonstrated; in general, these fallacies arise from the naive assumption that dependence properties of the elliptical world also hold in the non-elliptical world. In particular, the problem of finding multivariate models which are consistent with prespecified marginal distributions and correlations is addressed. Pitfalls are highlighted and simulation algorithms avoiding these problems are constructed.
[Source: Embrechts, Paul/McNeil, Alexander/Straumann, Daniel, ETH Zurich, 1999]
Embrechts 1265 Downloads 11.08.2009
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Kreditratings sind eines von mehreren Instrumenten, die Investoren bei ihrer Kaufentscheidung von Anleihen und anderen festverzinslichen Anlagen benutzen können. Dieser Leitfaden erläutert, was Ratings sind und was nicht, wer sie verwendet und warum sie für die Kapitalmärkte von Nutzen sein können. Der vorliegende Leitfaden bietet überdies einen Überblick über die verschiedenen Geschäftsmodelle und Methoden von Ratingagenturen. Er beschreibt außerdem ganz allgemein, wie Standard & Poor’s zu ihren Ratingmeinungen über Emittenten und Emissionen gelangt, wie die daraus resultierenden Ratings überwacht und angepasst werden, und wie sie Ratingänderungen im Zeitverlauf untersucht.
S&P 4784 Downloads 06.08.2009
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