Der Newsletter wird fehlerhaft angezeigt? Unter http://www.risknet.de/index.php?id=712 können Sie direkt auf den aktuellen Newsletter zugreifen.


Risikomanagement erhöht die Qualität unternehmerischer EntscheidungenDie Gründe für Unternehmen, sich mit Risikomanagement zu beschäftigen, sind vielfältig. Die Zahl der Unternehmen, die ihr Risikomanagementsystem über die Erreichung der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen hinaus weiterentwickelt haben, ist in den letzten beiden Jahren, auch infolge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, stetig angestiegen. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsam von Funk RMCE, Rödl & Partner und Weissman & Cie. durchgeführten Benchmarkstudie zum Risikomanagement in deutschen, mittelständischen Unternehmen. Die Studie zeigt einerseits auf, dass sich Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmenssteuerung, aber auch der Unternehmenskultur, immer mehr durchsetzt. Auf der anderen Seite werden durch die Studie auch Verbesserungspotenziale identifiziert, die es gilt, in den nächsten Jahren umzusetzen, um ein effizientes Risikomanagement zu gestalten, das den aktuellen Bedürfnissen der Unternehmen entspricht.
20 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass ihr Risikomanagementsystem integraler Bestandteil der wertorientierten Unternehmensführung ist; 9 Prozent haben mit der Einführung eines Risikomanagementsystems als Konsequenz aus der jüngst zurückliegenden Krise reagiert. Weiter 


Sensible Unternehmensdaten als Währung von InternetkriminellenDas Internet macht geografische Grenzen bedeutungslos, und Unternehmen speichern immer größere Mengen immaterieller Informationen in der Cloud. Internetkriminellen, die auf der Suche nach neuen profitablen Informationen sind, spielt die Datenspeicherung im Ausland in die Hände, da der Diebstahl von Wissenskapital dort oft einfacher und die Strafverfolgung schwieriger ist. Häufig sind die Angriffe so raffiniert, dass sich die betroffenen Unternehmen noch nicht einmal bewusst sind, dass ihre Informationen gestohlen werden. Zu dieser Erkenntnis kommen der IT-Sicherheitsspezialist McAfee und der amerikanische Technologiekonzern Science Applications International Corporation (SAIC) in ihrer Studie "Underground Economies: Intellectual Capital and Sensitive Corporate Data Now the Latest Cybercrime Currency". Als Grund für den Richtungswechsel nennen die Autoren den Umstand, dass sich mit dem Verkauf sensibler Unternehmensdaten höhere Gewinne erzielen lassen und diese Informationen nur unzureichend geschützt sind. Somit wird die Schattenwirtschaft im Cyberspace zu einer großen Herausforderungen für Risikomanager und IT-Sicherheits-Spezialisten. Weiter




RiskNET Intensiv-Seminar & Workshop 2011: Risikomanagement in Industrie und HandelDas RiskNET-Intensiv-Seminar (11.-12. Mai 2011) vermittelt Methodenkompetenz in praxisorientierten Verfahren zur Risikomessung und -berichterstattung. Wie kann man die offensichtlichen Vorteile eines bewussten Umgangs mit Risiken realisieren, ohne den unnötigen bürokratischen Aufwand eines überformalisierten Risikomanagementsystems akzeptieren zu müssen? Lernen Sie in diesem Seminar praxiserprobte Werkzeuge zur Umsetzung eines Risiko- und Chancenmanagements im Unternehmen kennen. Das Seminar basiert auf verschiedenen Fallstudien und bietet einen effizienten und gut strukturierten Einstieg in das Thema.
Lernen Sie im Praxis-Workshop "Aufbau eines Frühwarnsystems in Industrie und Handel" (13. Mai 2011) praxiserprobte Werkzeuge zur Umsetzung eines Frühwarnsystems im Unternehmen kennen. Der Workshop basiert auf einer konkreten Fallstudie aus der Praxis und bietet einen effizienten und gut strukturierten Einstieg in das Thema. Weiter

Baltic Dry-Index erholt sichJetzt kommt die Zeit, in der neue Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung vorgelegt werden. Das wird interessant. Setzt sich die konjunkturelle Beschleunigung, die wir in den letzten Monaten erlebt hatten fort? Kommt es möglicherweise zu einer Überhitzung? Oder ist es nach dem GAU aus Eurokrise, politischen Umwälzungen in Nordafrika und dem Nahen Osten sowie den Ereignissen in Japan mit der Erholung erst einmal vorbei?
Von vielen höre ich, man solle jetzt nicht zu pessimistisch sein. Die Einflüsse von Japan hielten sich bis auf ein paar vorübergehende Betriebsunterbrechungen bei Autos, iPads und anderem in Grenzen. Die Geschäftsklimaindizes gehen weiter nach oben. Der kleine Rück-schlag bei der Erwartungskomponente im ifo-Index im März sei bei dem erreichten Niveau nicht zu ernst zu nehmen. Der Baltic Dry-Index, der die Dynamik des Welthandels misst und den Vorteil hat, dass er nicht nur monatlich, sondern täglich ermittelt wird, ist seit dem Erdbeben um knapp 8 Prozent gestiegen. Der Aufschwung ist so wie es aussieht also intakt. Weiter




Korrelation zwischen Korruption und KreditrisikoVergleicht man die Korruption in diversen Ländern mit der Umschuldungshäufigkeit deren Staatsschulden, lässt sich eine deutliche Korrelation konstatieren zwischen dem Ausmaß der Korruption in einem Land und der Wahrscheinlichkeit, dass ein Land seine Gläubiger nicht vertragsgemäß bedient und eine Umschuldung vornimmt. Anders ausgedrückt: Je mehr Korruption in einem Land herrscht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Staat seine Schulden nicht begleicht und sich auf Kosten der Gläubiger saniert. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz, die mit Hilfe einer Regressionsanalyse unter Einbeziehung des internationalen Korruptionsindizes CPI von Transparency International (TI) für 100 Länder eine Umschuldungswahrscheinlichkeit für die Zukunft errechnet haben.
Der Grund für die enge Beziehung zwischen Korruption und Umschuldungen der Staatsschulden ist schnell erklärt: In Ländern mit Korruption herrscht ein Klima, in dem man sich nicht den Zwängen der Märkte aussetzen möchte, sondern nach marktfremden Lösungen sucht, um seine Ziele zu erreichen. Weiter


Design einer Währungsunion gegen die "griechische Grippe"Im Folgenden versuchen wir einen einfachen Vorschlag zu entwickeln, wie man die Währungsunion gegen die "griechische Grippe" immunisieren könnte. Dafür müssen wir einen kurzen Umweg über die Institutionenökonomik in Kauf nehmen. Über diesen Umweg wollen wir die Bedeutung der Kapitalstruktur sowohl aus Sicht der Investoren als auch aus der Sicht der Emittenten aufzeigen. Wir werden zeigen, dass eine Investition in Eigenkapital von Unternehmen durch eine Investition in die zugrunde liegenden Märkte dieses Unternehmens substituiert werden kann. Allerdings gibt es ein sehr starkes Argument für die Existenzberechtigung von Unternehmen und zwar die Etablierung einer Kapitalstruktur mit verschiedenen Instrumenten unterschiedlicher Seniorität. Diese Idee führt uns zu einer äußerst eleganten Lösung zukünftiger "griechischer" Situationen: Diese könnten dadurch vermieden werden, dass Länder eine Kapitalstruktur einführen, also Anleihen unterschiedlicher Seniorität emittieren.
Die Entwicklungen in Libyen und vor allem in Japan zeigen wieder einmal die Bedeutung exogener Schocks für die Märkte und damit die Grenzen klassischer Allokationskonzepte auf. Nachdem Investoren innerhalb weniger Jahre mehrere Male eine, im Volksmund gerne als "Six Sigma Event" (damit soll die geringe Eintrittswahrscheinlichkeit desselben ausgedrückt werden) genannte, Situation erlebt haben, verabschieden sich immer mehr Marktteilnehmer von dem Gedanken, dass nur in ganz seltenen Fällen ein herber Verlust in traditionellen Anlagestrategien zu erwarten sei. Weiter


Aktuelle BuchempfehlungenVolkswirtschaftslehre
Von: William D. Nordhaus/Paul A. Samuelson, mi-Wirtschaftsbuch, 1046 S., München 2010
Paul A. Samuelson gilt als einer der führenden Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1970 erhielt er als erster Amerikaner den Wirtschaftsnobelpreis. In der Begründung zur Verleihung des Nobelpreises hieß es unter anderem: "Samuelsons Beitrag besteht darin, dass er, mehr als jeder andere gegenwärtige Wirtschaftswissenschaftler, das allgemeine analytische und methodologische Niveau der Wirtschaftswissenschaften weiterentwickelt hat. Tatsache ist, dass er große Teile der Wirtschaftstheorie umgeschrieben hat. Er hat außerdem die fundamentale Einheit der Problemstellung und der analytischen Techniken in den Wirtschaftswissenschaften aufgezeigt. […] Samuelsons Beiträge erstrecken sich über eine riesige Bandbreite." Bis kurz vor seinem Tod am 13. Dezember 2009 meldete er sich immer wieder mit pointierten Analysen zur jüngsten Finanzkrise zu Wort.
Sein Buch "Volkswirtschaftslehre" ist sowohl ein Best- als auch ein Longseller. Vor über 50 Jahren, im Jahr 1948, veröffentlichte er die erste Auflage der "Bibel der Volkswirtschaftslehre". Das Handbuch bildete für viele Wirtschaftsstudenten den Einstieg in die Welt der Ökonomie. Weiter




RiskNET Aktuell ImpressumDirekter Zugriff auf den Newsletter:
Alternativ können Sie unter www.risknet.de/index.php?id=712 direkt auf den aktuellen Newsletter zugreifen.
Erscheinungsweise:
RiskNEWS ist ein exklusiver Newsletter-Service von RiskNET. Er erscheint mindestens alle 14 Tage in elektronischer Form und wird an etwa 7.000 Abonnenten verschickt. Bei inhaltlichen Fragen oder Interesse an Werbung (Banner-Werbung etc.) schreiben Sie bitte an office@risknet.de
Mediadaten:
Die Mediadaten 2011 finden Sie hier: http://www.risknet.de/ueber-risknet/mediadaten/
Herausgeber:
RiskNET - The Risk Management Network / RiskNET GmbH / Ernst-Sachs-Straße 13 / D-83080 Oberaudorf / Internet: www.risknet.de , www.risknet.at , www.risknet.ch / Telefon: +49-8033-304638 / E-Mail: office@risknet.de / Impressum: http://www.risknet.de/menu-footer/impressum/
Rechtliche Hinweise:
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. in diesem Newsletter berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden dürfen. Vielmehr handelt es sich häufig um gesetzliche geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere die der Übersetzung in fremde Sprachen. Der Inhalt dieses Newsletters wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren, Herausgeber und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie für eventuelle Fehler keine Haftung.