RiskJOBS geht an den Start!RiskJOBS ist das neue Karrierenetzwerk für den Schwerpunkt Risk Management, Controlling, und Unternehmenssteuerung. RiskJOBS eröffnet herausragenden Professionals und Young Professionals aus den Bereichen Risk Management, Controlling, Finanzmanagement, Bankmanagement, Audit/ Interne Revision, Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung oder Information Technology schnellen Zugang zu einer Vielzahl renommierter Unternehmen.
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Weniger Unternehmensinsolvenzen in Westeuropa - Privatinsolvenzen steigen deutlichDie Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Europäischen Union plus Schweiz und Norwegen verzeichnet erstmals seit vier Jahren eine rückläufige Entwicklung um zwei Prozent auf insgesamt 147.239 betroffene Betriebe. Im Jahr zuvor waren noch knapp über 150.000 (150.312) Insolvenzen zu beklagen.
Sechs der betrachteten 17 westeuropäischen Länder weisen nach wie vor einen Anstieg der Insolvenzen auf. Am stärksten nahmen die Unternehmenskonkurse in Österreich zu. Um 15,3 Prozent auf insgesamt 7.299 Fälle stieg das Insolvenzaufkommen in der Alpenrepublik. Betroffen davon sind rund 25.000 Arbeitnehmer.
Insolvenzzuwächse im zweistelligen Bereich meldet auch Griechenland: Um 10,9 Prozent auf insgesamt 640 Fälle stieg das Konkursaufkommen im Jahresverlauf. Steigende Unternehmensinsolvenzen verzeichnen weiter die Länder Portugal (plus 5,7 Prozent auf insgesamt 3.300 Konkurse), Frankreich (plus 5,1 Prozent auf 42.874 Konkurse) sowie Italien (plus 2,8 Prozent auf 11.000 Konkurse) und Luxemburg (plus 0,5 Prozent auf 668 Konkurse).
Den deutlichsten Rückgang meldet Irland: Die grüne Insel konnte ihr Insolvenzaufkommen um 21,5 Prozent auf aktuell 252 Fälle reduzieren – das sind nur knapp mehr als die Stadt Mülheim an der Ruhr aufzuweisen hat (240 Insolvenzen in 2005). Auf Platz zwei und drei der Länder mit den höchsten Rückgängen liegen Großbritannien (minus 19,3 Prozent auf 10.344 Insolvenzen) und Norwegen minus (14,5 Prozent auf 2.293 Insolvenzen). Weiter
Umsetzung von Basel II in nationales RechtDer Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der neu gefassten Bankenrichtlinie und Kapitaladäquanzrichtlinie (Basel II) ist durch das Bundeskabinett verabschiedet worden und somit endlich unter Dach und Fach. Mit der Verabschiedung des Gesetzentwurfs bringt die Bundesregierung die Einführung der neuen internationalen Eigenkapitalstandards (Basel II) in das deutsche Bankenaufsichtsrecht auf den Weg. Die im Kreditwesengesetz zu verankernden neuen gesetzlichen Regelungen stellen die bedeutendsten Änderungen für die Bankenaufsicht seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts dar und tragen somit zur Vollendung des Binnenmarktes für Finanzdienstleistungen bei. Gegenstand des Gesetzentwurfs sind risikoorientierte Eigenkapitalanforderungen für Banken und Wertpapierhäuser bei der Kreditvergabe und ihren sonstigen Geschäften. Die neuen Regelungen sehen u.a. vor, eine individuelle Risikoeinstufung der Kreditnehmer und Vertragspartner zu ermöglichen, Risikomesssysteme zu entwickeln und einzusetzen und durch erhöhte Offenlegungspflichten für mehr Transparenz und Marktinformation zu sorgen. Die Regelungen tragen zudem zu einer größeren Stabilität an den Finanzmärkten bei und verbessern die Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden im Europäischen Wirtschaftsraum. Weiter
RISK06 - das SAS Gipfeltreffen der Risikomanager, 27. April 2006, WiesbadenRISK 06 bietet Ihnen neben einer Reihe spannender Fachvorträge eine hochkarätige Podiumsdiskussion, in der Vorstände, Vertreter der Bankenaufsicht und der Wissenschaft über hochaktuelle Risikothemen mit Ihnen diskutieren. Unter dem Motto "Voneinander lernen!" setzen sie sich mit Gemeinsamkeiten, Trends, Stolperfallen und "Best Practices" im Risikomanagement von Banken und Versicherungen auseinander.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden wir Sie zu zwei parallelen Vortragsreihen für Banken und Versicherungen ein. Im Zentrum stehen hierbei nicht nur aufsichtsrechtliche Aspekte von Solvency II und Basel II, sondern auch Konzepte zur Entwicklung eines unternehmensweiten und strategischen Risikomanagements (ERM - Enterprise Risk Management).
Höhepunkte der Veranstaltung sind die Präsentationen der Ergebnisse der ersten deutschen Solvency II - Benchmarkstudie sowie der Studie "Countdown Basel II - was nun?" und die Erfahrungsberichte von Risikovorständen über deren erfolgreiche Basel-II-Umsetzung. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: www.risknet.de
Leitfaden zur Gesamtbankrisikosteuerung ("Internal Capital Adequacy Assessment Process" – ICAAP)OeNB und FMA veröffentlichen in Vorbereitung auf Basel II einen gemeinsamen Die dynamische Entwicklung der Finanzmärkte und der vermehrte Einsatz komplexer Bankprodukte verlangen nach funktionstüchtigen Systemen zur Begrenzung und gezielten Steuerung der Risikosituation eines jeden Kreditinstituts. Die neuen Eigenkapitalbestimmungen (Basel II) werden diesem Umstand gerecht, indem sie neben den Methoden zur Bestimmung der regulatorischen Eigenmittelanforderungen die Bedeutung des Risikomanagements und der integrierten Gesamtbankrisikosteuerung stärker hervorheben. In der internationalen Diskussion werden die entsprechenden Methoden und Verfahren als ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) bezeichnet. Die Oesterreichische Nationalbank und die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA haben nun einen gemeinsamen Leitfaden zu diesem Themenkomplex vorgelegt. Weiter
RiskNET-Kolumne Februar 2006: "Overreported but underinformed"Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind auf einer Dienstreise mit Ihrem Wagen unterwegs und fahren mit ca. 180 km/h auf der Autobahn. Plötzlich leuchtet ein unbekanntes Symbol im Cockpit Ihres Autos auf. Wie verhalten Sie sich? Falls Sie darauf vertrauen, dass ein Piktogramm welches weder blinkt noch von Warntönen begleitet wird, noch nicht die letzte Eskalationsstufe in einer für Sie möglicherweise gefährlichen Situation darstellen kann, verhalten Sie sich wie wohl 90 Prozent der Bevölkerung.
Nur konsequent, dass Sie zunächst darauf verzichten, den erstbesten Parkplatz anzusteuern. Termindruck, eine Bedienungsanleitung im Umfang des aktuellen Harry Potter Bands und ein Vertrauen auf weitere Sicherheitssysteme Ihres Autos tragen darüber hinaus dazu bei, dass Sie Ihren Weg fortsetzen, wenn auch mit einem etwas unguten Bauchgefühl.
Ganz ähnlich verhalten sich Mitarbeiter in Unternehmen im Umgang mit ihrem Risikomanagementsystem. Das System verarbeitet die verschiedenen erfassten Rohdaten anhand einer vorgegebenen Methodik zu Informationen über den Risikostatus. Ein Berichtswesen bereitet diese Informationen auf und stellt sie in einem Risiko-Report dar. Der praktische Wert eines Risikomanagementsystems zeigt sich vor allem darin, wie gut die Reporting-Inhalte von den Empfängern erfasst und verstanden werden und welche Schlüsse sie hieraus ziehen. Genau an dieser Stelle bestehen leider erhebliche Defizite in Unternehmen. Weiter
RiskNET eLibrary - Tomorrow's Risk Management Knowledge TodaySeit dem Start im Jahr 1998 wächst RiskNET® mit einem rasanten Tempo. RiskNET ist in der Zwischenzeit der führende unabhängige deutschsprachige Wissenspool rund um den Themenkomplex Risikomanagement (siehe CM controller magazin 3/04, 244ff.). Der Erfolg von RiskNET basiert auf dem Dialog mit hochkarätigen Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Ab sofort wird das Angebot von RiskNET um die RiskNET eLibrary ergänzt. Mit der RiskNET eLibrary soll der gegenseitige Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Experten und anderen Nutzern verbessert werden, um neues Wissen zu generieren - gemäß dem Motto "Tomorrow's Risk Management Knowledge Today"! In der RiskNET eLibrary können Fachbeiträge, Abstracts und Whitepaper im pdf-Format eingestellt werden. Autoren müssen sich zuvor kurz registrieren, damit sie Zugang zu dem persönlichen e-Library-Bereich erhalten. Weiter
Aktuelle BuchempfehlungenWorkout – Management und Handel von Problemkrediten (Jobe, C.J.; Stachuletz, R. (Hrsg.), 475 S., Frankfurt/Main 2005.
Hohe Insolvenzzahlen, gepaart mit hohen Forderungsausfällen, führen zu einer nicht unerheblichen Belastung von Unternehmen und Banken. Laut Schätzung der Creditreform betrugen die Forderungsausfälle allein im Jahr 2005 über 26 Mrd. Euro. Ein nicht unerheblicher Teil davon dürfte auf die Banken entfallen sein. Hinzu kommen wahrscheinliche Verluste aus notleidenden Kreditengagements, die die Ergebnisrechnung der Banken zusätzlich belasten. Der organisatorische und personelle Aufwand für die Problemkredite ist sehr hoch und drücken die Ergebnisse. Mit dem Ziel, die Bilanzkennziffern zu optimieren, werden Alternativen des Risikotransfers für notleidende Kredite gesucht.
Wer sich ausführlicher mit dem Thema Workout widmen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen. Die unterschiedlichen Facetten des Problemkredits werden ausführlich dargestellt. Die Voraussetzungen für den Verkauf von Forderungen zeigen, dass eine intensive Analyse zu Beginn des Prozesses Voraussetzung ist, um erfolgreich einen Risikotransfer von Problemkrediten durchführen zu können. Wünschenswert wäre gewesen, dieses Thema vor dem Hintergrund der neuen IAS/IRFS Bilanzrichtlinien näher zu beleuchten. Leider wurden diese Aspekte nur unzureichend behandelt. Insgesamt bleibt die Erkenntnis, dass dieses Thema erhebliche Auswirkungen für alle Beteiligten haben wird. Weiter

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