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Sonstige


Der Beitrag zeigt auf, dass bei der Bewertung von Unternehmen explizit unterschieden werden sollte zwischen fundamentalem Marktwert, der unter Berücksichtigung sämtlicher verfügbarer Informationen ermittelt wird, und potenzieller Marktpreise, die auf dem Informationsstand des Kapitalmarkts aufsetzen und auch das jeweilige Kapitalmarkt-Bewertungsniveau (das möglicherweise fundamental nicht gerechtfertigt ist) berücksichtigen. Der maximal akzeptierbare Kaufpreis ist dabei für einen Finanzinvestor in der Regel das Minimum dieser beiden Werte. Eine zusätzliche Restriktion für den Kaufpreis ergibt sich aufgrund der limitierten Verschuldungs möglichkeiten, die als weiterer restringierender Faktor zu berücksichtigen sind.
[Quelle: BewertungsPraktiker, Ausgabe 4/2008, S. 17-23]
Gleissner 9220 Downloads 04.03.2009
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Im dem Artikel wird gezeigt, wie mit Hilfe eines einfachen Replikationsmodells Unternehmenswerte (Entscheidungswerte) und Kapitalkosten (Diskontierungssätze) berechnet werden können.
[Quelle: FINANZ BETRIEB, Ausgabe 9/2008, S. 602-614]
Gleissner 6950 Downloads 04.03.2009
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Wer sich näher mit der konkreten praktischen Umsetzung regulatorischer Bestimmungen zum Risikomanagement in die Unternehmenspraxis befasst, wird sehr schnell feststellen, dass der Anspruch der gesetzlichen Vorgaben einerseits und der tatsächliche Stand des Risikomanagements in den Unternehmen andererseits in vielen Fällen immer noch eklatant auseinander klaffen. Diese ebenso unerfreuliche wie gefährliche Tatsache resultiert in allererster Linie daraus, dass die Einführung eines effektiven und effizienten Chancen- und Risikomanagement-Systems von einigen Unternehmen nach wie vor eher als gesetzlich aufoktroyierte (und damit per definitionem lästige) Pflichtübung verstanden und nicht als sinnvolle und unverzichtbare Komponente der strategischen und operativen Unternehmensführung angesehen wird.
Romeike 9370 Downloads 27.02.2009
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Es ist an der Zeit für eine neue Sicht gesellschaftlicher Realitäten. Der vorliegende Aufsatz untersucht die neuartigen Möglichkeiten der modernen Gesellschaft und ihrer Akteure in einem Übergangsstadium. Das Zeitalter der Industrialisierung, der sozialen Ordnung der Industriegesellschaft und der Fähigkeiten und Fertigkeiten, die nötig waren, um es zu bewältigen, steht vor dem Ende seiner Aufgaben. Die Grundlagen der sich am Horizont abzeichnenden Gesellschaftsordnung basieren auf Wissen. Sachlich und sozial nimmt gleichzeitig die Bedeutung des Nichtwissens für die Handelnden zu. Die Reflexion auf diese komplexen Sachverhalte muß nicht auf Relativismus oder Beliebigkeit des Wissens hinauslaufen, sie macht aber bewußt, in welchem Maß die Wissenschaft selbst riskant geworden ist, indem sie zunehmend zum Lieferanten politischer Probleme wird, und dies in einer Gesellschaft, die gar nicht anders kann, als sich Risiken zu leisten.
[Autoren: Gotthard Bechmann und Nico Stehr, GAIA 9 (2000) Nr. 2, S. 113-121.]
Bechmann 9012 Downloads 29.01.2009
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Oft verschenkt die Geschäftsleitung ihren Informationsvorsprung als "Insider". Ein entsprechend konzipiertes Risikomanagement kann Abhilfe schaffen und so die wertorientierte Unternehmensführung unterstützen.
[Quelle: Gleißner, W.: Wert- statt Kapitalmarktorientierung Ökonomischer Nutzen durch ein entscheidungsorientiertes Risikomanagement, in: FINANCE, Ausgabe Oktober 2008, S. 42-44.]
Gleissner 8011 Downloads 07.01.2009
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Die aktuelle Finanzkrise offenbart die zukünftige (neue) Rolle des Risikomanagements und vor allem die neue Bedeutung von Risikomanagern in der strategischen Unternehmenssteuerung – in allen Branchen. Eines ist klar: Unternehmer gehen tagtäglich Risiken ein, denn hinter jeder Chance verbirgt sich auch eine Gefahr. Rechtzeitiges und durchdachtes Risikomanagement schützt jedoch den Unternehmenswert und kann diesen sogar steigern. Jede unternehmerische Entscheidung basiert auf einem Abwägen von Chancen und Risiken. Allerdings tendiert unser Gehirn dazu, Sinneseindrücke möglichst einfach und übersichtlich zu organisieren. Wir versuchen unsere Wahrnehmung zu erleichtern und uns auf das Wichtigste zu konzentrieren. Doch in der komplexen Unternehmenswelt reichen Intuition und Bauchgefühl nur selten aus.
[Quelle: FINANZMAGAZIN.INFO, Ausgabe 11/2008, Fremdbeilage in der Financial Times Deutschland vom 10.11.2008]
Romeike 8090 Downloads 07.01.2009
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Index-linked notes/securities (ILS) are defined as debt instruments for which the amounts of the coupon payments (interest) and/or the principal outstanding are linked to the movements of a stock market or price index. ILS are securities whose values are aggregates of the cash flows of asset pools and depend generally on the performance of an underlying aggregated index. This means they are linked to a basket of stocks or to other composite securities representing a constant portfolio over a longer time period. Index-linked notes/securities are sometimes referred to equity index-linked notes or real yield securities (REALS), if they are linked to an equity index. The underlying assets are the values of individual equity securities.
[Source: Stefanie Kipp: Index-Linked Notes/Securities, in: Peter Moles (ed.): Encyclopaedia of Financial Engineering and Risk Management, New York & London: Routledge, 2005]
StefanieKipp 13859 Downloads 24.11.2008
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Risikomanager gehören eindeutig zu den Gewinnern der aktuellen Finanzkrise – wie auch aller Krisen zuvor. So fordert jüngst der Internationale Währungsfonds (IWF) die Banken auf, ihr Risikomanagement zu professionalisieren. Und auch die Aufsichtsbehörden wurden ermahnt, für mehr Transparenz und eine klare und einheitliche Bewertungspraxis von Risiken zu sorgen. Der IWF wies in diesem Kontext vor allem darauf hin, dass Risiken mit Kapital unterlegt werden müssen. Viele Finanzinstitute hatten im Zuge ihrer Subprime-Engagements ihre Risiken in rechtlich unanbhängige Offshore-Zweckgesellschaften gegründet und so die gesetzliche Eigenmittelunterlegung unterlaufen. Der Artikel skizziert, warum Risikomanager gefragt sind und was sie mitbringen sollten, um erfolgreich zu sein in ihrem Job.
[Quelle: Staufenbiel Banking & Finance 2008/09, S. 14 bis 16.]
Romeike 8319 Downloads 30.10.2008
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Die Literatur vermittelt den Eindruck, dass prozessorientiertes Risikomanagement seit den frühen Anwendungen der 60er-Jahre degradiert wurde auf einen Regelkreislauf von Identifi kation, Analyse, Planung, Steuerung, Controlling und Monitoring. Zusätzlich behindern kapitalmarkttheoretische Modelle die Wahrnehmung des konkreten Wertschöpfungsbeitrags. In diesem Beitrag widmen sich die Autoren den aus heutiger Sicht sinnvollen Ansätzen des prozessorientierten Risikomanagements.
[Quelle: Gleißner, W., Kross, W.: Prozessorientiert – Relevanz, Wertbeitrag und Instrumente eines Supply-Chain-Risikomanagements, in: S&I-Kompendium 2008, 2008, S. 39-41]
Gleissner 7328 Downloads 25.08.2008
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Die Bestimmung korrekter Preisobergrenzen für die einzelnen Engagements ist offensichtlich ein wichtiger Erfolgsfaktor einer PE-Gesellschaft. Notwendig ist hierbei, die neuen Verfahren der Bewertung von Unternehmen zu nutzen, die die realen Unvollkommenheiten eines Kapitalmarktes berücksichtigen. Wie oben dargestellt, ist es möglich, auf Grundlage der vorhandenen Erfolgsplanung (und der dort implizit erfassten Risiken) auf den „Eigenkapitalbedarf“ (Risikokapital) als Risikomaß zu schließen, einem lageabhängiges Downside-Risikomaß. Aus diesem lässt sich wiederum ein angemessener Risikoabschlag zur Ermittlung des Grenzpreises ableiten.
[Quelle: Gleißner, W., Wolfrum, M.: Simulationsbasierte Bewertung und Exit Preis-Schätzung bei PE-Gesellschaften, in: M&A Review, FACHVERLAG der Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf, 7/2008, S. 343-350]
Gleissner 7506 Downloads 25.08.2008
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