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 RiskNET Newsletter vom 19. Dezember 2005

Risk Management Associtaion stellt Entwurf für einen "Chancen- und Risikomanagement"-Standard vor.

Mit ihrem "Chancen- und Risikomanagement"-Standard stellt die Risk Management Association eine Richtlinie bereit, die den Rahmen zur Begründung eines effektiven und effizienten Chancen- und Risikomanagements (CRM) im Unternehmen vorgibt. Mit ihrem "Chancen- und Risikomanagement"-Standard stellt die Risk Management Association eine Richtlinie bereit, die den Rahmen zur Begründung eines effektiven und effizienten Chancen- und Risikomanagements (CRM) im Unternehmen vorgibt. Dabei berücksichtigt der RMA-Standard nicht nur die gesetzlich und regulatorisch verpflichtenden Aspekte, sondern stellt auch die unternehmensethische und unternehmerische Notwendigkeit eines ganzheitlichen Chancen- und Risikomanagements in den Vordergrund. Weiter

 

Tagebuch eines Risikomanagers: Technology is easy - people are hard.

Nur die wenigsten Projekte tragen tatsächlich zur Wertsteigerung im Unternehmen bei. Mit einer satten cash-burn-rate sind die meisten eher Vermögens- und Geldvernichtungsmaschinen. Basierend auf dem CHAOS-Report der Standish Group wurden im Jahr 2001 von 8300 untersuchten Projekten über 80 Prozent nicht erfolgreich abgeschlossen. 53 Prozent der Projekte überschritten das Budget um mehr als 50 Prozent und 4,4 Prozent sogar um mehr als 400 Prozent. Weiter

 

Solvency II: Benchmarkstudie untersucht Status quo und Erwartungen in der Assekuranz

Wie gut sind die Versicherer für Solvency II gerüstet? In welchem Umfang nutzen sie bereits die Vorteile eines modernen Risikomanagements? Wo sehen sie die größten Stolpersteine auf dem Weg zu Solvency II? Welche Veränderungen ergeben sich für die Kunden?

Obwohl die neuen Regelungen voraussichtlich erst 2009 in Kraft treten, sind bereits jetzt umfangreiche Vorbereitungen erforderlich. Folge der weit reichenden regulatorischen Änderungen wird nämlich ein tief greifender Paradigmenwandel in der Versicherungsbranche sein. Insbesondere das Thema Risikomanagement gewinnt stark an Aktualität und Relevanz. Versicherungsunternehmen, die frühzeitig und umfassend auf die neuen gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren und moderne und dynamische Risikomanagement-Systeme verwenden, werden ihr Eigenkapital künftig effizienter einsetzen und damit den Unternehmenswert nachhaltig steigern können.

Die möglichst konsequente und rasche Umsetzung der neuen regulatorischen Anforderungen wird sich daher zu einem wettbewerbsentscheidenden Faktor für die Assekuranz entwickeln. Dabei gilt: Je früher die für Solvency II erforderlichen Optimierungen in Angriff genommen werden, desto früher können die Versicherungsunternehmen auch von den damit verbundenen Vorteilen profitieren. Für Nachzügler besteht demgegenüber die Gefahr, von der Entwicklung überrollt zu werden. "Wer das Risikomanagement vernachlässigt, hat ein Problem – nicht nur mit der Aufsicht", so Helmut Bauer, Erster Direktor bei der BaFin.

Bis zum 31.12.2005 können Solvency-II-Verantwortliche, Risikomanager und weitere Interessenten an der Benchmark-Studie unter http://www.risknet.de/index.php?id=137 teilnehmen. Alle Teilnehmer erhalten die Ergebnisse der Studie kostenlos zugesandt. Sie erfahren dadurch, wo ihr eigenes Unternehmen im Vergleich zu seinen Wettbewerbern steht.  Unter allen Teilnehmern verlosen wir drei iPod shuffle sowie wertvolle Buchpreise! Erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2006 vorliegen. Weiter

 

Campus for Finance, 6th WHU New Year’s Conference (12. & 13. Januar 2006, Vallendar)

Am 12. und 13. Januar 2006 findet bereits zum sechsten Mal der Campus for Finance an der WHU statt. Thema der Neujahrskonferenz ist "Fixed Income- Lending, Borrowing and Taking Risk". Die Konferenz ist in zwei Blöcke gegliedert. Am Donnerstag, dem 12. Januar, werden Workshops zum Thema des Kongresses von den Sponsoren durchgeführt und Reden von Unternehmensvertretern und Politikern gehalten. Am Freitag ist das Thema aus akademischer Sicht von weltweit anerkannten Wissenschaftlern theoretisch vertieft. Insgesamt wird so ein Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis erreicht, der in der europäischen Finanzkongresslandschaft einmalig ist. Wie auch in den letzten Jahren wurden auch im Jahr 2006 eine Reihe von hochkarätigen Rednern beim Campus for Finance eingeladen. Weiter

 

Neu: RiskNET-Kolumne Dezember 2005: Bankinterenes Rating: Risikomanagement ist Trumpf

Durch Basel II und den damit verbundenen Ratingprozess stehen wichtige Veränderungen in der Finanzierungslandschaft an. Doch die Banken beginnen nicht erst zu Beginn des Jahres 2007 mit der Umstellung auf baselkonforme Ratingverfahren. Schon heute werden die meisten Kreditnehmer individuell gemäß ihrer Bonität in Ratingklassen eingeteilt. Durch diese risikosensitive Differenzierung der Eigenkapitalanforderungen kann das Kreditinstitut seine Eigenkapitalkosten dem Schuldner genauer zuordnen. Für mittelständische Unternehmen ist dies grundsätzlich positiv, denn die Kapitalunterlegung sinkt im Vergleich zu großen Firmen und institutionellen Kunden deutlich ab, sofern die Umsatzgröße fünf Millionen Euro nicht übersteigt und maximal eine Million Kredit pro Institut in Anspruch genommen wird. Für einzelne Unternehmen könnte es infolge von Basel II aber auch schwerer werden. Befinden sich diese beispielsweise in einem Umfeld mit hohen Firmen- und Branchenrisiken oder verfügen über keine oder schlecht nutzbare Sicherheiten, wird das Rating vermutlich weniger gut ausfallen. Weiter

 

OpRisk-Leitfaden für Banken und Wertpapierfirmen.

Für Banken und Finanzdienstleister gewinnt das Management von Risiken, die aus Mängeln oder dem Versagen von Menschen, Systemen und Prozessen oder aufgrund externer Bedrohungen entstehen, zunehmend Bedeutung. Diese so genannten „operationellen Risiken"bilden im Zuge der künftigen Eigenmittelbestimmungen („Basel II") eine eigene, neu hinzugekommene Risikokategorie. Oesterreichische Nationalbank (OeNB) und Finanzmarktaufsicht (FMA) haben daher gemeinsam einen Leitfaden zum Management des operationellen Risikos erarbeitet und veröffentlicht. Dieser rundet die in Vorbereitung auf die neuen Eigenmittelbestimmungen unter Basel II vorgelegte Leitfadenreihe zu Markt- und Kreditrisiko ab. Weiter

 

Aktuelle Buchempfehlungen

Risiko- und Krisenkommunikation

Gerade in „Hochrisikobranchen“ wie der Chemieindustrie kommt einer effektiven und effizienten Risiko- und Krisenkommunikation eine überragende Bedeutung für die Sicherung des Unternehmenswerts zu. Viele Unternehmen mussten jedoch leidvoll erfahren, dass klassische Kommunikationskonzepte schnell an ihre Grenzen stoßen – nicht zuletzt, da das Verhältnis zwischen Unternehmen, Massenmedien und Öffentlichkeit oft genug von Misstrauen, Missverständnissen und Stereotypen geprägt ist. Das vorliegende Buch will dazu beitragen, diese Defizite zu reduzieren und entwickelt auf sozialwissenschaftlicher Basis einen praxisorientierten Handlungsrahmen für eine Verbesserung der Risiko- und Krisenkommunikation.

Insgesamt vermittelt das Buch einen hervorragenden Überblick des Themas „Risiko- und Krisenkommunikation“. Dem Autor gelingt es, die wesentlichen Aspekte methodisch sauber fundiert, aber dennoch gut verständlich und nachvollziehbar aufzubereiten. Zur guten Lesbarkeit des Werkes tragen außerdem die zahlreichen Praxisbeispiele bei. Der Zusatz im Untertitel „… dargestellt am Beispiel der chemischen Industrie“ sollte Interessierte aus anderen Branchen keinesfalls davon abhalten, das Buch zur Hand zu nehmen – erläutert der Autor doch eine Fülle von Zusammenhängen, die problemlos auch auf Fragestellungen in anderen Wirtschaftszweigen übertragbar sind. Insgesamt kann das vorliegende Buch uneingeschränkt empfohlen werden. Es hat durchaus das Potenzial, sich zum Standardwerk im Bereich der Risiko- und Krisenkommunikation zu entwickeln. Weiter

 


RiskNET Aktuell Impressum

Erscheinungsweise:

Der RiskNET Aktuell ist ein exklusiver Newsletter-Service von RiskNET. Er erscheint monatlich in elektronischer Form. Bei Interesse an einem Sponsoring schreiben Sie bitte an office@risknet.de

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RiskNET - The Risk Management Network / Frank Romeike / Ernst-Sachs-Straße 13 / D-83080 Oberaudorf / Internet: www.risknet.de / Telefon: +49-8033-304638 / Telefax: +49-8033-304797

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