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Vom Feind auf leisen Sohlen und anderen RisikenLaut einer Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young zum Thema "Datenklau" unter 400 deutschen Unternehmen, sehen sich über 80 Prozent der befragten Führungskräfte auf der sicheren Seite in puncto Wirksamkeit ihrer präventiven Maßnahmen. Dass dieses Ergebnis verwundert, zu diesem Schluss kommen nicht nur die Macher der Studie, sondern auch Thomas Königshofen, Konzern-Sicherheitsbevollmächtigter der Deutschen Telekom AG. Im Rahmen des vierten qSkills Security Summit, am 10. Oktober 2011 in Nürnberg, zeigten Königshofen und weitere Experten aus dem Security- und Riskumfeld praxisnahe Wege zu mehr Sicherheit und Sensibilität im Umgang mit der Ware Nummer eins: Informationen.
Schaut man sich die Bandbreite potenzieller Gefahrenszenarien an, rangieren Naturkatastrophen vor dem Terrorismus und dem organisierten Verbrechen. Das Thema Datendiebstahl steht nach den Worten Königshofens dagegen noch immer am Ende des "Level of violance". Warum? Weiter





Aktuelle Entwicklungen im Notfall- und KrisenmanagementIm Jahr 2009 wurde die erste deutschsprachige und branchenspezifische Studie zum Thema Business Continuity Management (BCM) und Krisenmanagement in der Finanzdienstleistungsbranche veröffentlicht. In dieser Studie wurde zunächst der Status in allen Bestandteilen des BCM-Zyklus erhoben, d. h. auch relativ statische Komponenten, wie bspw. die Konzeption, wurden abgedeckt.
Abweichend zur Studie im Jahr 2009 verfolgt der aktuelle BCM-Kompass das Ziel, in drei Blöcken die eher dynamischen Komponenten abzudecken und somit aktuelle Trends und Entwicklungen aufzuzeigen.
Eine der zentralen Erkenntnisse der Studie ist der anhaltende Trend zu einer immer stärker extrinsisch geprägten Motivation für das Betreiben des BCM. Aufsichtsrechtliche Gründe sowie Vorgaben durch Wirtschaftsprüfer gewinnen immer mehr an Bedeutung. Unabhängig hiervon zählen auch die Etablierung einer risikobewussten Unternehmenskultur sowie die Existenzsicherung zu den Top 5 Motivationsgründen, auch wenn diese beiden Gründe an Bedeutung zu verlieren scheinen. Weiter


Deutsche Telekom AG: Kampf gegen CyberkriminalitätInsbesondere Top-Geschäftsgeheimnisse stellen dabei nur einen sehr kleiner Anteil des schützenswerten Unternehmens-Know-Hows dar. Aber diese hochsensiblen Informationen haben einen hohen Wert für Nachrichtendienste und Wettbewerber. Entsprechend aufwändig sind die nachrichtendienstlichen Methoden, um an diese Geheimnisse heranzukommen. Dem müssen die Schutzmaßnahmen entsprechen. Klassische IT-Security und Infoschutz-Ansätze reichen nicht, so Thomas Königshofen, Konzern-Sicherheitsbevollmächtigter bei der Deutschen Telekom.
Er wies auf dem Security Summit 2011 in Nürnberg - veranstaltet vom IT-Weiterbildungsanbieter qSkills - darauf hin, dass die Antiviren-Industrie der wachsenden Virenzahl nicht mehr Herr wird. So war beispielsweise Stuxnet der Antiviren-Industrie bereits seit Mitte 2009 bekannt. Die Kritikalität wurde aber von den Antiviren-Experten nicht erkannt. Der Konzern-Sicherheitschef Königshofen wies darauf hin, dass viele Teile von Stuxnet extrem professionell programmiert waren. So wurden viele Zero-Day-Exploits eingebaut - was sowohl aufwendig als auch teuer ist. Das Schadprogramm - zunächst unter dem Namen RootkitTmphider beschrieben - wurde speziell für ein System zur Überwachung und Steuerung technischer Prozesse (SCADA-System) der Firma Siemens, die Simatic S7, entwickelt. Weiter 





Pleite als endgültige Rettung?Jetzt soll es also die Pleite Griechenlands richten. Nachdem alle Versuche zur Beruhigung der Eurokrise bisher nicht gefruchtet haben, bereitet die Politik die Märkte nun auf einen Schuldenschnitt vor. Die Banken sollen Kapital aufnehmen (oder es vom Staat aufoktroyiert bekommen), nicht um bessere Bilanzstrukturen zu haben, sondern um einen Ausfall der Griechenland-Forderungen leichter zu verkraften. Die Europäische Zentralbank hat in der vorigen Woche schon großzügige Refinanzierungshilfen angekündigt. Experten sagen landauf landab, dass Griechenland mit einer Verschuldung von bald 160 % des Bruttoinlandsprodukts nicht zu normalen Verhältnissen zurückkehren könne (obwohl Japan mit 200 % immer noch ganz gut lebt). Wird ein Staatsbankrott den Durchbruch bei der Eurokrise bringen? Können die Märkte aufatmen?
Auf den ersten Blick sieht es so aus. Medizinisch gesprochen wird die Wunde aus dem Körper herausoperiert. Der Rest des Körpers kann sich wieder erholen. Die Griechen brauchen keine (oder nur noch geringere) Zins- und Tilgungszahlungen zu leisten. Weiter

Aktuelle BuchempfehlungenMensch und Markt
Von: Tristan Nguyen (Hrsg.), Gabler Verlag, 526 Seiten, Wiesbaden 2011
Die ethische Dimension wirtschaftlichen Handelns hat sich im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise zu einem hochaktuellen Thema entwickelt. Während sich die Ökonomie auf eine ausschließlich an Effizienz ausgerichtete ökonomische Rationalität stützt, sind Fragen der Menschen- und Umweltgerechtigkeit in die Sphäre einer außerökonomischen Ethik verwiesen. An dieser Zwei-Welten-Konzeption von Ethik und Ökonomie entzündet sich das konstitutive Grundproblem einer modernen Wirtschaftsethik: Wie lässt sich die ökonomische Rationalität mit der ethisch-praktischen Vernunft systematisch vermitteln? Die Festschrift "Mensch und Markt" stellt eine Würdigung des Lebenswerks von Volker Arnold dar, der Vorsitzender des Ausschusses "Wirtschaftswissenschaft und Ethik" des Vereins für Socialpolitik war und während seiner Laufbahn bedeutende Beiträge zu wirtschaftsethischen Fragen geleistet hat. Weiter



RiskNET Intensiv-Seminare 2011 und 2012Die wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre haben verdeutlicht, dass Risikomanager zukünftig darauf hinweisen müssen, wenn zwischen dem Willen, Renditechancen zu nutzen, und der Bereitschaft, Risiken vorausschauend einzuschätzen, ein Ungleichgewicht existiert. Risikomanager werden die Ampel auf "rot" stellen, wenn ein Abwägen der erwarteten Rendite und der Risiken zum Ergebnis führt, dass das Grundprinzip einer wertorientierten Unternehmensführung verletzt wird.
Risikomanager in allen Branchen werden auch ihre Werkzeuge anpassen müssen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass viele Methoden blind sind für die Realität. Leider haben sich auch in den vergangenen Jahren viele Unternehmen so verhalten wie der Autofahrer, dessen Frontscheibe beschlagen ist und der deshalb mit Hilfe des Rückspiegels fährt. Reaktives Risikomanagement unterstellt eine Ursache-Wirkungs-Folge. Die komplexe Realität sieht jedoch etwas anders aus: Unternehmen sind komplexe Netzwerke ohne einfache Ursache-Wirkungs-Logik.
Im Vordergrund aller RiskNET Intensiv-Seminare steht die Frage: Wie können die offensichtlichen Vorteile eines bewussten Umgangs mit Chancen und Risiken realisiert werden, ohne unnötige theoretische und bürokratische Hürden, die häufig einer praxisgerechten Anwendung entgegen stehen?
Unser RiskNET-Seminarangebot für Sie:
Hier finden Sie Details zu den einzelnen Veranstaltungen und weitere Informationen zur Anmeldung:
RiskNET eLibrary: Aktuelle Dokumente


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