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Risk Best Practice Network: Qualifying für Solvency II - Anforderungen aus MaRisk VA erfolgreich umsetzen, 5. November 2009Die MaRisk VA verlangen die Entwicklung eines Risikotragfähigkeitskonzeptes, möglichst auf Basis einer ökonomischen Bewertung. Gleichzeitig soll es den strategischen Zielen gerecht werden und zur tatsächlichen Unternehmenssteuerung passen. Quadratur des Kreises? Die Anforderungen aus MaRisk VA sind keine reine Bürokratie, sondern wirtschaftliches Interesse jeder Versicherung.
Spannend und praxisnah informieren Sie Experten wie Dr. Wolfram Nicolai (Deutscher Ring) und Thomas Korte (LV 1871) im Rahmen des Risk Best Practice Network (initiiert von RiskNET und SAS Institute) über aktuelle Trends und die entscheidenden Einflussfaktoren. Diskutieren Sie mit ihnen über neue Möglichkeiten und Strategien. Über Ihre verbindliche Anmeldung für die limitierten Plätze freuen wir uns. Weiter

Große Depression als AAA-MaßstabDie "Große Depression" ist künftig ein Maßstab für die Widerstandskraft, die ein Emittent für ein AAA Rating aufweisen muss. Nur wer auch unter den Bedingungen einer Großen Depression wirtschaftlich in der Lage ist, seinen zwingend fälligen Zahlungsverpflichtungen stets vollständig und rechtzeitig nachzukommen, kann nach der Kriteriologie der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P’s) die Bestnote erreichen. Dies machen S&P’s Analysten in einer Telefonkonferenz zum Thema "What Has Changed At S&P And How It May Impact Our Ratings" deutlich.
Als Great Depression ("Große Depression") bezeichnet man die schwere Wirtschaftskrise in den USA, die am 24. Oktober 1929 mit dem "Schwarzen Donnerstag", auf Grund der Zeitverschiebung zwischen Europa und der USA auch als "Schwarzer Freitag" bekannt, begann und die 1930er Jahre dominierte sowie Teil bzw. Ursprung der Weltwirtschaftskrise war. Die wichtigsten Änderungen in der Kriteriologie von S&P’s ergaben sich erwartungsgemäß für CDOs, RMBS und ähnliche Instrumente, die im Mittelpunkt der Krise standen. Weiter



Das nächste große RisikoDer Investmentdebatte zuzuhören, ist momentan interessant: Die Meinungen sind sowohl festgefahren als auch völlig polarisiert. An der Wachstumsfront haben wir jene, die auf eine V-förmige, und jene, die auf eine W-förmige Erholung bauen. Bei den Preisen gibt es die "Inflationisten" und die "Deflationisten". Und was die Märkte betrifft, so haben wir wie immer sowohl die Bullen als auch die Bären, die stets dieselben zu sein scheinen. Sie vertreten immer dieselben Meinungen, und zwar unabhängig von den Investmentgrundlagen.
Unser allgemeiner Konjunkturausblick liegt meistens irgendwo zwischen diesen Extremen. Im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum glauben wir, dass sich die Welt im nächsten Jahr mit einer jährlichen Wachstumsrate von drei bis vier Prozent erholen wird, angeführt von den Schwellenmärkten und Asien, wobei Großbritannien dann das Schlusslicht bilden wird. Für die nächsten Quartale gehen wir davon aus, dass der allgemeine Tenor der Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten positiv bleibt. Wir nehmen an, dass die Unternehmensgewinne in diesem Quartal wahrscheinlich ihre Talsohle erreichen. Ferner sind wir überzeugt, dass die Gewinnzahlen im Jahr 2010 wahrscheinlich um 25 Prozent höher ausfallen werden als die für 2009 zu erwartenden eher niedrigen Gewinne. Weiter

Investoren weiterhin skeptisch gegenüber Verbriefungen Seit Ausbruch der Finanzkrise sind Kreditverbriefungen teilweise heftig in Verruf geraten. Dementsprechend kehrt das Vertrauen in diese Finanzierungsinstrumente auch jetzt nur sehr zögerlich zurück. Breiter Konsens herrscht dagegen im Hinblick auf die grundsätzlichen Vorteile von Verbriefungen - insbesondere, da sie als probates Mittel gegen die befürchtete Kreditklemme angesehen werden. So hält laut einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint unter rund 60 Spezialisten aus Banken, Industrie und Verbänden eine überwältigende Mehrheit von 98 Prozent den Einsatz von Verbriefungen auch künftig für notwendig.
Eine unbedingte Voraussetzung für die (Wieder-)belebung des Verbriefungsmarktes ist allerdings das Vertrauen der Investoren. Insbesondere Anleger außerhalb der Bankenlandschaft, die vor der Finanzkrise im Verbriefungsmarkt sehr aktiv waren, blieben dem Markt allerdings nach wie vor fern. Weiter




Lichtblicke bei der wirtschaftlichen EntwicklungAnlässlich der Veröffentlichung des Herbstgutachtens der Forschungsinstitute Mitte Oktober hat der Bundesverband deutscher Banken (BdB) vor allzu großen Hoffnungen gewarnt. "Es bleibt dabei: Der scharfe Wirtschaftseinbruch im laufenden Jahr wird uns noch vor große Herausforderungen stellen - namentlich mit Blick auf den Arbeitsmarkt, die sozialen Sicherungssysteme und die Haushaltskonsolidierung", so der Geschäftsführende Vorstand des Bankenverbandes, Manfred Weber. Auch wenn es derzeit Lichtblicke bei der wirtschaftlichen Entwicklung gebe, werde die aktuelle Dynamik wohl nicht dauerhaft so hoch bleiben. Ein selbstragender Aufschwung sei noch nicht festzustellen, vielmehr werde die Konjunktur nach wie vor von der Politik gestützt. Vor allem deswegen hätten sich die vor einem halben Jahr sehr düsteren Aussichten etwas aufgehellt. Nun gelte es, das noch zarte Pflänzchen des Aufschwungs nicht zu gefährden. Weiter

RMA-Jahreskonferenz am 24./25. November 2009 in München/IsmaningDie Key-Note der RMA-Jahreskonferenz widmet Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Frage: "Demographiekrise - Bankenkrise - Staatskrise - Ein Staat, der über seine Verhältnisse lebt?".
Im Mittelpunkt der Tagung steht die wert- und risikoorientierte Steuerung von Unternehmen sowie die Frage, welche Beiträge das Risikomanagement zur Überwindung der Krise leisten kann. Praxisbeispiele zum Enterprise Risk Management stellen u.a. die Lenzing AG und Marc O’Polo vor. Weitere Referenten sind u.a. Dr. Thomas Blunck (Mitglied des Vorstands der Münchner Rückversicherungs AG) und Prof. Dr. Christian Laux (Goethe-Universität Frankfurt). Weiter




RiskNET Planspiel & Seminar 2009: Risikomanagement in Industrie und HandelDas Intensiv-Seminar (10.-11. November 2009) vermittelt Methodenkompetenz in praxisorientierten Verfahren zur Risikomessung und -berichterstattung. Neben dem klassischen Instrumentarium und den aus dem Finanzdienstleistungsbereich bekannten Value at Risk-Modellen werden neue, speziell für die Anforderungen von Industrie- und Handelsunternehmen entwickelten Cashflow at Risk (CFaR) und Budget at Risk Ansätze erläutert. Zur integrierten Betrachtung von Risiken und Chancen werden weitere Risiko-Kennzahlen vorgestellt und diskutiert.
Das Planspiel Risikomanagement bereitet die Teilnehmer auf den Umgang mit komplexen Entscheidungen im Risikomanagement vor. Planspiele ermöglichen dabei den Teilnehmern das Ausprobieren von unterschiedlichen Strategien der Risikosteuerung - basierend auf der bewährten Methode des "Action Learning". Die Teilnehmer stehen dabei im Wettbewerb mit anderen (Planspiel-)Unternehmen auf einem simulierten Markt. Durch ihre Risikomanagement-Entscheidungen wird der Erfolg ihres Unternehmens wesentlich beeinflusst.
Im Workshop "Prognose- und Frühwarnsysteme" (12. November 2009) entwickeln wir gemeinsam mit den Teilnehmern stochastische Prognose- und Frühwarnsysteme aus den Bereichen Marktrisiken und operationelle Risiken. Weiter

Aktuelle Uploads in der RiskNET eLibraryDie aktuelle Finanzkrise zeigt, dass Krisendiagnose und präventives Krisenmanagement grundsätzlich bei der Unternehmenssteuerung berücksichtigt werden sollten. Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie mit Hilfe von Simulationsverfahren Ratingprognosen erstellt sowie der Eigenkapitalbedarf eines Unternehmens zur Risikodeckung und damit zur Krisenprävention ermittelt werden können. Weiterhin werden strategische Maßnahmen aufgezeigt sowie Anleitungen für das Kostenmanagement und die Liquiditätssicherung gegeben.
Download des Artikels "Krisendiagnose und Krisenmanagement" in der RiskNET eLibrary (Rubrik Methoden): Weiter 





RiskNET Kolumne Oktober 2009: Risikomanagement in der Krise: Stand und VerbesserungspotenzialeDie Risikomanagementfähigkeiten sollten Unternehmen in die Lage versetzen, schwerwiegende oder gar bestandsbedrohende Krisen zu vermeiden und bei wichtigen unternehmerischen Entscheidungen (wie Investitionen) ein Abwägen erwarteter Erträge und Risiken ermöglichen. Auch im Zusammenspiel mit den Frühaufklärungs- und Controllingsystemen hat das Risikomanagement vieler Unternehmen seine ökonomische Aufgabenstellung in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht erfüllt.
Der Umfang speziell makroökonomischer Risiken wurde unterschätzt, die notwendigen Informationen über den risikobedingt erforderlichen Eigenkapital- und Liquiditätsbedarf zur Sicherung des Ratings liegen vielen Vorständen nicht vor und bei vielen unternehmerischen Entscheidungen der Vergangenheit wurden erwartete Gewinne und die eingegangene Risiken nicht gegeneinander abgewogen. Im Gegensatz zur Kernidee eines wertorientierten Managements, wurde noch oft bei Entscheidungen, beispielsweise Akquisitionen oder Großinvestitionen, lediglich eine Steigerung der Rendite angestrebt - ohne auf die Implikationen für den Gesamtrisikoumfang, dem risikobedingten Eigenkapital und das zukünftige Rating zu achten. Weiter 

Aktuelle BuchempfehlungenRisikoanalyse - Modellierung, Beurteilung und Management von Risiken mit Praxisbeispielen
Von: Claudia Cottin/Sebastian Döhler, Vieweg+Teubner, 420 Seiten, Wiesbaden 2009.
Ziel des Buches ist eine praxis- und anwendungsorientierte Einführung in mathematische Aspekte der Risikomodellierung und -analyse und des Risikomanagements. Das einführende Lehrbuch gliedert sich in sieben Kapitel. Das einleitende, erste Kapitel konzentriert sich auf elementare Grundlagen der Risikoanalyse, etwa die Darstellung der etymologischen Wurzeln des Risikobegriffs sowie die Grundlagen der Risikoanalyse im Finanz- und Versicherungswesen. Außerdem skizzieren die Autoren die regulatorischen Grundlagen des Risikomanagements sowie die Regelkreislogik des Risikomanagements.
Das Buch bietet eine solide Einführung in die quantitative Welt der Risikoanalyse und des Risikomanagements. Basierend auf zahlreichen Beispielen, den mitgelieferten Excel-Tabellen bzw. dem R-Code stellen die Autoren einen konkreten Bezug zur Praxis her. Das Buch kann sowohl Studenten als auch Praktikern uneingeschränkt als einführende Lektüre empfohlen werden. Weiter

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