Der Newsletter wird fehlerhaft angezeigt? Unter http://www.risknet.de/index.php?id=746 können Sie direkt auf den aktuellen Newsletter zugreifen.


Zurück in die Zukunft mit "Szenarien" und "Simulationen"Ein erstes Verständnis zu Szenarien und Simulationen lässt sich aus ihrer semantischen Bedeutung gewinnen. Das Wort Szenario ist lateinischen Ursprungs, auch wenn es für das Wort selbst keine Übersetzung ins Lateinische gibt. Es ist abgeleitet vom Wort scaena, was so viel bedeutet wie Bühne bzw. Schaubühne, wo sich Schauspieler bewegen. Im Thesaurus finden sich zusätzliche Begriffe wie Anwendungsbereich, Anwendungsfall, Entwurf einer Situation. Erhellend ist auch die Übersetzung des Wortes Szenario in verbreitete Sprachen und die Rückübersetzung ins Deutsche. Dann erhält man als weitere verwandte Begriffe Drehbuch, Denkmodell, Zukunftsentwurf, Szenerie.
Verfährt man mit dem Wort Simulation auf analoge Weise, hat man im Lateinischen simulatio, was so viel wie Verstellung bedeutet. Aus dem Thesaurus entnimmt man Bedeutungen wie Vorspiegelung, Vorspielen, Vortäuschung. Die Übersetzung von Simulation in andere Sprachen und die Rückübersetzung ins Deutsche ergänzt dies um Begriffe wie Nachahmung, Verstellung, ja spannenderweise sogar um Schwalbe im Fußball. Fasst man diese Erkenntnisse zusammen, so lässt sich Szenario als "Beschreibung einer Situation" und Simulation als "für eine Situation so tun als ob" verstehen. Damit haben beide Begriffe aus betriebswirtschaftlicher Sicht mit "Was wäre, wenn"-Analysen zu tun. Weiter





Währungskrieg als nächste Krise?Eine solche Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds habe ich in den letzten zwanzig Jahren noch nicht erlebt. Da kommen alle wichtigen Zentralbanker, Finanzminister und Banker der Welt in Washington zusammen. Sie alle wissen, dass die Weltwirtschaft durch die Euro- und die Bankenkrise und durch die schwache Konjunktur auf des Messers Schneide steht. Alle sind pessimistisch. Ein Banker formulierte drastisch: Wir stehen vor dem Ende der Welt. Und was geschieht? Nichts. Es ist ein bisschen so, als fahre man mit dem Auto sehenden Auges gegen die Wand. Hier ein paar Impressionen von der Jahrestagung.
Bei der Bewertung von Stimmungen auf solchen Zusammenkünften muss man freilich vorsichtig sein. Es gibt auch eine Selbstverstärkung des Pessimismus. Der September, der Monat nach dem Urlaub, ist dafür erfahrungsgemäß besonders anfällig. Das Klima kann sich daher auch schnell wieder ins Positive drehen. Weiter


Massive Rechenfehler bei Solvency IIEs gibt kaum ein Thema, das die deutsche und europäische Versicherungswirtschaft derzeit so stark beschäftigt wie die neuen Solvabilitätsregeln im Rahmen des Projekts Solvency II. Die verschiedensten Krisen der letzten Jahre, bedingt durch vermehrte, turbulente Kapitalmarktentwicklungen oder die erhöhte Terrorgefahr haben die gestiegenen Gefahren aufgezeigt, denen Versicherungsunternehmen ausgesetzt sind. Der Wunsch nach einer angemessenen Bewertung und Eigenkapitalhinterlegung aufgrund der eingegangenen Risiken wurde immer größer. Im Zusammenhang mit den neuen innerhalb der EU einheitlichen Solvabilitätsvorschriften (Solvency II) werden die Versicherungsunternehmen dazu aufgefordert, eigene interne Risikomodelle zu entwickeln, um die unternehmens-spezifischen Risiken besser abbilden und entsprechend steuern zu können.
Analog zu Basel II wird auch bei Solvency II ein 3-Säulen-Ansatz verfolgt. Im Zentrum der neuen Vorschriften steht ein ganzheitliches System zur Ermittlung der Gesamtsolvabilität. Neben quantitativen (steht jederzeit ein adäquates Solvenzkapital zur Verfügung?) werden hier vor allem auch qualitative Aspekte (besteht ein angemessenes Risikomanagementsystem im Unternehmen?) berücksichtigt. Weiter 


Viele Unternehmen unterschätzen Produkt- und Markenpiraterie Laut einer Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint sichern sich deutsche Unternehmen nur unzureichend gegen Produkt- und Markenpiraterie und somit gegen Image- und Umsatzschäden ab. Obwohl bereits 79 Prozent der befragten Unternehmen schon einmal von Produkt- und Markenpiraterie betroffen waren, planten derzeit nur 32 Prozent, die vorhandenen Präventionsaktivitäten auszubauen. Präventiv wirkende ganzheitliche Konzepte sind bei den befragten Unternehmen ohnehin unterrepräsentiert. Technisch gestaltete Kennzeichnungsmittel, um Originale fälschungssicher zu machen, nutzen zwar bereits 54 Prozent der Unternehmen.
Allerdings nutzen oder planen nur rund 20 Prozent Systeme zur Echtheitsprüfung von Produkten für Kunden, wie Etiketten oder Logistiksiegel mit integriertem Sicherheitscode. IT-Lösungen zur lückenlosen Produktauthentifizierung und -verfolgung entlang der gesamten Warenwirtschaftskette setzen nur 18 Prozent der Befragten ein. Weiter




Aktuelle BuchempfehlungenMarkenbewertung in der Unternehmenspraxis
Von: Martin Lagarden, Gabler Verlag, 174 Seiten, Wiesbaden 2011
Marken stellen für viele Unternehmen in unterschiedlichen Branchen bedeutende Wirtschaftsgüter dar. Sie dienen den Unternehmen zur Differenzierung gegenüber Wettbewerbern und bieten einen mentalen Ankerpunkt für eine Wiedererkennung und Entscheidungsfindung im Bewusstsein der Kunden. Unternehmen investieren zum Teil umfangreiche Ressourcen in den Aufbau, Erwerb, die Pflege oder auch eine Verteidigung ihrer Marken gegenüber Nachahmern und Konkurrenten. Internationale Rechnungslegungsstandards oder steuerliche - bzw. Verrechnungspreis-Regelungen können eine Bewertung von Marken erfordern, zum Beispiel im Rahmen einer Kaufpreisaufteilung oder des grenzüberschreitenden Markentransfers zwischen verbundenen Unternehmen.
Insgesamt kann beobachtet werden, dass das Thema der einheitlichen Bewertung von Marken und anderer "Intangibles" zunehmende Aufmerksamkeit gewinnt. Weiter



RiskNET Intensiv-Seminare 2011 und 2012Die wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre haben verdeutlicht, dass Risikomanager zukünftig darauf hinweisen müssen, wenn zwischen dem Willen, Renditechancen zu nutzen, und der Bereitschaft, Risiken vorausschauend einzuschätzen, ein Ungleichgewicht existiert. Risikomanager werden die Ampel auf "rot" stellen, wenn ein Abwägen der erwarteten Rendite und der Risiken zum Ergebnis führt, dass das Grundprinzip einer wertorientierten Unternehmensführung verletzt wird.
Risikomanager in allen Branchen werden auch ihre Werkzeuge anpassen müssen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass viele Methoden blind sind für die Realität. Leider haben sich auch in den vergangenen Jahren viele Unternehmen so verhalten wie der Autofahrer, dessen Frontscheibe beschlagen ist und der deshalb mit Hilfe des Rückspiegels fährt. Reaktives Risikomanagement unterstellt eine Ursache-Wirkungs-Folge. Die komplexe Realität sieht jedoch etwas anders aus: Unternehmen sind komplexe Netzwerke ohne einfache Ursache-Wirkungs-Logik.
Im Vordergrund aller RiskNET Intensiv-Seminare steht die Frage: Wie können die offensichtlichen Vorteile eines bewussten Umgangs mit Chancen und Risiken realisiert werden, ohne unnötige theoretische und bürokratische Hürden, die häufig einer praxisgerechten Anwendung entgegen stehen?
Unser RiskNET-Seminarangebot für Sie:
Hier finden Sie Details zu den einzelnen Veranstaltungen und weitere Informationen zur Anmeldung:
RiskNET eLibrary: Aktuelle Dokumente


RiskNEWS ImpressumDirekter Zugriff auf den Newsletter:
Alternativ können Sie unter www.risknet.de/index.php?id=746 direkt auf den aktuellen Newsletter zugreifen.
Erscheinungsweise:
RiskNEWS ist ein exklusiver Newsletter-Service von RiskNET. Er erscheint mindestens alle 14 Tage in elektronischer Form und wird an etwa 7.000 Abonnenten verschickt. Bei inhaltlichen Fragen oder Interesse an Werbung (Banner-Werbung etc.) schreiben Sie bitte an office@risknet.de
Mediadaten:
Die Mediadaten 2011 finden Sie hier: http://www.risknet.de/ueber-risknet/mediadaten/
Herausgeber:
RiskNET - The Risk Management Network / RiskNET GmbH / Ganghoferstr. 43 b / 83098 Brannenburg / Internet: www.risknet.de , www.risknet.at , www.risknet.ch / Telefon: +49-8034-7056-206 / E-Mail: office@risknet.de / Impressum: http://www.risknet.de/menu-footer/impressum/
Rechtliche Hinweise:
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. in diesem Newsletter berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden dürfen. Vielmehr handelt es sich häufig um gesetzliche geschützte eingetragene Warenzeichen bzw. Marken (bspw. RiskNET, RiskNEWS, Risk Academy etc.), auch wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere die der Übersetzung in fremde Sprachen. Der Inhalt dieses Newsletters wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren, Herausgeber und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie für eventuelle Fehler keine Haftung.