Risikolandkarte des Terrorismus veröffentlichtDie "Terrorism Threat Map" 2007 von Aon zeigt, dass sich die Terrorgefahren verändern sowohl was ihre Reichweite als auch ihre Erscheinungsformen anbelangt. Das bedeutet, dass sich auch das Schadenspotenzial in den betrieblichen Abläufen und Zahlungsströmen der Unternehmen verändert. Daher ist es umso wichtiger, sich einen genauen Überblick über die verändernden Bedrohungen und Risiken zu verschaffen, denen Unternehmen ausgesetzt sind.
Die Analyse der diesjährigen Terror Map, die einen objektiven Überblick über die Terrorgefahren in mehr als 200 Ländern bietet, zeigt eine offensichtliche Schwächung der Al-Qaida-Organisation und der unter ihrem Dach agierenden terroristischen Vereinigungen. Weiter
Expertendiskussion: Management von Operationellen Risiken und integrierte RisikosteuerungSehr häufig sind operationelle Risiken in einer Kausalkette mit strategischen Risiken bzw. dem Strategischen Management verbunden. Zwangsläufig muss man sich beim Strategischen Management auch mit dem Management von Risiken beschäftigen. Denn strategische Risiken resultieren aus Fehlern in der strategischen Planung bzw. dem strategischen Management eines Unternehmens.
Unsere Redaktion hat im Rahmen der RiskNET-Konferenz "Wettbewerbsvorteil Risikomanagement" zu einer Expertenrunde nach München/Ismaning eingeladen und mit Dr. Michael Auer, Accenture GmbH, Dr. Thomas Kaiser, Director Advisory Financial Risk Management, KPMG, Dr. Anette Köcher, Marc O’Polo International GmbH, Alexander Kopf, Teamleiter Strategische Risikosteuerung, BMW Bank GmbH, Björn Lenzmann, Manager, Advisory Financial Risk Management, KPMG und Hendrik Löffler, Funk Gruppe Internationale Versicherungsmakler & Risk Consultants, die Themen "Operational Risk" und "Enterprise Risk Management" diskutiert. Weiter
Steuerliches Risikomanagement weitestgehend unterschätztDie Steuerabteilungen in den Unternehmen verbringen immer mehr Zeit mit aufwendigen Berichts- und Dokumentationsaufgaben zur Sicherstellung der „Compliance“ und geraten zunehmend unter Druck. Der Auslöser dieses Trends sind weltweit verschärfte gesetzliche Reporting- und Dokumentationsvorschriften im Steuerbereich und zum besseren Investorenschutz. Auch die verstärkten Forderungen der Aktionäre nach Information tragen zu der Entwicklung bei. Vor diesem Hintergrund finden die Steuerabteilungen nach eigener Einschätzung zu wenig Zeit für wertschöpfendere Tätigkeiten wie die strategische Steuerplanung oder das Steuerrisikomanagement. Dies sind einige der wesentlichen Ergebnisse des Berichts „The Rising Tide“, welche die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG International nun vorgestellt hat. Weiter
Portrait: Robert J. Shiller, Stanley B. Resor Professor of Economics, Yale UniversityBekannt geworden ist Rober J. Shiller vor allem als Begründer des Forschungsgebiets "Behavioural Finance", das sich unter anderem mit dem irrationalen menschlichen Verhalten in wirtschaftlichen Situationen auseinandersetzt. Sie versucht vor allem die Annahme des Homo oeconomicus, also rational denkender Menschen, aufzulösen. Das beobachtete Verhalten widerspricht in der Regel den Vorhersagen klassischer ökonomischer Modelle, weshalb "Behavioural Finance" eine Erklärung für dieses irrationale Verhalten sucht. Sie überträgt Einsichten der Psychologie und anderer Gesellschaftswissenschaften auf die Welt des Geldes und behebt damit eine grundlegende Schwäche dieser von der Mathematik dominierten Disziplin: der Vernachlässigung des Menschen.
Bereits im März 2000, also ziemlich genau auf dem Höhepunkt des Technologiefiebers an den Finanzmärkten, warnte Shiller die Welt vor den Gefahren einer spekulativen Blase. Von vielen Kapitalmarktteilnehmern wurde er zum Verräter der weltweiten Finanzmärkte stilisiert, später dann zum Orakel. Weiter
Goodbye "Value at Risk"Angespannte Risikosituationen, ein intensiver Wettbewerb, flache Zinsstrukturkurven sowie qualitative Anforderungen an das Risikomanagement aus regulatorischer Sicht führt zu einem höherem Augenmerk auf eine effiziente Umsetzung der Kreditrisikostrategie in Banken. "Wichtig dabei ist vor allem die Generierung von Steuerungsinformationen zum Erreichen Risk-/Return-optimaler Portfoliostrukturen", sagt Dr. Ursula Theiler von der Acaron GmbH, einem Joint Venture von Risk Training und E.Stradis. Systematisch müsse das Ist-Portfolio analysiert und die geeigneten Risikokennzahlen identifiziert werden. Beispielsweise sei der Value at Risk (VaR) für das Marktrisikomanagement eine zweifellos geeignete Messgröße, bei der Verwendung auf Kreditportfolio- oder Gesamtbankebene aber problematisch, sagt Theiler. Eine neue Risikokennzahl, etwa der Conditional Value at Risk (CVaR) oder auch Expected Shortfall, scheine besser geeignet für ein integriertes Risikomanagement. Damit lasse sich der Verlust bei Überschreitung des VaR prognostizieren oder anders ausgedrückt: "How bad is bad?". Weiter
Der Dompteur der Modelle: Reduzierung der Modellgläubigkeit von Risikomanagern"Wann endlich kommt der Nutzen von Basel II?", fragt Jörg Erlebach (Bild), verantwortlich für die Umsetzung von Basel II und das Kreditrisikomanagement bei der Commerzbank AG, und legt die Frage vor, ob ein wahres unternehmensweites Risikomanagement wirklich möglich ist. Die Erwartungen an Erlebach und seine 200 Kollegen im Risikomanagement der Bank sind gewaltig, denn das Frankfurter Kreditinstitut hat in den vergangenen Jahren rund 250 Mio. Euro in das Basel-II-Projekt investiert. "Basel II ist nur ein erster Schritt", meint Erlebach. Das übergeordnete Ziel müsse vielmehr sein, die Erkenntnisse aus der ersten Säule für die Unternehmenssteuerung zu nutzen und einen Profit über die Kapitalersparnis hinaus aus dem Controlling im Sinne einer übergreifenden Banksteuerung zu generieren. Wichtig sei, einen Konnex zwischen dem strategischen Kreditrisikomanagement und der regulatorischen Messanforderung herzustellen. Dazu gehöre einerseits eine möglichst hohe Rating-Power, die "gute" von "schlechten" Kunden trenne, so Erlebach, aber auch, dass die Alibifunktion von quantitativen Modellen zurückgenommen werde. In der Folge der Komplexitätszunahme der Risiko- und Ratingmodelle entstehe eine "unglaubliche Modellgläubigkeit". Weiter
Auf dem Weg zum 'wahren' Risikoprofil der VersichererAuf der jüngsten Solvency-II-Konferenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Präsident Jochen Sanio auf die Wettbewerbsvorteile von internen Risikomodellen hingewiesen. Sanio wies darauf hin, dass Risikosteuerung nur dann effizient funktionieren kann, wenn die internen Modelle auch zur Unternehmenssteuerung verwendet werden. Die Versicherer, die ein internes Modell einsetzen, können ihr Unternehmen risikoadäquater steuern. "Der Versicherer, der ein internes Modell einsetzt, verfügt über aktuellere und detailliertere Informationen und kann sein Unternehmen risikoadäquater steuern. Wir Aufseher erhalten einen vertieften Einblick in die relevanten Risikodaten und die Managementregelkreise und können unsere Aufsicht besser auf die Gesamtrisikosituation des Unternehmens einstellen", so Sanio. Weiter
Intensiv-Seminar: Industrielles Chancen-/ Risikomanagement
Das Intensiv-Seminar "Industrielles Chancen-/Risikomanagement, Schritt für Schritt professionell umsetzen" ist nicht nur wegen des außergewöhnlich schönen Ortes auf der Speckalm im Sudelfeld einmalig: Vom 20. bis 21. September 2007 wird auf 1408 Meter Meereshöhe in einer der schönsten Landschaften im Voralpengebiet Methodenkompetenz in praxisorientierten Verfahren zur Risikomessung und -berichterstattung vermittelt.
Die aussichtsreiche Umgebung zwischen saftigen Almwiesen und grasenden glücklichen Kühen vermittelt den für das Risikomanagement nötigen "Weitblick".
Sie gibt den nötigen Abstand vom Alltagsgeschäft für diesen Intensiv-Workshop in kleiner Gruppe, der neben dem klassischen Instrumentarium und den aus dem Finanzdienstleistungsbereich bekannten Value at Risk-Modelle neue, speziell für die Anforderungen von Unternehmen entwickelte Cash Flow at Risk (CFaR) und Budget at Risk Ansätze erläutert. Zur integrierten Betrachtung von Risiken und Chancen werden weitere Risiko-Kennzahlen vorgestellt und diskutiert. Danach sind sie dem "Gipfelsieg" ganz nah!
Die Alm ist mit dem PKW erreichbar und bietet moderne Zimmer mit Dusche/WC. Weiter
Aktuelle BuchempfehlungenHandbuch des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts
Von: Heinz-Bernd Wabnitz; Thomas Janovsky (Hrsg.), 1811 S., Verlag C.H. Beck 2007.
Ein "Klassiker" dieses Umfangs schon nach drei Jahren in Neuauflage? Man geht mit hohen Erwartungen an das Buch heran – und wird nicht enttäuscht. Die überwiegend im Bereich der Strafverfolgung tätigen 25 Autoren bereiten die sehr praxisrelevante Thematik umfassend und übersichtlich auf.
Einführend erhält der Leser einen Überblick zur Entwicklung des Wirtschaftsstrafrechts in der Bundesrepublik sowie zu den Problemen, die bei der Verfolgung von Wirtschaftsdelikten mit internationalen Bezügen zu beachten sind. Anschließend finden sich in einem ersten materiell-rechtlichen Teil detaillierte Erläuterungen zur bundesdeutschen Rechtslage. Hervorzuheben sind hierbei insbesondere die umfänglichen Darstellungen zu den Insolvenzdelikten, zum Bank- und Geldanlagebereich sowie zum Korruptionsstrafrecht. Angesichts der vielfältigen aktuellen Aktivitäten der Ermittlungsbehörden im Bereich des Gesundheitswesen verdient ferner das Kapitel zu Straftaten im Gesundheitswesen besondere Erwähnung. Der Leser wird überdies lückenlos über Straftaten im unternehmerischen Bereich informiert. Weiter

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