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Ethik als Basis einer risiko- und wertorientierten SteuerungDie Marke, betrachtet als Bindeglied zwischen ökonomischer und ethischer Wertschöpfung, rückt unter dem Eindruck der aktuellen Finanzmarktkrise ganz besonders in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Der Fokus liegt dabei nicht auf reinem "Gutmenschentum", sondern auf der Übernahme sozialer Verantwortung und einer vertrauensbildenden und zugleich differenzierenden Wertehaltung, die durch nachhaltige Kundenbindung einen klaren Wettbewerbsvorteil schafft.
Aufgrund ihrer hohen Komplexität und vielfachen Unsicherheiten bergen die heutigen Märkte große Risiken für alle Marktteilnehmer. Deshalb fällt die Bildung von Vertrauen besonders schwer. Marken, begriffen als wertschöpfende, wertegeleitete Sinn-Systeme, reduzieren Komplexität und absorbieren Risiken, indem es ihnen dennoch gelingt, wachsendes Vertrauenskapital aufzubauen. Je effizienter eine Marke dies leistet, umso größer wird gewissermaßen ihr ethischer Mehrwert. Immerhin braucht man für den Aufbau von Vertrauen oft Jahrzehnte, aber nur wenige Sekunden, um es wieder zu verlieren, wie es uns die aktuelle Finanzmarktkrise plastisch vor Augen führt. Weiter
Studie: Fehlendes Risiko-Know-how in den AufsichtsrätenLaut einer Umfrage der die Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG haben 90 Prozent Führungskräfte aus dem Bankensektor ihr Risikomanagement kürzlich überprüft oder planen zumindest eine solche Überprüfung für die nahe Zukunft. Demgegenüber haben nur 42 Prozent der Studienteilnehmer ihre Risikoprozesse grundlegend angepasst oder planen eine solche grundlegende Änderung. Dies deute entweder darauf hin, dass in vielen Banken die Reaktionen auf die Krise möglicherweise nicht so umfangreich sind, wie allgemein angenommen wird, oder dass man sich der vollen Auswirkungen erst noch bewusst werden muss.
Gemäß der Analyse der KPMG besteht aktuell dringender Handlungsbedarf bezüglich des ungenügenden Risiko-Know-hows auf der Ebene der Aufsichtsgremien, der Kommunikation zwischen dem Risikomanagement und den übrigen Unternehmensbereichen sowie des mangelnden Einflusses des Risikomanagements. Der letzte dieser drei Punkte leite sich direkt daraus ab, dass nach Auffassung von 76 Prozent der Teilnehmer das Risikomanagement häufig als simple Support-Funktion abgetan werde. Weiter



Jobanngebot: Spezialist m/w Revision für die Prüfung interner Modelle Wer Spitzenleistung bringt, will auch in einer Spitzenmannschaft spielen. Die Postbank Gruppe ist mit über 14,2 Millionen Kunden und rund 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der großen Finanzdienstleister Deutschlands. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil unserer Gruppe ist die Kundennähe angesichts einzigartiger Vertriebskanäle.
Die Postbank Gruppe sucht einen Experten für die Durchführung und Leitung von Prüfungen, vor allem in den Bereichen Risikosteuerung und Risikocontrolling, des Postbankkonzerns mit Schwerpunkt "Modell-Prüfung". Weiter
Systemische Risiken: Schmerzhaftes Erwachen an den FinanzmärktenBasel II und Solvency II fokussieren vor allem eine Portfoliosicht innerhalb des Banken- bzw. Versicherungssektors. Systemische Risiken, etwa nicht mehr beherrschbare Kettenreaktionen an den Finanzmärkten, wurden in der Vergangenheit weitgehend ausgeblendet. Gefragt, ob sich darin ein grundlegendes Problem verbirgt, antwortet Wolfgang Hartmann, Mitglied des Vorstands und Chief Risk Officer der Commerzbank AG: "Nein. Ich halte die Gefahr, die von systemischen Risiken ausgeht, für übertrieben. In der Tat besteht eine theoretische Anfälligkeit, doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass auch Risiken von volkswirtschaftlicher Tragweite, die wie beispielsweise in Japan das ganze Banken- und Finanzsystem betroffen haben, nicht alles in den Abgrund reißen." Wolfgang Hartmann, Vorstand CommerzbankDies sagte Risikoprofi Hartmann in einem 2005 veröffentlichten Interview. Doch spätestens seit der Lehman-Pleite im vergangenen Jahr ist aus der theoretischen Anfälligkeit ein praktisches Risiko geworden. Das systemisches Risiko ist plötzlich Realität geworden - eine krasse Fehleinschätzung vieler Risikomanager, nicht nur von Wolfgang Hartmann. Weiter



Planspiel & Seminar: Risikomanagement in Industrie und HandelDas Intensiv-Seminar "Industrielles Chancen-/Risikomanagement, Schritt für Schritt professionell umsetzen" ist nicht nur wegen des außergewöhnlich schönen Ortes auf der Speckalm im Sudelfeld einmalig: Vom 14. bis 15. Mai 2009 wird auf 1408 Meter Meereshöhe in einer der schönsten Landschaften im Voralpengebiet Methodenkompetenz in praxisorientierten Verfahren zur Risikomessung und -berichterstattung vermittelt.
Die aussichtsreiche Umgebung zwischen saftigen Almwiesen und grasenden glücklichen Kühen vermittelt den für das Risikomanagement nötigen "Weitblick". Das Planspiel Risikomanagement bereitet die Teilnehmer auf den Umgang mit komplexen Entscheidungen im Risikomanagement vor. Planspiele ermöglichen dabei den Teilnehmern das Ausprobieren von unterschiedlichen Strategien der Risikosteuerung - basierend auf der bewährten Methode des "Action Learning". Die Teilnehmer stehen dabei im Wettbewerb mit anderen (Planspiel-)Unternehmen auf einem simulierten Markt. Durch ihre Risikomanagement-Entscheidungen wird der Erfolg ihres Unternehmens wesentlich beeinflusst. Danach sind sie dem "Gipfelsieg" ganz nah!
Die Alm ist mit dem PKW erreichbar und bietet moderne Zimmer mit Dusche/WC. Weiter
Studie: Gutes Risikomanagement wichtigstes AnlagekriteriumDie Finanzkrise hat bei den unterschiedlichen Käufern von Investmentfonds zu einer Verschiebung der Erwartungen an Fondsgesellschaften geführt. Das zeigt eine im Auftrag der Investmentgesellschaften BlackRock, Fidelity, Franklin Templeton Investments, Invesco, J.P. Morgan Asset Management, Robeco und Threadneedle durchgeführten Studie, die seit 2004 jährlich die Einstellungen der verschiedenen Vertriebspartner von Investmentgesellschaften misst. So waren 2008 für 92 Prozent der Befragten ein gutes Risikomanagement und eine ausreichende Informationspolitik die wichtigsten Kriterien bei der Anlageentscheidung. Erst danach folgte eine überdurchschnittliche Performance mit einer Relevanz von 80 Prozent. 2007 war die Performance mit 84 Prozent noch das wichtigste Auswahlkriterium. Die Kontinuität in der Produktpalette (77 Prozent), ein guter Service für die Vertriebspartner (76 Prozent) und ein positives Image (74 Prozent) der Investmentgesellschaften waren im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert wichtig. Weiter
Krisenkommunikation: Gut gesagt ist halb überzeugtMontag, 7 Uhr: Die firmeneigenen Interventionskräfte werden telefonisch über einen tödlichen Arbeitsunfall informiert. In einem grösseren Technologiekonzern in der Schweiz - mit etwa 1.000 Mitarbeitern - wurde ein Mitarbeiter in einem 100 Grad Celsius heissen Galvanikbad aufgefunden. Die Chemikalien im Bad zersetzen metallische und organische Stoffe. Nach genauer Untersuchung des Unfallherganges stellt sich heraus, dass der gut qualifizierte und ausgebildete Mitarbeiter beim Aufkonzentrieren des Galvanikbades auf den Rand der Badeinrichtung gestiegen, ausgerutscht und ins Bad gefallen war. Die Untersuchungen haben ergeben, dass dem Mitarbeiter höchstwahrscheinlich beim Aufbereiten des Bades ein Kanister in das Bad gefallen war, den er offenbar versuchte herauszufischen. Weiter
Corporate RiskMasters 2009, 13. und 14. Mai 2009, Berlin
econique business masters veranstaltet in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Risikomanagement e. V. und der Risk Management Association e. V. am 13. und 14. Mai 2009 die Corporate Risk Masters 2009 im Hotel Palace in Berlin. Risikomanager führender Unternehmen veranschaulichen in 14 Fallstudien, mit welchen Konzepten sie den aktuellsten Herausforderungen im Risikomanagement begegnen und wie sie sich langfristig ausrichten. Profitieren Sie von Experten aus Unternehmen wie Volkswagen, Schuler, Austrian Airlines, Vogt electronic, Techniker Krankenkasse. Download Flyer: hier
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Neue Verkehrsregeln für die FinanzmärkteDie für die Setzung internationaler Standards wesentlicher Institutionen wie das Financial Stability Forum (FSF) oder der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, außerhalb der Bilanz platzierte hat und nicht transparent Risiken von Kreditinstituten bei der Ermittlung der Mindesteigenmittelanforderungen zu erfassen. Diese Risiken sollen künftig über die Offenlegungsverpflichtung der Institute (Säule III von Basel II) transparent gemacht werden. Die Bundesregierung unterstützt die Initiativen des Baseler Ausschusses und der EU-Kommission, die auf die Erfassung und Unterlegung bisher nicht berücksichtigter quantifizierbarer Risiken in den Mindesteigenmittelanforderungen für Institute abzielen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion "Die Linke" hervor, die u.a. wissen wollte, welche Maßnahmen zur Verhinderung außerbilanzieller Risiken von Banken unternommen werden. Die Akte trägt den Titel "Stand der Umsetzung der "Verkehrsregeln" für den Finanzmarkt". Weiter



Aktuelle BuchempfehlungenGeschäftsführer-Compliance
Von: Josef Scherer/Klaus Fruth (Hrsg.), Erich Schmidt Verlag, 134 Seiten, Berlin 2009.
Compliance ist seit vielen Jahren in aller Munde. Für einige Geschäftsführer und Vorstände handelt es sich eher um eine zeit- und ressourcenkonsumierende Bürokratisierung, für andere Unternehmenslenker handelt es sich um ein wirksames Werkzeug der Haftungs- und Strafvermeidung. Compliance umfasst die Einhaltung und Überwachung von Gesetzen, Richtlinien, internen Standards (beispielsweise eines Code of Conduct) und freiwilligen Kodizes innerhalb eines Unternehmens. Neben diversen gesetzlichen und regulatorischen Regelwerken hat auch die Regierungskommission "Deutscher Corporate Governance Kodex" das Thema Compliance in den jüngsten Kodex-Änderungen aufgegriffen und an verschiedenen Stellen verankert. So definiert der Kodex die Aufgaben zur Compliance für Vorstände und Aufsichtsräte sowie das Zusammenwirken beider Organe. Auch in der 8. EU-Richtlinie (siehe auch Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, BilMoG) werden Verpflichtungen von Aufsichtsrat und Prüfungsausschuss normiert, um eine umfassende Analyse, Steuerung und Offenlegung der wesentlichen Risiken zu ermöglichen. Weiter

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