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Ein Blick in die Zukunft mit StresstestsMit Hilfe von Stresstests können Unternehmen die potenziellen Auswirkungen von katastrophenähnlichen Ereignissen und krisenhafter Entwicklungen im Detail analysieren und sich präventiv vorbereiten. Stresstests haben sich daher in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil des Risikomanagements der Banken entwickelt. Und gerade aus diesem Grund muss die Frage gestellt werden, warum die Mehrzahl der Stresstests die aktuelle Finanzkrise komplett ausgeblendet hatten.
Es ist keine neue Weisheit, dass extreme Ereignisse für alle Unternehmen auch gleichzeitig mit extremen Risiken verbunden sind, die vor allem auch die Risikotragfähigkeit belasten oder gar zur Insolvenz führen können. Weiter



Planspiel & Seminar: Risikomanagement in Industrie und HandelWirtschaftliches Handeln ist immer mit Gefahren verbunden. Diese werden als Ursachen für mögliche Abweichungen von den geplanten bzw. erwarteten Werten aufgefasst, was Chancen (positive Abweichungen) ebenso einschließt wie Risiken (negative Abweichungen). Der Unternehmenserfolg ist maßgeblich davon abhängig, dass Chancen und Risiken gegeneinander abgewogen werden. Risikoorientierte Unternehmensführung ist ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Funktionen, Prozesse und Bereiche eines Unternehmens umfasst.
Das Planspiel Risikomanagement bereitet die Teilnehmer auf den Umgang mit komplexen Entscheidungen im Risikomanagement vor. Planspiele ermöglichen dabei den Teilnehmern das Ausprobieren von unterschiedlichen Strategien der Risikosteuerung - basierend auf der bewährten Methode des "Action Learning". Die Teilnehmer stehen dabei im Wettbewerb mit anderen (Planspiel-)Unternehmen auf einem simulierten Markt. Durch ihre Risikomanagement-Entscheidungen wird der Erfolg ihres Unternehmens wesentlich beeinflusst.
Das RiskNET-Intensiv-Seminar & Planspiel "Chancen-/Risikomanagement in Industrie und Handel, Schritt für Schritt professionell umsetzen" findet vom 31. März bis 1. April 2009 im Schloß Hohenkammer bei München statt. Am 2. April bieten wir einen optionalen Aufbau-Workshop zum Thema Frühwarnsysteme an. Weiter
Schubladendenken hilft im Risikomanagement nicht weiterUnternehmen stehen unter zunehmendem Druck, die Erwartungen ihrer Stakeholder wie Investoren oder Ratingagenturen zu erfüllen. Gleichzeitig wächst die Komplexität der Geschäftstätigkeiten und damit auch der Risiken. Die Fähigkeit, Veränderungen zu erkennen, zu verstehen und notwendige Maßnahmen einzuleiten ist absolute Voraussetzung, um das geschäftliche Wachstumspotenzial optimal auszuschöpfen - aber auch kritisch für das Überleben. Grundsätzlich lassen sich materielle Risiken, etwa Produktionsausfälle aufgrund von Schadenereignissen, relativ gut bewerten - sie sind seit jeher das Kerngeschäft der Assekuranz. Heute spielen jedoch immaterielle Schäden wie entgangene Gewinne oder Reputationsrisiken eine zunehmend wichtigere Rolle. Weiter 




Selbstüberschätzung, Missmanagement und grenzenloser RisikoappetitDeutliche Kritik übt Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Neujahrsansprache an "finanziellen Exzessen ohne soziales Verantwortungsbewusstsein" und Managern und Bankern "ohne Maß und Mitte". Merkel weist darauf hin, dass die Welt über ihre Verhältnisse gelebt habe. "Nur wenn wir diese Ursachen benennen, können wir die Welt aus dieser Krise führen. Dazu brauchen wir klare Grundsätze: Der Staat ist der Hüter der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung. Der Wettbewerb braucht Augenmaß und soziale Verantwortung." Auf selbstkritische Worte verzichtet Merkel. Standen nicht am Beginn der Krise staatliche Eingriffe, um den US-Immobilienmarkt zu beleben? Entdeckte nicht eine kleine Schar Prüfer der Deutschen Bank bei der Hypo Real Estate die Finanzlöcher, die den 1.600 Mitarbeitern der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in den vergangenen Jahren verborgen geblieben waren? War es nicht die Deutsche Bank, die auf Risiken bei der IKB Deutsche Industriebank hinwies und anschließend die Kreditlinien kürzen wollte, lange bevor die Finanzaufsicht BaFin bzw. das Bundesministeriums der Finanzen aus ihrem Schlaf mit offenen Augen erwachten? Weiter
Vermutlich größtes Schneeball- und Pyramidensystem aller ZeitenBernard Madoff galt bis vor wenigen Wochen als Wall-Street-Legende, als Mann von tadellosem Ruf und als angesehener und seriöser Investor. Das Blatt wendete sich recht schnell: Nun wird dem prominenten Wertpapierhändler Anlagebetrug vorgeworfen. Insgesamt soll er 50 Milliarden Dollar seiner Kunden verzockt haben. "Ich habe Investoren mit Geld bezahlt, das eigentlich gar nicht da war", gesteht der 70-Jährige Madoff. "Ich denke, ich werde im Gefängnis landen. Es war alles eine große Lüge, faktisch ein Schneeballsystem."Und das von Madoff aufgebaute Schneeballsystem hatte immense Ausmaße und kann bereits jetzt als der vermutlich größte Betrugsfall der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte betrachtet werden. Die Skandale rund um Worldcom, Enron und Tyco verblassen im Schatten der Zockereien von Bernard Madoff. Weiter



Tango am Ölmarkt und Verwirrung an der TankstelleAn kaum einem anderen Ort werden für jedermann Marktpreisrisiken und Volatilität spürbarer als an der Tankstelle. Wer sich bisher weder unter Rohstoffpreis- noch Wechselkursrisiken etwas vorstellen konnte, hier bekommt er ein "Bauchgefühl" dafür. Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage wie stark der sinkende Rohölpreis und der fallende Wechselkurs EUR/USD sich tatsächlich im Benzinpreis an der Zapfsäule niederschlagen und mit einem aktuell am Rohölmarkt beobachtbaren Phänomen: Contango. Das bedeutet, dass Rohöl zur sofortigen Lieferung günstiger ist als Rohöl per Termingeschäft in einem Jahr. Bei Rohstoffen ist es meistens umgekehrt: Da sie nicht in beliebiger Menge kurzfristig beschafft werden können, jedoch über einen Zeitraum von einem Jahr die Fördermenge planbar ist, kostet Rohstoff sofort meist mehr als Rohstoffe zur Lieferung in einigen Monaten oder einem Jahr. Weiter
Rendite versus Risiko?Die globale Finanzkrise zieht weiter ihre Kreise: Der Markt ächzt weiter unter den Folgen, und Millionen Hausbesitzern droht die Zwangsversteigerung. Die Hypotheken- und Finanzkrise hat den Börsenwert vieler Unternehmen um Milliarden sinken lassen. Allein in der zweiten Oktoberwoche 2008 verloren die Leitindizes aller großen Börsenplätze zwischen 20 und 25 Prozent ihres Werts. Tausende Bankangestellte haben ihren Job verloren. Und die Staaten weltweit spannen immer größere Rettungsschirme, um der Finanzkrise - die wie ein Tsunami die Finanzwelt verwüstete - in den Griff zu bekommen. Der Internationale Währungsfonds erwartet in seiner Prognose von Anfang November 2008 für das kommende Jahr 2009 die erste weltweite Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Frank Romeike, geschäftsführender Gesellschafter RiskNET GmbH und Chefredakteur der Fachzeitschrift RISIKO MANAGER, im Gespräch mit Alan Russell, Global Risk Management Practice Leader bei SAS, über die Hintergründe der Finanzkrise und die Lehren, die daraus zu ziehen sind. Weiter
RiskNET-Kolumne: 2009: Das Jahr des Risikomanagements"Das Jahr der Risiken" titelte das Handelsblatt am 28. Dezember 2007 mit Blick auf das aktuelle Jahr 2008. Und damit hatten die Redakteure den Nagel auf den Kopf getroffen. Der Titelbeitrag beschäftigte sich unter anderem mit Währungskursrisiken, Risiken steigender Rohstoffpreise und Risiken wegen möglicher Auswirkungen der Finanzmarktkrise. Und tatsächlich begaben sich US-amerikanische Finanzmarktrisiken auf Welttournee und brachten das globale Finanzsystem ins Wanken. Wie konnte es zu einer derartigen Krise kommen? Hat die Gier nach Rendite den "gesunden Menschenverstand" ausgeschaltet?
Bei einer sehr groben und oberflächlichen Analyse der aktuellen Finanzkrise - wie man sie in vielen Medien tagtäglich lesen kann - kommen "Experten" nicht selten zu dem Ergebnis, dass eine Mischung aus unseriöser Kreditvergabe, eine massive Unterschätzung von Risiken durch die Finanzmarktteilnehmer und die "Gier" in den Chefetagen der Finanzindustrie die Krise verursacht haben. Eine tiefergehende Analyse führt zu dem Ergebnis, dass die eigentlichen Ursachen viel komplexer sind. Ein wesentlicher Grund für die Blasenentwicklung auf dem US-Immobilienmarkt liegt in der Niedrigzinspolitik der US-amerikanischen Notenbank nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Die US-Notenbank wollte mit einer drastischen Senkung der Leitzinsen eine Rezession der amerikanischen Wirtschaft verhindern - und hat dies zunächst auch erfolgreich geschafft. Weiter
Aktuelle BuchempfehlungenWahrscheinlichkeitsrechnung für Dummies
Von: Deborah Rumsey, Wiley Verlag, 371 Seiten, Weinheim 2007.
Risikomanagement ohne Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung? Das wäre wie das Internet ohne Browser. Gemeinsam mit der Kombinatorik und der mathematischen Statistik bildet die Wahrscheinlichkeitstheorie bzw. -rechnung das mathematische Teilgebiet der Stochastik, die von der Beschreibung zufälliger Ereignisse und ihrer Modellierung handelt. Als eigentliche Geburtsstunde gilt das Jahr 1654, als der französische Edelmann und Spieler Chevalier de Méré sowie Sieur des Baussay einen Brief an den Mathematiker, Physiker und Philosophen Blaise Pascal schrieben, wo sie diesen um Hilfe bei der Analyse eines "uralten" Problems des Würfelspiels bitten. In der Folge schauten sie über den Tellerrand der Spieltische hinaus und formulierten die methodischen und theoretischen Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie. Weiter




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