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Unterschätzen wir die Gefahren durch Internetkriminalität?So viele Menschen wie nie zuvor sind heute online: 49 Millionen deutschsprachige Nutzer über 14 Jahren waren 2010 im Internet unterwegs. Millionen Bundesbürger sind Mitglieder in sozialen Netzwerken. Sie erledigen ihre Bankgeschäfte auch mit Hilfe von mehr als 97 Millionen ausgegebenen Bankkarten mit Zahlungsfunktion, 44 Prozent aller Internetnutzer betrieben Online-Banking; über 60.000 Geldautomaten stehen in Deutschland zur Verfügung. Für mehr als 26 Milliarden Euro kauften Konsumenten 2011 im Online-Einzelhandel ein.
Schöne neue Online-Welt? Bequem und sicher? Genau an diesem Punkt gibt es Bedenken. Die Verbraucher haben lernen müssen, skeptisch zu sein. Nun schlägt ein Pendel aber immer in die Extreme: Sind also die Konsumenten heute zu misstrauisch oder - immer noch - zu naiv gegenüber den Gefahren von Internet- und IT-Anwendungen? Weiter





Gesetzesentwurf zur Solvency-II-Umsetzung beschlossenDas Bundeskabinett hat einen neuen Gesetzentwurf beschlossen, der die EU-Richtlinie zur Versicherungsaufsicht Solvency II in deutsches Recht umsetzen soll. Kern der Neuregelung sind Eigenmittelanforderungen an Versicherungsunternehmen, die künftig auch Kapital für Risiken vorhalten müssen, die über die reinen Versicherungsrisiken hinausgehen. Damit soll die Gefahr der Insolvenz von Versicherern verringert werden. Während die Unternehmen bisher im Wesentlichen nur die Versicherungsrisiken berücksichtigen mussten, sollen sie künftig auch Kapital zur Absicherung anderer Risiken vorhalten, denn wesentliche Bedrohungen für Versicherungsunternehmen können auch beispielweise durch Marktrisiken (beispielsweise Wertminderung von Kapitalanlagen), Kreditrisiken (beispielsweise Nichterfüllung von Zahlungsverpflichtungen) und operationelle Risiken (beispielsweise Misswirtschaft oder Systemausfall) ausgelöst werden.
Die erweiterten Eigenmittel sollen den Versicherungsunternehmen die Möglichkeit geben, auch solche unerwarteten Verluste auszugleichen. Sie sollen auch für die Versicherungsnehmer und Begünstigte hinreichend Gewähr bieten, dass bei Fälligkeit Zahlungen geleistet werden können. Weiter 


Wir messen die Inflation falschDerzeit gibt es auf der Welt so viel Geld wie noch nie. In Europa ist die Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank (ein Maß für die Ausweitung der Liquidität) in den letzten zwölf Monaten um 32 Prozent gestiegen. Man kann im Hinblick auf den neuen EZB-Präsidenten sogar von einer Draghi-Spitze sprechen (siehe Grafik). Trotzdem geht die Inflation zurück. In Deutschland ist mit 2 Prozent nach der offiziellen Definition praktisch Stabilität erreicht. Wie reimt sich das zusammen? Wo geht das viele Geld hin, wenn es nicht in den Preisen ankommt?
Nach der Quantitätstheorie des Geldes besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Geldmenge und Preisen. Wenn die Geldmenge steigt, dann haben Verbraucher und Unternehmen mehr in der Tasche und können mehr ausgeben. Das führt über kurz oder lang zu steigenden Preisen. Weiter





Merkel führt Europa in die falsche RichtungDeutliche Kritik am Euro-Krisenmanagment von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der US-Investor und Milliardär George Soros geübt. Sie führe Europa in die falsche Richtung, sagte er in einem Interview mit dem Spiegel. Die Konjunktur in den europäischen Krisenstaaten müsse mit Finanzspritzen angekurbelt werden. Werde nur aufs Sparen gesetzt, "wiederholen wir die Fehler, die Amerika 1929 in die Große Depression geführt haben. Das versteht Angela Merkel einfach nicht", sagte der Spekulant.
Eine Beteiligung des Internationalen Währungsfonds an der Lösung der Euro-Krise lehnt Soros ab. "Europa sollte in der Lage sein, seine Probleme selbst zu lösen. Der IWF wird dazu nicht gebraucht." Das gelte erst recht, da die Fehler der europäischen Politik die Krise verursacht hätten. Weiter

Aktuelle BuchempfehlungenStatistik für Nichtstatistiker - Zufall und Wahrscheinlichkeit
Von: Karl Bosch, 6. Auflage, 236 Seiten, Oldenbourg Verlag, München 2012.
Statistik ist - allgemein formuliert - die Lehre von Methoden zum Umgang mit quantitativen Informationen und gilt als Teilgebiet der Mathematik, insbesondere der Stochastik. Bereits im 19. Jahrhundert hatte der Schotte John Sinclair das Wort erstmals in seiner heutigen Bedeutung des allgemeinen Sammelns und Auswertens von Daten benutzt.
Wie der Titel "Statistik für Nichtstatistiker" bereits vermuten lässt, handelt es sich bei dem Buch um eine anschauliche und elementare Einführung in die Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Die Beispiele im Buch haben fast durchweg einen Bezug zum Glücksspiel. So werden an verschiedenen Stellen beispielsweise die Gewinnchancen beim Lotto und Roulette untersucht.
Das Buch gliedert sich in insgesamt 20 Kapitel. In den ersten vier einführenden Kapiteln werden sehr anschaulich die grundlegenden Begriffe (Zufallsexperiment und zufällige Ereignisse, absolute und relative Häufigkeiten, subjektive Wahrscheinlichkeit, klassischer Wahrscheinlichkeitsbegriff) anhand von Beispielen aus der Praxis erläutert. Weiter



RiskNET Intensiv-Seminare 2012Risikomanager in allen Branchen werden ihre Werkzeuge anpassen müssen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass viele Methoden blind sind für die Realität. Leider haben sich auch in den vergangenen Jahren viele Unternehmen so verhalten wie der Autofahrer, dessen Frontscheibe beschlagen ist und der deshalb mit Hilfe des Rückspiegels fährt. Reaktives Risikomanagement unterstellt eine Ursache-Wirkungs-Folge. Die komplexe Realität sieht jedoch etwas anders aus: Unternehmen sind komplexe Netzwerke ohne einfache Ursache-Wirkungs-Logik.
Im Vordergrund aller RiskNET Intensiv-Seminare steht die Frage: Wie können die offensichtlichen Vorteile eines bewussten Umgangs mit Chancen und Risiken realisiert werden, ohne unnötige theoretische und bürokratische Hürden, die häufig einer praxisgerechten Anwendung entgegen stehen?
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