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Control Self Assessment (CSA) ist eine Methode, um Geschäftsziele zu bewerten, im Geschäftsablauf vorhandene Risiken – die die Erreichung der Geschäftsziele gefährden können – aufzudecken und um interne Kontrollen so zu gestalten, dass die Risiken kontrolliert und gesteuert werden können. Das besondere dabei ist, dass Mitarbeiter die eigenen Prozesse bewerten. Die Ziele des CSA können erweitert werden um die Sicherstellung des Verhältnisses von Chancen und Risiken, Stärken und Schwächen sowie der Effektivität eingesetzter Systeme, so dass die Unternehmensziele erreicht werden.
[Autor: Rainer Ettengruber, Auszug aus: Dominik Förschler (Hg.): Innovative Prüfungstechniken und Revisionsvorgehensweisen, Frankfurt 2007, Mit freundlicher Genehmigung der Bankakademie-Verlag GmbH]
Ettengruber 8553 Downloads 01.05.2007
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Im ersten Teil der Artikelserie zur risikoorientierten Vertriebssteuerung (erschienen im RISIKO MANAGER 02/2007) wurde die Grundidee der risikoorientierten Vertriebssteuerung erläutert und ein adäquates, risikoadjustiertes Performancemaß für die Kundengeschäfte definiert. Darauf aufbauend beschrieb Teil II (RISIKO MANAGER 03/2007) die Planung eines Ziel-RORAC für die Kundengeschäfte und dessen Integration in die Vorsteuerung. Der vorliegende dritte Teil zeigt ein mögliches Vorgehen beim Soll-Ist-Vergleich in der risikoorientierten Vertriebssteuerung, um den Management-Regelkreis zu komplettieren. Anhand von Beispielen werden daraus Steuerungsimpulse abgeleitet und praktische Handlungsempfehlungen gegeben.

[Quelle: RISIKO MANAGER, 4/2007, Autoren: Pascal Vogt, Peter Martin]
Vogt 8345 Downloads 27.04.2007
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Der erste Teil der Artikelserie zur risikoorientierten Vertriebssteuerung (erschienen in RISIKO MANAGER 02/2007) erläuterte die Grundidee und definierte ein adäquates, risikoadjustiertes Performancemaß für die Kundengeschäfte. Darauf aufbauend beschreibt der vorliegende Teil II die Planung und Vorsteuerung der risikoorientierten Vertriebssteuerung. Wesentliche Elemente sind hierbei die Planung des Ziel-RORAC für die Kundengeschäfte und die einzelnen Geschäftsfelder, die Integration des Risk-Return-Ansatzes in den Prozess der Konditionenfindung sowie das Kompetenzsystem.

[Quelle: RISIKO MANAGER, 3/2007, Autoren: Pascal Vogt, Peter Martin]
Vogt 8160 Downloads 27.04.2007
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Ertrag und Risiko werden im Kundengeschäft noch häufig getrennt betrachtet. Dies kann die Allokation von Risikokapital erschweren und zu falschen Steuerungsimpulsen führen. In einem dreiteiligen Beitrag wird erläutert, wie eine Zusammenführung von Ertrags- und Risikogrößen die Kundengeschäfts-Steuerung deutlich verbessern kann. Der vorliegende erste Teil stellt anhand von Beispielen die Grundidee der risikoorientierten Vertriebssteuerung dar, diskutiert zentrale Fragen (beispielsweise zu den Risiko- und Performancegrößen) und nennt Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung.

[Quelle: RISIKO MANAGER, 2/2007, Autoren: Pascal Vogt, Peter Martin]
Vogt 8525 Downloads 27.04.2007
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Aus ehemals markentreuen und "filial-loyalen" Verbrauchern wurden multioptionale "Hybrid"kunden, die sich im Rad immer kürzer werdender Trend- und Produktlebenszyklen von Marke zu Marke "schwingen". Mutierten die Einen getrieben durch einen fast sportlichen Schnäppchenjagdeifer zu umherreisenden Premium-Smart Shoppern, suchen die Anderen verstärkt ihren Anker durch die in starken Marken emotionalisierten Lebenswelten. In diesen konstruierten Lebenswelten werden Markenartikler zu regelrechten Content-Anbietern und gleichen dabei Medienunternehmen: Ihre Produkte erzählen eine Geschichte, sie binden den multioptionalen "Marken-Zapper" ein in eine Darstellungswelt, eine Story, eine Gefühlswelt. Deutlich wird: Kundenbindung und Erfolgskontinuität im Konsumgüterhandel verlangen nach komplexen Selling Propositions. Der gegenüber Marken und Verkaufsstätten treue Konsument vergangener Jahrzehnte wurde zum entfesselten "Freerider". Um dessen Anforderungen an die Geschwindigkeit der Warenbereitstellung, die Qualität der Warenpräsentation und die stringente Kommunikation der oben beschriebenen Lebenswelt gerecht werden zu können, gab es in den letzten Jahren tiefgreifende Veränderungen entlang der Wertschöpfungskette des Handels: Prozesse wurden verändert, die Aufgaben der Handelsstufen neu definiert, die Informationstechnologie stützt sowohl eine Rückwärts- als auch eine Vorwärtsintegration der Prozesse - von der Produktidee bis zum Endverbraucher. Zu den Veränderungen der Wertschöpfungskette trat eine Veränderung der Wettbewerberstruktur: Zusammenschlüsse und fortschreitende Internationalisierung der Anbieter beschleunigten die Vertikalisierungstendenzen im Handel noch. Im Folgenden soll gezeigt werden, welche Auswirkungen der Wandel im Handel mit Konsumgütern auf die Risikoverteilung der beteiligten Markakteure hat. Verdeutlicht werden soll die Veränderung der Risikolandkarte des Handels anhand der Modebranche. Als wohl schnelllebigste Branche im Bereich der Konsumgüter zeigt sich hier besonders deutlich die Umverteilung von Chancen und Risiken sowie die Unverzichtbarkeit auf die Implementierung von proaktiven Risikomanagement-Systemen.

[Quelle: Köcher, Anette: Management von operationellen Risiken im Groß- und Einzelhandel der Komsumgüterbranche, in: Wettbewerbsvorteil Risikomanagement (Hrsg.: Thomas Kaiser), Erich Schmidt Verlag, Berlin 2007]
Der Beitrag wird Ihnen mit freundlicher Genehmigung des Erich Schmidt Verlags zum kostenfreien Download zur Verfügung gestellt.
Koecher 16786 Downloads 23.03.2007
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Mit der Deregulierung der Energiemärkte und den daraus resultierenden Durchleitungsmöglichkeiten für Strom ergeben sich für EVU eine Vielzahl von möglichen Handelsbeziehungen für Stromeinkauf und -absatz. Gleichzeitig zieht das Agieren im liberalisierten Strommarkt für EVU, je nach Form des Engagements, neue Risiken nach sich. So gewinnen etwa Marktpreisrisiken für Strom auf der Bezugs- und Absatzseite, Brennstoffpreisrisiken sowie Risiken der Investitionen in Erzeugungskapazität an Bedeutung. Die genannten Risikokategorien lassen sich auf die, durch die zunehmende Kurzfristigkeit der Verträge gewachsene Unsicherheit der Preisentwicklung auf den Energiemärkten zurückführen. [Autoren: Christian A. Nabe, Jörg Borchert]
Borchert 8174 Downloads 16.03.2007
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Zum Thema „Betrug, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung“ hat das International Bankers Forum e. V. (IBF), Deutschlands größter privater Berufsverband des Bankgewerbes, u.a. Dirk Mohrmann (Chairman World Compliance, Miami), Henning Herzog (Direktor des Institute Risk & Fraud Management der Steinbeis-Hochschule, Berlin) und Joachim Kaetzler (Themenführer der AG Geldwäsche, Transparency International Deutschland e.V.) zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Einige Ausschnitte wurden in einem Sonderdruck der Zeitschrift RISIKO MANAGER veröffentlicht.
Romeike 14287 Downloads 13.03.2007
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Unternehmen stehen in enger Wechselbeziehung mit ihrer Umwelt. Überraschende Ereignisse oder nicht antizipierte Trends aus der Umwelt wirken sich schnell negativ auf den Geschäftserfolg aus. Für Versicherungen sind die neuen Risiken, die sich aus veränderten Rahmenbedingungen in der Umwelt ableiten, von besonderer Brisanz, eine Reihe von Herausforderungen für Versicherer führen zu einem schwierigen Umgang mit diesen so genannten «Emerging Risks». Eine frühzeitige Auseinandersetzung hilft Schadenpotenziale zu bewältigen, aber auch Chancenpotenziale zu erkennen.
bkaeslin 8198 Downloads 23.01.2007
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Ratings werden maßgeblich von der zukünftig erwarteten Ertragskraft, dem Umfang der Risiken, den Risiko-Deckungspotenzialen (z. B. Eigenkapitalausstattung) sowie den Managementsystemen, die eine transparente und glaubwürdige Datenlage des Unternehmens gewährleisten, beeinflusst. Das Sächsische Staatsministerium hat deshalb ein Forschungsprojekt initiiert, das neben einer Weiterentwicklung theoretischer Ansätze im Rating insbesondere darauf abzielt, die Konsequenzen von Basel II für einzelne Teile der gewerblichen Wirtschaft zu beurteilen und praxisorientierte Instrumente zu entwickeln, die eine schnelle Selbsthilfe ermöglichen. [Autor: Ulrich Blum/Werner Gleißner]
Gleissner 7156 Downloads 10.01.2007
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Seit 1998 fordert der Gesetzgeber durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) einen Nachweis über den richtigen Umgang mit bestandsgefährdenden Ereignissen. Dabei geht er allerdings kaum auf das „Wie“ dieses Nachweises ein. Einfache Auflistungen auf Papier oder in Tabellendateien sind daher zahlreichen Unternehmern genug zur Beobachtung ihrer Gefahrenpotenziale. Die uniVersa Versicherungen sind einen anderen Weg gegangen und haben in diesem Zuge ein übergreifendes Risiko-Management-System installiert. RATINGaktuell hat für Sie die Prozesse unter die Lupe genommen.
Hirschmann 7557 Downloads 10.01.2007
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