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Sonstige


Risiko liegt meist in den dunklen Seitengängen einer unbekannten Zukunft verborgen. Es ist weder das Halbdunkel des Orakels noch das Spiegelbild der Vergangenheit! Der zukünftigen Ungewissheit des Lebens standen die Menschen in der Antike vollkommen hilflos und schicksalsergeben gegenüber. Wenn etwa in der Antike die Griechen eine Vorhersage über potenzielle Ereignisse von morgen suchten, berieten sie sich nicht mit ihrem Risikomanager, sondern wandten sich an ihr Orakel.
[Der Text basiert auf dem Vorwort der Autoren im Praxishandbuch Risikomanagement und ist parallel in der Zeitschrift schweitzerforum, Ausgabe 02|15, erschienen]
Gleissner 857 Downloads 29.07.2015
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Anfang des Jahres legte die parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Dorothee Bär, die "Sicherheitsstrategie für die Güterverkehrs- und Logistikwirtschaft – Schutz kritischer Infrastrukturen und verkehrsträgerübergreifende Gefahrenabwehr" vor (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 2015). Die Strategie, die auch als Download verfügbar ist, ist Teil des Aktionsplans Güterverkehr und Logistik und wurde gemeinsam mit Verbänden und Unternehmen der Transportwirtschaft erarbeitet. Mit diesem Beitrag nehmen wir eine Bewertung der Sicherheitsstrategie vor. Wir analysieren dazu die Aussagen des Dokuments und bewerten sie. Gleichzeitig werden wir diejenigen Fragestellungen identifizieren, die durch das Papier bisher nicht beantwortet werden. Unser Artikel ist damit auch ein Beitrag zu einer Strategiediskussion im Kontext Sicherheit.
[Autoren: Michael Huth/Frank Romeike; Quelle: RISIKO MANAGER 04/2015, S. 10-13]
Romeike 2420 Downloads 04.03.2015
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Eine Katastrophe hat viele Gesichter: IT-Attacken, Stromausfall, Einbruch, Hochwasser oder ein einfacher Brand – das alles sind Ereignisse, die Geschäftsprozesse zum Erliegen bringen können. Über die Implementierung eines Business Continuity Managements (BCM) sprach PROTECTOR mit Frank Romeike, Risikomanagement-Experte, Lehrbeauftragter und Fachautor.
[Quelle: PROTECTOR, Ausgabe 1-2/2015, S. 14-15]
Romeike 1008 Downloads 06.02.2015
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Mehr als 130 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem öffentlichen Sektor besuchten den RiskNET Summit 2014 vom 5. bis 6. November 2014 in Ismaning bei München. Die Macher setzten auf eine enge Verzahnung von Praxis und Wissenschaft. Der Vorteil für die Teilnehmer: Der RiskNET Summit bot eine optimale Plattform zum Netzwerken und für einen tief gehenden Fachaustausch. Hierzu standen neben Vortragsreihen auch sogenannte Knowledge-Cafés mit Kurzvorträgen im Mittelpunkt, bei denen sich die Teilnehmer zu den Themen Risikobewertung, Risikoaggregation, Bandbreitenplanung, Risikokommunikation und Risikokultur austauschen konnten. Abgerundet wurden die beiden Konferenztage mit Impuls-Workshops – vom Supply-Chain-Risikomanagement bis zur Verzahnung von Internem Kontrollsystem und Compliance.
Romeike 2268 Downloads 16.12.2014
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Der Erfolg eines Unternehmens hängt wesentlich von der Qualität unternehmerischer Entscheidungen ab, die der Vorstand im Zusammenspiel mit dem Aufsichtsrat trifft. Daher sind die betriebswirtschaftlichen Instrumente der Entscheidungsvorbereitung und die Qualität der Entscheidungsvorlagen bei Vorstand und Aufsichtsrat kritische Erfolgsfaktoren.
Gleißner, Werner: Risiko, Rating, Krisenprävention und wertorientiertes Management: Die Zusammenhänge, in: Der Aufsichtsrat 07-08/2013, S. 114 - 116.
Gleissner 4782 Downloads 18.06.2014
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Auch im Risikomanagement muss zur Kenntnis genommen werden, dass Menschen nicht gemäß des Idealbilds eines vollkommen rationalen, Nutzen maximierenden Homo Oeconomicus agieren. Insbesondere bei der Beurteilung von Wahrscheinlichkeiten, der Einschätzung von Risiken und damit auch der Bedeutung von Risikosteuerungsmaßnahmen zeigen sich viele Anomalien, die die Praxis des Risikomanagements bestimmen. Für den Risikomanager im Unternehmen hat die Kenntnis solcher Bewertungsanomalien eine große Bedeutung. Im Artikel werden die wesentlichen Erkenntnissen der Entscheidungspsychologie (als Teil der kognitiven Psychologie) für das Risikomanagement zusammenfassend dargestellt.

[Quelle: Werner Gleißner/Frank Romeike: Psychologische Aspekte im Risikomanagement - Bauchmenschen, Herzmenschen und Kopfmenschen, in: Risk, Compliance & Audit, 06/2012, S. 43-46.]
Romeike 4417 Downloads 18.12.2012
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Betriebswirtschaftliche Simulationen werden häufig genannt, wenn es um geeignete Methoden zur Vorbereitung von Managemententscheidungen gerade in turbulenten Zeiten geht. Der breite Einsetzbarkeit dieser Methoden und der mit Ihnen verbundene Nutzen scheinen daher dem Management transparent. Jedoch ist die Wahrnehmung, dass Simulationen, verglichen mit anderen Methoden, weiterhin eine Art Schattendasein führen. Die empirische Evidenz zur Nutzung von Simulationen durch Unternehmen im deutschsprachigen Raum ist aber bisher sehr begrenzt. Daher kann man über mögliche Gründe für diese Vermutung nur spekulieren. Dies zum Anlass nehmend hat sich die Studie „Simulationen in der Unternehmenssteuerung“, die in Kooperation der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der RiskNET GmbH und der C21 Consulting GmbH durchgeführt wurde, folgenden Fragen gewidmet:
> In welcher Relation steht der Einsatz von Simulationsmethoden im Vergleich zu anderen Steuerungsinstrumenten?
> Welche Unternehmen und betrieblichen Funktionen setzen Simulationsmethoden ein und seit wann?
> Welche Gründe sprechen für bzw. gegen einen Einsatz von Simulationen?
> Welche (operativen) Schwierigkeiten werden beim Einsatz wahrgenommen?
> Wie werden die Simulationsergebnisse genutzt?
> Welche Bedeutung messen Unternehmen dem Einsatz von Simulationen bei?

Ziel der Studie war es, ein differenziertes Bild zum Einsatz von Simulationen in der Unternehmenspraxis zu gewinnen. Im Mittelpunkt stand die Identifikation von möglichst allgemeingültigen Zusammenhängen und Faktoren, die diese wahrgenommene Diskrepanz zwischen Nutzen und Anwendung dieser Methoden erklären (oder widerlegen). Aus diesem Grund konzentriert sich die Studie nicht auf eine bestimmte Simulationsmethode.

[Autoren: Matthias Meyer/Frank Romeike, Jan Spitzner]
Romeike 16477 Downloads 12.06.2012
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Einerseits: Prognosen, Planung und Budgetierung sind wichtig. Als Steuerungsinstrumente und Elemente des Risikomanagements sind sie nicht mehr weg zu denken. Mehr noch: an der kurz- und mittelfristigen Absatzprognose hängt letztlich die gesamte betriebswirtschaftliche Ausrichtung des Unternehmens, von der Produktionsplanung, über die Ressourcenplanung (Einkauf, Investition, Personal) bis hin zu Finanzen. Andererseits: "Die Abwesenheit von Stabilität – das ist die neue Normalität". Diese Quintessenz aus den Erfahrungen der letzten Jahre in Finanz- und Realwirtschaft zeigt, dass die klassische Prognosetechnik und Geschäftsplanung an ihre Grenzen stößt. Mehr noch: auch und gerade dort, wo Märkte vergleichsweise stabil erscheinen, offenbaren Planung und Budgetierung Schwächen. Als bürokratische Instrumente gehen sie den Weg allen Bürokratischen: sie breiten sich aus und drohen zum Selbstzweck zu werden, ohne die eigentliche Steuerungswirkung noch zu entfalten. Klassische Prognoseverfahren, Planung und Risikomanagement stecken also in einem Dilemma. Dies betrifft nicht nur Konzerne, sondern reicht weit in den Mittelstand hinein. Die Aufgabe lautet, komplexe Situationen plan- und steuerbar zu halten, mindestens aber, die bisherige Prognose und Planung zu beleben. Hier nun kommen Prognosemärkte ins Spiel (synonym: elektronischer Prognosemarkt (EPM), Zukunftsbörse, Zukunftsmarkt, Informationsmarkt).
RainerVinkemeier 3955 Downloads 23.01.2012
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Emerging systemic risks are currently widely discussed as a new type of risk in the modern world. Developed to take account of the ’increasing complexity’ (Renn & Keil 2008) and the connectedness of social, ecological and economic systems, the concept is used here as a context for discussing selected results obtained in the research project Zukunft Küste – Coastal Futures. Based on different conceptional approaches (such as the Ecosystem Services approach) and a range of tools the project has assessed various ecological and socio-economic impacts of offshore wind power generation in the North Sea. Since only one complete windpark has installed so far these results are based on assumptions using Germany’s offshore wind energy targets for 2030 as a basis. The characteristics of systemic risks, namely complexity of causes and effects, uncertainty and ambiguity, are used as a framework for placing specific results into a wider systems context. This is helpful for assessing the cumulative impacts that can arise from large-scale offshore wind farm installation and the interaction of offshore wind farming with other marine uses. Whilst it is possible to establish a range of cause and effect relationships within the case study system, the concept of systemic risk offers a useful vantage point for understanding that these do not imply linear pathways of change or predictable outcomes. [Autoren: Marcus Lange (Institut für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht, Deutschland), Benjamin Burkhard (Christian-Albrechts-Universität Kiel, Deutschland), Kira Gee1 & Andreas Kannen (Institut für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht, Deutschland)]
MarcusLange 3109 Downloads 23.01.2012
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Risk management is an increasingly important business driver and stakeholders have become much more concerned about risk. Risk may be a driver of strategic decisions, it may be a cause of uncertainty in the organisation or it may simply be embedded in the activities of the organisation. An enterprise-wide approach to risk management enables an organisation to consider the potential impact of all types of risks on all processes, activities, stakeholders, products and services. Implementing a comprehensive approach will result in an organisation benefiting from what is often referred to as the ‘upside of risk’. The global financial crisis in 2008 demonstrated the importance of adequate risk management. Since that time, new risk management standards have been published, including the international standard, ISO 31000 ‘Risk management – Principles and guidelines’. This guide draws together these developments to provide a structured approach to implementing enterprise risk management (ERM).
[Source: Airmic/Alarm/IRM (2010): A structured approach to Enterprise Risk Management (ERM) and the requirements of ISO 31000]
Airmic 2903 Downloads 30.07.2010
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