Mit dem Standard "Risiko- und Chancenmanagement" der Risk Management Association (RMA e.V.) wird eine Richtlinie bereitgestellt, die den Rahmen zur Begründung eines effektiven und effizienten Risiko- und Chancenmanagements (RCM) im Unternehmen vorgibt. Dabei berücksichtigt der RMA-Standard nicht nur die gesetzlich und regulatorisch verpflichtenden Aspekte, sondern stellt auch die unternehmensethische und unternehmerische Notwendigkeit eines ganzheitlichen Risiko- und Chancenmanagements in den Vordergrund. weiter ![]()
Ein zentraler Bestandteil der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) ist die qualitative Ausrichtung der Bankenaufsicht. Die zweite Säule des Regelwerkes ("Aufsichtsrechtliches Überprüfungsverfahren" auch Supervisory Review Process genannt), fokussiert sich dabei im Wesentlichen auf die qualitative Überprüfung des Risikomanagements durch die Aufsicht. Hierbei geht es vor allem um eine adäquate Umsetzung der "Sound Practices", das heißt einer adäquaten Aufbau- und Ablauforganisation hinsichtlich Corporate Governance und Risikomanagement, der Definition von klaren Verantwortlichkeiten sowie ein angemessenes Management von operationellen Risiken. weiter ![]()
Die Fülle von heute existierenden Regelwerken (und Problemlösungsrezepturen) im Bereich Risiko- und Qualitätsmanagement führt dazu, dass Unternehmen auf einzelnen Inseln mit unterschiedlichen Managementsystemen arbeiten. Dies mündet nicht selten in Doppelarbeit, Ineffizienz und Kompetenzproblemen, welche die Unternehmen nicht mehr tragen wollen. Diese Entwicklungen führten bereits in den vergangenen Jahren zu der Forderung, die verschiedenen Managementsysteme durch ein gemeinschaftlich betriebenes "integriertes Managementsystem" zu ersetzen. weiter ![]()
COSO hat 1992 einen von der SEC anerkannten Standard für interne Kontrollen veröffentlicht. Dieses COSO-Modell bzw. Kontrollmodell dient der Dokumentation, Analyse und Gestaltung des internen Kontrollsystems, beschränkt sich allerdings stark auf die Finanzberichterstattung. Im Jahr 2004 hat COSO eine Ergänzung zu seinem ursprünglichen Modell, das COSO ERM Framework (Enterprise Risk Management Framework) veröffentlicht – auch COSO II genannt. weiter ![]()
Im Jahr 2004 erschien die neue Ausgabe der australisch-neuseeländischen Norm AS/NZS 4360:2004 "RISK MANAGEMENT". Die Norm wurde vom Australia/Standards New Zealand Committee OB-007 erarbeitet und stellt eine Überarbeitung des gleichnamigen Standards von 1999 dar. Auf 28 Seiten beschäftigt sie sich mit dem Aufbau und dem Betrieb eines Risikomanagement- Systems in Unternehmen. Da im deutschsprachigen Raum bisher nichts Adäquates vorliegt, lohnt es sich, genauer hinzusehen, was unsere Antipoden zu diesem Thema zu sagen haben. weiter ![]()
Zum Themenkomplex Risikomanagement sind für verschiedene Gebiete bereits normative Grundlagen entwickelt worden, die in der folgenden Übersicht zusammengefasst wurden. weiter
Bücher des Monats
Täuschwirtschaft – Wie die Wirtschaft sich selbst und uns alle betrügt
Ein Mischung aus soliden Fakten und mäßig fundierten Thesen
Kommentar zum Deutschen Corporate Governance Kodex
Der Standardkommentar zum Deutschen Corporate Governance Kodex
Rendite-/Risikosteuerung von Immobilienportfolios in Kreditinstituten
Integrierte Steuerung von Immobilienportfolien








