Solvency II: Benchmarkstudie untersucht Status quo und Erwartungen in der Assekuranzwie gut sind die Versicherer für Solvency II gerüstet? In welchem Umfang nutzen sie bereits die Vorteile eines modernen Risikomanagements? Wo sehen sie die größten Stolpersteine auf dem Weg zu Solvency II? Welche Veränderungen ergeben sich für die Kunden?
Diese und ähnliche Fragen werden nun erstmals aus wissenschaftlicher Perspektive analysiert. In einer von RiskNET in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Matthias Müller-Reichart (Lehrstuhl für Risiko-Management des Studienganges Versicherungsmanagement/Financial Services an der Fachhochschule Wiesbaden) und SAS Institute, Heidelberg initiierten Benschmark-Studie wird transparent gemacht, wie gut die Assekuranz in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf das anstehende Mammutprojekt "Solvency II" vorbereitet ist und wo noch Handlungsbedarf besteht. Zu diesem Zweck wird eine Befragung unter allen maßgeblichen Versicherungsunternehmen durchgeführt und um vertiefende Einzelinterviews mit "Key-Playern" der Branche ergänzt. Bis Ende Oktober können Solvency-II-Verantwortliche, Risikomanager und weitere Interessenten an der Benchmark-Studie unter http://www.risknet.de/index.php?id=137 teilnehmen. Erste Ergebnisse werden im Spätherbst 2005 vorliegen. Weiter
Kostenfreies Pre-Rating für den MittelstandBasierend auf den Ergebnissen zweier empirischer Studien der KfW und der Bundesbank zu Insolvenzursachen deutscher Unternehmen hat das Projekt E-Finance Lab, die gemeinsame Forschungseinrichtung der Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt, eine Internetplattform entwickelt, mit der sich Mittelständler einfach und schnell ein auf Kennzahlen basiertes Pre-Rating erstellen können. Von anderen, kostenfreien Ratings, die im Internet erhältlich sind, setzt sich dieses Rating qualitativ ab, da es auf repräsentativen Datensätzen der KfW und der Bundesbank sowie auf wissenschaftlich anerkannten Verfahren beruht. Dieses Rating sollte jedoch nicht als Ersatz zum Rating einer Bank oder einer externen Rating-Agentur gesehen werden, sondern stellt vielmehr eine Indikation der Bonität des Unternehmens dar. Unternehmensspezifische qualitative Faktoren, wie z.B. eine Beurteilung des Managements, werden bei der Ermittlung des Pre-Ratings nicht berücksichtigt. Mittelständler, die sich Transparenz über ihre Rating-Einstufung verschaffen wollen, geben auf der Webseite www.german-zscore.de eine Reihe von unternehmensspezifischen Informationen ein und erhalten sofort eine leicht verständliche Analyse bzgl. ihres Pre-Ratings. Weiter
RiskNET-Events: Industrielle Risiken messen und reporten, 17./18. Oktober 2005, Frankfurt/MDie Corporate Governance Diskussion, das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG), das Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG), das Bilanzkontrollgesetz (BilKoG) sowie diverse Unternehmenszusammenbrüche in den vergangenen Jahren, veranlasste zahlreiche Unternehmen ein unternehmensweites Risikomanagement aufzubauen.
Trotz anfänglicher Euphorie und Tatendrang haben viele Unternehmen das Ziel eines managementorientierten Frühwarnsystems noch nicht erreicht. Denn vor der Steuerung von Risiken steht deren Messung und verständliche Darstellung. Neben Problemen bei der Datenerhebung und Datenverarbeitung mangelt es an der Ableitung von aussagekräftigen Entscheidungsinformationen für die Unternehmensleitung. Bankspezifische, für Unternehmen jedoch untypische Kennzahlen wie etwa das Risiko eines Barwertverlustes (Value at Risk) werden neuen, aussagekräftigeren Kennzahlen gegenübergestellt. Dazu zählt beispielsweise das Risiko von einem erwarteten Cash Flow, Gewinn oder Budget abzuweichen. Das Seminar "Industrielle Risiken messen und reporten: Risikomessung und zielgruppenorientiertes Risiko-Reporting in Industrie- und Handelsunternehmen." vermittelt Methodenkompetenz in praxisorientierten Verfahren zur Risikomessung und -berichterstattung. Weiter
Fehlende Integration des Risikomanagements in die UnternehmenssteuerungAuch sechs Jahre nach der Einführung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) erfüllt jedes dritte börsennotierte Unternehmen nicht vollständig die gesetzlichen Anforderungen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Ernst & Young, die auf einer Befragung von 500 börsennotierten und nicht börsennotierten Unternehmen beruht. Weiter
Neu: RiskNET-Kolumne Oktober 2005: Märchen und RisikoMärchen sind was für Kinder ... und doch sind es die Erwachsenen, die sie vorlesen und sich faszinieren lassen von einer Welt, in der Tiere und Gegenstände denken und sprechen: eigentlich ein Unsinn – und doch wird manche Moral von der Geschicht’ seit Generationen weitererzählt. So prägen Märchen unsere Erzähl- und Erwartungsmuster: auch in Risikolagen. Aber welche Risikomoral vermitteln uns Märchen und in welchem Verhältnis steht diese zu modernen Risikostrategien? Weiter
Operational Risk - erkennen und beherrschenDie Vermeidung operationeller Risiken zählt zu den Aufgaben eines jeden Managers und Mitarbeiters und wird von den Aufsichtsbehörden kontrolliert. Sie und Ihre Mitarbeiter müssen Risiken identifizieren können und wissen, welche Maßnahmen anzuwenden sind. Indem Sie beides beherrschen, steigern Sie nachhaltig den Wert Ihres Unternehmens!
Im Gegensatz zu Kredit- oder Marktpreisrisiken sind operationelle Risiken nicht an bestimmte Stellen innerhalb der Organisation gebunden. Sie können überall dort entstehen, wo Menschen und Systeme zusammenarbeiten und dabei von externen Faktoren beeinflusst werden.
Operational Risk - erkennen und beherrschen: Konzeptionelles Lernen in 10 Lektionen für Fach- und Führungskräfte in Kreditinstituten. Weiter
Aktuelle BuchempfehlungenNarren des Zufalls – Die verborgene Rolle des Glücks an den Finanzmärkten und im Rest des Lebens
Die erste Auflage von "Narren des Zufalls" erschien im Jahr 2001 und wurde bis heute in 17 Sprachen übersetzt. In der nun vorliegenden zweiten Auflage wurden die meisten Kapitel um neues Material ergänzt und aktualisiert, wodurch der Leser um mehr als ein Drittel Papier kauft. In der zweiten Auflage konzentriert sich Taleb noch stärker auf die Frage, warum und wie sich Menschen vom Zufall narren lassen.
"Narren des Zufalls" ist auch in der zweiten Auflage eines der faszinierendsten Bücher, die ich in den vergangenen Jahren rund um Finanzmärkte gelesen habe. Taleb unterhält den Leser und baut immer wieder Brücken von der Finanzwelt in unser tägliches Leben. In der überarbeiteten Auflage stören auch keine fehlerhaften Übersetzungen der englischen Originalausgabe mehr. Mein Tipp: Unbedingt lesen, bevor sie ihr nächstes Börsenengagement eingehen oder ihren Erfolg auf eine besondere clevere Strategie zurückführen. Denn: Moderater Erfolg lässt sich durch Fähigkeiten und Fleiß erklären. Stürmischer Erfolg ist auf Varianzen zurückzuführen. Weiter

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