RiskNET eLibrary


Corporate Governance


Es gibt viele Argumente für die Geschäftsleitung, bzgl. der anerkannten, einschlägigen Methoden und Werkzeuge aus Recht, Technik und Wirtschaft auf dem aktuellen Stand zu sein und Risiko-, Chancen- und Compliancemanagement als strategisches Instrument für eine erfolgreiche Unternehmensführung (Good Governance) und treffsichere Planungen einzusetzen. Für das Unternehmen selbst bedeutet es Liquiditäts- und Existenzsicherung, die Möglichkeit der Nutzung von Chancen bei gleichzeitiger Haftungsreduzierung, Erzielung eines erheblichen Wertbeitrags, ebenso Reputationsgewinn und Wettbewerbsvorteile. Für die Geschäftsleitung ist es ein Werkzeug für erfolgreiche Unternehmens- und Risikosteuerung bei gleichzeitiger Reduzierung der persönlichen zivil- und strafrechtlichen Haftungsrisiken sowie für optimierte Planung. Für den Kunden bedeutet es eine Reduzierung des Lieferantenausfallrisikos (Verkaufsargument).

[Quelle: Scherer, Josef: Good Governance und ganzheitliches strategisches und operatives Management: Die Anreicherung des "unternehmerischen Bauchgefühls" mit Risiko-, Chancen- und Compliancemanagement, in: Corporate Compliance Zeitschrift (CCZ), AUsgabe 6/2012, S. 201-211]
Scherer 5647 Downloads 04.07.2013
Datei downloaden
In welchen Branchen wird ein aktives Risikomanagement betrieben? Welche Erfahrungen sind Teil der Entscheidung für ein zukunftsweisendes Risikomanagement und wie werden die dazugehörigen Prozesse und Methoden in der eigenen Organisation implementiert, umgesetzt und gelebt? Und vor welchen Hürden stehen Unternehmen beim Thema Risikomanagement? Auf diese Fragen liefert das "Chancen-/ Risiko-Radar 2013" fundierte Antworten. Initiiert von Avanon, einem Unternehmen der Thomson Reuters GRC (vgl. accelus.thomsonreuters.com/), und durchgeführt durch die Experten des Kompetenzportals RiskNET, erlaubt die Studie einen tieferen Einblick zu Strategien des Risikomanagements in Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

Mehr als 580 Unternehmensvertreter aus verschiedenen Verantwortungsbereichen – vom CEO über Geschäftsführer sowie den Leitern des Risikomanagements oder Controllings – beteiligten sich an der rund 6-wöchigen Studie. Ergänzt wurden die empirischen Ergebnisse durch ausgewählte Experteninterviews. Dank ihrer Mithilfe ist dieses umfassende Werk zum "Chancen-/ Risiko-Radar 2013" entstanden.
Romeike 11761 Downloads 23.02.2013
Datei downloaden
Die Regulierungsinitiativen, die als Reaktion auf die Finanzkrise in den letzten Monaten gestartet, diskutiert, torpediert, verändert, verzögert, zerredet, verworfen, wieder aufgenommen und inzwischen (zumindest teilweise) auch schon umgesetzt wurden, sind inzwischen so vielfältig wie unüberschaubar. Ob diese umfangreichen (und teilweise widersprüchlichen) Vorhaben tatsächlich dazu beitragen, die tiefgreifenden Verwerfungen innerhalb des Finanzsektors nachhaltig zu bereinigen, darf indes bezweifelt werden. Bekanntlich gilt nach wie vor: "regulation means preventing the last crisis" und somit sei die Frage erlaubt, ob Effektivität und Effizienz von Regulierungsansätzen, die als Reaktion auf die Lehman-Pleite primär zur Verhinderung künftiger Bankenkrisen geplant wurden, auch vor dem Hintergrund einer Staatsschuldenkrise noch gewährleistet werden können.
Romeike 17246 Downloads 01.01.2013
Datei downloaden
Gerade durch die Erfahrungen der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise wird kaum mehr eine Unternehmensführung an der Bedeutung der Fähigkeiten im Umgang mit Unsicherheiten und Risiken der Zukunftsentwicklung zweifeln. In Anbetracht der nicht sicher vorhersehbaren Zukunft sollten gerade auch mittelständische Unternehmen ihre Fähigkeiten im Management ihrer Chancen und Risiken sowie in der Krisenprävention ausbauen. In der Literatur und der Praxis wird in diesem Zusammenhang häufig behauptet, dass speziell bei solchen mittelständischen Unternehmen "einfache", nicht-quantitative Risikomanagement-Systeme aufzubauen seien. Beispielhaft zu nennen sei hier die Empfehlung von Reichmann/Kissler, die ein einfaches organisiertes Risikomanagement vorschlagen, das letztlich die Risiken in "Risk Maps" zusammenfasst und auf eine Risikoquantifizierung weitgehend verzichtet. Aber ist dies sinnvoll und ausreichend?

[Quelle: Risk, Compliance & Audit 05/2012]

Autoren: Dr. Werner Gleißner, Vorstand FutureValue Group AG, Leinfelden-Echterdingen und Mitglied der Redaktion Risk, Compliance & Audit (RC&A).
Frank Romeike, Geschäftsführender Gesellschafter RiskNET GmbH, Brannenburg und verantwortlicher Chefredakteur Risk, Compliance & Audit (RC&A).
Romeike 8797 Downloads 26.10.2012
Datei downloaden
Risikomanagement-Studie von FH CAMPUS 02 (Graz) und Risk Experts zu Verbreitung, Bedeutung und Erwartungen für 2012.
Theuermann 2291 Downloads 23.04.2012
Datei downloaden
Zweifellos muss man lange in den Geschichtsbüchern blättern, um eine Phase zu finden, die für die Finanzindustrie ähnlich turbulent war wie die letzten Jahre. Subprimekrise, Staatsschuldenkrise, Eurokrise,... In Zeiten des dramatischen Umbruchs, in denen der Ausnahme- zum Normalzustand geworden ist, wächst in den Banken naturgemäß das Bedürfnis nach Orientierung, nach einer fundierten Analyse der vergangenen Ereignisse und daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen für die "neue Realität", in der sich die Branche nun zurechtfinden muss.
Romeike 19512 Downloads 01.01.2012
Datei downloaden
Social Media verändern nicht nur das individuelle Kommunikationsverhalten, sondern lassen für Unternehmen auch völlig neue Risiken entstehen, die innerhalb des jeweiligen Risikomanagements bislang nur unzureichend oder gar nicht berücksichtigt werden. Das Kompetenzportal RiskNET, die Executive Partners Group und PRGS, Unternehmensberatung für Politik- und Krisenmanagement, haben in Zusammenarbeit mit der Quadriga Hochschule Berlin dazu eine explorative Befragung durchgeführt. Mehr als 2.400 Risikomanager und Kommunikationsverantwortliche aus dem deutschsprachigen Raum wurden insbesondere nach ihrer Einschätzung zur Nutzung von Social-Media-Plattformen und den daraus entstehenden Reputationsrisiken für Unternehmen und Top-Manager befragt.
Romeike 11354 Downloads 23.04.2011
Datei downloaden
Dem Risikomanagement kommt in der Bankensteuerung heute mehr den je eine zentrale Rolle zu – denn relevante ­Risiken finden sich nicht mehr nur im traditionellen Kreditgeschäft, sondern in allen Unternehmensbereichen. Diese für die Stabilität der Banken grundlegende Bedeutung wird bei der Steuerung der Institute allerdings bislang zu wenig berücksichtigt.
Erfolgreiches Bankmanagement ist – wie die Finanzmarktkrise weltweit gezeigt hat – vor allem anderen eins: das Ergeb­nis eines leistungsfähigen Risikomanagements. Selbst starke ­Global Player können binnen weniger Jahre an einem schwachen Risiko­management zugrunde gehen. Weltweit agieren­de Top-Banken, die in der Finanzkrise nur mit massiven Rettungs­aktionen ­ihrer Heimatländer vor der Insolvenz geschützt werden ­konnten, sind der Beleg dafür. Das Geschäftsmodell einer Bank besteht im Grunde darin, Risiken zu übernehmen, zu transformieren und professionell zu managen. So verbirgt sich hinter der Kredit­marge das Entgelt für die Übernahme des Adressenausfall­risikos, des Liquiditätsrisikos und der Fristentransformation. ­Das Adressenausfallrisiko wird wiederum bestimmt von der Bonität der Einzeladresse, der Branche, dem Länderrisiko und dem Stand im Konjunkturzyklus. Hinzu kommen Korrelationen, die zu so genannten Klumpenrisiken führen können. Hinter den Sicher­heiten, die zu einer Absenkung der Marge führen können, stecken Bewertungsrisiken. Ohne ein leistungsfähiges Risikomanagement ist also heute eine markt- und umfeldgerechte Preisbestimmung für Kredite gar nicht mehr möglich. Eine Bank, die noch glaubt, mit einer Einheitsmarge operieren zu können, verliert das gute Geschäft und muss sich um die Akquisition des schlechten nicht kümmern – es kommt von selbst.
[Quelle: Jahrbuch 2010 von Frankfurt Main Finance]
Hartmann 4476 Downloads 02.02.2011
Datei downloaden
Haben die Risikomanagement-Systeme in der Subprime-Krise versagt? Nach einem kurzen Abriss der Ursachen wird gezeigt, dass nicht die Systeme versagten, sondern die Mißachtung einfacher Grundsätze und ein zu großer Risikoappetit die Krise ausgelösten.
FWStenner 2098 Downloads 15.03.2010
Datei downloaden
Enterprise risk management (ERM) has been the topic of increased media attention in recent years. Many organizations have implemented ERM programs, consulting firms have established specialized ERM units, and universities have developed ERM-related courses and research centers. Despite the heightened interest in ERM by academics and practitioners, there is an absence of empirical evidence regarding the impact of such programs on firm value. The objective of this study is to measure the extent to which specific firms have implemented ERM programs and, then, to assess the value implications of these programs. We focus our attention in this study on U.S. insurers in order to control for differences that might arise from regulatory and market differences across industries. We use a maximum-likelihood treatment effects framework to simultaneously model the determinants of ERM and the effect of ERM on firm value. In our ERM-choice equation we find ERM usage to be positively related to factors such as firm size and institutional ownership, and negatively related to reinsurance use, leverage, and asset opacity. By focusing on publicly-traded insurers we are able to estimate the effect of ERM on Tobin’s Q, a standard proxy for firm value. We find a positive relation between firm value and the use of ERM. The ERM premium of 16.5% is statistically and economically significant and is robust to a range of alternative specifications of both the ERM and value equations.
[Authors: Robert E. Hoyt, University of Georgia - C. Herman and Mary Virginia Terry College of Business / Andre P. Liebenberg, University of Mississippi - School of Business Administration]
Hoyt 2585 Downloads 07.01.2010
Datei downloaden