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Mittelstand von Wirtschaftskriminalität besonders betroffenLaut einer Studie, die das Emnid-Institut im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG unter 300 Unternehmen durchgeführt hat, wurden in den letzten drei Jahren 37 Prozent der Unternehmen in Deutschland Opfer von Wirtschaftskriminalität. Das Bundeskriminalamt bezifferte den Schaden, der der Volkswirtschaft insgesamt durch entdeckte Wirtschaftskriminalität pro Jahr entsteht, zuletzt auf 3,4 Mrd. Euro. Die Dunkelziffer dürfte allerdings um einiges höher liegen. Für die Zukunft gehen 67 Prozent der Befragten davon aus, dass das Ausmaß wirtschaftskrimineller Handlungen weiter zunehmen wird. Trotz dieser Ergebnisse unterschätzen vor allem mittelständische Unternehmen noch immer die hiermit verbundenen Gefahren: So sind 56 Prozent der Meinung, ihr Betrieb sei weniger anfällig für Wirtschaftskriminalität als ein Großunternehmen. 76 Prozent der Mittelständler glauben, ihre Präventionsmaßnahmen seien ausreichend. Weiter

Weltkarte für politische RisikenDie Welt wird in diesem Jahr durch politische und finanzielle Instabilität geprägt bleiben. Ursachen hierfür sind die anhaltende Rezession sowie Nahrungsmittel- und Wasserrisiken. Dies sind die Ergebnisse, die der Versicherungsmakler Aon im Rahmen der Präsentation seiner jährlichen Weltkarte für politische Risiken vorstellte. Mit der aktuellen Weltkarte für politische Risiken präsentiert Aon in diesem Jahr auch erstmals Indizes zur weltweiten Nahrungsmittel-, Agrarprodukt- und Wasserversorgung - und teilweise brisante Erkenntnisse.
"Da die globale Erwärmung die regionalen Klimaverhältnisse und Wetterbedingungen ändert und die Nachfrage nach Biokraftstoffen in die Höhe treibt, steht die Welt nie da gewesenen Nahrungsmittel- und Wasserrisiken gegenüber", sagt Frederik Köncke, Leiter von Aon Crisis Management. In den vergangenen 20 Jahren sei die Weltbevölkerung schneller gewachsen als die Agrarproduktion. Der Anstieg der weltweiten Nahrungsmittelpreise in den Jahren 2007 und 2008 habe zu dramatischen geopolitischen Ereignissen geführt – von Hungerrevolten in Indien bis hin zu Arbeiterunruhen in Kambodscha. Weiter





RiskNET Planspiel & Seminar 2010: Risikomanagement in Industrie und HandelDas Intensiv-Seminar (5.-6. Mai 2010) vermittelt Methodenkompetenz in praxisorientierten Verfahren zur Risikomessung und -berichterstattung. Neben dem klassischen Instrumentarium und den aus dem Finanzdienstleistungsbereich bekannten Value at Risk-Modellen werden neue, speziell für die Anforderungen von Industrie- und Handelsunternehmen entwickelten Cashflow at Risk (CFaR) und Budget at Risk Ansätze erläutert. Zur integrierten Betrachtung von Risiken und Chancen werden weitere Risiko-Kennzahlen vorgestellt und diskutiert.
Das Planspiel Risikomanagement bereitet die Teilnehmer auf den Umgang mit komplexen Entscheidungen im Risikomanagement vor. Planspiele ermöglichen dabei den Teilnehmern das Ausprobieren von unterschiedlichen Strategien der Risikosteuerung - basierend auf der bewährten Methode des "Action Learning". Die Teilnehmer stehen dabei im Wettbewerb mit anderen (Planspiel-)Unternehmen auf einem simulierten Markt. Durch ihre Risikomanagement-Entscheidungen wird der Erfolg ihres Unternehmens wesentlich beeinflusst.
Im Workshop "Prognose- und Frühwarnsysteme" (7. Mai 2010) entwickeln wir gemeinsam mit den Teilnehmern stochastische Prognose- und Frühwarnsysteme aus den Bereichen Marktrisiken und operationelle Risiken. Weiter

Aufsicht über RatingagenturenIm Zuge der Finanzkrise geriet nicht zuletzt die Arbeit der Ratingagenturen in die Kritik. Die Ende 2009 in Kraft getretene EU-Ratingverordnung verpflichtet die Agenturen nun erstmals, europaweit verbindliche Regelungen zu beachten. Um das Einhalten dieser Regelungen sicherzustellen, haben die Mitgliedsstaaten aufsichtsrechtliche Strukturen zu gewährleisten. Seit Kurzem liegt dazu ein Gesetzentwurf vor. Dieser Beitrag skizziert den Hintergrund der Regelungen und gibt einen Ausblick auf die zu erwartenden Neuerungen.
Die Wirtschaftskrise hat vieles auf den Prüfstand gestellt. Und sie hat grundsätzliche Fragen aufgeworfen. Eine lautet: Wie lässt sich den Schwächen des Finanzsystems sinnvoll begegnen? Unter anderem, so hieß es oft, indem man die Arbeit der Ratingagenturen genauer unter die Lupe nimmt. Ihnen lastete man eine maßgebliche Mitverantwortung am Krisenverlauf an. Weiter

Nächster Start: Master Risiko- und CompliancemanagementDie Hochschule Deggendorf hat mit dem Komptenzportal RiskNET und dem TÜV Süd den deutschlandweit einzigartigen Weiterbildungsstudiengang Master Risiko- und Compliancemanagement entwickelt. Dieser ist eine Antwort auf die Finanz- und Wirtschaftskrise. Denn die Branche ist sich einig, dass neben Banken vor allem auch Industrie-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen ihr Risikomanagement im Sinne eines "Frühwarnsystems" professionalisieren müssen. Die Vorlesungen finden am Wochenende statt und das komplette Programm besteht aus drei Semestern. In den ersten beiden Semestern finden Vorlesungen statt, zum Beispiel zu den Themen Risikomanagement pro Abteilung, Produkthaftungsrisikosteuerung, Versicherbarkeit von Risiken, aktuelle Risikomanagementstandards und Compliancemanagement. Die Masterarbeit wird im dritten Semester angefertigt. Bei erfolgreichem Studium dürfen die Absolventen den international anerkannten Titel "Master of Arts" tragen, der auch zur Promotion berechtigt.
Das Studium beginnt am 25. März 2010 und Bewerbungen werden noch bis zum 15. Februar entgegengenommen. Weiter





Politische Interventionen sind Risikofaktor Nummer EinsLaut dem aktuellen "Banking Banana Skin Index", der die größten Risiken der internationalen Finanzindustrie widerspiegelt, gelten "Politische Interventionen" derzeit als Risikofaktor Nummer Eins für die Bankenwelt. Gut ein Jahr nach dem Höhepunkt der Finanzmarktkrise hat sich die Stimmung in der Branche damit klar gegen eine weitere staatliche Einflussnahme gewendet. Auf dem zweiten Platz folgt in der Liste der Top-Risiken die Kategorie "Kreditrisiken". Die Furcht vor Überregulierung steht auf Rang drei und damit noch vor der Sorge über die Entwicklung der Weltwirtschaft und den Liquiditätsrisiken auf Platz fünf.
Der Index listet regelmäßig die aus Sicht von Bankern, Aufsichtsbehörden und Branchenbeobachtern größten Gefahren für die Bankenbranche auf. Die Studie wird von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und dem Centre for the Study of Financial Innovation (CSFI) durchgeführt und basiert imn diesem Jahr auf der Befragung von 440 Branchenexperten aus 49 Ländern. Der Name des Risikobarometers ist eine Anspielung auf das Risiko, beim Gang über die Wall Street auf einer Bananenschale auszurutschen. Weiter

Aktuelle Uploads in der RiskNET eLibraryJede unternehmerische Entscheidung ist unweigerlich mit dem Eingehen von Risiken verbunden. Diese Risiken sind umso höher, je vielschichtiger die Geschäftstätigkeit und je komplexer die abzusetzende Leistung werden. Speziell kleine und mittlere technologieorientierte Unternehmen, welche aufgrund allgegenwärtiger Ressourcenknappheit und branchenspezifischen Rahmenbedingungen (wie beispielsweise hoher Technologiedynamik) einem hohen Innovationsdruck ausgesetzt sind, verkennen oftmals die Bedeutung dieser Tatsache und versuchen, wenn überhaupt, ein Risikomanagementsystem einzuführen, dessen Nachhaltigkeit durchaus in Frage zu stellen ist.
Download des Artikels "Risikomanagement in technologieorientierten kleinen und mittleren Unternehmen" in der RiskNET eLibrary (Rubrik Methoden): Weiter 


Aktuelle BuchempfehlungenCompliance: Praxisleitfaden für Unternehmen
Von: Klaus Moosmayer, Verlag C. H. Beck, 124 Seiten, München 2010.
"Compliance" ist in aller Munde und beschreibt die Einhaltung der Pflichten zur ordnungsgemäßen Unternehmensführung. In dem kompakten Praxisleitfaden von Klaus Moosmayer sind die Erfahrungen des Autors als Compliance Operating Officer und Chief Counsel Compliance & Investigations der Siemens AG eingeflossen. Die Grundzüge des Siemens Compliance Programms sind im Anhang abgedruckt.
Das kompakte, 124 Seiten umfassende Buch gliedert sich in insgesamt sechs Themenblöcke. Nach einem einführenden Kapitel, in dem es im wesentlichen um die originäre Aufgabe der Unternehmensleitung geht, die von ihr verantworteten unternehmerischen Aktivitäten in der Art und Weise zu organisieren und zu überwachen, dass sie zumindest mit den jeweils anwendbaren straf- und bußgeldbewehrten Gesetzen in Einklang stehen, konzentriert sich das zweite Kapitel auf die wesentlichen Rechtsgrundlagen der Compliance und möglicher Haftungsrisiken. In diesem Kontext verweist der Autor auch auf die Haftung des Aufsichtsrats. So ist der Aufsichtsrat bei Hinweisen auf Fehlverhalten der Unternehmensleitung verpflichtet, Ansprüche zu prüfen und in der Regel auch durchzusetzen. Unterlässt er dies, kann er sich selbst dem strafrechtlichen Vorwurf der Untreue und einer zivilrechtlichen Haftung aussetzen. Weiter

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