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S&P zweifelt an "AAA" der USAStandard & Poor's (S&P) hat die Bonitätsnoten der USA bestätigt, zugleich aber den Ausblick des "AAA"-Langfristratings auf "negativ" gesetzt. Die Ratingagentur begründete die Prüfung des Ratings mit den vergleichsweise sehr hohen Budgetdefiziten und der zunehmenden Staatsverschuldung. "Wir sehen ein ernstes Risiko, dass sich der Kongress nicht bis 2013 darüber einigen kann, wie die mittel- und langfristigen Haushaltsprobleme angegangen werden sollen", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung.
Sollte bis dahin keine Einigung erzielt werden und sollten Maßnahmen zu einer Lösung dann noch nicht begonnen worden sein, würde das das "fiskalische Profil" der USA laut S&P so sehr verändern, dass es schwächer als jenes anderer "AAA"-gerateter Länder wäre. In einer um 17.30 Uhr MESZ beginnenden Pressekonferenz will S&P die Entscheidung erläutern. Weiter 


Three Mile Island, Tschernobyl und Fukushima: Ganz normale KatastrophenBei der Risikobewertung komplexer Systeme - wie etwa einer Chemie- oder Nuklearanlage - darf die höchst subjektive Risikowahrnehmung nicht außer Acht gelassen werden. Auch unser (vermeintliches) Wissen über Risiken hängt von unserer ganz individuellen und damit höchst unterschiedlichen Risikowahrnehmung ab und ist damit letztlich Vorgang und Ergebnis einer hochkomplizierten Reizverarbeitung. Logischerweise wird ein Atomphysiker die Risiken der Nukleartechnik anders einschätzen als ein Politiker und Theologe. Denn das Material aus dem Risiken konstruiert sind, liefern unsere Sinnesorgane.
Ein raffiniertes biologisches System wandelt die winzigen Impulse, die von unserem Nervensystem ausgehen, in Bilder um und gaukelt uns damit unsere Realität vor, die letztlich aber eine unter unendlich vielen möglichen ist. Fragen Sie einen Nuklearexperten nach der Wahrscheinlichkeit für einen Reaktorunfall, dann wird er Ihnen möglicherweise vorrechnen, dass es in einem deutschen Atomkraftwerk mit einer Wahrscheinlichkeit von 2,9 x 10hoch5 pro Jahr zu einem Super-GAU kommt. Legt man eine Betriebszeit eines Atomkraftwerks von 40 Jahren zugrunde, so ergibt sich für einen Atomkraftwerksblock eine Wahrscheinlichkeit von 0,1 Prozent. Weiter




RiskNET Intensiv-Seminar & Workshop 2011: Risikomanagement in Industrie und HandelDas RiskNET-Intensiv-Seminar (11.-12. Mai 2011) vermittelt Methodenkompetenz in praxisorientierten Verfahren zur Risikomessung und -berichterstattung. Wie kann man die offensichtlichen Vorteile eines bewussten Umgangs mit Risiken realisieren, ohne den unnötigen bürokratischen Aufwand eines überformalisierten Risikomanagementsystems akzeptieren zu müssen? Lernen Sie in diesem Seminar praxiserprobte Werkzeuge zur Umsetzung eines Risiko- und Chancenmanagements im Unternehmen kennen. Das Seminar basiert auf verschiedenen Fallstudien und bietet einen effizienten und gut strukturierten Einstieg in das Thema.
Lernen Sie im Praxis-Workshop "Aufbau eines Frühwarnsystems in Industrie und Handel" (13. Mai 2011) praxiserprobte Werkzeuge zur Umsetzung eines Frühwarnsystems im Unternehmen kennen. Der Workshop basiert auf einer konkreten Fallstudie aus der Praxis und bietet einen effizienten und gut strukturierten Einstieg in das Thema. Weiter

Endogene Risiken an internationalen KapitalmärktenAls endogenes Risiko wird das Risiko bezeichnet, welches durch innerhalb des Systems (wie dem Kapitalmarkt) erzeugte Schocks entsteht und verstärkt wird. Das heißt, endogenes Risiko ist systemimmanent. Im Gegensatz dazu wird exogenes Risiko durch Schocks erzeugt, die außerhalb des Systems entstehen.
Anhand von zwei Fallstudien, nämlich zur Krise bei dem Hedge-Fonds LTCM 1998 und zur scharfen Korrektur des US-Dollar/Yen-Wechselkurses im Oktober 1998, werden die ökonomischen Hintergründe endogener Risiken verdeutlicht. Anschließend werden endogene Risiken abstrakt untersucht: Unter welchen Voraussetzungen sie entstehen, welche Faktoren ihre Intensität bestimmen und welchem Grundmuster sie folgen. Darüber hinaus wird dargelegt, wie endogene Risiken durch regulatorische Bestimmungen für den Finanzmarkt, wie zum Beispiel durch Rechnungslegungsvorschriften oder Basel II, entstehen und wie dies Auswirkungen auf die Finanzsystemstabilität haben kann. Daraufhin werden die Eigenheiten eines Liquiditätsrückgangs und Korrelationsanstiegs sowie deren Konsequenzen behandelt und die Rolle endogenen Risikos präzisiert. Weiter




Rettungsboote werden nicht im Sturm gebautDas Risikomanagement im Unternehmen soll nicht Risiken gänzlich vermeiden, sondern die möglichen Auswirkungen bei deren Eintritt bewusst machen. Sein Ziel ist ein rationaler Umgang mit Risiken, der durchaus darin besteht, Risiken bewusst einzugehen, so dass ein ausgewogenes Chancen- und Risikoprofil entsteht.
Das Aufblühen des Seehandels in den norditalienischen Stadtstaaten im 14. Jahrhundert führte zum einen zur Entstehung des Seeversicherungswesens und der ersten Ansätze des aktiven Managements von Risiken. Risiko bezeichnet die damals wie heute existierende Gefahr, dass ein Schiff sinken könne, etwa weil es an einer Klippe zerschellt oder von Piraten gekapert wird. Mögliche Abweichungen von den geplanten Zielen oder Planungen stellen Risiken dar - und zwar sowohl negative (Gefahren) wie auch positive Abweichungen (Chancen). Es ist eine Aufgabe des Risikomanagements, die Streuung bzw. die Schwankungsbreite von Gewinn und Cashflow zu reduzieren. Weiter


Cyberkriminelle missbrauchen Japan-KatastropheIm März 2011 wurden Internetanwender mit unterschiedlichen auf die Japan-Katastrophe bezogenen Social-Engineering-Tricks in die Falle gelockt, Android-Nutzer mit schädlichen Apps belästigt und mittels Java-Exploits Drive-by-Downloads durchgeführt. Dies geht aus den Top 20 der Schadprogramme im März von Kaspersky Lab hervor. Im März 2011 wehrten die Kaspersky-Heimanwenderlösungen 241.151.171 Netzattacken ab, blockierten 85.853.567 Infizierungsversuche über das Web und neutralisierten insgesamt 219.843.736 Schadprogramme. Aufgelistet werden zum einen die am weitesten verbreiteten Schad- und Werbeprogramme im Internet. Zum anderen zeigt die Aufstellung, mit welchen Schadprogrammen die Computer am häufigsten infiziert waren.
Während im März die ganze Welt mit Bangen auf die Ereignisse und Entwicklungen in Japan und vor allem das beschädigte Atomkraftwerk Fukushima blickte, missbrauchten Cyberkriminelle die Katastrophe für ihre Zwecke. Sie versendeten Katastrophennachrichten mit schädlichen Links, richteten infizierte Webseiten über die Katastrophe ein und verschickten "nigerianische" E-Mails, in denen zu dubiosen Spenden aufgerufen wurde. Weiter


Aktuelle BuchempfehlungenDie Neuordnung der Finanzmärkte
Von: Henry Kaufman: Die Neuordnung der Finanzmärkte - Warnungen, Konsequenzen und Reformen, FinanzBuch Verlag, 288 Seiten, München 2010.
Dr. Doom hat ein Buch über die Lehren der jüngsten Finanzkrise und die Neuordnung der Finanzmärkte geschrieben. Henry Kaufman, bis 1987 Banker beim Bankhaus Salomon Brothers, äußerte sich immer wieder skeptisch und kritisch über die Entwicklungen an den Finanzmärkten. So kritisierte er beispielsweise seit 2001, dass die Banken in den USA leichtfertige Kredite vergeben würden. Durch Deregulierung und neue Finanzprodukte, mangelnde und fragmentierte Aufsicht würden der Volkswirtschaft immense Schäden zugefügt. Diese kritische Sichtweise war der Grund, dass er den Spitznamen Dr. Doom erhielt.
Kaufman ist sich sicher, dass die derzeitige Krise die Finanzmärkte noch auf Jahre hinaus prägen wird. Einige der Konsequenzen - etwa die Abkehr von riskanten und potenziell gefährlichen Finanzprodukten - werden von vielen Marktteilnehmern wohl positiv eingeschätzt. Andere hingegen, darunter insbesondere die zunehmende Staatsverschuldung, lassen künftige Probleme bereits erahnen. Der Autor beschreibt die Hintergründe der Krise von der "Stunde Null" nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Bereits damals wurden die Weichen für die heutige Situation gelegt. Weiter




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