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RiskNET Kolumne: Krisenfeste Liquiditätssicherung in UnternehmenDie Gefahr, dass ein Unternehmen zu einem Zeitpunkt nicht in der Lage sein könnte, seinen ordnungsgemäßen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und im vollen Umfang zu entsprechen, ist in den vergangenen zwölf Monaten deutlich gestiegen. Die Finanzmarktkrise entwickelt sich zu einer Wirtschaftskrise.
Die tägliche und langfristige Liquidität eines Unternehmens ist die wichtigste Voraussetzung für die Fortführung eines Unternehmens (Going Concern). Neben der Bonität (Kreditwürdigkeit) eines Unternehmens ist die Diversifikation von Finanzierungsquellen und -fristen ein wichtiger Baustein für die Sicherstellung der Liquidität. Ausgehend von der Unternehmensbilanz können auf der Passivseite die Verbindlichkeiten geordnet nach den Fälligkeiten abgelesen werden. In der Historie wurden hierzu verschiedene am Bestand orientierte Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen abgeleitet. Beispielsweise setzt der Anlagendeckungsgrad I das Eigenkapital in Relation zum Anlagevermögen. Weiter 




Jobanngebot: Spezialist m/w Revision für die Prüfung interner Modelle Wer Spitzenleistung bringt, will auch in einer Spitzenmannschaft spielen. Die Postbank Gruppe ist mit über 14,2 Millionen Kunden und rund 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der großen Finanzdienstleister Deutschlands. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil unserer Gruppe ist die Kundennähe angesichts einzigartiger Vertriebskanäle.
Die Postbank Gruppe sucht einen Experten für die Durchführung und Leitung von Prüfungen, vor allem in den Bereichen Risikosteuerung und Risikocontrolling, des Postbankkonzerns mit Schwerpunkt "Modell-Prüfung". Weiter
Die Rendite kam vor der RisikobetrachtungJens Schmidt-Bürgel ist im deutschen Ratingbusiness eine Instanz. Seit 1997 war er für das Rating von deutschen und Schweizer Banken sowie für das Rating von Pfandbriefen der Landesbanken bei einer der wichtigsten Ratingagenturen der Welt zuständig. Damals gab es in Deutschland keine hier ansässigen Ratingagenturen, keine in Deutschland ansässigen Rating Advisors, noch keine Anbieter von Ratingsoftware und auch keine auf den Mittelstand spezialisierte Ratingagenturen. Als Schmidt-Bürgel dann vor über sieben Jahren Geschäftsführer der Fitch Deutschland GmbH wurde und das Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufbauen sollte, betrat er absolutes Neuland. Heute lässt sich sagen: Er hat seinen Job gut gemacht, in der Assekuranz Fitch zum Marktführer werden lassen und die Ratingagentur neben den scheinbar übermächtigen Moody's und Standard & Poor's mit beiden Beinen etabliert. Dass er noch immer fest im Sattel sitzt, ist in der anglo-amerikanisch geprägten "Hire and Fire"-Ratingszene schon bemerkenswert. Weiter
MaRisk-Novelle geht am Ziel einer effektiveren Aufsicht vorbeiBanker - dabei denken die meisten wohl an die blauen und gelben Kollegen aus Frankfurt - haben in diesen Tagen nicht den besten Ruf. In einer aktuellen Forsa-Umfrage für das Magazin Stern wurde ermittelt, zu welcher Institution die Deutschen großes Vertrauen haben: Auf Platz Eins steht die Polizei mit 81 Prozent, etwas weiter unten folgen der Bundespräsident mit 74 Prozent, Ärzte mit 74 Prozent, die Bundeswehr mit 61 Prozent, Sparkassen mit 54 Prozent, Bundesregierung mit 41 Prozent und so weiter. Sehr weit unten stehen Banken mit 21 Prozent und das Schlusslicht bilden Manager von Großkonzernen mit 8 Prozent. Verwunderlich ist diese Einordnung von Banken in Anbetracht der Ereignisse in den vergangenen 18 Monaten nicht. Während sich die eine oder andere Bank noch schämen möchte staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wird gerade bei diesen systemrelevanten Banken darüber spekuliert, ob sie denn überhaupt ein für die Zukunft tragfähiges Geschäftsmodell besitzen. Weiter



Moral Hazard und Verhaltensrisiken als Ursachen der FinanzkriseWarum horten Banken trotz der Politik des "billigen Geldes" ihre Liquidität? Um die Wirkungen einer Strategie am Finanzmarkt abzuschätzen, muss man wissen, dass Entscheidungen von Opportunitäten, Präferenzen und Einschätzungen abhängen. Bei der Strategie des "billigen Geldes" schätzen die Notenbanken die Konsequenzen wohl richtig ein: Wird der Finanzmarkt geflutet, gibt es keinen Grund, dass Banken ihre Liquidität horten. Die Subprime-Krise zeigt: Diese Hypothese ist falsch. In der Statistik spricht man von einem Fehler 2. Art.
Auslöser der Finanzmarktkrise waren hohe Ausfallquoten bei Krediten mit schwachen Bonitäten (Subprimes) am US-Immobilienmarkt. Dort waren die Bedingungen bis Anfang des Jahres 2006 sehr günstig. Mit hohem Volumen (5.200 Mrd. US-Dollar; 40 Prozent aller US-Hypotheken) ergänzten halbstaatliche Agenturen (Government Sponsored Entities, GSE) wie Freddie Mac (Federal Home Loan Mortgage Corporation) und Fannie Mae (Federal National Mortgage Association) die Politik des "billigen Geldes" der amerikanischen Notenbank (Fed) durch eine Politik des "billigen Baukredits". Weiter
Wetterbedingte Naturkatastrophen nehmen weiter zuIke war der schadenträchtigste Hurrikan des Jahres 2008. Seine große geografische Ausbreitung und die Folgen der dramatischen Sturmflut in Küstennähe stellten zeitnahe Schadenschätzungen vor beträchtliche Herausforderungen. Nach den relativ gemäßigten Jahren 2006 und 2007 war die Hurrikansaison 2008 wieder ein Jahr der Extreme, welches die erhöhte Warmphasenaktivität im westlichen Nordatlantik seit 1995 unterstrich.
Von den 16 tropischen Stürmen (davon 8 Hurrikane) erwies sich Ike als herausragend: Mit dem niedrigsten Kerndruck aller Hurrikane des Jahres und mittleren Windgeschwindigkeiten von über 230 km/h verursachte er weitreichende Schäden in der Karibik, in den USA und in Kanada. Mit einem Integrated-Kinetic-Energy-Wert (IKE) von 5,6 - bei einem möglichen Maximum von 6 - erreichte Ike den höchsten jemals berechneten Wert eines Hurrikans im Atlantik. Er bezeichnet das kombinierte Zerstörungspotenzial eines Hurrikans aus Wind und Sturmflut. Zum Vergleich: Hurrikan Katrina erreichte 2005 auf dieser Skala einen Wert von 5,1. Insgesamt verursachte Ike Gesamtschäden von 38 Milliarden US-Dollar. Weiter



Planspiel & Seminar: Risikomanagement in Industrie und HandelDas Intensiv-Seminar "Industrielles Chancen-/Risikomanagement, Schritt für Schritt professionell umsetzen" ist nicht nur wegen des außergewöhnlich schönen Ortes auf der Speckalm im Sudelfeld einmalig: Vom 14. bis 15. Mai 2009 wird auf 1408 Meter Meereshöhe in einer der schönsten Landschaften im Voralpengebiet Methodenkompetenz in praxisorientierten Verfahren zur Risikomessung und -berichterstattung vermittelt.
Die aussichtsreiche Umgebung zwischen saftigen Almwiesen und grasenden glücklichen Kühen vermittelt den für das Risikomanagement nötigen "Weitblick". Das Planspiel Risikomanagement bereitet die Teilnehmer auf den Umgang mit komplexen Entscheidungen im Risikomanagement vor. Planspiele ermöglichen dabei den Teilnehmern das Ausprobieren von unterschiedlichen Strategien der Risikosteuerung - basierend auf der bewährten Methode des "Action Learning". Die Teilnehmer stehen dabei im Wettbewerb mit anderen (Planspiel-)Unternehmen auf einem simulierten Markt. Durch ihre Risikomanagement-Entscheidungen wird der Erfolg ihres Unternehmens wesentlich beeinflusst. Danach sind sie dem "Gipfelsieg" ganz nah!
Die Alm ist mit dem PKW erreichbar und bietet moderne Zimmer mit Dusche/WC. Weiter
Leitfaden zum Risikomanagement im KrankenhausKrankenhäuser gehören zu den unverzichtbarsten und zugleich störungsempfindlichsten sozialen Infrastrukturen, die eine herausragende Bedeutung für den Bevölkerungsschutz haben. Internationale Beispiele zeigen, dass sich Großschadensereignisse immer dann zu humanitären Katastrophen ausweiten, wenn auch das Gesundheitswesen zusammenbricht. Denn damit steht diese so wichtige Basisversorgung gerade dann nicht zur Verfügung, wenn besonders viele Menschen existenziell auf sie angewiesen sind.
Vom Kapitän eines Schiffes oder Flugzeuges oder auch einem Chefarzt erwarten wir zurecht, dass er seine Risiken (im Sinne von Gefahren) kennt und alles tut, um sie soweit wie nur irgendwie möglich zu minimieren - schließlich hängen von seinen Entscheidungen das Leben und die Gesundheit anderer Menschen ab. Weiter



Aktuelle BuchempfehlungenPraxishandbuch Corporate Compliance
Von: Axel Jäger/Christian Rödl/José A. Campos Nave, Wiley-VCH, 463 S., Weinheim 2009
Aus Sicht der Herausgeber und Autoren ist Corporate Compliance nicht nur unter dem Gesichtspunkt Haftungsvermeidung und Risikobegrenzung zu sehen. Vielmehr handelt es sich nach ihrem Verständnis um die unternehmerische Möglichkeit der Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und der Verbesserung des Unternehmensratings. Insoweit kann Corporate Compliance einen sinnvollen und nachhaltigen Beitrag dazu liefern, die eigene Wettbewerbskraft des Unternehmens im Markt zu festigen und zu steigern. Die Aussage "alter Wein in neuen Schläuchen" wäre - nach Ansicht der Autoren - verfehlt, da es nicht nur um die Aufdeckung von unternehmerischen Risiken geht, sondern vielmehr um die Implementierung von Maßnahmen, die den Unternehmenswert erhalten und auch steigern. Weiter

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