Der Newsletter wird fehlerhaft angezeigt? Unter http://www.risknet.de/index.php?id=547 können Sie direkt auf den aktuellen Newsletter zugreifen.

Ifo-Konjunkturuhr weiter im RezessionsquadrantenNach Informationen des ifo Institut für Wirtschaftsforschung e. V. - renommiertes "An-Institut" der Ludwig-Maximilians-Universität München - hat sich das Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands im Februar wieder abgekühlt, nachdem es sich im Vormonat etwas verbessert hatte. Die seit Monaten anhaltende Verschlechterung der Geschäftssituation der Unternehmen geht auch im Februar weiter. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel von 83 Punkten im Januar auf 82,6 Punkte. Experten hatten eine Stagnation bei 83 Punkten erwartet. Der Ifo-Geschäftsklimaindex gilt als Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft. Der Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten sehen die Befragungsteilnehmer jedoch erneut weniger pessimistisch entgegen. Dennoch bleiben die Erwartungen der Unternehmen vorwiegend skeptisch. Insgesamt deuten die Befragungsergebnisse nicht auf eine konjunkturelle Wende hin. Weiter



Man rette sich vor Politikern, die die Welt retten wollenBeim heutigen Treffen der europäischen G-20-Staaten haben sich alle Teilnehmer auf eine stärkere Regulierung der internationalen Finanzmärkte geeinigt. Alle beteiligten Staaten stimmten den Angaben zufolge darin überein, dass "kein Finanzmarkt, kein Finanzmarktprodukt, kein Finanzmarktakteur" künftig ohne Regulierung oder Aufsicht sein dürfe. Auch die Forderung nach einer direkten Regulierung von Hedgefonds werde von keinem Teilnehmer mehr infrage gestellt, hieß es. Ziel sei es, weitere Finanzkrisen in Zukunft zu vermeiden. Neben der Gastgeberin Bundeskanzlerin Angela Merkel nahmen die Regierungschefs von Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien und Tschechien sowie von Luxemburg teil. Hinzu kamen EU-Kommissionspräsident Jose-Manuel Barroso und der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet. Weiter 

Bewertung von synthetischen und Cash CDO in der PraxisDie SubPrime-Krise entstand zum Einen durch die expansive Geldpolitik in den USA (im Sommer 2003 stand der US-Leitzins bei etwa einem Prozent), welche Geld billig verfügbar machte, dass nach Renditemöglichkeiten suchte, und zum Anderen durch die Möglichkeit, vergebene Kredite mittels strukturierter Anleihen weiterverkaufen zu können. Diese beiden Faktoren trugen dazu bei, dass bei der Kreditvergabe immer weniger auf die Bonität der Kunden geachtet wurde.
Es trat damit sowohl Moral Hazard auf, als auch Adverse Selection, weil aufgrund der hohen Nachfrage, die Emittenten es sich leisten konnten, immer kleiner werdende Anteile des First-Loss-Pieces bei sich zu behalten. Diese Hypothekenkredite an Schuldner niederer Bonität beginnen in den USA mit einem niederen fixen Zins, in dem ein nur geringer oder gar kein Tilgungsanteil (interest only) vorhanden ist, und der nach einigen Jahren auf ein variables, wesentlich höheres und für die Bonität des Schuldners kritisches, Niveau ansteigt (Adjustable-Rate Mortgages, ARM). Eine noch extremere Art dieser Kredite sind Option Adjustable-Rate Mortgages (OARM), die zu Anfang nicht einmal den kompletten Zins zahlen, und den Kreditbetrag erhöhen, bis eine vorher vertraglich vereinbarte Schwelle erreicht ist. Ab diesem Zeitpunkt sind dann sowohl Zins als auch Tilgungszahlungen zu leisten, was oft zu einer Verdopplung der monatlichen Raten und mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Ausfall führt. Weiter
Dynamisches Risikomanagement mit System DynamicsWir leben in einer komplexen und dynamischen Umwelt. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise sind treffende - wenn auch sehr schmerzliche Beispiele für die Vernetzung ökonomischer Systeme und dafür, welche dramatischen Auswirkungen diese Abhängigkeiten haben können. Die Globalisierung der Märkte und die damit einhergehende steigende Komplexität im Unternehmensumfeld haben tiefgreifende Auswirkungen auf den Umgang mit der Risikosituation im Unternehmen. So wird es zunehmend schwieriger, Risiken zu beherrschen und Risikopotenziale rechtzeitig zu erkennen. Die Gefahr, Fehlentscheidungen zu treffen und somit den Unternehmenserfolg zu gefährden, steigt. Aus diesem Grund gewinnen wirksame Instrumente, die in der Lage sind, komplexe Risikostrukturen darzustellen, sie zu beherrschen und optimal zu steuern, zunehmend an Bedeutung. Eine Methode, die diesen Anforderungen praxiserprobt gerecht wird, ist System Dynamics. Weiter



Planspiel & Seminar: Risikomanagement in Industrie und HandelWirtschaftliches Handeln ist immer mit Gefahren verbunden. Diese werden als Ursachen für mögliche Abweichungen von den geplanten bzw. erwarteten Werten aufgefasst, was Chancen (positive Abweichungen) ebenso einschließt wie Risiken (negative Abweichungen). Der Unternehmenserfolg ist maßgeblich davon abhängig, dass Chancen und Risiken gegeneinander abgewogen werden. Risikoorientierte Unternehmensführung ist ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Funktionen, Prozesse und Bereiche eines Unternehmens umfasst.
Das Planspiel Risikomanagement bereitet die Teilnehmer auf den Umgang mit komplexen Entscheidungen im Risikomanagement vor. Planspiele ermöglichen dabei den Teilnehmern das Ausprobieren von unterschiedlichen Strategien der Risikosteuerung - basierend auf der bewährten Methode des "Action Learning". Die Teilnehmer stehen dabei im Wettbewerb mit anderen (Planspiel-)Unternehmen auf einem simulierten Markt. Durch ihre Risikomanagement-Entscheidungen wird der Erfolg ihres Unternehmens wesentlich beeinflusst.
Das RiskNET-Intensiv-Seminar & Planspiel "Chancen-/Risikomanagement in Industrie und Handel, Schritt für Schritt professionell umsetzen" findet vom 31. März bis 1. April 2009 im Schloß Hohenkammer bei München statt. Am 2. April bieten wir einen optionalen Aufbau-Workshop zum Thema Frühwarnsysteme an. Weiter
Risikomanagement zwischen Kunst und Wissenschaft"Und warum ist wieder alles anders gekommen?" Diese Frage stellen wir uns oft. Gerade auch im Risikomanagement verhalten sich viele Unternehmen wie der Autofahrer, dessen Frontscheibe beschlagen ist und der deshalb mit Hilfe des Rückspiegels fährt. Ereignisse, die in der Vergangenheit nicht eingetreten sind, erwarten wir auch für die Zukunft nicht. Die Realität sieht jedoch etwas anders aus: Unternehmen sind komplexe Netzwerke ohne einfache Ursache-Wirkungs-Logik. Prognosen und die gewissenhafte Analyse von Zahlen und Daten werden immer schwieriger und liefern nicht immer brauchbare Aussagen über die Zukunft. Gleichzeitig stellt sich die Zukunftsfrage aber immer dringender. Eine Ursache ist: Immer mehr Parameter ändern sich in immer kürzerer Zeit. Alles zwecklos? Mit schrägen Ideen, Sachverstand und einem gesunden Maß an Intuition lässt sich aber ein durchaus gehaltvolles Zukunftsbild entwickeln. Weiter
Anzahl infizierter Internetseiten steigt rasantDie Gefahren aus der elektronischen Welt sind in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Online-Betrügereien, Phishing-Attacken, Identitätsdiebstahl und Hacker-Angriffe gehören zur Cyberwelt dazu. Leider sind viele Internet-Nutzer blauäugig und sind sich der Gefahren durch Cybercrime nicht bewusst. Experten des internationalen IT-Sicherheitsanbieters Kaspersky Lab warnen vor folgenden bedeutenden Cybercrime-Bedrohungen, die im Jahr 2009 auf die Internetnutzer zukommen können. 1. Eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Zeit ist die Infektion von Computern über transportable Speichermedien, wie USB-Sticks, CDs und DVDs. Zahlreiche PCs wurden bereits automatisch von solchen Medien mit Crimeware infiziert - oftmals auch nur, weil sich die Nutzer dieser Gefahren nicht bewusst sind. Weiter
Bundesbank: Transparenz über Risiken durch integrierte "Risikolandkarte"Was die Ursachen der Krise angeht, besteht in der Öffentlichkeit eine gewisse Neigung zu personalisieren und "den Banken" und "den Bankmanagern" generell die aus den Berichten des alten Testaments bekannte Rolle des "Sündenbocks" zuzuweisen, so Franz-Christoph Zeitler, Vizepräsident der Deutschen Bundesbank. Zeitler weiter: Hilfreicher als zu personalisieren ist es, die Tiefenstruktur der Krise zu untersuchen und dadurch die Grundlagen zu schaffen für ein internationales Netzwerk von Regeln und Standards, mit dem ähnliche Krisen in Zukunft vorgebeugt werden kann. Nach Meinung des Bundesbank-Vizepräsidenten können als Hauptursachen der Krise die folgenden Punkte aufgeführt werden: a) eine zu große Sorglosigkeit bei der Verbriefung und der marktbasierten Finanzierung. Dies gilt vor allem für außerbilanzielle Verbriefungen und Wieder-Verbriefungen mit hohem Abstraktionsgrad ("CDOs of ABS"). Weiter



Aktuelle BuchempfehlungenVerwendung des Ratings zur Regulierung des Kapitalmarkts
Von: Malte Richter, Peter Lang Verlag, 305 Seiten, Frankfurt/Main 2008.
Das Versagen der internationalen Finanzmärkte erfordert ein Eingreifen des Staates, um die aus dem Lot geratene Situation wieder in ein vernünftiges Maß zu bringen. Sogar die Verstaatlichung von Banken ist kein Tabu mehr. Insbesondere in den USA und Großbritannien setzt ein Umdenkungsprozess ein, der mehr Regulierung zur Stabilisierung der Kapitalmärkte vorsieht. Nicht nur national, sondern auch international sind neue Spielregeln erforderlich, die eine nachhaltige Stabilität und Entwicklung gewährleisten sollen. In diesem Zusammenhang sind auch die Aufgaben und Rollen der Ratingagenturen neu zu überdenken. Offensichtlich ist, dass sie häufig den Informationen hinterherlaufen bzw. die Entwicklung mal wieder verschlafen haben. So wie auch bei der gegenwärtigen Finanzkrise. Der Öffentlichkeit erklärten sie jedoch immer das Gegenteil, dass ihre Analysen helfen, künftige Entwicklungen absehen zu können.
Was aber ist das Prinzip, die Aufgabe und das Selbstverständnis von Ratingagenturen? Welche Zugangsregelungen und Voraussetzungen sind erforderlich, um als Agentur anerkannt zu werden? Was soll das Rating überhaupt bewirken? Weiter

RiskNET Aktuell ImpressumDirekter Zugriff auf den Newsletter:
Alternativ können Sie unter www.risknet.de/index.php?id=547 direkt auf den aktuellen Newsletter zugreifen.
Erscheinungsweise:
RiskNET Aktuell ist ein exklusiver Newsletter-Service von RiskNET. Er erscheint mindestens alle 14 Tage in elektronischer Form und wird an etwa 6.800 Abonnenten verschickt. Bei inhaltlichen Fragen oder Interesse an Werbung (Banner-Werbung etc.) schreiben Sie bitte an office@risknet.de
Mediadaten:
Die Mediadaten 2009 finden Sie hier: www.risknet.de/Mediadaten.480.0.html
Herausgeber:
RiskNET - The Risk Management Network / RiskNET GmbH / Ernst-Sachs-Straße 13 / D-83080 Oberaudorf / Internet: www.risknet.de / Telefon: +49-8033-304638 / E-Mail: office@risknet.de / Impressum: http://www.risknet.de/Impressum.22.0.html
Rechtliche Hinweise:
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. in diesem Newsletter berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden dürfen. Vielmehr handelt es sich häufig um gesetzliche geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere die der Übersetzung in fremde Sprachen. Der Inhalt dieses Newsletters wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren, Herausgeber und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie für eventuelle Fehler keine Haftung.