Empfänger: ###USER_email### Donnerstag, 17. Mai 2012
 RiskNEWS vom 21. Juni 2011

Der Newsletter wird fehlerhaft angezeigt? Unter http://www.risknet.de/index.php?id=721 können Sie direkt auf den aktuellen Newsletter zugreifen.



Bessere Chancen im Cyberkrieg dank Risk Management

Kein Tag ohne Angriffe, Verluste oder Diebstähle. Was wie ein Kriegsszenario klingt, ist in vielen Unternehmen die Realität. Attacken auf das zentrale Nervensystem von Organisationen - die IT - sowie die explosionsartige Zunahme an Datendiebstählen in Unternehmen. Dass diese Bedrohungen realer sind als gedacht, zeigte sich spätestens im vergangenen Jahr mit der neu entdeckten Schadsoftware "Stuxnet". Ein Virenprogramm, das gezielt gegen automatisierte Produktions- und Steuerungsprozesse im Industrieumfeld eingesetzt werden kann. Für betroffene Unternehmen kann ein Befall mit Stuxnet in einem Desaster enden. Ausgang ungewiss. Umso dringlicher ist es, mit einem übergreifenden Risikomanagement mögliche Gefahrenpotenziale zu minimieren.

Computerviren. Fast jeder kennt sie. Sei es durch leidvolle Erfahrung auf dem eigenen PC oder aufgrund der steigenden Medienpräsenz durch immer neue Angriffe auf wirtschaftliche und politische Organisationen. Tendenz steigend. So kommt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in ihrer "e-Crime-Studie 2010" zu dem Schluss, dass jedes vierte Unternehmen in den letzten drei Jahren von "elektronischen Verbrechen" betroffen war. Weiter







Schwarze Schwäne sind waschbar

Die Kernkraft ist in der Kritik. Es werden massiv höhere Sicherheitsmaßnahmen und eine verstärkte Verlagerung hin zu alternativen Energiequellen gefordert. Klar ist schon jetzt: Die Energiegewinnung der Zukunft verlangt einen professionellen Umgang mit dem Thema Risiko.

Fukushima hat unsere Wahrnehmung geschärft - und unser Risikobewusstsein. In ganz Europa debattieren Unternehmer, Politiker und Verbraucher inzwischen darüber, wie sich die Sicherheit bei der Energiegewinnung steigern lässt. Und dabei steht nicht nur die Versorgungssicherheit im Fokus, sondern besonders auch die Sicherheit vor Bedrohungen, die volkswirtschaftliche Schäden verursachen können. Vor allem im Energiesektor, aber auch in allen anderen Branchen wächst aus diesem Grund die Bedeutung von gezieltem, ganzheitlichem Risikomanagement. Im japanischen Fukushima ging am 11. März dieses Jahres vieles schief. Weiter

 



Die zwei Seiten der Staatsverschuldung

In der Hektik der Diskussion über die Umschuldung in Griechenland wird oft vergessen, dass eine hohe Staatsverschuldung zwei Seiten hat. Die eine ist die, die wir derzeit immer im Kopf haben: Große öffentliche Defizite zeigen, dass der betroffene Staat nicht ordentlich wirtschaftet. Wie glücklich wäre Euroland, wenn es das Schuldenproblem nicht gäbe. Wie froh wären die USA, wenn die öffentlichen Defizite niedriger wären. Sie müssten sich nicht die hämischen Kommentare der Chinesen über ihre Finanzpolitik anhören.

Daneben gibt es aber noch eine andere Seite der Geschichte. Hohe Staatsverschuldung kann, wenn das Kind einmal in den Brunnen gefallen ist, auch eine Chance sein. Das betreffende Land kann seine Fehlentwicklungen korrigieren, seine Finanzen wieder in Ordnung bringen und sich damit aus dem Schlamassel herausziehen. Wenn man ganz unten ist, kann es - langfristig gesehen - nach aller Erfahrung eigentlich nur noch nach oben gehen. Eine Umschuldung ist dazu nicht nötig. Weiter

 

 


Prüfungsausschüsse von Aufsichtsräten favorisiert

Laut einer Panel-Befragung der Zeitschrift "Der Aufsichtsrat" und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO zeichnet sich in den Kontrollgremien eine wachsende Zustimmung zur Arbeitsteilung und zum Einsatz moderner Organisationsmittel ab. So stimmen die Befragten bei der Forderung nach der Einrichtung von Prüfungsausschüssen in größeren Aufsichtsräten (die der Gesetzgeber mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) lediglich als Wahlrecht eingeführt hat) weitgehend überein: Über 80 Prozent mit entsprechenden Erfahrungen sprachen sich dafür aus. Zudem können sich fast 60 Prozent der Panel-Teilnehmer auch die Bildung von Ausschüssen zu anderen Themen mit einer entsprechenden Informationsverpflichtung an das Gesamtorgan vorstellen. Weiter

 






Die unterschätzte Währung

Vor zwei Jahren sah alles noch ganz harmlos aus. Da erzählte mir ein Zentralbanker in Peking, der Renminbi sei noch weit weg von einer größeren Rolle im internationalen Währungssystem. Zwar werde die chinesische Währung eines Tages einmal eine Schlüsselwährung sein, aber vorher müsse man erst Erfahrungen auf den internationalen Finanzmärkten sammeln. Man müsse das System richtig verstehen, damit man später keine Fehler mache. Das kam mir damals klug und überzeugend vor. Heute sieht die Welt freilich ganz anders aus. Der Renminbi ist schnurstracks auf dem Weg in die Liga der internationalen Währungen - und das in einem Tempo wie es sich wenige hätten vorstellen können.

Es begann vor ein paar Jahren mit einfachen Sticheleien chinesischer Politiker gegen den Dollar. Sie brachten die Sonderziehungsrechte als alternative Reservewährung ins Gespräch. Sie mahnten die Amerikaner, für ordentliche Verhältnisse bei ihren Staatsfinanzen zu sorgen. Weiter

 


Aktuelle Buchempfehlungen

FMEA - Einführung und Moderation

Von: Martin Werdich (Hrsg.), Vieweg + Teubner, 234 Seiten, Wiesbaden 2011.

Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse bzw. Ausfalleffektanalyse (FMEA = Failure Mode and Effects Analysis) ist eine systematische, halbquantitative Risikoanalysemethode.  Sie wurde ursprünglich zur Analyse von Schwachstellen (Risiken) technischer und militärischer Systeme oder Prozesse entwickelt. So wurde die FMEA beispielsweise in den sechziger Jahren für die Untersuchung der Sicherheit von Flugzeugen entwickelt und anschließend auch in der Raumfahrt, für Produktionsprozesse in der chemischen Industrie und in der Automobilentwicklung verwendet. So wurde die FMEA nach dem Störfall im Druckwasserreaktor "Three Miles Island" in Harrisburgh/Pennsylvania vom 28. März 1979 auch für Nuklearanlagen empfohlen. Heute empfehlen viele Standards, beispielsweise im Qualitätsmanagement, den Einsatz der FMEA.

Die Kernidee der FMEA basiert auf dem frühzeitigen Erkennen und Verhindern von potenziellen Fehlern sowie deren Auswirkungen auf die Produktfunktionen. Die FMEA analysiert daher präventiv Fehler und deren Ursache. Sie bewertet Risiken bezüglich Auftreten, Bedeutung und ihrer Entdeckung. Hierbei gilt die einfache Logik: Je früher ein Fehler erkannt wird, desto besser. Eine Fehlerfortpflanzung von der Forschung und Entwicklung bis zum Produkt bedeutet fast immer eine Potenzierung des Aufwandes. Weiter

 

 

RiskNET Intensiv-Seminare 2011

Die wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre haben verdeutlicht, dass Risikomanager zukünftig darauf hinweisen müssen, wenn zwischen dem Willen, Renditechancen zu nutzen, und der Bereitschaft, Risiken vorausschauend einzuschätzen, ein Ungleichgewicht existiert. Risikomanager werden die Ampel auf "rot" stellen, wenn ein Abwägen der erwarteten Rendite und der Risiken zum Ergebnis führt, dass das Grundprinzip einer wertorientierten Unternehmensführung verletzt wird.

 

Risikomanager in allen Branchen werden auch ihre Werkzeuge anpassen müssen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass viele Methoden blind sind für die Realität. Leider haben sich auch in den vergangenen Jahren viele Unternehmen so verhalten wie der Autofahrer, dessen Frontscheibe beschlagen ist und der deshalb mit Hilfe des Rückspiegels fährt. Reaktives Risikomanagement unterstellt eine Ursache-Wirkungs-Folge. Die komplexe Realität sieht jedoch etwas anders aus: Unternehmen sind komplexe Netzwerke ohne einfache Ursache-Wirkungs-Logik.

Im Vordergrund aller RiskNET Intensiv-Seminare steht die Frage: Wie können die offensichtlichen Vorteile eines bewussten Umgangs mit Chancen und Risiken realisiert werden, ohne unnötige theoretische und bürokratische Hürden, die häufig einer praxisgerechten Anwendung entgegen stehen?

 

Unser RiskNET-Seminarangebot für Sie:

 

Hier finden Sie Details zu den einzelnen Veranstaltungen und weitere Informationen zur Anmeldung:

 

 






RiskNEWS Impressum

Direkter Zugriff auf den Newsletter:

Alternativ können Sie unter www.risknet.de/index.php?id=721 direkt auf den aktuellen Newsletter zugreifen.

Erscheinungsweise:

RiskNEWS ist ein exklusiver Newsletter-Service von RiskNET. Er erscheint mindestens alle 14 Tage in elektronischer Form und wird an etwa 7.000 Abonnenten verschickt. Bei inhaltlichen Fragen oder Interesse an Werbung (Banner-Werbung etc.) schreiben Sie bitte an office@risknet.de

Mediadaten:

Die Mediadaten 2011 finden Sie hier: http://www.risknet.de/ueber-risknet/mediadaten/

Herausgeber:

RiskNET - The Risk Management Network / RiskNET GmbH / Ganghoferstr. 43 b / 83098 Brannenburg / Internet: www.risknet.de , www.risknet.at , www.risknet.ch / Telefon: +49-8034-7056-206 / E-Mail: office@risknet.de / Impressum: http://www.risknet.de/menu-footer/impressum/

Rechtliche Hinweise:

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. in diesem Newsletter berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden dürfen. Vielmehr handelt es sich häufig um gesetzliche geschützte eingetragene Warenzeichen bzw. Marken (bspw. RiskNET, RiskNEWS, Risk Academy etc.), auch wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere die der Übersetzung in fremde Sprachen. Der Inhalt dieses Newsletters wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren, Herausgeber und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie für eventuelle Fehler keine Haftung.

 

KontaktImpressum
Newsletter abmelden
© 1999-2012 RiskNET - The Risk Management Network
Alle Rechte vorbehalten.