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This article aims to initiate a debate that has not taken place in monetary economics thus far. In order to finance and regulate global commons, we traditionally rely on a monetary monoculture. In spite of all the intellectual and mathematical scrutiny devoted to the topic, the debate ultimately boils down to austerity or stimulus, to regulatory and redistributive efforts. None of the official academic positions really address the nature of the monetary system itself and its negative impact on sustainability, and thus fail to provide an answer to the question of how to really finance our commons and our future. This is exemplified in the current debate on the so-called Sustainable Development Goals (SDGs) endorsed by the UN in 2015. The present text aims to provide arguments for a parallel, optional, complementary green quantitative easing in order to overcome these constraints. This argument goes beyond regulatory efforts and co-financed redistribution. The advantages of implementing this or a similar mechanism are manifold: firstly, it can be implemented in a fast and targeted manner and is relatively cheap. Secondly, it would have an anticyclical, anti-inflationary and resilient impact on our trading and payment system. Thirdly, it builds on findings in systems theory, thus avoiding the tedious discussion between the different schools of economics. Fourthly, it addresses findings in the life sciences (neurobiology and clinical and social psychology) in order to provide a match for real human behavior (beyond the homo oeconomicus). Fifthly, it addresses the magnitude, volume and significance of the global challenges ahead. In short: The real tragedy of the commons is based on a new kind of thinking on how to design a monetary ecosystem to make the world a better place.
brunnhuber 414 Downloads 06.08.2017
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Eine "make or buy"-Analyse führt häufig zu einer Entscheidung für Auslagerung / Delegation von Aufgaben auf Externe. In der arbeitsteiligen, globalen und vernetzten Welt werden sehr viele Leistungen, wie Lieferung von Material, Erstellung von Komponenten, aber auch Erbringung von sonstigen Leistungen, ausgelagert.
Bei der Betrachtung des Verhältnisses von Auftraggebern zu (externen) Auftragnehmern unter Compliance-Gesichtspunkten besteht insbesondere bezüglich des Themas "Scheinselbstständigkeit" das Problem, dass diverse Rechtsgebiete (Arbeitsrecht/Organisationsrecht, Deliktsrecht und dergleichen mehr), aber auch Wissenschaftsdisziplinen (Recht, Betriebswirtschaftslehre, et cetera) sich scheinbar widersprechen oder beim Rechtsanwender inkorrekte Ansichten auslösen. So wird im Arbeits-, Steuer-, und Sozialversicherungsrecht sehr schnell von einer Arbeitnehmereigenschaft respektive von "Scheinselbstständigkeit" ausgegangen, wenn von "Aufsicht", "Weisungen" sowie von "Kontrolle" die Rede ist.
[Quelle: Sonderdruck aus Scherer / Fruth (Hrsg.): Integriertes Personal-Managementsystem mit Governance, Risk & Compliance, 2017]
scherer 593 Downloads 24.07.2017
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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) publizierte Anfang 2015 die "Sicherheitsstrategie für die Güterverkehrs- und Logistikwirtschaft – Schutz kritischer Infrastrukturen und verkehrsträgerübergreifende Gefahrenabwehr". Dieses Dokument offenbart erhebliche Erkenntnisdefizite hinsichtlich der Kritikalität logistischer Infrastrukturen durch potenzielle Bedrohungen wie Naturkatastrophen, Unfälle oder terroristische Angriffe. Damit wird deutlich: Deutschland ist auf Risiken, die nach Eintritt einen wesentlichen Einfluss auf die logistische Infrastruktur haben, nur bedingt vorbereitet. Im Rahmen des Projektes RIMA-KIL "Risikomanagement für kritische Infrastrukturen in der Logistik" wurden nun verschiedene Ansätze zur Identifizierung und Bewertung von Risiken für die kritische logistische Infrastruktur entwickelt, untersucht und katalogisiert. Das entstandene Methodenset, welches sich Methoden sowohl des Risikomanagements als auch des Operations Research bedient, gibt dem Anwender einen umfassenden Überblick über existierende und praxiserprobte Ansätze. Ferner gibt es in vielen Fällen eine Bewertung über die Anwendbarkeit im logistischen Kontext an.
Romeike 1252 Downloads 03.07.2017
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Die Aufnahme zusätzlichen Fremdkapitals für Investitionen "hebelt" die Eigenkapitalrendite im besten Fall deutlich nach oben. Eine simple Investitionsbetrachtung über den Kapitalwert verdeckt jedoch die dahinter stehenden Unsicherheiten und Risiken. Über eine Verbindung des financial leverage mit dem operating leverage und einer begleitenden Monte-Carlo-Simulation wird am Beispiel eines Handelsunternehmens rasch deutlich weshlab diese Strategie riskanter sein kann als sie auf den ersten Blick erscheint [erschienen in Controller Magazin Heft 3/2017, mit freundlicher Genehmigung]
rieg0 1295 Downloads 28.05.2017
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Auch in der sechsten Ausgabe des FIRM Jahrbuchs berichtet die "Association for Risk Management and Regulation" auf rund 260 Seiten über aktuelle Themen aus der Welt des Risikomanagements und der Regulierung.
Romeike 5123 Downloads 13.04.2017
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Model risk management plays a significant role in today's financial marketplace. Apart from other types of risk such as market risk and credit risk, model risk is the risk within a model indicating whether the model is incorrect or misused. The outcomes and reports based on the used model significantly influence the decision making process of any financial institutions or organizations regarding future events.
This article addresses model risk in financial domains involving risk management in the context of new regulations and requirements. We first review the major quantitative methods involved in risk forecasting and the two distinct approaches towards defining model risk: the value approach and the price approach. Then, we discuss model risk from regulatory and accounting perspectives, in light of the decisive roles of BCBS 239 and IFRS 9 and their associated challenges. We further discuss the recent regulatory developments on model risk management.
samae.bagheri 1469 Downloads 01.11.2016
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Break-Even-Rechnungen sind ein beliebtes Mittel zur Beurteilung der Chancen und Risiken, haben aber in ihrer traditionellen Form Grenzen. Sie lassen sich recht leicht um stochastische Ansätze erweitern. Das erlaubt eine tiefergehende Analyse und eine Integration in Planung und Kontrolle. [Veröffentlicht in: Controller Magazin Heft Juli/August 2015, S. 76-82]
rieg 2103 Downloads 13.09.2016
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Dieser Beitrag liefert eine theoretische Klärung des Risikobegriffs für die interdisziplinäre Risikoforschung mit der pragmatischen Absicht zur potentiellen Verbesserung der Risikoidentifikation zugleich für das Risikomanagement. Einerseits gibt es verschiedene Vorschläge zur Definition und Konzeption von "Risiko" und andererseits herrscht eine Diskrepanz zwischen objektiven (realistischen) und subjektiven (relativistischen bis konstruktivistischen) Ansätzen. In Übereinstimmung mit der Argumentation von T. Aven ist jede Risikoevaluation abhängig von der Qualität und Gültigkeit von Daten und der Verlässlichkeit der Evaluation selbst, weshalb eine objektive Risikoevaluation nicht möglich erscheint. Einen Ausweg daraus bietet das Beachten von Vorwarnungen, wie es mit verschiedensten Konzepten durchgeführt wird: "Near Misses" aus der Industrie, "Critical Incidents" aus der Medizin, "Early Warning Signals" aus der Ökologie, "Weak Signals" aus der Unternehmensführung. Auf dieser Grundlage lässt sich ein Risikobegriff beschreiben, welcher theoretisch konsistent die verschiedenen Ansätze stringent verknüpft und zugleich realitätsnahe Risikoevaluationen (Erkennung + Identifikation + Bewertung) erlaubt, dabei aber typische Schwächen vermeidet. Dieser Risikobegriff basiert auf der Idee einer ständigen Änderung der Informationsgrundlage und erlaubt daher in einer erweiternden Anwendung Risikotrendanalysen. Dies wird mittels der Übertragung des Konzepts von Near Misses im Kontext der Technikfolgenabschätzung demonstriert. Dieser Beitrag ist daher eine tentative Erprobung der vorgestellten Grundlegung und weiterführende Fragen wären genauso zu klären, wie eine weitere empirische Ausweitung bei ausreichender Eignung.
brunnhuber-abed-navandi 2981 Downloads 13.09.2016
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Warum sollte sich das Risikomanagement und das Controlling weiterentwickeln. Eine Lösung besteht in der Verzahnung von beiden Funktionen. Dieser Beitrag widmet sich den folgenden Fragen: Wie lassen sich diese beide Funktionen verbinden? Worin besteht der Nutzen der Integration? Welche Anforderungen sind erforderlich? In welchen Unternehmensbereichen bestehen Möglichkeiten für eine Verbindung? Denn die Integration der beiden Funktionen ist ein zukunftsweisender Weg - ein Schritt zur risikoorientierten Unternehmensführung.
benjamin-schilling 2373 Downloads 17.05.2016
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Auch im FIRM Jahrbuch 2016 wird wieder über die Arbeit im Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung berichtet. Und zum anderen finden Sie im Jahrbuch ein breites Spektrum von Fachbeiträgen renommierter Autoren aus der bunten Welt des Risikomanagements und der Regulierung. Mehr als 40 Beiträge präsentieren die Aktivitäten des Instituts sowie die bunte Vielfalt und Heterogenität der Themen.
Romeike 25315 Downloads 17.05.2016
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